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Die Staatsanwaltschaft Koblenz führt wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung in zwei Fällen ein Ermittlungsverfahren gegen einen zur Tatzeit jugendlichen deutschen Staatsangehörigen. Dem Beschuldigten wird zur Last gelegt, in der Nacht zum 19.08.2019 ein mit ihm in einer Ortsgemeinde der Verbandsgemeinde Diez in häuslicher Gemeinschaft lebendes Ehepaar mit einem gefährlichen Gegenstand attackiert und hierbei erheblich verletzt zu haben. Die beiden Geschädigten befinden sich aufgrund der Folgen des Angriffs in stationärer ärztlicher Behandlung.

 Koblenz (ots)

Im Rahmen des landesweiten Sonderprogramms "Geschwindigkeitsunfälle" wurde an besonders unfallträchtigen Stellen die Geschwindigkeit gemessen und kontrolliert.

Der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) führte im Vorfeld eine Analyse durch und erstellte eine Liste von Bereichen in denen Verkehrsunfälle bei denen die Geschwindigkeit unfallursächlich waren. Durch die gute Zusammenarbeit zwischen LBM und der Polizei ist es möglich solche Stellen im Straßenverkehr zu erkennen und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können.

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand die 27. Veranstaltung "Tal total" der Touristikgemeinschaft "Rheinland-Touristik" statt. Nach Angaben des Veranstalters fanden nur ca. 8000 Radfahrer und Skater den Weg ins Mittelrheintal. Erstmalig nahm auch das Team "Rynkeby - Hohes C.", ein europäisches Charity-Radsportprojekt, mit ca. 55 Teilnehmern an der Veranstaltung "Tal total" teil. Nach dem Start gegen 12 Uhr in Bingen wurde anschließend gegen 13 Uhr am Rathaus St. Goar eine Mittagspause eingelegt. Die Radveranstaltung "Vortour der Hoffnung" startete gg. 11 Uhr mit ca. 30 Teilnehmern in Braubach und fuhr über Kamp-Bornhofen nach St. Goar. Von Seiten des Veranstalters wurden keine Besonderheiten gemeldet. Der Trend der vergangenen Jahre zu rückläufigen Besucherzahlen setzte sich auch in diesem Jahr fort; zudem dürften auch die hohen Außentemperaturen negativen Einfluss auf das Besucheraufkommen gehabt haben. Insgesamt verlief die Veranstaltung aus polizeilicher Sicht ohne Probleme. (Polizei Koblenz)

Gestern hat in Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern die Schule wieder angefangen. Hier bei uns im Land starten insgesamt 523.000 Schülerinnen und Schüler ins neue Schuljahr. Davon 36.000 ABC-Schützen, die erstmals die Schulbank drücken. Die Gesamtzahl aller Schülerinnen und Schüler an den gut 1.500 allgemeinbildenden Schulen im Land liegt dann bei rund 406.900. Die berufsbildenden Schulen erwarten circa 115.800 Schülerinnen und Schüler. Nach derzeitigem Stand der Prognose sind das über alle Schularten hinweg rund 3.250 Schülerinnen und Schüler weniger als im vergangenen Jahr.

Symbol Fackel FlammenRansbach-Baumbach, Am Seeufer (ots) Am Montagvorabend wurde durch einen 23jährigen Bewohner in Ransbach-Baumbach, Am Seeufer 8, in einem Hochhaus im 9. Stock, durch unsachgemäße Handhabung ein Küchenbrand ausgelöst. Auf einer Herdplatte wurde in einer Pfanne Öl so stark erhitzt, dass ein Küchenbrand entflammt wurde. Da die Lage vorerst unklar war, musste mit Menschenrettung gerechnet werden. Bewohner des 9. Stocks wurden vorerst evakuiert. Feuerwehr der VG Ransbach-Baumbach, sowie DRK Kräfte, waren mit starken Kräften vor Ort. Brand konnte im 9. Stock gelöscht werden. Nachdem die Feuerwehr Messungen durchgeführt hatte, konnten die Bewohner aus dem 9. Stock ihre Wohnungen wieder gefahrlos betreten. In der Küche entstand leichter Sachschaden, Menschen kamen nicht zu Schaden.

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Motorradfahrer in Ransbach-Baumbach schwer verletzt

Ransbach-Baumbach (ots) - Am späten Samstag-Nachmittag, gegen 17:20 Uhr, kam es an der Kreuzung "Rheinstraße / Im Vogelsang / Hubertusstraße" zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Motorrad.
Nach bisherigem Ermittlungsstand wollte der Pkw-Fahrer die "Rheinstraße" von der Straße "Im Vogelsang" in Richtung der "Hubertusstraße" überqueren und missachtete dabei die Vorfahrt des Motorradfahrers, welcher die vorfahrtsberechtigte Rheinstraße befuhr.
Durch den Unfall wurde der Motorradfahrer derart verletzt, dass er mittels eines Rettungshubschraubers in ein Krankenhaus geflogen werden musste.
Über die Schwere der Verletzungen, welche jedoch nicht lebensbedrohlich sind, liegen noch keine genauen Erkenntnisse vor.
Bei den Unfallbeteiligten handelt es sich jeweils um lebensältere Herren aus dem unteren Westerwaldkreis.

Brennende Bass-Box in Tiefgarage

Neuwied (ots) - Am 14.09.19 um 23:34 Uhr wurde die Brandmeldeanlage in der Tiefgarage der Neuwied Galerie von bisher unbekannten Personen ausgelöst, nachdem diese zuvor in der Tiefgarage eine Bass-Box in Brand gesteckt hatten. Durch den Qualm / Ruß kam es zu Verschmutzungen in der Garage und geringfügigem Sachschaden. Zeugen sind in diesem Zusammenhang zwei Jugendliche im Alter von ca. 16-18 Jahren, südländisches Aussehen mit schwarzer Kappe bzw. der andere mit schwarzem Pullover und Kapuze über dem Kopf, aufgefallen. Diese hatten die Zeugen vor Brandausbruch vor der Tiefgarage angesprochen und um Wasser gebeten, um sich die Hände abzuspülen. Danach hätten sie sich zu einer Personengruppe (ca. 6 Personen) in der Tiefgarage begeben. Wenig später nahmen die Zeugen Rauch wahr und sahen, wie eine Person aus der Gruppe den Rauchmelder betätigte, ehe die gesamte Gruppe Richtung Deichwelle weglief. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei Neuwied zu melden.

Gefährliche Körperverletzung auf der Elzer Kirmes

Limburg (ots) - Auf der Elzer Kirmes kam es am Sonntag, 15.09.2019 um 02.05 Uhr auf dem Kirmesplatz in der Rathausstraße zu einer Körperverletzung durch drei männliche Personen an einem 21- jährigen Mann aus Dornburg. Er wurde von drei, vermutlich polnischen Täter angegriffen und leicht verletzt. Beschreibung der Täter : alle zwischen 20- und 30 Jahre alt, vermutlich polnischer Herkunft. Eine Person war schlank, trug eine schwarze Nike-Basecap, dunkle Schuhe und hatte ein Tattoo mit Kreuz am Hals. Der zweite Täter war 183 cm groß, hatte kurze , blonde Haare, einen blonden Bart und war mit einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Vom dritten Täter ist nichts näheres bekannt. Zeugenhinweise zu der Tat unter Tel.:06431/91400 erbeten.

Unfälle wegen einschlafens und Betäubungsmittelkonsum

Polizeiautobahnstation Montabaur, BAB 3 und BAB 48 (ots) - Am Freitagvormittag gegen 11:10 Uhr kam es auf der BAB 3 in FR FFM, KM 84 (56410 Montabaur) zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der 61-jährige Fahrzeugführer fiel nach eigenen Angaben in einen Sekundenschlaf, in dessen Folge er mit seinem Pkw die Leitplanke und mehrere Leitpfosten der Autobahn beschädigte. Der Fahrer blieb unverletzt. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nicht involviert. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 4.000 EUR.
Ebenfalls am Freitagmittag, gegen 12:25 Uhr, kam es zu Beginn der Baustelle auf der BAB 48, FR Autobahndreieck Dernbach, vor der AS Bendorf, zu einem leichten Zusammenstoß zwischen einem Sattelzug und einem Pkw. Beim Versuch des litauischen Lkws vom linken auf den rechten Fahrstreifen zu wechseln, übersah dieser den dort befindlichen Pkw VW der 46-jährigen Unfallgegnerin. Am Pkw entstand leichter Sachschaden. Der Lkw-Fahrer setzte seine Fahrt unbeirrt fort.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich bei der Polizeiautobahnstation Montabaur zu melden (02602 93270 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)
Am Samstagmittag, um 12:35 Uhr, konnte durch eine Streifenwagenbesatzung ein verunfallter Pkw an der Anschlussstelle Neustadt / Wied, BAB 3 in FR FFM, erkannt werden. Im Rahmen der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer eingeschlafen war und deshalb mit dem Fahrbahnteiler im Abfahrtsbereich der Anschlussstelle kollidierte. Durch den Zusammenprall wurden Fahrzeug- sowie Leitplankenteile und Beschilderungen auf die Fahrbahn geschleudert. Zusätzlich stellte sich bei der Unfallaufnahme heraus, dass der 42 Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Der Gesamtschaden dürfte sich auf ca. 15.000 EUR belaufen.

RhineCleanUp setzt Zeichen gegen zunehmende Vermüllung der Gewässer und Meere

Ministerpräsidentin Malu Dreyer beteiligte sich gemeinsam mit Michael Ebling, dem Oberbürgermeister der Stadt Mainz, am zweiten RhineCleanUp am Rheinufer in der Landeshauptstadt, um ein Zeichen gegen die Verschmutzung von Flüssen und Meeren zu setzen. „Tüten, Flaschen oder anderer Müll – in unseren Flüssen und Seen treiben große Mengen an Plastikabfällen herum und gefährden die Tier- und Pflanzenwelt. Es ist unsere Verantwortung, dass es weniger wird. Der RhineCleanUp ist dabei eine tolle Aktion, um das Rheinufer zu säubern. Zusätzlich sollen die Bürger und Bürgerinnen dafür sensibilisiert werden, Müll nicht einfach so in die Landschaft zu werfen“, erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie sei besonders stolz, dass sich so viele Bürger und Bürgerinnen im ganzen Land an der Aktion beteiligten.
Die Ministerpräsidentin zeigte sich betroffen vom Ausmaß des aufgesammelten Mülls. Dieser sei nur ein Bruchteil von dem, der auch in den Rhein gelange. Eine permanente und flächendeckende Entsorgung durch die öffentliche Hand sei jedoch nicht möglich. „Auch deshalb ist die Aktion RhineCleanUp so wichtig. Denn es wird nicht nur Müll gesammelt, sondern auch das Bewusstsein der Bevölkerung geschärft, Müll zu vermeiden. Jeder und jede kann dazu einen eigenen Beitrag leisten. So kann man mit einfachen Mitteln auf Einwegprodukte verzichten und stattdessen auf Mehrweg setzen, das beginnt beim Einkauf oder beim Kaffee unterwegs. Das Land hat die Initiative BecherBonus nach Rheinland-Pfalz geholt, um den Verbrauch von Coffee-to-go Bechern zu reduzieren“, so die Ministerpräsidentin.
Die RhineCleanUp GmbH ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Förderung des Umweltschutzes und des Umweltbewusstseins sowie des Naturschutzes und der Landschaftspflege entlang des Rheines, seiner Nebenflüsse und anliegender Städte einsetzt. Am ersten Aktionstag im Jahr 2018 beteiligten sich 10.000 Freiwillige in 59 Städten und Gemeinden in fünf Ländern an der Aktion. Damit gilt es als größte koordinierte Müllsammelaktion in Europa.
(Quelle: Pressemitteilung, Staatskanzlei Rheinland-Pfalz)

Ermittlungen nach tödlichem Bahnunfall

Nach dem tödlichen Unfall am Neuwieder Bahnhof gehen die Ermittlungen der Bundespolizei heute weiter. Bisherigen Erkenntnissen zufolge stürzte ein 75-jähriger ins Gleisbett. Er und ein 65-jähriger, der helfen wollte, wurden von einem einfahrenden Güterzug erfasst und getötet. Beide Personen sollen einem Freizeitclub angehört haben. Die rechtsrheinische Bahnstrecke war im Bereich des Bahnhofs Neuwied etwa 5 Stunden gesperrt.