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Seit vielen Jahren kooperiert die VG Montabaur bei der Schulsozialarbeit mit dem Deutschen Kinderschutzbund (DKSB). Inzwischen gibt es Beratungsangebote für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer an allen neun Grundschulen und den beiden Realschulen plus in der Trägerschaft der VG Montabaur. Über die Jahre wurde mit steigendem Bedarf das Angebot stetig erweitert. Bereits im April beschloss der Schulträgerausschuss, den Stellenumfang der Schulsozialarbeit an der Freiherr-vom-Stein-Realschule plus in Nentershausen von bisher 50% auf nunmehr 75% beginnend mit dem neuen Schuljahr zu erhöhen.

Für die Grundschulen gibt es ab sofort die Option, den Umfang der Angebote „Mobiles Sorgenbüro“ oder „Kinderschutz mach Schule“ zu erweitern, wenn sich dauerhaft oder vorrübergehend ein Mehrbedarf für diese Beratungs- und Hilfeleistungen abzeichnet. Damit können die Schulleitungen flexibel auf Krisenphasen in Einzelfällen, Familien oder Klassen reagieren.

Die Schulverwaltung prüft den Mehrbedarf zusammen mit den Schulleitungen und trifft dann die Entscheidung über die Angebotserweiterung - im Rahmen der dafür definierten Regeln. Diesen Beschluss hat der Schulträgerausschuss kurz vor den Sommerferien gefasst und die Regelung gleichzeitig auf (zunächst) drei Jahre befristet. Der Ausschuss stellte auch die überplanmäßigen Haushaltsmittel in Höhe von 33.000 Euro für das Jahr 2017 bereit, so dass die VG Montabaur künftig pro Jahr insgesamt rund 200.000 Euro pro Schuljahr für Schulsozialarbeit ausgeben wird. 

Die Fraktionen des Verbandsgemeinderates brachten übereinstimmend die Erwartung zum Ausdruck, dass mit dieser großzügigen Erhöhung des Stundenkontingents für die Schulsozialarbeit der Bedarf für die nächsten drei Jahre gedeckt sei.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Mehr Förderung für Wohneigentum in Rheinland-Pfalz: ISB erhöht Darlehensbetrag deutlich

Darlehen für „Wohneigentum Universell“ ab sofort bis zu 250.000 Euro möglich

Mainz, 1. Oktober 2026. Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) verbessert die Konditionen ihres Förderdarlehens „Wohneigentum Universell“. Ab dem 1. Oktober 2026 können Privatpersonen im Förderprogramm einen Darlehensbetrag von bis zu 250.000 Euro statt bislang 100.000 Euro erhalten. Das Darlehen richtet sich an alle, die in Rheinland-Pfalz selbstgenutztes Wohneigentum bauen, kaufen oder modernisieren möchten.

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Patrick Hahn wird neuer Kaufmännischer Vorstand der Caritas

Vom Bischof ins neue Amt berufen – Amtsantritt beim Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn zum 1. November
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Jetzt ist es offiziell: Patrick Hahn wird neuer Kaufmännischer Vorstand des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn e.V. Gemeinsam mit Caritasdirektorin Stefanie Krones wird er den Verband künftig als gleichberechtigter Zweiervorstand führen. Nach der einstimmigen Entscheidung des Aufsichtsrates ist der 46-Jährige inzwischen auch vom Bischof von Limburg in sein neues Amt berufen worden. Hahn tritt seinen Dienst zum 1. November 2026 an.
Der Diplom-Ökonom bringt langjährige Führungs- und Managementerfahrung mit. Zuletzt war Hahn Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Oberlahn. Zuvor sammelte er umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen Bereichen, unter anderem in der Unternehmensentwicklung, der Prozessoptimierung und im Organisationsmanagement. Der 46-Jährige ist verheiratet, Vater von drei Töchtern und lebt mit seiner Familie in Runkel-Dehrn.

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Vielfältiges Kulturangebot sichtbar machen

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz hat Mitte September den mit 50.000 Euro dotierten Joseph-Breitbach-Preis an den Schriftsteller Jochen Schmidt verliehen. Er erhielt den Preis für sein Lebenswerk, das rund 25 Werke umfasst, darunter sein Blog „Schmidt liest Proust“. Die Berliner Landesvertretung lud zur traditionellen Nachfeier ein.

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Westerwälder Abend für Ehrenamtliche

Kartoffelsuppe, heimische Sagen und Klaviermusik

Hachenburg (shg) Zu einem gemütlichen Westerwälder Abend sind rund 100 Kirchenvorstandsmitglieder und Ehrenamtliche aus den Evangelischen Kirchengemeinden des Dekanats Westerwald in der Hachenburger Brauerei zusammengekommen. Nach der Begrüßung eröffnete Dekan Dr. Axel Wengenroth im rustikalen Ambiente des „Alten Brauhauses“ den Abend mit einer „Reinheitsgebotsandacht“ zum biblischen Gleichnis vom „Barmherzigen Samariter“. Dabei wurde das Reinheitsgebot nicht nur erklärt, sondern kurzerhand praktisch vorgeführt: Mit Bier und Wasser machte Dekan Wengenroth deutlich, was es mit dem berühmten Gebot auf sich hat. Anschließend konnten sich die Gäste bei Kartoffelsuppe, einer veganen Suppenvariante sowie einem erfrischenden Bier und anderen Getränken stärken und miteinander ins Gespräch kommen.

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Förderimpuls Junge Kultur: 19 Vereine erhielten Fördergeld

Die Verbandsgemeinde Montabaur (VG) hatte im Frühjahr den Förderimpuls Junge Kultur als einmalige Kulturförderung ausgeschrieben: Aus dem Vereinsvermögen der ehemaligen „Deutsch-Texanischen Gesellschaft“ standen rund 22.000 Euro zur Verfügung, die an Vereine vergeben werden sollen, die Nachwuchsförderung im Bereich Kultur betreiben. 19 Vereine aus dem Gebiet der VG hatten sich beworben und erhielten jetzt jeweils einen Scheck über 1.155,19 Euro.

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Bebauungspläne liegen öffentlich aus

Die Stadt Limburg bietet Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich über zwei aktuelle Bebauungsplanverfahren zu informieren und dazu Stellung zu nehmen.
Der Bebauungsplan „Bäckercampus der Schäfer Gruppe am ICE Bahnhof“ liegt im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit von Donnerstag, 1. Oktober, bis Freitag, 30. Oktober zur Einsichtnahme aus. Die Unterlagen können sowohl online unter www.limburg.de in der Rubrik „Bauen & Wirtschaft – Bauleitplanung – Beteiligung der Öffentlichkeit“ als auch vor Ort im Stadthaus und im Rathaus eingesehen werden. Während des genannten Zeitraums besteht die Möglichkeit, sich zu den Planungen und ihren Inhalten zu äußern und Stellungnahmen abzugeben.

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