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08.10.2026 15°C

Die Stadt Limburg ist bemüht, die Belastung durch die Luftschadstoffe zu reduzieren. Hierbei geht es vor allem um Stickstoffdioxid, der zulässige Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (Jahresmittelwert) wird an verschiedenen Messstellen in der Innenstadt noch deutlich überschritten. Neue Ladestationen für E-Fahrzeuge in den Ortsteilen und bessere Bedingungen für den Radverkehr sollen weitere Verbesserungen bringen. „Verbesserungen zu erreichen ist nicht einfach, denn damit verbundene Änderungen bedürfen einer langen Vorbereitung und wenn wir auf Fördergelder hoffen, dann müssen die notwendigen Verfahren durchlaufen werden“, macht Bürgermeister Dr. Marius Hahn deutlich. Doch es geht vorwärts. Der Magistrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, einen Antrag auf Förderung eines Radverkehrskonzepts zu stellen. Gleichzeitig nahm der Magistrat Vorschläge für Ladestation-Standorte in allen Stadtteilen zur Kenntnis und leitete sie an die Ortsbeiräte weiter.

In Limburg selbst gibt es derzeit bereits 15 Ladestationen für E-Fahrzeuge sowie eine für E-Bikes. Damit besteht dort eine recht gute Infrastruktur, die durch die Schnellladestation im ICE-Gebiet ergänzt wird. „Ziel muss es sein, auch die Ortsteile mit einzubeziehen und dort die Versorgung zu verbessern“, verdeutlicht Bürgermeister Hahn. Noch in diesem Jahr ist ein erster Schritt geplant, indem die Ladeinfrastruktur aufgebaut wird. In jedem Ortsteil ist dafür ein Standort vorgesehen, an zentralen und gut angebundenen Stellen. Die EVL will dabei Säulen aufstellen, die über zwei Ladepunkte verfügen und jeweils mit elf Kilowatt Leistung ausgestattet sind.

„Die Förderung der E-Mobilität ist ein wichtiger Bestandteil für eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität“, verdeutlicht Hahn. Die Ladestationen sollen in den Ortsteilen noch mit Carsharingstationen zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt werden. Die Kombination von beidem, davon ist Hahn überzeugt, kann zu einer Reduzierung der privaten Autonutzung führen, was sich dann auch in der Entlastung der Umwelt zeige.

Der Aufbau von Mobilliätsstationen im gesamten Stadtgebiet ist im Green City Plan (Voraussetzung für die finanzielle Unterstützung aus dem Förderprogramm „Saubere Luft“ des Bundes) und im Masterplan Mobilität der Stadt (Vorhaben für eine Verkehrsentwicklung in Limburg bis zum Jahr 2030) vorgesehen. Für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen für den städtischen Fuhrpark und die Errichtung von Ladestationen erhält die Stadt einen Zuschuss in Höhe von rund 512.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum endet am 31. Dezember 2020.

Gut für die Luft in Limburg ist es auch, wenn sich Verkehrsteilnehmer/innen ohne eigenen Verbrennungsmotor in der Stadt bewegen. Das Fahrrad als alternatives Verkehrsmittel wird derzeit nur mäßig genutzt. Der Anteil des Radverkehrs am Gesamtverkehrsaufkommen liegt nach einer Ermittlung im Rahmen des Masterplans Mobilität bei nur etwa sieben Prozent. Es wird jedoch ein Potential von über 15 Prozent gesehen. „Um den Anteil des Radverkehrs zu erhöhen, müssen auch die Rahmenbedingungen für diejenigen verbessert werden, die das Rad nutzen“, verdeutlicht der Bürgermeister. Deshalb soll ein Radverkehrskonzept für die gesamte Stadt erstellt werden. Der Magistrat hat zugestimmt, einen entsprechenden Förderantrag beim Land zu stellen.
Beim Radverkehrskonzept geht es darum, Lücken im Radwegenetz zu schließen, das Potenzial für Abstellanlagen an zentralen Stellen zu ermitteln, die Einrichtung von Fahrradstraßen oder auch ein zentrales Fahrradparkhaus am Stadtbahnhof zu prüfen. Des Weiteren soll in diesem Konzept die Möglichkeit einer Raddirektverbindung zwischen Diez und der Limburger Innenstadt sowie dem ICE-Gebiet geprüft werden. Das Konzept ist ebenfalls Bestandteil des Masterplans Mobilität. Die Kosten für ein umfangreiches Konzept werden auf rund 50.000 Euro geschätzt. Durch die Förderung könnte die Stadt auf rund 35.000 Euro an Zuschuss hoffen.

Um eine fristgerechte Bearbeitung im laufenden Jahr zu gewährleisten, wurde der Förderantrag bereits Ende Februar beim Land eingereicht. Eine Prüfung steht zu Beginn des dritten Quartals an.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Ermittlungen zu Diebstahlserie in Betzdorf

Betzdorf (ots)

Die Polizei Betzdorf ermittelt derzeit wegen einer Serie von Diebstählen aus Kraftfahrzeugen, die seit etwa September im Bereich Betzdorf und Kirchen zu verzeichnen ist. Auch in den Bereichen Wissen und Herdorf sind einzelne Taten bekannt geworden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft, meist zur Nachtzeit, Zugang zu überwiegend unverschlossenen Fahrzeugen und entwendete daraus unterschiedlichste Gegenstände von mehr oder weniger hohem Wert.

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Werbeschreiben zu Smart Meter verunsichert viele Bürger

Die evm-Gruppe wirbt für genaue Prüfung der vermeintlichen Ersparnis

KOBLENZ/WESTERWALD. Zahlreiche Haushalte im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein (enm) erhalten derzeit Werbeschreiben von wettbewerblichen Messstellenbetreibern, unter anderem von der Firma „Deutsche Messwesen“. Darin werden unter anderem eine vermeintliche Kostenersparnis von bis zu 115 Euro jährlich, eine kostenlose Installation von Smart Metern sowie kurzfristig verfügbare Montagetermine beworben. Die evm-Gruppe nimmt dies zum Anlass, Kundinnen und Kunden über die tatsächlichen Zusammenhänge rund um intelligente Messsysteme zu informieren.
Im aktuell verbreiteten Schreiben von „Deutsche Messwesen“ wird der Eindruck vermittelt, dass Verbraucher durch einen Wechsel des Messstellenbetreibers von einer jährlichen Ersparnis profitieren können und rasch handeln sollten. Die evm-Gruppe weist darauf hin, dass die beworbene Ersparnis nicht automatisch mit einem Anbieterwechsel verbunden ist.

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Haus- und Straßensammlung für Frieden und Erinnerung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruft zur Spende auf
Vom 11. Oktober bis zum 25. November führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch und bittet um Spenden. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam für den Frieden – Erinnerung bewahren, Verantwortung übernehmen“.

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Vorverkauf für Neujahrskonzert hat begonnen

Konzertorchester Koblenz begrüßt 2027 wieder mit Neujahrskonzert in der
Schusterstadt
Das neue Jahr beginnt musikalisch: Erleben Sie das Konzertorchester Koblenz am 10.
Januar 2027 in der Stadthalle Montabaur mit seinem traditionellen Neujahrskonzert.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von „Aurora Borealis“ und erleben Sie
musikalische Bilder, die an das beeindruckende Nordlicht erinnern. Virtuos und kraftvoll wird
es beim „World Trombone Concerto“ – ein beeindruckendes Solowerk für Bassposaune.
Für Gänsehaut und epische Momente sorgt zudem die Musik von „Two Steps from Hell“.
Gewaltige Orchesterklänge, treibende Rhythmen und monumentale Melodien machen diese
Musik zu einem besonderen Live-Erlebnis.

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Oktoberfeststimmung in Limburg

Von Donnerstag, 15. Oktober, bis Dienstag, 20. Oktober, wird es auf dem Limburger Marktplatz wieder zünftig: Das 76. Limburger Oktoberfest lädt mit Rummel, Fahrgeschäften, kulinarischen Angeboten und geselligem Beisammensein zum Besuch ein. Rund 40 volksfesttypische Fahr-, Belustigungs-, Imbiss- und Süßwarenbetriebe sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung und jede Menge Volksfeststimmung.

Auch die Markthalle wird wieder passend zum Anlass in eine Oktoberfest-Festhalle verwandelt. Festwirt ist auch in diesem Jahr die Firma NA + 1, die dort das Motto „Gipfelglück“ ab Donnerstagabend in den Mittelpunkt stellt. Die Festhalle ergänzt damit das bunte Treiben auf dem Festplatz um einen besonderen Ort zum Feiern, Zusammensitzen und Genießen. Informationen, Tickets und alles Wissenswerte zu den Veranstaltungen in der Markthalle sind auf der Website des Festwirts zu finden: https://na1.de/limburger-oktoberfest/

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Wäller Helfen baut Nachbarschaftshilfe in Vallendar mit auf

Verbandsgemeinde Vallendar, Seniorenbeirat und Wäller Helfen e. V. starten Kooperation – Erfahrungen aus sechs Jahren Nachbarschaftshilfe sollen vor Ort neue Strukturen schaffen

Vallendar. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ wollen die Verbandsgemeinde Vallendar, der Seniorenbeirat und Wäller Helfen e. V. künftig gemeinsam die Nachbarschaftshilfe in der Region stärken. Mit der neuen Kooperation soll ein niedrigschwelliges Netzwerk entstehen, das Menschen, die Unterstützung benötigen, unkompliziert mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammenbringt.

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