Möglichst guten Service bei möglichst viel Corona-Sicherheit. Diesen Spagat müssen in diesen Tagen viele Betriebe bewältigen. Auch die Verbandsgemeindeverwaltung in Montabaur. Einerseits erwarten die Bürger die umfassende und zügige Bearbeitung ihrer Anliegen, andererseits müssen vor dem Hintergrund der Corona-Krise die Abläufe im Rathaus neu geregelt werden. Herzstück der neuen Organisation ist ein zentraler Empfang in der Bürgerhalle im historischen Rathaus, wo sich ab sofort der einzige Besuchereingang zur Verwaltung befindet. Hier werden alle Besucher empfangen und alle Telefonate über die Hauptnummer 126-0 entgegengenommen. Je nach Anliegen werden Termine für das Bürgerbüro vereinbart, das weiterhin hauptsächlich mit Terminen arbeitet. Zusätzlich wurde ein Serviceschalter für Kurzanliegen eingerichtet, wo Bürger ohne vorab gebuchten Termin eine Reihe von einfachen Serviceleistungen erhalten können. Bild: Herzlich willkommen im Rathaus. Der neue Besucherempfang wurde in der Bürgerhalle eingerichtet. Die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr arbeiten im Empfangsteam mit.
Das hybride Konzept für den diesjährigen Landesweiten Ehrenamtstag hat mit dem erfolgreichen Abschluss des Bewerbungsverfahrens seinen ersten Test bestanden. Mit insgesamt 25 Ausstellern auf dem virtuellen „Marktplatz Ehrenamt“ wird fast die gesamte Bandbreite des ehrenamtlichen Engagements in Rheinland-Pfalz abgebildet. Präsentieren werden sich Vereine und Organisationen aus den Bereichen Umwelt und Naturschutz, Feuer- und Katastrophenschutz, Sport, Touristik, Gesundheitsvorsorge, Flüchtlingshilfe sowie kulturelle, soziale und kirchliche Einrichtungen.
Nachtragshaushalt und Sondervermögen: Gesundheit schützen, Wirtschaft nachhaltig stärken, Kommunen unterstützen
Der Ministerrat hat in seiner heutigen Sitzung den Entwurf für einen zweiten Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 und ein Sondervermögen zur nachhaltigen Bewältigung der Corona-Pandemie beschlossen.
„Die Corona-Pandemie hat unser Leben grundlegend verändert. In den vergangenen Monaten galt es, mit effektivem Krisenmanagement, verantwortungsvoll und besonnen Bürgerinnen und Bürger zu schützen, das Gesundheitssystem zu stärken, und durch die kurzfristige Bereitstellung von Finanzhilfen Gesellschaft und Wirtschaft zu stützen. Mit dem zweiten Nachtragshaushalt legen wir nun ein kraftvolles und zielgerichtetes Maßnahmenpaket vor, um die rheinland-pfälzische Wirtschaft und die Konjunktur zu beleben, den Gesundheitsschutz und die Pandemievorsorge weiter zu stärken sowie die Folgen der Pandemie nachhaltig zu bewältigen. Dies erfolgt ökologisch verantwortlich im Sinne des Klimaschutzes. Um das Recht auf Bildung unserer Schüler und Schülerinnen weiter abzusichern, investieren wir in zusätzliches Personal. Es geht jetzt darum, diese Krise zu meistern und zugleich die richtigen Entscheidungen für die Zukunft unseres Landes zu treffen“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Finanzministerin Doris Ahnen, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken.
In Caan wurde eine Geschwindigkeitsanlage am Ortseingang installiert. „Wir möchten damit selbstverständlich erreichen, dass jeder Fahrzeugführer bei der Einfahrt in unseren Ort seine Geschwindigkeit überprüft und, falls erforderlich, diese verringert. Gerade jetzt zum Schulanfang wollten wir auf unsere verkehrsschwachen Mitbürger wie unsere Kinder und auf die Einhaltung der bei uns geforderten „30 km/“ aufmerksam machen. Die Anlage ist eine Leihgabe des ADAC Mittelrhein. Herzlichen Dank dort hin.“, erläuterte der Ortsbürgermeister Roland Lorenz. Der ADAC wird die Aufzeichnungen der Anlage nach Rückgabe auswerten und das Ergebnis der Ortsgemeinde mitteilen. (Quelle Ortsgemeinde Caan)
Ab dem 4. Mai 2026 starten die Arbeiten zum Ersatzneubau der Holzbachbrücke in der Ortslage Puderbach im Verlauf der L 265.
Weiterlesen ...Gemeindepädagoge Olaf Neumann lädt zu Familiennachmittagen ein
Westerwaldkreis. Viele Sommer war er von den Dorfplätzen der Region nicht wegzudenken: der „Landgänger“, ein bunter Bauwagen voller Spielangebote, in dem Kinder unterhaltsame Nachmittage erlebt haben. Immer mit dabei: Olaf Neumann, damals noch als Jugendpfleger der Verbandsgemeinde Selters. Inzwischen ist Olaf Neumann Gemeindepädagoge der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald und bietet wieder Familiennachmittage auf Spielplätzen an. Zwar ohne den klassischen Landgänger, aber mit vielen Angeboten für Kinder und Eltern.
Viele Kinder kämpfen trotz großer Anstrengung mit dem Lesen, Schreiben oder Rechnen.
Häufig stehen dahinter Legasthenie oder Dyskalkulie – Herausforderungen, die nicht immer sofort erkannt werden und bei Betroffenen sowie ihren Familien zu Unsicherheiten führen können.
Genau möchte der Kinderschutzbund Westerwald mit seinem Elterntreff Legasthenie und Dyskalkulie ansetzen.
Eltern, Sorgeberechtigte, Großeltern sowie Erzieherinnen und Erzieher sind herzlich zu einer informativen Abendveranstaltung zum Thema Legasthenie und Dyskalkulie eingeladen.
Ziel des Abends ist es, über die Hintergründe dieser Lernstörungen aufzuklären und praxisnahe Unterstützungsmöglichkeiten für den Alltag aufzuzeigen.
Eine spannende und gruselige Taschenlampen-Lesung für Kinder von 8 bis 12 Jahren
Aziz, die liebevolle Mumie, Yxi, die verrückte und verpeilte Modepuppe, Karlotta, die zart besaitete Stoffspinne und der schüchterne Werwolf Rolf, allesamt Figuren einer von Stefan Gemmel erfundenen Geisterbahnwelt, werden durch die mitreißende Lesung hörbar und sichtbar zum Leben erweckt.
Hahn bei Marienberg (ots)
Am Freitag, 10.04.2026, 18:35 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall im Mühlenweg in Hahn bei Marienberg. Ein 8jähriges Kind aus dem Ort befuhr mit einem Fahrrad den Ringweg und missachtete an der Einmündung zum Mühlenweg nicht den Vorrang eines Personenkraftwagens, der von einem 35jährigen aus Bad Marienberg geführt wurde. Das Kind stieß seitlich gegen die Fahrertür des Autos und verletzte sich leicht im Bereich des Knies. Am Kraftwagen entstand leichter Sachschaden. Kinder genießen im Straßenverkehr einen besonderen Schutz und sollen auf verstärkte Rücksicht anderer Verkehrsteilnehmer vertrauen dürfen. Dem Autofahrer ist nach ersten Ermittlungen aber derzeit kein Vorwurf zu machen. (Polizei Hachenburg)
WW / Höhr-Grenzhausen. „10 Jahre Gemeindeschwester plus – Erfahrungen und Perspektiven im Westerwaldkreis“. Das ist das Thema des 4. „WW-Seniorentalk“, mit dem beleuchtet werden soll, wie der Einsatz von Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis wirkt und wie das Angebot flächendeckend auf alle Verbandsgemeinden ausgeweitet werden kann. Dazu lädt das Netzwerk Senioren-Rat Westerwald am Mittwoch 22.4.2026 nach Höhr-Grenzhausen ein. Im Jugend-, Kultur -und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ sind um 18.00 Uhr alle Interessierten bei begrenzter Platzzahl nach Anmeldung willkommen. Die derzeit aktiven Gemeindeschwestern plus im Westerwaldkreis präsentieren zunächst ihre Aufgaben und die praktische Arbeit. Nach der Präsentation soll ein Zwischenfazit der bisherigen Arbeit gezogen und gefragt werden; welche Bedeutung das Leuchtturmprojekt bei der Umsetzung der Seniorenpolitischen Konzeption im Westerwaldkreis hat. Abschließend wird gefragt, wo es Verbesserungsbedarf gibt.
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