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29.09.2020 15°C

Natürlich macht die langanhaltende Trockenheit den Blumen und Wildkräutern zu schaffen, doch sie schlagen sich recht tapfer auf den Flächen und sind nicht nur Farbtupfer, sondern auch Nahrungsquelle und Lebensumfeld. Durch ihr tiefes Wurzelwerk kommen viele Arten wesentlich besser mit der Trockenheit zurecht als herkömmliche Rasenflächen.
Fingerhut, Sonnenblume, Wegwarte, Kornblume, Johanniskraut, Sauerampfer und noch vieles mehr, Stadtgärtner Alexander Reinhardt kann auf dem Friedhof in Dietkirchen auf ein buntes Feld schauen. Die Fläche hat er im Frühjahr mit Samen aus Wildblumen und Kräutern ausgesät. Nun steht alles in voller Pracht. Rund 1000 Quadratmeter sind es, auf denen die Blumen und Kräutern dicht stehen. „Von den Angehörigen, die Gräber auf dem Friedhof besuchen, gibt es nur positive Rückmeldungen“, erzählt Reinhardt.

Die Wiese mit Wildblumen und Kräutern gibt nicht nur optisch etwas her und ist eine deutliche Aufwertung gegenüber den Grasflächen, sondern auch ein Lebensort, vor allem für Insekten. Im Herbst wird die Blütenpracht verschwinden, doch die Pflanzen bleiben Lebensort für Insekten und kleine Tiere. Die Blumen und Kräuter trocknen nach Angaben von Reinhardt ein und werfen Samen aus. Bis zum Frühjahr werden die Pflanzen stehen bleiben, dann werden sie gemulcht und als Biomasse weiter genutzt. Den Vögeln dient die Wiese durchgehend auch als Nahrungs- und Rückzugsraum.
Vor der ersten Aussaat des Samens hatte Reinhardt die Wiesenfläche gefräst und somit vorbereitet. Ist erst einmal ausgesät, hält sich der Pflegeaufwand in engen Grenzen. Die Blumen- und Kräuterwiese bleibt sich überlassen. Gerade durch die geringen Eingriffe eignet sie sich als natürlicher Lebensraum.
Die Fläche auf dem Friedhof in Dietkirchen ist nicht die einzige, die in diesem Jahr von Reinhardt neu als Wildblumen- und Kräuterwiese angelegt wurde. Jeder Stadtteil bis auf Ahlbach verfügt auf seinem Friedhof über eine entsprechende Fläche. Diese sind unterschiedlich groß, zwischen 1000 Quadratmetern in Dietkirchen und 100 Quadratmetern in Offheim und Staffel. In Linter ist statt auf dem Friedhof eine Fläche auf dem ehemaligen Spielplatz direkt vor dem Friedhof angelegt worden.
Derzeit sind die Ortsbeiräte dazu aufgefordert, Flächen zu benennen, die als Blühstreifen genutzt werden sollen. Anschauungsmaterial sind für sie mit den von der Stadtgärtnerei angelegten Flächen schon einmal vorhanden. Stadtgärtner Alexander Reinhardt hat schon Vorstellungen, wie sich die von ihm angelegten Flächen weiter entwickeln können. Auf den meisten Friedhöfen besteht noch Flächenpotenzial, um auf weiteren Flächen Wildblumen und Kräuter zu säen.
Die Änderung der Begräbniskultur, immer mehr Urnengräber statt der Erdbestattungen, lässt den Flächenbedarf zurückgehen. Und Reinhardt denkt auch über Wildblumen- und Kräuterwiesen hinaus, er hat Stauden im Blick, mit denen er auf den Friedhöfen Beete anlegen beziehungsweise bestücken möchte. In Lindenholzhausen hat er schon einmal damit angefangen.
Wie das einmal werden könnte, lässt sich auf dem Limburger Hauptfriedhof bewundern. Dort werden seit über zwei Jahren Blühflächen angelegt. Rund 3000 Quadratmeter ist dort die Wildblumenfläche groß und sie soll noch erweitert werden. Auch gibt es dort schon verschiedene kleinere Bereiche, die als Staudenbeete angelegt wurde. Inzwischen gibt es dort auch zwei Insektenhotels. (Quelle Stadtverwaltung Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

WLAN für die Stadt Montabaur

evm und KEVAG Telekom installieren 100. Hotspot
MONTABAUR. Ganz einfach und schnell im Internet surfen – das können die Bürger und Besucher in Montabaur schon länger. Zusammen mit der Energieversorgung Mittelrhein (evm) und ihrer Tochter KEVAG Telekom wurde jetzt ein weiterer kostenloser Hotspot an der Waldbachhalle in Eschelbach eingerichtet. Für die evm ein Jubiläum: Der 100. WLAN-Punkt im Versorgungsgebiet. „Wir setzen uns für die Region und ihr Fortkommen ein – dazu gehört auch die Verfügbarkeit von freiem Internet. Wir freuen uns daher umso mehr, nun den 100. Hotspot installiert zu haben“, erklärt evm-Pressesprecher Marcelo Peerenboom. Die Stadt Montabaur ist von dem Angebot überzeugt. „Seit 2017 haben wir gemeinsam mit der evm schon mehrere WLAN-Hotspots in unserer Verwaltung, dem Stadtzentrum und den Stadtteilen installiert“, erzählt Gabriele Wieland, Bürgermeisterin der Stadt Montabaur. Unter anderem kann am Konrad-Adenauer-Platz, an der Touristen-Info, im Rathaus, sowie an der Gemeindehalle im Ortsteil Ettersdorf und in der Stadtbibliothek kostenloses Internet genutzt werden. „Das Angebot wurde bisher sehr gut genutzt und ist für die Einkaufsstadt Montabaur eine wichtige Ergänzung für die Attraktivität der Innenstadt. Auch die Stadtteile sind uns wichtig und daher freuen wir uns, dass auch die Waldbachhalle Eschelbach mit kostenlosen freiem WLAN ausgestattet ist“, so Gabriele Wieland. Joachim Gerlach, der Ortsvorsteher von Eschelbach ergänzt: „Dieses Angebot kommt den örtlichen Vereinen und den Besuchern der Waldbachhalle zu Gute“.  Alle Bürger und Besucher der Stadt Montabaur können das kostenfreie WLAN über die evm-App nutzen – wie auch an über 100 weiteren Hotspots in der ganzen Region. „Ein großer Dank geht an die evm und die KEVAG Telekom“, da waren sich Bürgermeisterin und Ortsvorsteher einig. (Quelle evm)

Zugausfälle Betzdorf vom 09.10. bis 08.11.2020

Vom 09.10.2020 bis 08.11.2020 verkehren keine Züge zwischen Betzdorf (Sieg) und Burbach (RB 96).
Die Hessische Landesbahn (HLB) bietet in diesem Zeitraum einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen an.
In Neunkirchen (Kreis Siegen) halten die Busse an den Haltestellen „Rathaus“ und „Katholische Kirche“.
Fahrgäste müssen sich auf eine verlängerte Fahrzeit von ca. 20 Minuten einstellen. Die Mitnahme von Fahrrädern in den Bussen ist nicht möglich.
Die Ersatzfahrpläne und Informationen zur Lage der Ersatzhaltestellen sind unter www.hlb-online.de abrufbar.
Weitere Informationen sind auch unter www.rmv.de und www.bahn.de erhältlich.

Bund fördert „b-05“ in Montabaur 15.000 Euro stehen für Sanierungsmaßnahmen bereit

Das b-05 hat sich als Kunst- und Naturerlebniszentrum bei Montabaur etabliert und der dazugehörige Verein kümmert sich engagiert und liebevoll um die Einrichtung. Für das auf dem Gelände befindliche Kultur-Café plant der Verein eine dringend notwendige Sanierung und hat sich um Fördermittel aus dem Bundeshaushalt beworben. Mit dem Geld soll der Einbau einer Heizung und die Fassadenabichtung des Cafés in Angriff genommen werden. Der Bundesverband Soziokultur, der das Projekt „LAND INTAKT – Soforthilfe­programm Kulturzentren“ , das sich an Sozio­kulturelle Zentren, Kulturhäuser sowie Kultur- und Bürgerzentren in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohnern richtet, hat das b-05 für eine Förderung ausgewählt.

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Schulbetrieb in Zeiten von Corona im Nachbarkreis Limburg-Weilburg

Limburg-Weilburg. Der Landkreis Limburg-Weilburg hat als Schulträger den Regelbetrieb an seinen Schulen permanent im Blick. Vor diesem Hintergrund hatte Landrat Michael Köberle auch bereits Ende August zu einem Auswertungsgespräch mit der Spitze des Staatlichen Schulamtes, Vertretern des Kreiselternbeirates sowie der Kreisschülervertretung zum Start des Schuljahres im Regelbetrieb während der Corona-Pandemie eingeladen, das nun in der Aula der Theodor-Heuss-Schule stattfand. Das Gespräch war in mehrere Teilbereiche untergliedert.
Infektionsgeschehen: Zum Infektionsgeschehen im Landkreis wurde seitens des Gesundheitsamtes von der stellvertretenden Amtsärztin mitgeteilt, dass insgesamt seit dem Ende der Sommerferien sechs Schulen des Landkreises Limburg-Weilburg von Corona-Fällen betroffen waren, zehn Schülerinnen und Schüler sind aktuell infiziert. Es hat dadurch zum Glück nur drei Folgeinfektionen durch die erkrankten Schülerinnen und Schüler in den Schulen gegeben. Allgemein befindet sich das Infektionsgeschehen im Landkreis mit einer aktuellen Inzidenz von 7 auf überschaubarem Niveau.

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Stadtbücherei Betzdorf gewinnt Lesegutschein

Beim Lesesommer Rheinland-Pfalz 2020 konnte sich die Ökumenische Stadtbücherei Betzdorf über den Gewinn eines Lesegutscheins von 200 Euro freuen. Grund dafür: 214 erfolgreiche Leseratten haben in diesem Jahr mindestens drei Bücher gelesen und dafür eine Urkunde bekommen. Das ist eine enorme Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Ein Grund für die hohe Beteiligung war sicherlich, dass viele Kinder während der Ferienzeit zu Hause geblieben sind und die kompletten Ferien zum Schmökern nutzten. Auffallend auch, dass sich sehr viele Leseanfänger anmeldeten, bei denen viele die magische Grenze von mindestens drei gelesenen Büchern geknackt haben.
Der Preis wird am Freitag, 25.September 2020 im Landesbibliothekszentrum Neustadt/Weinstraße durch den Minister Prof. Dr. Wolf überreicht. Gleichzeitig erfolgt dort die Ziehung der Gewinner der großen Lesesommerverlosung des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz.

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Doppeltes Pech mit Urkundenfälschung

BAB 3, Dierdorf (ots)

Am Mittwoch, 23.09.2020, 22:20 Uhr, wurde auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Köln ein Pkw Sharan mit belgischem Kennzeichen einer Verkehrskontrolle unterzogen. Dabei stellte das kontrollierende Streifenteam der Polizeiautobahnstation Montabaur fest, dass der 37 jährige Fahrzeugführer aus Belgien den Pkw in Frankfurt gekauft und zwecks Überführung nach Belgien aus Kostengründen einfach ein anderes belgisches Kennzeichen anbracht hatte. Zusätzlich stand er unter der Einwirkung von Betäubungsmitteln. Entsprechende Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Drogenkonsum wurde erstattet. Doppeltes Pech hatte der Fahrzeugführer, da er bereits am Vortag auf der Fahrt nach Frankfurt durch Beamte der Polizeiautobahnstation Montabaur wegen Führen eines Kfz unter Drogeneinwirkung und dem Fund geringer Mengen Marihuana und Haschisch angezeigt wurde. Somit wurde ihm am 23.09.2020 eine weitere Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. (Quelle Polizei Montabaur)