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20171113 TTC Grenzau01Drittes Heimspiel für den TTC Zugbrücke Grenzau in der laufenden Saison: Die Westerwälder empfangen am Sonntag (19. November) um 15 Uhr in der Tischtennis-Bundesliga den TTC Schwalbe Bergneustadt. Die Brexbachtaler freuen sich auf die Partie und wollen es den Gästen möglichst schwer machen, die Punkte aus der Zugbrückenhalle zu entführen. Nach vier Niederlagen zum Saisonstart konnte Bergneustadt zuletzt die ersten beiden Saisonsiege einfahren. Hatte beim 3:2-Sieg in Grünwettersbach noch Benedikt Duda mit zwei Einzelsiegen maßgeblichen Anteil am Erfolg, trugen sich beim ebenfalls knappen 3:2-Heimsieg gegen Bad Königshofen neben Duda auch Steffen Mengel und Alvaro Robles in die Siegerliste ein. Duda kann als einziger (Stamm)Spieler eine positive Bilanz aufweisen (6:5), Steffen Mengel (1:4) und auch Alvaro Robles (3:4) haben jedoch auch schon fleißig Punkte gesammelt. Ebenfalls zum Kader der Gäste gehören Sharath Kamal Achanta (0:3) und Peter Sereda (1:0).

Das Team aus dem Brexbachtal wartet hingegen weiter auf den ersten Saisonsieg, auch wenn man sich zuletzt beim 1:3 in Fulda-Maberzell trotz des Ausfalls von Kirill Gerassimenko durchaus in Schlagdistanz bewegte, es am Ende aber nicht mit aller Konsequenz zu Ende brachte. Kou Lei und Gerassimenko waren in der vergangenen Woche bei den German Open in Magdeburg im Einsatz und konnten dort jeweils ein Einzel gewinnen. Der Ukrainer schied dann gegen den starken Japaner Yuto Kizukuri mit 2:4 aus, der junge Kasache des TTC scheiterte nur knapp mit 3:4 am ehemaligen Grenzauer Andrej Gacina.
„Kirill hat in Magdeburg einen sehr guten Eindruck gemacht“, sagte TTC-Cheftrainer Dirk Wagner. „Gegen Gacina hat er ein super Spiel gemacht. Es hat nur ein bisschen was gefehlt, um gegen einen so starken Gegner wie Andrej zu gewinnen. Kou Lei hat im Rahmen seiner derzeitigen Möglichkeiten gespielt. Es war von der Körpersprache her besser als in den vergangenen Wochen. Vor allem hat er deutlich ruhiger gewirkt als bei seinen letzten Spielen. Fakt ist aber auch: Er kann sein bestes Tischtennis derzeit nicht abrufen.“
Es braucht aber einen starken Kou Lei, um in der Bundesliga den ersten Saisonsieg einzufahren. Gegen Bergneustadt nimmt der TTC den nächsten Anlauf. „Wir müssen schauen, in welcher Form die Spieler nach Grenzau zurückkehren. Gerassimenko ist derzeit noch in Schweden, Kou Lei in Spanien. In Grenzau arbeiten wir daran, Constantin Cioti und Jörg Schlichter bestmöglich auf das Heimspiel vorzubereiten. Wir können nur auf uns schauen und nicht beeinflussen, in welcher Form die anderen sind. Unsere Aufgabe wird es sein, jede kleine Chance zu nutzen, die der Gegner uns bietet, um Erfolge einzufahren.“