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Das Wetter im Westerwald

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26.09.2026 24°C

Natürlich macht die langanhaltende Trockenheit den Blumen und Wildkräutern zu schaffen, doch sie schlagen sich recht tapfer auf den Flächen und sind nicht nur Farbtupfer, sondern auch Nahrungsquelle und Lebensumfeld. Durch ihr tiefes Wurzelwerk kommen viele Arten wesentlich besser mit der Trockenheit zurecht als herkömmliche Rasenflächen.
Fingerhut, Sonnenblume, Wegwarte, Kornblume, Johanniskraut, Sauerampfer und noch vieles mehr, Stadtgärtner Alexander Reinhardt kann auf dem Friedhof in Dietkirchen auf ein buntes Feld schauen. Die Fläche hat er im Frühjahr mit Samen aus Wildblumen und Kräutern ausgesät. Nun steht alles in voller Pracht. Rund 1000 Quadratmeter sind es, auf denen die Blumen und Kräutern dicht stehen. „Von den Angehörigen, die Gräber auf dem Friedhof besuchen, gibt es nur positive Rückmeldungen“, erzählt Reinhardt.

Die Wiese mit Wildblumen und Kräutern gibt nicht nur optisch etwas her und ist eine deutliche Aufwertung gegenüber den Grasflächen, sondern auch ein Lebensort, vor allem für Insekten. Im Herbst wird die Blütenpracht verschwinden, doch die Pflanzen bleiben Lebensort für Insekten und kleine Tiere. Die Blumen und Kräuter trocknen nach Angaben von Reinhardt ein und werfen Samen aus. Bis zum Frühjahr werden die Pflanzen stehen bleiben, dann werden sie gemulcht und als Biomasse weiter genutzt. Den Vögeln dient die Wiese durchgehend auch als Nahrungs- und Rückzugsraum.
Vor der ersten Aussaat des Samens hatte Reinhardt die Wiesenfläche gefräst und somit vorbereitet. Ist erst einmal ausgesät, hält sich der Pflegeaufwand in engen Grenzen. Die Blumen- und Kräuterwiese bleibt sich überlassen. Gerade durch die geringen Eingriffe eignet sie sich als natürlicher Lebensraum.
Die Fläche auf dem Friedhof in Dietkirchen ist nicht die einzige, die in diesem Jahr von Reinhardt neu als Wildblumen- und Kräuterwiese angelegt wurde. Jeder Stadtteil bis auf Ahlbach verfügt auf seinem Friedhof über eine entsprechende Fläche. Diese sind unterschiedlich groß, zwischen 1000 Quadratmetern in Dietkirchen und 100 Quadratmetern in Offheim und Staffel. In Linter ist statt auf dem Friedhof eine Fläche auf dem ehemaligen Spielplatz direkt vor dem Friedhof angelegt worden.
Derzeit sind die Ortsbeiräte dazu aufgefordert, Flächen zu benennen, die als Blühstreifen genutzt werden sollen. Anschauungsmaterial sind für sie mit den von der Stadtgärtnerei angelegten Flächen schon einmal vorhanden. Stadtgärtner Alexander Reinhardt hat schon Vorstellungen, wie sich die von ihm angelegten Flächen weiter entwickeln können. Auf den meisten Friedhöfen besteht noch Flächenpotenzial, um auf weiteren Flächen Wildblumen und Kräuter zu säen.
Die Änderung der Begräbniskultur, immer mehr Urnengräber statt der Erdbestattungen, lässt den Flächenbedarf zurückgehen. Und Reinhardt denkt auch über Wildblumen- und Kräuterwiesen hinaus, er hat Stauden im Blick, mit denen er auf den Friedhöfen Beete anlegen beziehungsweise bestücken möchte. In Lindenholzhausen hat er schon einmal damit angefangen.
Wie das einmal werden könnte, lässt sich auf dem Limburger Hauptfriedhof bewundern. Dort werden seit über zwei Jahren Blühflächen angelegt. Rund 3000 Quadratmeter ist dort die Wildblumenfläche groß und sie soll noch erweitert werden. Auch gibt es dort schon verschiedene kleinere Bereiche, die als Staudenbeete angelegt wurde. Inzwischen gibt es dort auch zwei Insektenhotels. (Quelle Stadtverwaltung Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Grippeschutzimpfung am 30. Oktober in Montabaur

Ab sofort Termine beim Gesundheitsamt reservieren
Um möglichst gut durch den Herbst und Winter zu kommen, empfiehlt das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises eine Grippeschutzimpfung. Die „echte“ Grippe ist keine harmlose Erkrankung und insbesondere bei Risikogruppen kann sie zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist.
Sowohl Arztpraxen als auch einige Apotheken führen die in der Regel kostenfreie Impfung durch. Zudem bietet das Gesundheitsamt wieder einen Termin an, um sich kostenlos gegen saisonale Influenza (Grippe) impfen zu lassen:

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A 3 / L 258 - Sperrung der Anschlussstelle Dierdorf am 29.09.2026

Am 29. September 2026 wird die Anschlussstelle Dierdorf an der A 3 von 7 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr teilweise gesperrt.
Grund sind Ausbesserungsarbeiten an dem nahegelegenen Kreisverkehr im Verlauf der L 258 in Fahrtrichtung Dierdorf. Auch der Kreisverkehr kann während der Arbeiten nicht befahren werden.

Die Auffahrt auf die A 3 ist im Bereich der Anschlussstelle Dierdorf weiterhin möglich. Die Abfahrt von der A 3 an der Anschlussstelle Dierdorf ist dagegen während der Arbeiten nicht möglich.

Verkehrsteilnehmer, die die A 3 an der Anschlussstelle Dierdorf verlassen möchten, werden gebeten, bereits an der vorherigen Anschlussstelle abzufahren oder alternativ die nächstgelegene Anschlussstelle zu nutzen. Die weitere Verkehrsführung erfolgt über die L 264, L 266 und B 413. Alle entsprechenden Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.

𝗞𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗹𝗮𝗻𝘇𝗹𝗲𝗶𝘀𝘁𝘂𝗻𝗴, 𝗮𝗯𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗻𝗻𝗼𝗰𝗵 𝗵𝗼𝗰𝗵 ü𝗯𝗲𝗿𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻: 𝗥𝗼𝗰𝗸𝗲𝘁𝘀 𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻 𝗣𝗳𝗼𝗿𝘇𝗵𝗲𝗶𝗺 𝟳:𝟯

​Nur 24 Stunden nach der Partie gegen die Nijmegen Devils feiert die EG Diez-Limburg einen 7:3-Heimsieg gegen die Pforzheim Bisons. Das Team vom Heckenweg kann nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen, ist den Gästen aber über 60 Minuten klar überlegen. Die Belastung der Trainingswoche sowie des Doppelspiel-Wochenendes ist der Mannschaft anzumerken, ändert jedoch nichts an der unbestrittenen Dominanz.

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Verkehrsgefährdung in Molsberg

Molsberg (ots)

Im Zeitraum von Samstag, 19.09.2026, auf Sonntag, 20.09.2026, wurden durch unbekannte Täter in Molsberg, in der Nussallee, die Lichtzeichenanlagen und Warnbaken an einer Gefahrenstelle beseitigt und zum Teil beschädigt. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg) 

Radfahrerin in Hachenburg verletzt

Hachenburg (ots)

Am Dienstag, 22.09.2026, gegen 07:40 Uhr, ereignete sich in Hachenburg, Kreisverkehrsplatz Alpenroder Straße/Alte Frankfurter Straße, ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrradfahrerin leicht verletzt wurde. Demnach fuhr die Radfahrerin auf die oben genannte Kreisfahrbahn ein und wollte Richtung Krankenhaus weiterfahren. Ein aus Richtung Alpenrod kommender, bislang unbekannter PKW-Fahrer fuhr ebenfalls in die Kreisfahrbahn ein, ohne auf den Vorrang der Radfahrerin zu achten. Die Radfahrerin konnte durch eine Fahrbewegung dem PKW ausweichen und kam hierbei jedoch zu Fall. Der PKW fuhr in Richtung Borngasse weiter. Zu einer Kollision zwischen beiden Fahrzeugen war es nicht gekommen. Bei dem Sturz zog sich die Radfahrerin leichte Verletzungen zu. Bei dem PKW soll es sich um ein dunkles Fahrzeug gehandelt haben. (Polizei Hachenburg) 

Jubiläumsgottesdienst zu fünf Jahren Musikkirche

Barockmusik, Gesang und Ehrung

Ransbach-Baumbach (shg) Mit Kompositionen aus dem Früh- und Hochbarock hat die Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach mit einem professionell besetzten Orchester das fünfjährige Jubiläum der Musikkirche gefeiert. Seit ihrer offiziellen Gründung 2021 bietet die, weit über die Region hinaus bekannte, musikalische Institution Musikliebhabern zahlreiche musikalische Gottesdienste, Konzerte und Auftritte verschiedener Gruppierungen, wie der Evangelischen Kantorei, der Cappella Taboris, des Streichquartetts der Cappella Taboris, des trio flex & friends, FRECHBLECH, des Duo Oho und tief4Blech. Zum Jubiläumsgottesdienst erklangen vier polyphone Chöre aus Georg Friedrich Händels englischsprachigem Anthem „O praise the Lord with one consent“ neben fünf schwungvollen Gemeindeliedern in den Sätzen von Johann Crüger aus dessen “Praxis Pietatis Melica, 1649“ sowie zwei moderne Choräle, die vom Orchester mit jeweils zwei konzertierenden Oberstimmen und vom Chor der Musikkirche im Wechsel mit der Gemeinde musiziert wurden.

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