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30.05.2026 29°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Teile der Verbandsgemeinde Rennerod am 14. Juni zeitweise ohne elektrische Energie

Arbeiten am Stromnetz
HAHN AM SEE. Am Sonntag, 14. Juni, wartet die Energienetze Mittelrhein (enm) das Stromnetz in Girod und Teilen der Verbandsgemeinde Wallmerod. Konkret betroffen sind die Ortsgemeinden Berod bei Wallmerod, Girod, Molsberg, Steinefrenz, Wallmerod und Zehnhausen bei Wallmerod. Für diese Arbeiten schaltet die enm, die Netzgesellschaft in der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) – zur Sicherheit der Monteure – die Stromversorgung in der Zeit von 6.00 Uhr bis etwa 9.00 Uhr ab. Dadurch kann es im Umkreis des Gebiets auch zu Beeinträchtigungen im Telekommunikationsnetz kommen, die sowohl Festnetztelefone, als auch Internetzugang und Mobilfunk betreffen. (enm) 

Keine Extremisten im Kirchenvorstand: Wäller arbeiten an EKHN-Gesetz mit

Synodale aus dem Westerwald fordern mehr Klartext und mutige Gegenrede
Westerwaldkreis. Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat bei ihrer jüngsten Sitzung ein Gesetz gegen Extremismus in Kirchenvorständen verabschiedet. Menschen, die „extremistische, antisemitische, rassistische oder sonst menschenverachtende Positionen einnehmen, können nicht in den Kirchenvorstand gewählt werden“, heißt es dort. Diese verschärfte Wahlordnung von Kirchenvorständen ist ohne Gegenstimme verabschiedet worden und geht auf einen Antrag zurück, an dem auch die Wäller Synodalen als Mitglieder des Ausschusses für Gesellschaftliche Verantwortung mitgearbeitet haben. Für die vier Westerwälder VertreterInnen – Pfarrerin Elisabeth Huhn, Rotraud Weber, Dieter Eller und Sabrina Loth – ist das verschärfte Gesetz überfällig. Es könnte ihrer Ansicht nach sogar noch einen Schritt weitergehen.

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Luftige Musik im Gewölbe

Der nächste „krumme Dienstag“ ist am 9. Mai und im
historischen Gewölbe werden zwei Instrumentalisten
erwartet, die in dieser Zusammensetzung selten sind.
Alexandra Lehmler am Saxophon und Frank Tortiller am
Vibraphon werden die Besucher als AERIAL bezaubern.
Im Duo unterstreichen die beiden den aerialen, leichten,
schwebenden, durchscheinenden Charakter ihrer Musik,
die jedoch nie so wirkt, als sei sie der Schwerkraft
enthoben. Mit Saxophon und Vibraphon treffen sie mal
auf einen Jazzstandard, mal auf ein Wiegenlied oder auf
eine klassische Arie. Beginn ist 19:30 Uhr im
historischen Gewölbe an der Stadtmauer in Montabaur.
Der Eingang ist Ecke Kolpingstraße / Hospitalstraße zu
finden. Karten gibt es an allen Vorverkaufsstellen oder
direkt uber Ticket Regional, www.ticket-
regional.de/kultur-im-keller und naturlich an der
Abendkasse zum Preis von 15 €. Die helle Tiefgarage
Sud und der Parkplatz „Kalbswiese“ stehen allen
Besuchern ab 17:00 Uhr kostenfrei zur Verfugung. (Kultur im Keller) 

Buchvorstellung zu Katharina Kasper in Dernbach

DERNBACH | Draußen lag die Hitze eines frühen Sommertages über Dernbach und drinnen im Kloster Maria Hilf herrschte eine erfrischende und heitere Atmosphäre. Es wurde gelacht, geschmunzelt und aufmerksam zugehört. Die Menschen im Raum spürten an diesem Nachmittag eine große Verbundenheit untereinander und feierten auch den Geburtstag von Katharina Kasper an eben diesem 26. Mai.
Zu Beginn begrüßte Sr. M. Theresia Winkelhöfer ADJC die Gäste im Kloster Maria Hilf. Schon dabei wurde die besondere Freude spürbar, mit der die Dernbacher Schwestern diesen Nachmittag vorbereitet hatten. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Ein Segen fürs Leben“ stand die Vorstellung des neuen Buches von Pater Prof. Dr. Rainer Berndt SJ über die Limburger Bistumsheilige. Der Nachmittag machte schnell deutlich, dass es dabei vor allem um die Frage ging, was von ihrem Geist bis heute lebendig geblieben ist und wie ihre Spiritualität Menschen auch in der Gegenwart Orientierung geben kann.

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Wagen in Steineroth nach mehreren Verstößen beschlagnahmt

Steineroth (ots)

Im Rahmen der Streife kontrollierten Beamte der PI Betzdorf am Dienstag, 26.05.2026, gegen 16:45 Uhr in der Betzdorfer Straße einen 48-jährigen VW-Fahrer. Hierbei stellte sich heraus, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Dazu kam, dass der Beschuldigte mittlerweile zum vierten Mal diesbezüglich auffiel, weshalb sein PKW mit dem Ziel der behördlichen Einziehung beschlagnahmt wurde. (Polizei Betzdorf) 

Kleine Fußball-Profis - große Freude beim Grundschulturnier

Spaß am Spiel, Teamgeist und Fairness – darum geht es beim Fußballturnier der Grundschulen in der Verbandsgemeinde Montabaur. Traditionell findet dieses auf dem Rasenplatz in Ruppach-Goldhausen statt, unter der Federführung der Grundschule am Ahrbach und unterstützt vom TuS Ahrbach. Am Ende ging Ruppach-Goldhausen im spannenden Finale mit 1:0 nach einem Neunmeter als Sieger aus dem Turnier hervor. Ein weiterer Höhepunkt des Tages: 139 Kinder legten erfolgreich das DFB-Fußballabzeichen ab.

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