Die SPD-Kreistagsfraktion legt dem Kreistag zur Dezember-Sitzung drei Anträge zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung im Westerwald vor und macht somit die Gesundheit der Westerwälderinnen und Westerwälder zum Schwerpunkt der Beratungen.
Der Antrag auf Finanzierung von Arztstipendien aus dem Kreishaushalt ist nicht neu, die SPD-Fraktion legt ihn ein Jahr nach der ersten Einbringung erneut dem Kreistag zur Beratung vor, da sie der Meinung ist, dass die Anhörung zum Jahresbeginn den bevorstehenden Hausarztmangel deutlich gemacht hat und das Stipendium ein guter Ansatz ist, für den Westerwald mittelfristig Landärzte zu gewinnen. „Der Westerwaldkreis soll zum Sommersemester 2021 ein Landarztstipendienprogramm auflegen, um dem Ärztemangel in unserer Heimat entgegenzuwirken. Er soll jedes Jahr eine Medizinstudentin / einen Medizinstudenten, die sich bereit erklären, nach dem Studium ihre Facharztausbildung im Kreis zu absolvieren und sich verpflichten, anschließend als Allgemeinmediziner/in eine Hausarztpraxis im Kreisgebiet zu übernehmen oder als angestellter Arzt / angestellte Ärztin in einer solchen Praxis im Kreisgebiet zu arbeiten, finanziell fördern“, sagte die kommissarische Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dr. Tanja Machalet. Die Mittel in Höhe von 60.000 Euro pro Stipendium sollen aus den liquiden Mitteln des Kreises finanziert werden.
Selters (ots)
Am 03.12.20, 10.00 Uhr - 11.00 Uhr, wurde der Geschädigten aus der Handtasche, die im/am Einkaufswagen in einem Supermarkt abgelegt war, das Portemonnaie mit EC-Karte durch einen unbekannten Tatverdächtigen entwendet. Bereits um 11.49 Uhr wurde mit dieser entwendeten EC-Karte in der Sparkasse Westerwald-Sieg, Selters, durch uT ein vierstelliger Geldbetrag abgehoben. In der unmittelbaren Folgezeit von 12.06 Uhr bis 13.27 Uhr wurden mit dieser EC-Karte in den Supermärkten in Wirges, Heiligenroth, Görgeshausen, Limburg-Staffel und Industriegebiet Limburg-Diez Waren gekauft und zusätzlich Geld abgehoben. Der Gesamtschaden beträgt ca. 4.200 Euro. Beschreibung des unbekannten Tatverdächtigen: Männliche Person, ca. 30 - 40 Jahre alt, Brillenträger, auffallend kräftige Finger, bekleidet mit dunkler Jacke, dunkler Mütze, dunkler Jeans, dunkle Sportschuhe mit weißer Sohle. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei dafür Sorge zu tragen, dass keine Handtaschen oder Einkaufskörbe mit Portemonnaie unbeaufsichtigt in den Einkaufwagen gelegt werden. (Quelle Polizei Montabaur)
Fußball-Oberligist Eisbachtal landet Überraschungstransfer:
Pascal Heene kehrt nach sechs Jahren zurück
Noch ist nicht klar, wann und ob überhaupt die laufende Fußball-Saison aufgrund der Corona-Pandemie wieder aufgenommen wird, doch Oberligist Sportfreunde Eisbachtal wartet ungeachtet dessen bereits jetzt mit einer ersten Transferüberraschung auf: Pascal Heene wird zur neuen Saison 2021/2022 nach sechs Jahren wieder das Trikot der Eisbären tragen. Auf diesen Wechsel einigten sich die Westerwälder und der 29-jährige Renneröder.
„Mit Pascal Heene bekommen wir einen oberligaerfahrenen Akteur, der die letzten Jahre aufgrund seiner Spielertrainertätigkeit an Reife gewonnen und dort Verantwortung für eine größere Gruppe übernommen hat. Das, gepaart mit seiner Emotionalität und Dynamik auf dem Platz, wird der Mannschaft unheimlich gut tun“, freut sich Eisbachtals Trainer Marco Reifenscheidt, der derzeit selbst mit dem Verein über eine Fortsetzung über die weitere Zusammenarbeit verhandelt. „Scherer_Heene“:
Ihre Wege trennen sich zur neuen Saison: Pascal Heene (rechts) verlässt die SG Rennerod/Irmtraut/Seck in Richtung Eisbachtaler Sportfreunde, wo er einst mit Martin Scherer (links), wie auch aktuell in Rennerod, zusammenspielte. Foto: Andreas Egenolf
Neuwied - B42 (ots)
Durch Zeugen wurde zunächst ein Pannenfahrzeug auf der B42 aus Neuwied kommend i.R. Bendorf fahrend gemeldet. Kurze Zeit später meldeten weitere Zeugen einen schweren Verkehrsunfall mit verletzten und eingeklemmten Personen. Der zunächst entsandte Funkstreifenwagen traf kurze Zeit später vor Ort ein und forderte weitere Unterstützung, sowie Rettungsdienst und Feuerwehr an. Die B42 wurde in Fahrtrichtung Bendorf ab Mitteilungseingang bis dato voll gesperrt. Ersten Ermittlungen zufolge war zunächst ein Pannenfahrzeug auf dem linken Fahrstreifen liegen geblieben. Ein Zeuge hielt seinerseits mit seinem PKW dahinter an und wollte Hilfe leisten. Wenige Sekunden später erkannte der Fahrzeugführer eines Transporters die Situation zu spät und fuhr dem PKW des Zeugen von hinten auf. Hierbei wurden der Zeuge und die Fahrerin des Pannenfahrzeuges verletzt und in umliegende Krankenhäuser verbracht. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derzeit noch an, durch die Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachter mit der Erstellung eines Verkehrsunfallgutachtens beauftragt. (Quelle Polizei Neuwied)
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.