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08.10.2026 15°C

Natürlich macht die langanhaltende Trockenheit den Blumen und Wildkräutern zu schaffen, doch sie schlagen sich recht tapfer auf den Flächen und sind nicht nur Farbtupfer, sondern auch Nahrungsquelle und Lebensumfeld. Durch ihr tiefes Wurzelwerk kommen viele Arten wesentlich besser mit der Trockenheit zurecht als herkömmliche Rasenflächen.
Fingerhut, Sonnenblume, Wegwarte, Kornblume, Johanniskraut, Sauerampfer und noch vieles mehr, Stadtgärtner Alexander Reinhardt kann auf dem Friedhof in Dietkirchen auf ein buntes Feld schauen. Die Fläche hat er im Frühjahr mit Samen aus Wildblumen und Kräutern ausgesät. Nun steht alles in voller Pracht. Rund 1000 Quadratmeter sind es, auf denen die Blumen und Kräutern dicht stehen. „Von den Angehörigen, die Gräber auf dem Friedhof besuchen, gibt es nur positive Rückmeldungen“, erzählt Reinhardt.

Die Wiese mit Wildblumen und Kräutern gibt nicht nur optisch etwas her und ist eine deutliche Aufwertung gegenüber den Grasflächen, sondern auch ein Lebensort, vor allem für Insekten. Im Herbst wird die Blütenpracht verschwinden, doch die Pflanzen bleiben Lebensort für Insekten und kleine Tiere. Die Blumen und Kräuter trocknen nach Angaben von Reinhardt ein und werfen Samen aus. Bis zum Frühjahr werden die Pflanzen stehen bleiben, dann werden sie gemulcht und als Biomasse weiter genutzt. Den Vögeln dient die Wiese durchgehend auch als Nahrungs- und Rückzugsraum.
Vor der ersten Aussaat des Samens hatte Reinhardt die Wiesenfläche gefräst und somit vorbereitet. Ist erst einmal ausgesät, hält sich der Pflegeaufwand in engen Grenzen. Die Blumen- und Kräuterwiese bleibt sich überlassen. Gerade durch die geringen Eingriffe eignet sie sich als natürlicher Lebensraum.
Die Fläche auf dem Friedhof in Dietkirchen ist nicht die einzige, die in diesem Jahr von Reinhardt neu als Wildblumen- und Kräuterwiese angelegt wurde. Jeder Stadtteil bis auf Ahlbach verfügt auf seinem Friedhof über eine entsprechende Fläche. Diese sind unterschiedlich groß, zwischen 1000 Quadratmetern in Dietkirchen und 100 Quadratmetern in Offheim und Staffel. In Linter ist statt auf dem Friedhof eine Fläche auf dem ehemaligen Spielplatz direkt vor dem Friedhof angelegt worden.
Derzeit sind die Ortsbeiräte dazu aufgefordert, Flächen zu benennen, die als Blühstreifen genutzt werden sollen. Anschauungsmaterial sind für sie mit den von der Stadtgärtnerei angelegten Flächen schon einmal vorhanden. Stadtgärtner Alexander Reinhardt hat schon Vorstellungen, wie sich die von ihm angelegten Flächen weiter entwickeln können. Auf den meisten Friedhöfen besteht noch Flächenpotenzial, um auf weiteren Flächen Wildblumen und Kräuter zu säen.
Die Änderung der Begräbniskultur, immer mehr Urnengräber statt der Erdbestattungen, lässt den Flächenbedarf zurückgehen. Und Reinhardt denkt auch über Wildblumen- und Kräuterwiesen hinaus, er hat Stauden im Blick, mit denen er auf den Friedhöfen Beete anlegen beziehungsweise bestücken möchte. In Lindenholzhausen hat er schon einmal damit angefangen.
Wie das einmal werden könnte, lässt sich auf dem Limburger Hauptfriedhof bewundern. Dort werden seit über zwei Jahren Blühflächen angelegt. Rund 3000 Quadratmeter ist dort die Wildblumenfläche groß und sie soll noch erweitert werden. Auch gibt es dort schon verschiedene kleinere Bereiche, die als Staudenbeete angelegt wurde. Inzwischen gibt es dort auch zwei Insektenhotels. (Quelle Stadtverwaltung Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Ermittlungen zu Diebstahlserie in Betzdorf

Betzdorf (ots)

Die Polizei Betzdorf ermittelt derzeit wegen einer Serie von Diebstählen aus Kraftfahrzeugen, die seit etwa September im Bereich Betzdorf und Kirchen zu verzeichnen ist. Auch in den Bereichen Wissen und Herdorf sind einzelne Taten bekannt geworden.

Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich eine bislang unbekannte Täterschaft, meist zur Nachtzeit, Zugang zu überwiegend unverschlossenen Fahrzeugen und entwendete daraus unterschiedlichste Gegenstände von mehr oder weniger hohem Wert.

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Werbeschreiben zu Smart Meter verunsichert viele Bürger

Die evm-Gruppe wirbt für genaue Prüfung der vermeintlichen Ersparnis

KOBLENZ/WESTERWALD. Zahlreiche Haushalte im Netzgebiet der Energienetze Mittelrhein (enm) erhalten derzeit Werbeschreiben von wettbewerblichen Messstellenbetreibern, unter anderem von der Firma „Deutsche Messwesen“. Darin werden unter anderem eine vermeintliche Kostenersparnis von bis zu 115 Euro jährlich, eine kostenlose Installation von Smart Metern sowie kurzfristig verfügbare Montagetermine beworben. Die evm-Gruppe nimmt dies zum Anlass, Kundinnen und Kunden über die tatsächlichen Zusammenhänge rund um intelligente Messsysteme zu informieren.
Im aktuell verbreiteten Schreiben von „Deutsche Messwesen“ wird der Eindruck vermittelt, dass Verbraucher durch einen Wechsel des Messstellenbetreibers von einer jährlichen Ersparnis profitieren können und rasch handeln sollten. Die evm-Gruppe weist darauf hin, dass die beworbene Ersparnis nicht automatisch mit einem Anbieterwechsel verbunden ist.

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Haus- und Straßensammlung für Frieden und Erinnerung

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ruft zur Spende auf
Vom 11. Oktober bis zum 25. November führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch und bittet um Spenden. Das diesjährige Motto lautet „Gemeinsam für den Frieden – Erinnerung bewahren, Verantwortung übernehmen“.

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Vorverkauf für Neujahrskonzert hat begonnen

Konzertorchester Koblenz begrüßt 2027 wieder mit Neujahrskonzert in der
Schusterstadt
Das neue Jahr beginnt musikalisch: Erleben Sie das Konzertorchester Koblenz am 10.
Januar 2027 in der Stadthalle Montabaur mit seinem traditionellen Neujahrskonzert.
Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von „Aurora Borealis“ und erleben Sie
musikalische Bilder, die an das beeindruckende Nordlicht erinnern. Virtuos und kraftvoll wird
es beim „World Trombone Concerto“ – ein beeindruckendes Solowerk für Bassposaune.
Für Gänsehaut und epische Momente sorgt zudem die Musik von „Two Steps from Hell“.
Gewaltige Orchesterklänge, treibende Rhythmen und monumentale Melodien machen diese
Musik zu einem besonderen Live-Erlebnis.

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Oktoberfeststimmung in Limburg

Von Donnerstag, 15. Oktober, bis Dienstag, 20. Oktober, wird es auf dem Limburger Marktplatz wieder zünftig: Das 76. Limburger Oktoberfest lädt mit Rummel, Fahrgeschäften, kulinarischen Angeboten und geselligem Beisammensein zum Besuch ein. Rund 40 volksfesttypische Fahr-, Belustigungs-, Imbiss- und Süßwarenbetriebe sorgen für abwechslungsreiche Unterhaltung und jede Menge Volksfeststimmung.

Auch die Markthalle wird wieder passend zum Anlass in eine Oktoberfest-Festhalle verwandelt. Festwirt ist auch in diesem Jahr die Firma NA + 1, die dort das Motto „Gipfelglück“ ab Donnerstagabend in den Mittelpunkt stellt. Die Festhalle ergänzt damit das bunte Treiben auf dem Festplatz um einen besonderen Ort zum Feiern, Zusammensitzen und Genießen. Informationen, Tickets und alles Wissenswerte zu den Veranstaltungen in der Markthalle sind auf der Website des Festwirts zu finden: https://na1.de/limburger-oktoberfest/

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Wäller Helfen baut Nachbarschaftshilfe in Vallendar mit auf

Verbandsgemeinde Vallendar, Seniorenbeirat und Wäller Helfen e. V. starten Kooperation – Erfahrungen aus sechs Jahren Nachbarschaftshilfe sollen vor Ort neue Strukturen schaffen

Vallendar. Unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ wollen die Verbandsgemeinde Vallendar, der Seniorenbeirat und Wäller Helfen e. V. künftig gemeinsam die Nachbarschaftshilfe in der Region stärken. Mit der neuen Kooperation soll ein niedrigschwelliges Netzwerk entstehen, das Menschen, die Unterstützung benötigen, unkompliziert mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern zusammenbringt.

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