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13.07.2020 25°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Endspurt in der Westerwaldstraße in Limburg

Seit gut einem Jahr wird in der Limburger Westerwaldstraße gebaut. In mehreren Bauabschnitten wurden die Straße, der Kanal und die Ver- und Entsorgungsleitungen erneuert. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Montag, 20. Juli, abgeschlossen sein. Zum Abschluss kommt der Asphalt auf die Fahrbahn und es werden die Entwässerungsrinnen hergestellt. Dazu muss die Westerwaldstraße zwischen den Einmündungen Weilburger Straße und Offheimer Weg komplett gesperrt werden, derzeit ist es noch möglich, vom Offheimer Weg in die Westerwaldstraße einzufahren, eine Durchfahrt ist jedoch nicht möglich. Die Vollsperrung der Westerwaldstraße zwischen den beiden Einmündungen beginnt am Montag, 13. Juli, und wird eine Woche lang andauern.

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Verkehrsunfall mit Sachschaden in Wissen

57537 Wissen, L 278, Höhe Hof Hufe (ots)

Am Do., 09.07.2020, gegen 05:38 Uhr, befuhr ein 19-jähriger Fahrzeugführer mit seinem Pkw Seat Ibiza, die L 278 von Wissen kommend in Richtung Morsbach. In einer Rechtskurve kam er auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern und in der Folge nach links von der Fahrbahn ab. Der Pkw blieb auf dem Dach im angrenzenden Straßengraben liegen. Der 19-Jährige wurde nicht verletzt. Am Pkw entstand Totalschaden. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden. (Quelle Polizei Wissen)

Ermittlungen nach Schussabgabe in Bendorf

Bendorf (ots)

Durch einen Mitarbeiter einer Firma in der Eisenbahnstraße in Bendorf wurden bereits am 06.07.2020 insgesamt drei Einschusslöcher an zwei Fensterscheiben eines Ausstellungsraumes festgestellt. Im Innenraum des angegangenen Objektes konnte durch die eingesetzten Beamten ein 4,5mm Projektil aufgefunden und sichergestellt werden. Demnach könnten unbekannte(r) Täter mittels Schussabgabe eines Luftgewehres den Schaden verursacht haben. Hinsichtlich des aktuellen Spuren- und Schadensbildes kann davon ausgegangen werden, dass die Schüsse von der naheliegenden Straße aus abgegeben worden sein dürften. Die Tatzeit erstreckt sich auf den Zeitraum vom 31.05.2020 bis 06.07.2020. Es entstand Sachschaden im Wert von 1000EUR. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Bendorf unter 02622-94020 zu melden. (Quelle Polizei Bendorf)

33 Projekte im Westerwaldkreis freuen sich über finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 56.657 Euro

20200710 FordermittelWWNaspa Stiftung übergibt Spenden für Vereine und Initiativen
Wiesbaden, 09.07.2020

In diesem Jahr ist alles etwas anders, so auch die jüngste Fördermittelübergabe der Naspa Stiftung: Zum ersten Mal in ihrer Geschichte konnte die Stiftung die Vereinsvertreter nicht persönlich einladen – eine Feierstunde war wegen der Corona-Pandemie nicht möglich. „Es wäre natürlich viel schöner gewesen, die Vertreter der Vereine persönlich zu begrüßen. Aber wichtig ist ja vor allem, dass das Geld ankommt“, sagte Achim Schwickert, Landrat des Westerwaldkreises, der den Scheck der Naspa Stiftung symbolisch entgegennahm. „Ich möchte mich sehr für das große Engagement der Ehrenamtlichen bedanken. Und mein Dank gilt natürlich auch der Naspa Stiftung, die sich seit vielen Jahren für Vereine und Initiativen in unserer Region einsetzt.“

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K133 Vielbach - Quirnbach vom 14. bis 17.07. gesperrt

Von Dienstag, den 14.07.2020, bis einschließlich Freitag, den 17.07.2020, ist die Kreisstraße 133 [K133] zwischen Vielbach und Quirnbach wegen Baumfällarbeiten und Abtransport bzw. Verkehrssicherungsmaßnahmen gesperrt. Die Umleitungsstrecke führt von Vielbach über die L307 (Umgehung Vielbach) – L267 nach Quirnbach und umgekehrt.

Einbruch in Haus am Alsberg/ ehemaliges Soldatenheim in Rennerod

Rennerod (ots)

Zwischen Mittwoch, 08.07.2020, 23:00 Uhr, und Donnerstag, 09.07.2020, 08:20 Uhr, kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in das ehemalige Soldatenheim/ Haus am Alsberg in Rennerod. Unbekannte hebelten eine Tür auf und gelangten so in die Gaststätte, aus der sie, vermutlich zum Abtransport in eine von dort stammende Gardine eingewickelt, eine große Industriekaffeemaschine entwendeten. Durch den Aufbruch und den Diebstahl entstand ein Sachschaden in Höhe von einigen tausend Euro. Um die Aufklärung der Tat zu unterstützen, werden mögliche Zeugen gebeten, auffällige Beobachtungen in diesem Zusammenhang der Polizei Westerburg unter 02663/ 90805-0 mitzuteilen. (Quelle Polizei Westerburg)