Diese eine Chance noch, dann ist die Saison vorbei. Noch einmal das grüne Trikot überstreifen und mit dem Farmers-Logo auf der Brust Football spielen. Einmal dürfen sie noch ran, dann ist die Saison 2019 in der American Football-Regionalliga Mitte Geschichte und in den Büchern. Dass die Situation der Fighting Farmers Montabaur personell keine leichte ist, das ist auch vor dem Gastspiel bei den Bad Homburg Sentinels kein Geheimnis. Auch am Samstag (Spielbeginn 13 Uhr) werden zahlreiche Schlüsselspieler fehlen.
Das Unternehmen GEFRA mit Sitz in Friedewald entwickelt und produziert das optische Prüfsystem OPTISORT zur Kontrolle von Serienteilen aus Metall und Kunststoff. Über die Tätigkeiten des Unternehmens informierten sich jetzt der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Wolfgang Schneider, Ortsbürgermeister Karl-Heinz Buhl und Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen, bei einem Gespräch mit Geschäftsführer Thomas Rothweiler. Foto: (von links nach rechts)
Wolfgang Schneider, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, Thomas Rothweiler, GEFRA-Geschäftsführer, Lars Kober, Leiter der Wirtschaftsförderung Kreis Altenkirchen und Karl-Heinz Buhl, Ortsbürgermeister Friedewald.
Der Verbandsgemeinderat (VGR) Montabaur traf sich kurz nach der Sommerpause zur Fortsetzung seiner konstituierenden Sitzung: Die Wahl der Ausschüsse und sonstigen Gremien war Ende Juni vertagt worden und wurde nun nachgeholt. Im Rahmen der Mitteilungen und Anfragen wurden auch einige Sachthemen besprochen. Hier ein kurzer Überblick:
Radwege in der VG Montabaur
In einer Anfrage hatte die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Informationen zum Thema Radwege (Netz, Kosten, weitere Planung) erbeten. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich legte den Ratsmitgliedern zunächst die unterschiedlichen Zuständigkeiten für Radwege dar und zeigte damit auch die eingeschränkten Handlungsfelder der VG auf: Für innerörtliche Radwege sind die Stadt bzw. die Ortsgemeinden zuständig, für straßenbegleitende Radwege die jeweiligen Straßenbaulastträger (also meist Kreis, Land oder Bund) und für touristische Radwanderrouten die VG. „Diese Situation ist nicht befriedigend, denn sie hemmt Prozesse. Wir brauchen dringend für das gesamte VG-Gebiet ein Radwegekonzept, das wir bei eigenen Baumaßnahmen in den Ortsgemeinden und der Stadt zugrunde legen und mit dem wir gegenüber anderen Baulastträgern auftreten können“, so der Bürgermeister. Derzeit lässt er in der Verwaltung prüfen, ob die VG in eigener Zuständigkeit ein solches Konzept erstellen kann. „Wenn das möglich ist, werde ich noch in diesem Jahr den Antrag an der VGR stellen, ein Radwegekonzept in Auftrag zu geben.“
Neben der Konzeptfrage begleitet die Verwaltung zahlreiche Einzelmaßnahmen der Ortsgemeinden. Ein prominentes Beispiel ist die Forderung der Ortsgemeinde Holler nach einem straßenbegleitenden Radweg von Montabaur nach Holler, der über die Gelbachhöhen bis ins Buchfinkenland weitergeführt werden soll. Baulastträger ist hier das Land. Nach jahrelangem Hin und Her hat die VG im letzten Jahr schließlich förmlich den Antrag gestellt, dass das Projekt in den Radwegeplan des Landes aufgenommen wird. Offen ist derzeit, ob es von dort auch den Sprung in den Investitionsplan schafft. „Das Land hat bisher alle Kooperationsvorschläge der VG mit Hinweis auf die Zuständigkeiten zurückgewiesen“, so Richter-Hopprich. „Aber wir bleiben dran“, versprach er.
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Öffentlichkeitswirksam setzen sich die Bürger für den Bau eines Radwegs entlang der L326 ein. (Bild: Rita Schneider)
Limburg-Weilburg. Der flächendeckende Glasfaserausbau wird zunehmend zu einer Daueraufgabe für den Landkreis Limburg-Weilburg sowie die Städte und Gemeinden. Nachdem im Jahr 2016 der Breitbandausbau in unterversorgten Gebieten auf der Grundlage einer sogenannten Erschließung der Kabelverzweiger (FTTC) abgeschlossen worden war und derzeit die Nachverdichtung an Schulen und weiteren institutionellen Anbietern sowie Gewerbegebieten erfolgt, wollen die Kommunen gemeinsam mit dem Landkreis im Zuge der Fortentwicklung der Breitbandstrategie nunmehr sogenannte Masterpläne für den sich anschließenden flächendeckenden Glasfaserausbau erstellen. Hierzu haben die Städte und Gemeinden sowie der Landkreis fünf Ausbaucluster gebildet und Förderanträge gestellt. Zwischenzeitlich liegen den federführenden Gemeinden Limburg, Hadamar, Weilburg, Bad Camberg und Runkel entsprechende Förderbescheide in einer Höhe von jeweils 50.000 Euro vor. Foto: Hadamars Bürgermeister Michael Ruoff, Runkels Bürgermeister Friedhelm Bender, Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn, Weilburgs Bürgermeister Dr. Johannes Hanisch, Landrat Michael Köberle, Bad Cambergs Bürgermeister Jens-Peter Vogel und Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf (von links) freuten sich über die Förderung des flächendeckenden Glasfaserausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg.
Limburg (ots)
ROADPOL-Speedmarathon 2026: Polizei gibt Messstellen in Hessen bekannt
Die hessische Polizei nimmt auch dieses Jahr wieder am Speedmarathon des Netzwerks ROADPOL teil. Bei dieser länderübergreifenden Verkehrssicherheitsinitiative liegt der Fokus auf der Überwachung der Geschwindigkeit, um Unfälle aufgrund von nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit zu reduzieren und das Risiko von schweren Verletzungen oder gar Todesfällen im Straßenverkehr zu minimieren.
Der diesjährige Speedmarathon findet am Mittwoch, 15.4.2026, in der Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr, statt.
Weiterlesen ...Die Ordnungsbehörde der Stadt Limburg erinnert alle Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer daran, dass vom 1. März bis einschließlich 30. Juni im gesamten Stadtgebiet eine Leinenpflicht für Hunde gilt. Diese Maßnahme dient dem Schutz von Wildtieren während der sensiblen Brut- und Setzzeit.
Weiterlesen ...Die Firma Demka GmbH ruft die Brotaufstriche "Yörem Antep Ezmesi" und "Yörem Acuka" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde das nicht deklarierte Allergen Sellerie nachgewiesen. Nicht gekennzeichnete Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Allergien sind Überreaktionen des Immunsystems auf an sich ungefährliche Substanzen. Betroffen von diesem Rückruf sind der Brotaufstrich "Antep Ezmesi" (LOT 251223 und LOT 260116) mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 23.09.2026 und 16.10.2026 sowie der Brotaufstrich "Acuka" (LOT 251206) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 06.09.2026. (LUA)
Gackenbach/Buchfinkenland. Tierparks verbinden Tradition und Moderne, was besonders auch für den Wildpark Westerwald im Buchfinkenland gilt! Traditionell können hier Besucher heimische Wildtiere naturnah erleben. Dort, ganz im Süden des Westerwaldes, wird in reizvoller Landschaft aber auch auf Innovation und Forschung gesetzt. Dies wird aktuell durch die Realisierung eines Pilotprojektes in Form eines modellhaften Sanitärgebäudes deutlich.
Weiterlesen ...Der TTC Zugbrücke Grenzau treibt seine Kaderplanung für die kommende Saison in der Tischtennis-Bundesliga weiter voran und präsentiert mit dem englischen Nationalspieler Liam Pitchford einen international renommierten Neuzugang. Der 31-jährige Brite verstärkt das Team der Westerwälder ab der Saison 2026/27 und stößt damit zum bisher bereits feststehenden Kader um Feng Yi-Hsin, Maciej Kubik, Martin Allegro und seinem Landsmann Samuel Walker dazu.
Weiterlesen ...Wespen, Bienen, Hummeln und Hornissen sind geschützte Tierarten
Sobald die warme Jahreszeit beginnt, erreichen die Untere Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung zahlreiche Anfragen, ob und wie Nester von Insekten wie Hornissen und Wespen entfernt werden können. Dabei gilt es jedoch einige wichtige rechtliche und ökologische Aspekte zu beachten.