Koblenz (ots)
Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatte die Bundespolizei am Hauptbahnhof Koblenz.
Am Donnerstagnachmittag meldete ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn einen alleinfahrenden Hund in einem Regionalexpress.
Die Bundespolizisten nahmen das Tier in Obhut. Neben dem Mischling hatte der Besitzer auch sein Gepäck im Zug stehenlassen.
Etwa eine Stunde später meldete sich ein 50-jähriger Mann bei der Bundespolizei. Völlig aufgelöst erklärte er den Beamten, dass er am Bahnhof Remagen den Zug verlassen hatte, um eine Zigarette zu rauchen. Plötzlich schlossen sich die Zugtüren und der Vierbeiner musste alleine weiterreisen.
Die Bundespolizei übergab dem überglücklichen Halter sein Tier.
Wieder vereint konnten Hund und Herrchen ihre Reise gemeinsam fortsetzen. (Quelle Polizei Koblenz)
ZUWANDERUNG AUFS LAND KANN FÜR KULTUR EINE CHANCE SEIN
Montabaur/WW. Lange wurden die kulturelle Infrastruktur und das Kulturangebot in ländlichen Regionen wie dem Westerwald als defizitär wahrgenommen und belächelt. Kommunalpolitik und Kulturakteure auch in unserer Region haben mit Unterstützung vom Land Rheinland-Pfalz und Sponsoren versucht das zu ändern. Der sich mit der Pandemie verstärkende Zuzug zu uns aufs „flache Land“ ist ein Zeichen dafür, dass dies gelungen ist. Inzwischen „flüchten“ auch immer mehr Kreative von der Stadt aufs Land. Jetzt gilt es die Weichen für das Kulturangebot im Westerwald in der Nach-Corona-Zeit richtig zu stellen und insbesondere auch die zuziehenden kreativen und kulturinteressierten Köpfe einzubeziehen. Dies stellt das Netzwerk „MT-Kulturtreff“ hoffnungsvoll fest.
Wann gibt es endlich wieder Kultur rund um den Mons Tabor?
Bettlerbanden verhindern, Spielplätze sichern
Viele Städte verfügen über eine Gefahrenabwehrverordnung, um die öffentliche Sicherheit und Ordnung einfacher und besser aufrecht zu erhalten. Mit der Verordnung lassen sich Verhaltensweisen, die als störend, belästigend oder auch bedrohlich empfunden werden, von vornherein untersagen. Auch die Stadt Limburg verfügt über eine solche Gefahrenabwehrverordnung, die zuletzt im Jahr 2009 geändert wurde. Nun empfiehlt der Magistrat eine weitere Anpassung, die von der Stadtverordnetenversammlung noch beschlossen werden muss. Dies ist Teil des Sicherheitskonzeptes der Stadt Limburg, das eine Überarbeitung der Gefahrenabwehrverordnung vorsah.
„Eine Gefahrenabwehrverordnung macht nur dann Sinn, wenn sie immer wieder auf aktuelle Entwicklungen in der Gesellschaft reagiert“, verdeutlicht der 1. Stadtrat Michael Stanke. Deshalb sind in der nun von der der Verwaltung vorgeschlagenen und Magistrat gebilligten Fassung neue Arten von Störungen, Belästigungen und unverträglichem Verhalten in die Verordnung aufgenommen worden. Die Notwendigkeit einer Anpassung ergibt sich durch neue Kriminalitätsphänomene (aggressives Betteln), ein geändertes Mobilitätsverhalten (E-Bikes) sowie neue Formen des Freizeitverhaltens (Verhalten auf Kinderspielplätzen).
Kirburg (ots)
Am Donnerstag, den 29.04.2021, gegen 18:45 Uhr kam es zu einer Verkehrsunfallflucht auf der B414 in der Gemarkung Kirburg. Ein bislang unbekannter Unfallverursacher befuhr die B414 aus Richtung Lautzenbrücken kommend in Richtung Kirburg und überholte Eingang einer Linkskurve einen Lkw. Ein entgegenkommender Pkw musste dem überholenden Pkw ausweichen, kam dadurch nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Leitpfosten. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Es ist lediglich bekannt, dass es sich um einen silbernen Kombi gehandelt hat. (Quelle Polizei Hachenburg)
Steinsberg (ots)
Am Freitag, den 18. September, befuhr ein 44-jähriger Mann aus der Verbandsgemeinde Aar-Einrich mit seinem Pkw die Landesstraße 322 aus Laurenburg kommend in Richtung Katzenelnbogen. In einer Kurve kam er von seiner Fahrspur ab und kollidierte mit einem entgegenkommenden Pkw. Die Fahrerin dieses Pkw versuchte zwar noch auszuweichen, konnte den Zusammenstoß jedoch nicht mehr verhindern. Der vermeintliche Unfallverursacher entfernte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle. Da der Polizeiinspektion Diez bereits im Vorfeld durch einen anderen Verkehrsteilnehmer ein unsicher geführter Pkw gemeldet worden war, dessen Beschreibung auf den flüchtigen Pkw passte, wurde unverzüglich durch eine Streife der Polizeiinspektion Diez die Halteranschrift aufgesucht. Dort konnte der unfallbeschädigte Pkw sowie dessen Fahrer, dem 44-Jährigen, angetroffen werden. Der Mann stand unter deutlichem Alkoholeinfluss. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von fast drei Promille. Ihm wurde anschließend eine Blutprobe entnommen sowie sein Führerschein sichergestellt. (Polizei Diez)
Mit einer besonderen Wunscherfüllung hat der Wäller Wunschwichtel die wichtige Arbeit des Frauenhauses Westerwald unterstützt. Für die intensive pädagogische Begleitung der dort betreuten Kinder und Jugendlichen hatte sich die Einrichtung spezielle Fachbücher sowie ausgewählte Literatur für die Gruppen- und Einzelarbeit gewünscht.
Der Wunsch erreichte das Team von Wäller Helfen e. V. und konnte nun erfüllt werden. Bei der Übergabe war die Freude groß: Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses zeigten sich sichtlich überrascht und dankbar für die neuen Materialien. Die Bücher sollen künftig dabei helfen, Kinder und Jugendliche in belastenden Lebenssituationen fachlich fundiert zu begleiten und ihnen neue Möglichkeiten zur Verarbeitung ihrer Erfahrungen zu eröffnen.
Weiterlesen ...Mediziner Camp begrüßte angehende Mediziner im Landkreis
Nach wie vor sind die medizinische Versorgung und der Ärztemangel gerade im ländlichen Raum viel diskutierte Themen. Um angehende Mediziner von den Vorzügen einer „Landarztpraxis“ in unserer Region zu überzeugen, hatte die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises zum dritten Mal zu einem Mediziner Camp geladen. Gemeinsam mit ortsansässigen Ärztinnen und Ärzten sowie mit Unterstützung der Verbandsgemeinden vermittelte sie berufliche Perspektiven. Neun Medizin-Studierende der Uni Mainz ab dem 5. Semester nutzten die gute Gelegenheit, um sich über künftige Arbeitsstätten, Niederlassungsmöglichkeiten und den Westerwaldkreis zu informieren. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem persönliche Erfahrungen aus erster Hand und authentische Einblicke in die Praxis.
Maria Laach/Waldbreitbach – Am Sonntag, 20. September 2026, fand in Maria Laach der traditionelle Laacher See Naturlauf bereits zum 50. Mal statt. Dieses seltene Ereignis führte zu weit über 1.000 Anmeldungen und lockte auch eine laufbegeisterte Familie aus Waldbreitbach an, die mit drei Generationen erfolgreich am Jubiläumslauf teilnahm.
Ida Hampel startete beim Bambinilauf über 200 m und wurde mit einer Zeit von 1:26 min 3. Mädchen im Jahrgang 2022. Martha Hampel startete beim Kinderlauf über 550 m und wurde mit einer Zeit von 2:44 min 1. Mädchen im Jahrgang 2020.
Der Hauptlauf über 8.500 m bestand aus der weithin bekannten Seeumrundung. Hier waren sowohl die Eltern als auch die Großeltern aktiv und erreichten folgende Ergebnisse:
Reger Austausch zwischen Wirtschaft und evm-Gruppe
Eine sichere, leistungsfähige und zukunftsfähige Energieversorgung ist ein entscheidender Standortfaktor für die Unternehmen im Westerwaldkreis. Mit diesem Tenor begrüßt Gabriele Wieland, Erste Kreisbeigeordnete, Anfang der Woche rund 50 Gäste zum ersten „Unternehmer-Dialog: Energieversorgung der Zukunft“. Zu diesem Format hatte die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (wfg) in Philipps Kochtöpferei nach Ransbach-Baumbach eingeladen. Besonders erfreut zeigt sich Frau Wieland darüber, dass die Führungsebenen der evm-Gruppe sowie aus Wirtschaft und Verwaltung stark vertreten sind.
Wir laden herzlich zum Fest am 3. Oktober ein.
Am 3. Oktober lädt der DRK Ortsverein Kannenbäckerland e.V. zum Fest nach
Hillscheid ein. Aufgrund des Brandes an der Feuerwehrhütte, die sich derzeit im
Wiederaufbau befindet, ist das ursprüngliche Gelände aus Sicherheitsgründen
noch nicht nutzbar.
Deshalb findet die Veranstaltung in der „Ahl Schul“ in der Schulstraße in
Hillscheid statt. Beginn ist um 11:30 Uhr.