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17.11.2019 5°C

Altenkirchen/Kreisgebiet. Immer wieder treffen Autofahrer in diesen Tagen und Wochen auf Schilder am Straßenrand, die auf Treib- oder Drückjagden hinweisen. Die Kreisverwaltung bittet die Autofahrer um Vorsicht und Beachtung der Beschilderung. Sie sollten auf jeden Fall die Geschwindigkeit im ausgeschilderten Gefährdungsbereich auf 30 Kilometer pro Stunde (km/h) drosseln. In den ausgeschilderten Bereichen ist jederzeit mit Wildflucht über die Straße zu rechnen. Die Tiere sind aufgescheucht und laufen in ihrer Panik willkürlich über die Fahrbahn. Da kann es böse ausgehen, wenn man mit überhöhter Geschwindigkeit ein Wildschwein anfährt. Mitunter queren auch Jagdhunde unvermittelt die Fahrbahn.

Die Beschilderung wird vom Ausrichter der Jagd beim Straßenverkehrsamt beantragt und nach einem vorgeschriebenen Beschilderungsplan aufgestellt. Es handelt sich also um eine offizielle Beschilderung, die beachtet werden muss. Die Höchstgeschwindigkeit wird mittels Verkehrszeichen auf 70 km/h, 50 km/h und dann auf 30 km/h reduziert. Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Bußgelder und gegebenenfalls ein Fahrverbot. 

Nach der Jagd werden die Schilder sofort wieder entfernt. Die Jagden dienen der Regulierung der Wildbestände. Mit den großen und zum Teil revierübergreifenden Jagden wird noch einmal nachgeholfen, um die zahlenmäßigen Bestände sozusagen in die richtigen Bahnen zu lenken. Das gilt besonders für das Schwarzwild. (Quelle: Kreisverwaltung Altenkirchen)

Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen ein Ermittlungsverfahren gegen einen zur Tatzeit jugendlichen deutschen Staatsangehörigen. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, in der Nacht zum 19.08.2019 ein mit ihm in einer Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Diez in häuslicher Gemeinschaft lebendes Ehepaar mit einem gefährlichen Gegenstand attackiert und hierbei erheblich verletzt zu haben. Die beiden Geschädigten befinden sich aufgrund der Folgen des Angriffs in stationärer ärztlicher Behandlung.

 Koblenz (ots)

Im Rahmen des landesweiten Sonderprogramms "Geschwindigkeitsunfälle" wurde an besonders unfallträchtigen Stellen die Geschwindigkeit gemessen und kontrolliert.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) führte im Vorfeld eine Analyse durch und erstellte eine Liste von Bereichen in denen Verkehrsunfälle bei denen die Geschwindigkeit unfallursächlich waren. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen LBM und der Polizei ist es möglich solche Stellen im Straßenverkehr zu erkennen und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

Gestern hat in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern die Schule wieder angefangen. Hier bei uns im Land starten insgesamt 523.000 Schülerinnen und Schüler ins neue Schuljahr. Davon 36.000 ABC-Schützen, die erstmals die Schulbank drücken. Die Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler an den gut 1.500 allgemeinbildenden Schulen im Land liegt dann bei rund 406.900. Die berufsbildenden Schulen erwarten circa 115.800 Schülerinnen und Schüler. Nach derzeitigem Stand der Prognose sind das über alle Schularten hinweg rund 3.250 Schülerinnen und Schüler weniger als im vergangenen Jahr.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Bei Raubüberfall Mitarbeiterin verletzt und hohe Beute gemacht

Limburg (ots)

Elz, Friedrich-Ebert-Straße, 15.11.2019, gegen 08.15 Uhr

(ho)Bei einem Überfall auf die Postfiliale in Elz ist heute Morgen eine Mitarbeiterin des Geschäftes verletzt worden. Die Geschädigte hatte gerade die Filiale aufgeschlossen, als der maskierte Täter an sie herantrat und ihr Pfefferspray in die Augen sprühte. Anschließend musste sie mehrere Tausend Euro Bargeld aus einem Tresor in eine mitgeführte Tasche des Täters packen. Mit der Beute flüchtete der Täter anschließend auf die Straße und anschließend in unbekannte Richtung. Er wurde als ca. 1,70 Meter bis 1.80 Meter groß, mit normaler Figur und schwarzer Bekleidung sowie einer Sturmhaube beschrieben. Bei der Tatausführung sprach der Mann mit einem osteuropäischen Akzent. Weitere Angaben konnte die Geschädigte aufgrund des eingesetzten Pfeffersprays nicht machen. Die Limburger Kriminalpolizei bittet Hinweisgeber, die vor oder nach der Tat im Bereich der Postfiliale verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unmittelbar unter der Telefonnummer (06431) 9140-0 zu melden. (Quelle: Polizei Wiesbaden)

Zahlreiche Verstöße bei Jugendschutzkontrollen in Koblenz

Koblenz (ots)

Bei Jugendschutzkontrollen in Koblenz fielen 11 von 34 Verkaufsstellen durch. Dort konnten minderjährige Testkäufer Alkohol, Tabak und DVDs erwerben, obwohl deren Abgabe an Personen unter 18 Jahren verboten ist. Auch der Zoll wurde fündig. Beamte des Hauptzollamtes Koblenz ermitteln in insgesamt 10 Fällen wegen Schwarzarbeit, Sozialleistungsbetrug und Steuerhinterziehung.

Am 08.11.2019 haben Polizeibeamte des Gemeinsamen Sachgebietes Jugend (GSGJ), der Bundespolizei, des Jugendamtes und Mitarbeiter des Ordnungsamtes bereits zum dritten Mal gemeinsame Jugendschutzkontrollen in Koblenz durchgeführt.

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Schülerzahlen im Westerwaldkreis leicht gesunken

Die aktuellen Schülerzahlen für das Schuljahr 2019/2020 liegen inzwischen vor; ebenso An- gaben hinsichtlich der in den kommenden sechs Jahren zur Einschulung anstehenden Kin- der.
In der Vergangenheit war ein Trend sinkender Einschulungszahlen zu verzeichnen. Auch den demographischen Berechnungen der letzten Jahre zufolge war weiterhin ein Rückgang der Zahl der einzuschulenden Kinder zu erwarten. Die Zahl der einzuschulenden Kinder in Rheinland-Pfalz ist in diesem Jahr um rund 700 Kinder gestiegen. Dieser Trend spiegelt sich auch in den Zahlen für den Westerwaldkreis wieder. Den aktuellen Zahlen zufolge werden für die kommenden Jahre leicht ansteigende Einschulungszahlen für die Schuljahre 2022 bis 2024 prognostiziert. Ab dem Jahre 2025 wird es wieder eine starke Abnahme der Zahl der einzuschulenden Kinder geben. Im Verhältnis zum Jahr 2024 sinkt die Einschulungszahl um 245 Kinder.

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Hoher Sachschaden nach Unfall in Gebhardshain

Gebhardshain (ots)

Bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagnachmittag in Gebhardshain entstand ca. 8.000 Euro Sachschaden. Ein 83-Jähriger befuhr die Betzdorfer Straße aus Richtung Elben kommend. An einer Baustellenampel fuhr der 83-Jährige ungebremst auf den haltenden Pkw mit Anhänger eines 32-Jährigen auf. Die Deichsel des Anhängers wurde durch den Aufprall in den Pkw gedrückt, wodurch erheblicher Sachschaden entstand. (Quelle: Polizei Betzdorf)

Änderungen in allen Regionen ab dem Fahrplanwechsel

Neue sowie modernisierte Fahrzeuge auf mehreren Linien sorgen für mehr Komfort

Köln. Ab dem Fahrplanwechsel am 15. Dezember 2019 wird es auf dem Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) zu Angebotsveränderungen und -verbesserungen kommen. Zudem werden auf mehreren Linien neue Fahrzeuge eingesetzt: Der RE 6 wird zu einer Linie des Rhein-Ruhr-Express (RRX), somit fahren ab Mitte Dezember die neuen RRX-Fahrzeuge zwischen Köln/Bonn Flughafen und Minden in Westfalen. Die Sitzplatzkapazität steigt dadurch von bisher rund 600 auf 800 Sitzplätze an. Ein halbes Jahr später, im Juni 2020, wird der RE 1 ebenfalls auf die neuen RRX-Fahrzeuge umgestellt. Zwischen Aachen und Hamm steigt die Sitzplatzkapazität dann von derzeit rund 720 auf 800 Sitzplätze.

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Vortrag von Beate Himmelstoß, Philosophin und Rundfunksprecherin in Höhr-Grenzhausen

Person Himmelstoß BeateEntfremdung, Ungeduld, Zerstreuung, Illusion, Machtrausch, Gier … Goethe hat in seinem Faustdrama die durch Industrialisierung und Revolution sich andeutende Zeitenwende verarbeitet. Die durch die Aufhebung der natürlichen Grenzen des Menschen und die Fragmentierung der Wissenschaft entfesselten Kräfte waren ihm zutiefst suspekt. Mit erstaunlicher Klarheit sah er die Zerrissenheit des modernen Menschen voraus, seine Abspaltung von der göttlichen Natur, seine Hybris und seine Unersättlichkeit, die in ihrem technischen Zugriff auf die Welt letztlich zerstörerisch und selbstzerstörerisch wirkt. Faust und Mephisto sind zwei Seiten einer Medaille: Hier Faust als leidenschaftlicher Phantast, dort Mephisto als zynischer Realist. Nicht ohne Grund hat Goethe sein Leben lang an diesem Weltdrama gearbeitet.

Beate Himmelstoß, studierte Philosophin und Rundfunksprecherin, beleuchtet die philosophische Dimension des Werks und seine erstaunliche Aktualität und zeigt, wie wegweisend Goethes universale und zutiefst künstlerische Weltsicht für uns heute sein kann.

Ort: Galerie H1 – Buch & Kunst
Hermann-Geisen-Str. 1, 56203 Höhr-Grenzhausen
(Quelle / Foto: Galerie H1)