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Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

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1,4 Mio. Euro Fördermittel für regionale Projekte beschlossen

LAG Westerwald wählte acht Vorhaben zur Förderung aus
Bei ihrer sechsten Sitzung in der laufenden Förderperiode hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald zunächst Landrat Klaus Lütkefedder als neuen LAG-Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich bei Markus Hof, der in den letzten Wochen kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte. Danach beschloss die LAG die Unterstützung von fünf Vorhaben im EU-Förderprogramm LEADER und vergab damit das gesamte Budget des Aufrufs. Darüber hinaus stimmte sie der Förderung von drei Vorhaben im landesweiten Förderprogramm „Starkes Land – innovativ, resilient, nachhaltig“ zu. 

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Daniel Billaudelle ist weiterhin Wehrführer in Welschneudorf

Daniel Billaudelle wurde als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Welschneudorf einstimmig im Amt bestätigt. Er gehört der Feuerwehr seit 1999 an und wurde 2016 erstmals zum Wehrführer gewählt. Jetzt stellte er sich erneut zur Wahl, denn die Amtszeit für Wehrführer beträgt stets zehn Jahre. Die Wahl leitete Tobias Panne, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren auch der Stellvertretende Wehrführer Dirk Schuster, Wehrleiter Jens Weinriefer und seine beiden Stellvertreter Hans-Joachim Klimke und Patrick Weyand sowie Ortsbürgermeister Ralf Heibel. Sie gratulierten Billaudelle zur Wiederwahl und wünschten ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Leitung der Welschneudorfer Wehr. Diese erhielt Verstärkung, denn Tobias Panne konnte Luis Labonte als Feuerwehrmann verpflichten und in den aktiven Dienst übernehmen. Auch für ihn gab es ein großes Dankeschön für seine Bereitschaft, sich zum Wohle und Schutz der Bürger zu engagieren. (VG Montabaur) 

Schuppenbrand in Altenkirchen

Altenkirchen (ots)

Am Montag, 19.10.2026, gegen 23.50 Uhr, kam es in Altenkirchen, Leuzbacher Weg, zum Brand eines Schuppens. Das Feuer konnte durch die alarmierten Feuerwehren Altenkirchen und Neitersen schnell gelöscht werden. Der Schuppen wurde durch den Brand zerstört. Weiterhin entstand am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus und an einem Gewächshaus leichter Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei Altenkirchen im Einsatz. (Polizei Altenkirchen) 

Praxissemester mit Uni Siegen geht in die nächste Runde

Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.

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ADAC stellt Mittelrhein-Ralley ein

Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.

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Verstöße bei Verkehrskontrollen im Raum Westerburg

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Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)