Radio Westerwald : ON AIR >> Flashplayer in eigenem Fenster öffnen <<

 B Itunes B Mediaplayer B phonostar Logo radioDE

02624950289     b gruenes kreuz     b email

WesterwaldWetter

Heute 16°C
Morgen 17°C
02.10.2020 17°C

Am 27.02.20 fand am Gymnasium im Kannenbäckerland der „Aktionstag gegen Gewalt – Für ein besseres Miteinander“ statt.
An den Veranstaltungen nahmen die Orientierungs- und Mittelstufensprecher/innen, die Schülersprecher/innen, alle Klassensprecher/innen sowie die Schüler/innen der Streitschlichtungs-AG teil.
Der Tag diente der Auseinandersetzung der Schüler/innen mit dem Thema Gewalt und der Entwicklung neuer Ideen, die zu einer Stärkung des Bewusstseins für das Thema innerhalb der gesamten Schülerschaft beitragen sollen.
Am Vormittag führten zwei Referentinnen der polizeilichen Prävention Workshops zu den Themen Zivilcourage und Gewalt mit den Schüler/innen, die in zwei altersgemischte Gruppen aufgeteilt worden waren, durch. Mithilfe von verschiedenen Beispielen wurde das Gewaltbarometer durchgeführt und die Szenarien wurden in den Gruppen untereinander diskutiert.

Der Magistrat der Stadt Limburg hat Planungsleistungen für das neue Feuerwehrgerätehaus in Lindenholzhausen vergeben. Der Auftrag an ein Architekturbüro umfasst ein Volumen in Höhe von rund 158.000 Euro.
Elf Büros waren im Rahmen eines Interessebekundungsverfahren zur Abgabe eines Angebots aufgefordert worden. Nach Sichtung der eingegangenen Unterlagen waren in Zusammenarbeit mit dem Stadtbrandinspektor und Vertretern der Feuerwehr Lindenholzhausen fünf Büros zur Abgabe eines Angebots aufgefordert worden, vier reichten Angebote ein. Das wirtschaftlichste Angebot wurde vom Magistrat ausgewählt.
Im Oktober 2017 hatte die Stadtverordnetenversammlung die Notwendigkeit eines Neubaus des Feuerwehrhauses bestätigt und den Magistrat gebeten, zusammen mit dem Stadtbrandinspektor sowie dem Ausschuss der Feuerwehr Lindenholzhausen einen Standortvorschlag zu unterbreiten und mit den Planungen für den Neubau zu beginnen. Einvernehmen herrschte darüber, dass die bestehende Einrichtung für die Aktiven viel zu klein ist, es keine nach Geschlechtern getrennte Umkleidemöglichkeiten und keine sanitären Anlagen gibt. Die verkehrliche Anbindung mit Zu- und Abfahrt sowie den sehr begrenzten Parkmöglichkeiten gilt ebenfalls als stark verbesserungswürdig.
Ein Zusammenschluss mit der Einsatzabteilung der Feuerwehr Eschhofen an einem gemeinsamen Standort war in einer frühen Planungsphase ausgeschlossen worden. Insgesamt neun Standorte wurden für den Neubau zu Beginn geprüft, vier davon kamen in die engere Auswahl. Aufgrund der Eigentumssituation bei den Grundstücken fiel die Entscheidung zugunsten des Standorts in den Krautgärten neben der Landesstraße. Die notwendige Bauleitplanung ist angelaufen. (Quelle Kreisverwaltung Limburg-Weilburg)

Hasselbach (ots)

Am Dienstag, 19.05.2020, kam es gegen 15.30 Uhr in einem Waldgebiet in der Gemarkung Hasselbach zu einem Brand. Auf einer Lichtung geriet ein ca. 25 m breiter Holzpolter in Brand. Es war dort sowohl Lang- als auch Kurzholz abgelagert. Das Feuer breitete sich vom Polter auf das umliegende gerodete Waldgelände aus. Insgesamt wurde eine Fläche von ca. 1.000 qm von den Flammen erfasst. Die eingesetzten Feuerwehren konnten eine Ausdehnung des Brandes verhindern und den Polter unter Zuhilfenahme eines Radladers ablöschen. Zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Sachdienliche Hinweise sind an die PI Altenkirchen zu richten. Im Einsatz waren die Feuerwehren Weyerbusch, Altenkirchen, Mehren, Berod, Hamm (Sieg) und Pleckhausen sowie Kräfte des DRK-Ortsvereins Altenkirchen und Beamte der PI Altenkirchen. (Quelle Polizei Altenkirchen)

Alles dreht sich aktuell um das Coronavirus. Das ist auch richtig, denn das Virus und die damit verbundene Pandemie sind für ältere Menschen und für Patienten mit Vorerkrankungen lebensgefährlich. Krisen rufen häufig aber auch Solidarität hervor, wie sich gerade in Italien zeigt. Solidarität, das wünschen sich auch der Limburger Bürgermeister Dr. Marius Hahn und der 1. Stadtrat Michael Stanke in ihrer Stadt.
„Aktive Nachbarschaftshilfe ist sicherlich angesagt in Zeiten, in denen es für viele Betroffene sehr schwer wird, ihre täglichen Besorgungen zu machen“, verdeutlicht Hahn. Hilfe ist notwendig, auch wenn die sozialen Kontakte möglichst auf ein Minimum reduziert werden sollen. „Es geht also um eine besondere Hilfe, bei der der Abstand gewahrt wird und hygienische Standards eingehalten werden“, so Michael Stanke. Doch ohne fremde Hilfe geht es nicht, davon sind beide überzeugt. Deshalb soll die LEA, die Limburger Ehrenamtsagentur, aktiv werden und zwischen Angebot und Nachfrage, zwischen Hilfesuchenden und Helfenden vermitteln.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Konzept für Christkindlmarkt in Limburg wird geprüft

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie werden Weihnachtsmärkte in diesem Jahr nicht in der gewohnten Form stattfinden. Das gilt auch für den Limburger Christkindlmarkt. Der Schaustellerverband hat Ende September ein Konzept für den Markt bei der Limburger Stadtverwaltung vorgelegt, was aktuell geprüft wird. Dies berichtete der 1. Stadtrat Michael Stanke auf Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung. Er machte dabei auch deutlich, dass die aktuelle Verordnung des Landes Hessen bis 31.10.2020 befristet ist und nicht absehbar ist ob und welche Veränderungen für die Zeit danach wirksam werden. Die Durchführung des Christkindlmarktes wäre nach der aktuellen Verordnung erlaubt, unterläge aber den Abstands- und Hygieneanforderungen, was zu einem deutlich erhöhten Flächen- und Personalbedarf führe, sagte Stanke und versicherte mit den Schaustellern weiter im Kontakt zu sein.
Stanke berichtete auch von einem Gespräch mit dem Vorsitzenden des heimischen Schaustellerverbandes im Sommer. Dabei machten die Schausteller ihre wirtschaftliche Extremsituation deutlich und die Stadt bot an, einzelne Plätze im Stadtgebiet für Schaustellerangebote zur Verfügung zu stellen. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen könnten auf dem Europaplatz zwei Stände stehen und auf dem Neumarkt weitere zwei bis drei Plätze, außer am Samstag, wenn der Wochenmarkt stattfindet. Angesichts der laufenden Saison der Außengastronomie bestehen auf den sonstigen Plätzen im Innenstadtbereich keine Möglichkeiten, zusätzliche Flächen zur Verfügung zu stellen. Denkbar wäre dagegen anzufragen, ob private Stellplätze genutzt werden können, beispielsweise vor größeren Supermärkten. Stanke berichtete, dass bisher keine Anträge zur Nutzung eines Standplatzes in der Innenstadt vorgelegt wurden. (Quelle Kreisverwaltung Limburg)

Gesundheitsamt Montabaur am 14. und 15.10.2020 geschlossen

Aufgrund der am 14. und 15. Oktober stattfindenden Grippeschutzimpfung bleiben das Gesundheitsamt in Montabaur sowie die Außenstelle in Bad Marienberg für den Publikumsverkehr geschlossen. An diesen beiden Tagen wird auch die Corona-Hotline nur eingeschränkt besetzt und erreichbar sein. Es wird darum gebeten, an diesen Tagen von allgemeinen Anfragen an die Hotline abzusehen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. (Quelle Kreisverwaltung WW)

Coronafall im Eisbachtaler Oberligakader

Ein Spieler der Fußball-Oberligamannschaft der Eisbachtaler Sportfreunde wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Alle Spieler, Trainer und Betreuer, die direkten Kontakt mit dem Spieler hatten, müssen daher nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt des Westerwaldkreises bis auf Weiteres in Quarantäne. Die geplanten Spiele in der Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich (Freitag, 2. Oktober) sowie im Rheinlandpokal bei der SG Rennerod (Mittwoch, 7. Oktober) werden in Rücksprache mit den zuständigen Verbänden abgesetzt und zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Bezüglich weiterer Kontaktpersonen ersten Grades des betroffenen Spielers außerhalb des Vereins läuft aktuell die Ermittlung durch das Gesundheitsamt. (Quelle Sportfreunde Eisbachtal)

Arbeitslosenzahlen und Förderprogramm Betriebliche Weiterbildung startet

Dreyer/Bätzing-Lichtenthäler: Arbeitslosigkeit sinkt im September deutlich

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz wieder gesunken. Im September waren 122.522 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 7.123 weniger als im August, aber 27.042 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote verringerte sich somit gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozentpunkte auf 5,4 Prozent. Im September 2019 lag sie bei 4,2 Prozent.

„Es ist eine erfreuliche Entwicklung, dass die Arbeitslosigkeit im September deutlich zurückgegangen ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Gleichwohl ist die Situation auf dem Arbeitsmarkt weiterhin schwierig. Sehr viele Beschäftigte befinden sich immer noch in Kurzarbeit, und nach wie vor stehen zahlreiche Selbstständige vor einer ungewissen Zukunft. Hinzu kommt, dass die Corona-Pandemie den Arbeitsmarkt in einer Zeit des Umbruchs trifft und die Transformation der Arbeitswelt noch weiter beschleunigt. Ich begrüße es daher sehr, dass das Arbeitsministerium mit der Arbeitsmarktinitiative #rechargeRLP auf diese doppelte Herausforderung zum richtigen Zeitpunkt reagiert“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Weiterlesen ...

Digitalisierung der Schulen: Anträge laufen, 1.036 Notebooks sind bestellt



Erster Kreisbeigeordneter Tobias Gerhardus: „Folgekosten im Auge behalten!“

Altenkirchen/Kreisgebiet. „An Geld fehlt es nicht“, heißt es allenthalben in diesen Tagen, wenn über die digitale Ausstattung der Schulen gesprochen wird. Diese Botschaft kam auch vom Bund-Länder-Gipfel im Bundeskanzleramt in der letzten Woche. Gleichwohl: Die Bereitstellung von Fördergeldern ist die eine Seite der Medaille, die praktische Umsetzung vor Ort die andere, wie die Kreisverwaltung Altenkirchen aktuell erläutert.

„Im Rahmen des Digitalpakts I stehen dem Kreis AItenkirchen als Schulträger von 16 weiterführenden Schulen rund 4,98 Millionen Euro zur Verfügung, inklusive eines Eigenanteils von 10 Prozent“, erläutert der zuständige Erste Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus. Allerdings: Der Kreis kann nicht sofort vollumfänglich über diese Mittel verfügen, sondern muss sie bei der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) beantragen. Dabei steht zunächst die digitale Infrastruktur an den Schulen auf der Prioritätenliste ganz oben. „Dafür haben die Mitarbeiter der Referate Schule, EDV und Gebäudemanagement Ende 2019 eine Bestandserhebung an allen Schulen vorgenommen“, schildert Gerhardus.

Weiterlesen ...

Limburg: Stadtverordnetenversammlung scheitert mit Klage gegen Bürgermeister

Streitpunkt ist die Straßenbeitragssatzung und die Rückzahlung der Beiträge

Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat die Klage der Stadtverordnetenversammlung gegen Bürgermeister Dr. Marius Hahn in erster Instanz abgewiesen. Damit darf die Stadt die zwischen 2007 und 2017 erhobenen Straßenbeiträge in Höhe von rund zwei Millionen Euro nicht zurück zahlen. Die 2007 erlassene Straßenbeitragssatzung ist 2017 aufgehoben worden, die Stadt erhebt seitdem keine Beiträge für den sogenannten Zweitausbau mehr, also mehr bei einer grundhaften Erneuerung oder Sanierung einer Straße.
„Nicht immer wünscht man sich Erfolg vor Gericht“, bewertet Bürgermeister Dr. Marius Hahn das erstinstanzliche Urteil des Verwaltungsgerichts. Zwar hat ihm das Gericht in allen Punkten Recht gegeben und seinen Widerspruch gegen die Entscheidung der Stadtverordnetenversammlung, die zwischen 2007 und 2017 erhobenen Beiträge wieder zurückzuzahlen, für richtig und notwendig erachtet, doch für Hahn bleibt nach wie vor eine Gerechtigkeitslücke. „Deshalb empfehle ich als vor Gericht Obsiegender der Stadtverordnetenversammlung, Rechtsmittel gegen das Urteil einzulegen“, so der Bürgermeister.
Die Stadtverordnetenversammlung, die bei ihrer Klage durch die Beauftragten Marion Schardt-Sauer und Paul-Josef Hagen vertreten wurde, hat dazu nun einen Monat Zeit.

Weiterlesen ...