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28.08.2026 23°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Ein Abend für alle Sinne am Herthasee

Musik, gutes Essen und besondere Begegnungen gehören zu den Dingen, die einen Sommerabend unvergesslich machen.
Genau diese drei Elemente verbindet die have'n'hold Eventlocation am Herthasee am 11. September 2026 zu einem außergewöhnlichen Kultur- und Genussevent.

Gerne möchten wir Ihnen unser besonderes Veranstaltungskonzept vorstellen. Sie finden dazu nachfolgend unsere Pressemittelung.

Ein Abend für alle Sinne:
Am 11.09.26 lädt die have'n'hold Eventlocation am Herthasee, zu einem exklusiven Kultur- und Genussevent ein.
Das Konzept dieses besonderen Abends, verbindet ein exklusives Live-Cooking-Erlebnis mit einem anschließenden berührenden und fesselnden Konzert.

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Küchenbrand in Mehrfamilienhaus in Wirges

Wirges (ots)

Am 25.08.2026 um 08:15 Uhr wurde der Polizei ein Küchenbrand in Wirges in der Brückenstraße gemeldet. Vor Ort stellte sich heraus, dass vergessenes Essen auf dem Herd das Feuer entfachte und die Küche zerstörte. Durch den Brand in der Wohnung des Mehrfamilienhauses entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Neben der Polizei waren noch die Feuerwehr und die Verbandsgemeinde Wirges vor Ort. Die weiteren Ermittlungen werden von der KI Montabaur übernommen. (Polizei Montabaur) 

Konzert mit The JUG in Höhr-Grenzhausen

Den Staub des Blues noch an den Stiefeln, den Beat in den Hüften und den Rock’n’Roll im Herzen:
The Jug lassen keinen Zweifel daran, wo sie herkommen.

Die Band startete vor mehr als 15 Jahren in klassischer Trio-Besetzung. Seitdem zelebrieren sie puristischen Pub-Rock – rau, direkt und schnörkellos – inspiriert von Größen wie Dr. Feelgood, Elvis Costello oder den Fabulous Thunderbirds. Ihre Konzerte sind schweißtreibende Angelegenheiten: Kein Gig endet ohne durchgeschwitzte Hemden – weder auf noch vor der Bühne.

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Rückruf von Wurst und Eis

Hijo de José Martínez Somalo ruft zwei Sorten von "Martínez Somalo Chorizo" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es ist möglich, dass die Kühlkette unterbrochen wurde. Die Einhaltung der angegebenen Mindesthaltbarkeit kann deshalb nicht garantiert werden. Betroffen von diesem Rückruf sind „Martínez Somalo Chorizo BBQ" (375 Gramm) und „Martínez Somalo Chorizo BBQ Picante Spicy" (375 Gramm) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 28.11.2026, 05.12.2026, 12.12.2026, 19.12.2026 und 26.12.2026.

Die Aktuell Vertriebs GmbH ruft mehrere Sorten Slush-Eis der Marke "Frosty Pocket" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Der Grund ist ein erhöhter Gehalt an Glycerin, und es besteht ein Gesundheitsrisiko. Betroffen von diesem Rückruf sind die 150-Milliliter-Packungen der Sorten Waldfrucht, Zitrone, Erdbeere und Dracula mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 30.09.2027, 30.10.2027 und 30.11.2027. (LUA) 

Bislang größte Feuerwehrfahrzeugübergabe der Stadt Limburg

Sieben neue Feuerwehrfahrzeuge stehen im Halbkreis vor den Toren der Hauptfeuerwache in der Ste.-Foy-Straße. Schon auf den ersten Blick sind sie der Blickfang der Fahrzeugübergabe. Bei angenehmen Temperaturen und wechselhaftem Sommerwetter versammelten sich zahlreiche Feuerwehrkameradinnen und -kameraden sowie Gäste aus Landes- und Kommunalpolitik und Wirtschaft, um die Fahrzeuge offiziell in Dienst zu stellen.
Die sieben Fahrzeuge werden an sieben Feuerwehren aus verschiedenen Stadtteilen übergeben. Es ist die bislang größte Fahrzeugübergabe in Limburg. Das gilt auch für das damit verbundene Investitionsvolumen: Es liegt bei mehr als 4,1 Millionen Euro. Der Zuschuss des Landes beträgt insgesamt 275.600 Euro.

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AOK unterstützt ambulante Hospizdienste in Rheinland-Pfalz auch 2026 mit über 3,3 Millionen Euro

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist als Einzelkasse mit mehr als 3,3 Millionen Euro auch 2026 wieder der größte Unterstützer der ambulanten Sterbebegleitung in Rheinland-Pfalz.

Insgesamt 46 ambulante Hospizdienste in der häuslichen Sterbebegleitung sind in Rheinland-Pfalz tätig und haben 2025 mehr als 5.300 Patientinnen und Patienten engmaschig, vertrauensvoll und verantwortungsbewusst begleitet. Die ambulante Hospizversorgung mit vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bietet sterbenden Menschen eine umfassende, respektvolle sowie vor allem individuelle medizinische und pflegerische Betreuung. Im Mittelpunkt steht nicht die Heilung einer Krankheit, sondern die Linderung von Schmerzen und anderen belastenden Beschwerden, wie auch die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten sowie der Angehörigen.

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