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08.08.2026 31°C

Natürlich macht die langanhaltende Trockenheit den Blumen und Wildkräutern zu schaffen, doch sie schlagen sich recht tapfer auf den Flächen und sind nicht nur Farbtupfer, sondern auch Nahrungsquelle und Lebensumfeld. Durch ihr tiefes Wurzelwerk kommen viele Arten wesentlich besser mit der Trockenheit zurecht als herkömmliche Rasenflächen.
Fingerhut, Sonnenblume, Wegwarte, Kornblume, Johanniskraut, Sauerampfer und noch vieles mehr, Stadtgärtner Alexander Reinhardt kann auf dem Friedhof in Dietkirchen auf ein buntes Feld schauen. Die Fläche hat er im Frühjahr mit Samen aus Wildblumen und Kräutern ausgesät. Nun steht alles in voller Pracht. Rund 1000 Quadratmeter sind es, auf denen die Blumen und Kräutern dicht stehen. „Von den Angehörigen, die Gräber auf dem Friedhof besuchen, gibt es nur positive Rückmeldungen“, erzählt Reinhardt.

Die Wiese mit Wildblumen und Kräutern gibt nicht nur optisch etwas her und ist eine deutliche Aufwertung gegenüber den Grasflächen, sondern auch ein Lebensort, vor allem für Insekten. Im Herbst wird die Blütenpracht verschwinden, doch die Pflanzen bleiben Lebensort für Insekten und kleine Tiere. Die Blumen und Kräuter trocknen nach Angaben von Reinhardt ein und werfen Samen aus. Bis zum Frühjahr werden die Pflanzen stehen bleiben, dann werden sie gemulcht und als Biomasse weiter genutzt. Den Vögeln dient die Wiese durchgehend auch als Nahrungs- und Rückzugsraum.
Vor der ersten Aussaat des Samens hatte Reinhardt die Wiesenfläche gefräst und somit vorbereitet. Ist erst einmal ausgesät, hält sich der Pflegeaufwand in engen Grenzen. Die Blumen- und Kräuterwiese bleibt sich überlassen. Gerade durch die geringen Eingriffe eignet sie sich als natürlicher Lebensraum.
Die Fläche auf dem Friedhof in Dietkirchen ist nicht die einzige, die in diesem Jahr von Reinhardt neu als Wildblumen- und Kräuterwiese angelegt wurde. Jeder Stadtteil bis auf Ahlbach verfügt auf seinem Friedhof über eine entsprechende Fläche. Diese sind unterschiedlich groß, zwischen 1000 Quadratmetern in Dietkirchen und 100 Quadratmetern in Offheim und Staffel. In Linter ist statt auf dem Friedhof eine Fläche auf dem ehemaligen Spielplatz direkt vor dem Friedhof angelegt worden.
Derzeit sind die Ortsbeiräte dazu aufgefordert, Flächen zu benennen, die als Blühstreifen genutzt werden sollen. Anschauungsmaterial sind für sie mit den von der Stadtgärtnerei angelegten Flächen schon einmal vorhanden. Stadtgärtner Alexander Reinhardt hat schon Vorstellungen, wie sich die von ihm angelegten Flächen weiter entwickeln können. Auf den meisten Friedhöfen besteht noch Flächenpotenzial, um auf weiteren Flächen Wildblumen und Kräuter zu säen.
Die Änderung der Begräbniskultur, immer mehr Urnengräber statt der Erdbestattungen, lässt den Flächenbedarf zurückgehen. Und Reinhardt denkt auch über Wildblumen- und Kräuterwiesen hinaus, er hat Stauden im Blick, mit denen er auf den Friedhöfen Beete anlegen beziehungsweise bestücken möchte. In Lindenholzhausen hat er schon einmal damit angefangen.
Wie das einmal werden könnte, lässt sich auf dem Limburger Hauptfriedhof bewundern. Dort werden seit über zwei Jahren Blühflächen angelegt. Rund 3000 Quadratmeter ist dort die Wildblumenfläche groß und sie soll noch erweitert werden. Auch gibt es dort schon verschiedene kleinere Bereiche, die als Staudenbeete angelegt wurde. Inzwischen gibt es dort auch zwei Insektenhotels. (Quelle Stadtverwaltung Limburg)

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

5 Dörfer Tour 2026

Alsbach, Caan, Nauort, Sessenbach und Wirscheid laden auch in diesem Jahr zu der traditionellen Wandertour ein. Es ist bereits die 10.Dorfwanderung.“,
teilten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der fünf beteiligten Ortsgemeinden Alsbach, Caan, Nauort, Sessenbach und Wirscheid mit.
„Wir freuen uns, wenn wir sie auch in diesem Jahr als Teilnehmer begrüßen dürfen. Die 5 Dörfer-Tour findet wie immer am
ersten Sonntag im September
also dieses Jahr am 06.September.
statt und wird um 09:45 Uhr in Nauort offiziell gestartet. Natürlich hat sich jedes Dorf an diesem Tag besonders “rausgeputz“ und bietet seinen Besuchern besondere Köstlichkeiten:

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Gelungenes Sommerfest im Wildpark Gackenbach

Gackenbach/WW. Schon gegen Mittag war kein Parkplatz mehr frei: Bei bestem Sommerwetter fand am Wochenende das erste Sommerfest im Wildpark Westerwald im Buchfinkenland statt und begeisterte zahlreiche junge und ältere Besucherinnen und Besucher. Familien, Naturfreunde und Tierliebhaber nutzten die Gelegenheit, einen abwechslungsreichen Tag inmitten der Natur zu verbringen.

Besonderes Highlight waren die beeindruckenden Flugvorführungen der Greifvogelstation Hellenthal. Mehrmals während des Festes konnten die Gäste Adler, Falken und Eulen aus nächster Nähe erleben und dabei viel Wissenswertes über die Tiere, ihren Lebensraum und den Artenschutz erfahren. „Keine Angst, nur selten wird ein Zuschauer gefressen“, ermutigte der moderierende Falkner bei einer der 3 Vorführungen die vielen Zuschauer, die sich beim Anflug eines mächtigen Adlers wegduckten. Die Stars der Lüfte stießen auf großes Interesse und sorgten für begeisterte Gesichter bei Groß und Klein. Da war es klar, dass viele Kinder das Angebot des Falknerteams gerne annahmen, mit einem der prächtigen Vögel fotografiert zu werden.

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A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen

Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Montag, 10. August 2026, bis voraussichtlich Mitte September 2026 im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Durch die Instandsetzungsarbeiten werden die Verkehrssicherheit sowie die Dauerhaftigkeit des Bauwerkes gesichert. Die geplanten Arbeiten finden ausschließlich unterhalb der Autobahn im nachgeordneten Netzt statt und beeinträchtigen den Verkehr im Zuge der A3 nicht. Zur Ausführung der notwendigen Arbeiten wird die K101 für die Dauer der Maßnahme komplett gesperrt.
Eine örtliche Umleitung im Basisnetz wird eingerichtet und führt die Verkehrsteilnehmenden über die K153, K103, B255, B49 und L318.
Die Autobahn GmbH investiert rund 250.00 Euro in die Maßnahme. Die Kosten trägt der Bund.

Wäller Helfen und WW RockerZ starten starke Partnerschaft für den guten Zweck

Musik verbindet – und hilft. Unter diesem Motto startet am Samstag, 8. August, offiziell die neue Partnerschaft zwischen dem Verein Wäller Helfen e. V. und der regional bekannten Band WW RockerZ. Mit der Zusammenarbeit wächst die musikalische Botschafterfamilie des Vereins weiter und setzt ein starkes Zeichen für soziales Engagement im Westerwald.

Künftig werden die WW RockerZ bei ihren Auftritten und Veranstaltungen Spenden für Wäller Helfen sammeln und damit die vielfältigen sozialen Projekte des Vereins unterstützen. Für beide Partner steht dabei nicht nur die Musik im Mittelpunkt, sondern vor allem der Gedanke, Menschen zusammenzubringen und gemeinsam Gutes zu bewirken.

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Musikkirche Ransbach-Baumbach-Hilgert feiert Geburtstag

Musikalische Feier am 19. September – Viele engagieren sich
Westerwaldkreis. Wenn aus einer Idee eine kirchenmusikalische Institution wird: Die Musikkirche in Ransbach-Baumbach feiert ihren fünften Geburtstag und würdigt das „kleine“ Jubiläum mit einem großen, klangvollen Abendgottesdienst: Am Samstag, 19. September, erleben die Gäste ab 17 Uhr ein professionelles Barockorchester, das Werke unter anderem von Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach und Johann Crüger aufführt. Im Anschluss sind die Gäste eingeladen, den Geburtstag der Musikkirche im benachbarten Festzelt bei Getränken und Buffet zu feiern.

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Rückruf von Tasche und Sesamöl

Die TJX Deutschland Ltd. & Co. KG ruft eine schwarze Echtleder-Handtasche der Marke "Brampton" auch aus den rheinland-pfälzischen TK Maxx Stores zurück. Grund: Es wurde eine Überschreitung des gesetzlichen Grenzwerts von Chrom VI festgestellt. Die Substanz ist krebserregend. Betroffen von diesem Rückruf sind die schwarzen Ledertaschen mit der Los-Kennzeichnung Style-Nr.: 65306. Sie wurden zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 in den TK Maxx Stores verkauft.

Die Go Asia GmbH ruft das chinesische "Pure Black Sesame Oil" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Es wurde ein stark rostiger und langanhaltend bitterer Geschmack festgestellt. Betroffen sind die 207-Milliliter-Flaschen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 02.01.2027 und mit der Losnummer BC27T 1147. (LUA)