B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

RADIO WESTERWALD LIVESTREAM : ON AIR
🎙️  ➤ Player in eigenem Fenster öffnen

02624950289     b gruenes kreuz     b email

Das Wetter im Westerwald

Heute 19°C
Morgen 20°C
24.09.2026 18°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Verkehrsunfallflucht - Unfallverursacher stand unter Alkoholeinfluss

Steinsberg (ots)

Am Freitag, den 18. September, befuhr ein 44-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Aar-Einrich mit seinem Pkw die Landesstraße 322 aus Laurenburg kommend in Richtung Katzenelnbogen. In einer Kurve kam er von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Die Fahrerin dieses Pkw versuchte zwar noch auszuweichen, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der vermeintliche Unfallverursacher entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. Da der Polizeiinspektion Diez bereits im Vorfeld durch einen anderen Verkehrsteilnehmer ein unsicher geführter Pkw gemeldet worden war, dessen Beschreibung auf den flüchtigen Pkw passte, wurde unverzüglich durch eine Streife der Polizeiinspektion Diez die Halteranschrift aufgesucht. Dort konnte der unfallbeschädigte Pkw sowie dessen Fahrer, dem 44-Jährigen, angetroffen werden. Der Mann stand unter deutlichem Alkoholeinfluss. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von fast drei Promille. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen sowie sein Führerschein sichergestellt. (Polizei Diez) 

Wäller Wunschwichtel unterstützt Frauenhaus Westerwald

Mit einer besonderen Wunscherfüllung hat der Wäller Wunschwichtel die wichtige Arbeit des Frauenhauses Westerwald unterstützt. Für die intensive pädagogische Begleitung der dort betreuten Kinder und Jugendlichen hatte sich die Einrichtung spezielle Fachbücher sowie ausgewählte Literatur für die Gruppen- und Einzelarbeit gewünscht.

Der Wunsch erreichte das Team von Wäller Helfen e. V. und konnte nun erfüllt werden. Bei der Übergabe war die Freude groß: Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses zeigten sich sichtlich überrascht und dankbar für die neuen Materialien. Die Bücher sollen künftig dabei helfen, Kinder und Jugendliche in belastenden Lebenssituationen fachlich fundiert zu begleiten und ihnen neue Möglichkeiten zur Verarbeitung ihrer Erfahrungen zu eröffnen.

Weiterlesen ...

Ärztemangel im Westerwaldkreis aktiv begegnen

Mediziner Camp begrüßte angehende Mediziner im Landkreis
Nach wie vor sind die medizinische Versorgung und der Ärztemangel gerade im ländlichen Raum viel diskutierte Themen. Um angehende Mediziner von den Vorzügen einer „Landarztpraxis“ in unserer Region zu überzeugen, hatte die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises zum dritten Mal zu einem Mediziner Camp geladen. Gemeinsam mit ortsansässigen Ärztinnen und Ärzten sowie mit Unterstützung der Verbandsgemeinden vermittelte sie berufliche Perspektiven. Neun Medizin-Studierende der Uni Mainz ab dem 5. Semester nutzten die gute Gelegenheit, um sich über künftige Arbeitsstätten, Niederlassungsmöglichkeiten und den Westerwaldkreis zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem persönliche Erfahrungen aus erster Hand und authentische Einblicke in die Praxis.

Weiterlesen ...

Drei Generationen beim 50. Laacher See Naturlauf

Maria Laach/Waldbreitbach – Am Sonntag, 20. September 2026, fand in Maria Laach der traditionelle Laacher See Naturlauf bereits zum 50. Mal statt. Dieses seltene Ereignis führte zu weit über 1.000 Anmeldungen und lockte auch eine laufbegeisterte Familie aus Waldbreitbach an, die mit drei Generationen erfolgreich am Jubiläumslauf teilnahm.

Ida Hampel startete beim Bambinilauf über 200 m und wurde mit einer Zeit von 1:26 min 3. Mädchen im Jahrgang 2022. Martha Hampel startete beim Kinderlauf über 550 m und wurde mit einer Zeit von 2:44 min 1. Mädchen im Jahrgang 2020.
Der Hauptlauf über 8.500 m bestand aus der weithin bekannten Seeumrundung. Hier waren sowohl die Eltern als auch die Großeltern aktiv und erreichten folgende Ergebnisse:

Weiterlesen ...

Gelungener Dialogauftakt zur Versorgungstransformation im Westerwald

Reger Austausch zwischen Wirtschaft und evm-Gruppe
Eine sichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Energieversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für die Unternehmen im Westerwaldkreis. Mit diesem Tenor begrüßt Gabriele Wieland, Erste Kreisbeigeordnete, Anfang der Woche rund 50 Gäste zum ersten „Unternehmer-Dialog: Energieversorgung der Zukunft“. Zu diesem Format hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) in Philipps Kochtöpferei nach Ransbach-Baumbach eingeladen. Besonders erfreut zeigt sich Frau Wieland darüber, dass die Führungsebenen der evm-Gruppe sowie aus Wirtschaft und Verwaltung stark vertreten sind.

Weiterlesen ...

DRK liegt zum 3. Oktober nach Hillscheid ein

Wir laden herzlich zum Fest am 3. Oktober ein.
Am 3. Oktober lädt der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. zum Fest nach
Hillscheid ein. Aufgrund des Brandes an der Feuerwehrhütte, die sich derzeit im
Wiederaufbau befindet, ist das ursprüngliche Gelände aus Sicherheitsgründen
noch nicht nutzbar.
Deshalb findet die Veranstaltung in der „Ahl Schul“ in der Schulstraße in
Hillscheid statt. Beginn ist um 11:30 Uhr.

Weiterlesen ...