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11.06.2026 18°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Fledermausexkursion am 26.6. am Familienferiendorf Hübingen

Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.

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Zukunft zum Anfassen auf der Open-Air Ausbildungsmesse

Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.

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Katholische Krankenhäuser warnen

St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region

Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.

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Tödlicher Verkehrsunfall auf der A3 bei Elz

Limburg (ots)

Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr

(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen) 

Platz 7 für Timber-Wettkämpferin aus Moschheim

Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.

Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing) 

Seniorenwohnen samt neuer Hausarztpraxis in Nentershausen rückt näher

Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor

Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.

In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.

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