Frische Nachrichten für die Schulen in Trägerschaft der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur: Alle Klassen- und Fachräume werden in den nächsten drei Jahren mit dezentralen Anlagen zur kontrollierten Be- und Entlüftung ausgestattet. Diese sorgen durch stetigen Austausch dafür, dass die Luft in den Räumen immer frisch bleibt. Einziger Wermutstropfen: Diese raumlufttechnischen Anlagen (RLT) müssen geplant und fest eingebaut werden. Das braucht Zeit, so dass es im kommenden Schuljahr 2021/22 weiterhin heißen wird: „Fenster auf zum Lüften!“, denn es ist derzeit nicht abzuschätzen, wie sich die Corona-Pandemie und damit das Infektionsgeschehen in den Schulen entwickeln wird. Um die Fensterlüftung effektiver zu gestalten, werden alle Klassenräume kurzfristig mit CO2-Ampeln ausgestattet. Der Schulträgerausschuss und der Verbandsgemeinderat hatten sich ausführlich mit dem Thema befasst und 2,5 Mio. Euro für das Projekt bereitgestellt. Mobile Luftreiniger werden nicht angeschafft.
Neuauflage einer außergewöhnlichen Veranstaltung:
Vereinsring bietet Kultur und Tradition erneut eine Bühne. Autokonzert am Samstag bereits ausverkauft. Deutscher Meister der Biersommeliers zu Gast.
Sessenhausen. Nach der erfolgreichen Autokirmes im vergangenen Jahr hatte der Vereinsring für 2021 eigentlich wieder auf eine traditionelle Zeltkirmes gehofft. Doch die Pandemie machte den Planern um den Vorsitzenden Robin Mintel erneut einen Strich durch die Rechnung. Glücklicherweise lag das außergewöhnliche Konzept aus dem Vorjahr noch in der Schublade. Und so entschied man sich Anfang Juni kurzerhand zur Ausrichtung der zweiten Sessenhäuser Autokirmes, bestehend aus verschiedenen Autokonzerten und einem Autogottesdienst am dritten Juliwochenende.
Die Idee: Gäste kommen in Fahrzeugen auf das Sportplatzgelände nach Sessenhausen und machen es sich in oder auf ihrem fahrbaren Untersatz gemütlich. Durch die Abstände der Fahrzeuge untereinander, wird der vorgeschriebene Mindestabstand gewährleistet und das Publikum darf sich auf ein unvergessliches Live Erlebnis freuen.
Über 500 Tickets gingen für die verschiedenen Veranstaltungen binnen einer Woche über die virtuelle Ladentheke. Der Kirmessamstag ist mit 400 bestellten Tageskarten bereits ausverkauft. Der Verwalter des Ticketportals Christian Fein musste zahlreichen weiteren Anfragen potenzieller Kartenkäufer leider eine Absage erteilen: „Mehr Platz bietet das Sportplatzgelände leider nicht.“ Aber für das abwechslungsreiche Programm am Kirmessonntag steht noch ein großzügiges Kontingent zur Verfügung.
Wirges (ots)
Am 5.7.2021 gegen 16:30h ereignete sich in Wirges in der Samoborstraße (L313) ein Verkehrsunfall. Eine PKW Fahrerin geriet mit ihrem BMW auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden LKW. Die BMW Fahrerin wurde durch den Unfall schwerverletzt.
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten durch den Abschleppdienst geborgen werden. Die Feuerwehr Wirges war an der Unfallstelle um auslaufende Betriebsstoffe abzustreuen. Zur Unfallursache können bislang noch keine Angaben gemacht werden. Die L313 war bis 18:40h gesperrt. (Quelle Polizei Montabaur)
Wissen (ots)
Die bisher durchgeführten Such- und Ermittlungsmaßnahmen zu dem Aufenthaltsort der vermissten Frau verliefen auch nach Hinweisen aus der Bevölkerung ergebnislos. Die Kriminalpolizei forscht nun weiter im privaten Umfeld der Vermissten, um Anhaltspunkte für das Verschwinden und Hinweise auf den möglichen Verbleib zu erhalten.
Die Polizei bittet die Bevölkerung weiterhin um Hinweise auf den Aufenthaltsort der vermissten Frau. Diese nimmt die Polizei in Betzdorf, Telefon: 02741/926-0, die Polizei in Wissen, Telefon: 02742/935-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Zusatz:
Zwischenzeitlich liegen zwei neue Fahndungsfotos vor. Ein Bild stammt aus dem Jahr 2017 und ein Bild aus 2021. Der Fahndungsaufruf und die neuen Fotos der Frau können zeitnah über den Link https://s.rlp.de/qPDiA abgerufen werden. (Quelle Polizei Wissen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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