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Streithausen: Gefährliches Überholmanöver auf der L 288 – Polizei sucht Zeugen
Hof: Neuer Grundschulanbau offiziell eingeweiht – fast eine Million Euro investiert
Westerwaldkreis: CDU diskutiert über Zukunft des Nahverkehrs und steigende Kosten
Auf der L 288 zwischen Atzelgift und Streithausen ist es zu einer gefährlichen Situation im Straßenverkehr gekommen. Eine Autofahrerin überholte mit ihrem schwarzen Ford Fiesta trotz schlechter Sicht einen anderen Wagen. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Fahrer eines entgegenkommenden weißen Tesla einen Frontalzusammenstoß verhindern. Auch der überholte Fahrer musste bis zum Stillstand abbremsen. Ein Unfall blieb aus, aber die Polizei Hachenburg hat eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung aufgenommen. Sie bittet insbesondere den unbekannten Tesla-Fahrer und weitere Zeugen, sich zu melden.
In Hof ist der neue Anbau an der Grundschule rechtzeitig zum Schuljahresbeginn fertiggestellt worden. Rund eine Million Euro hat die Verbandsgemeinde Bad Marienberg in zusätzliche Klassen- und Betreuungsräume, Toiletten sowie Technikflächen investiert. Ein Teil der Kosten wurde durch Fördermittel vom Land Rheinland-Pfalz und vom Westerwaldkreis gedeckt. Bei einer kleinen Feierstunde betonten Vertreter der Kommune, der Verwaltung und der Schule, dass der Anbau ein wichtiges Signal für den Schulstandort Hof sei. Die neuen Räume seien modern, hell und würden von Schülern und Lehrkräften bereits positiv aufgenommen.
Die CDU-Kreistagsfraktion hat in Herschbach mit Busunternehmen und der Kreisverwaltung über den seit einem Jahr laufenden neuen Nahverkehrsplan diskutiert. Vor allem Schüler nutzen die neuen Linien, während Fahrten zur Arbeit weniger gefragt sind. Insgesamt steigen die Kosten für den öffentlichen Nahverkehr deutlich – von 5 auf inzwischen fast 17 Millionen Euro im Jahr. Die CDU-Politiker fordern deshalb, das Angebot stärker an der Nachfrage auszurichten und wenig genutzte Verbindungen zu prüfen. Wie sich die Buslandschaft im Westerwald entwickeln soll, bleibt offen.
Koblenz (ots)
Heute Morgen ereignete sich gegen 07:10 Uhr ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen auf der BAB 48 in Fahrtrichtung Dernbacher Dreieck, kurz vor der Anschlussstelle Koblenz Nord.
Nach dem jetzigen Ermittlungsstand dürfte sich der Unfall wie folgt ereignet haben:
Ein PKW befuhr den Verzögerungsstreifen der Anschlussstelle Koblenz Nord in Fahrtrichtung Koblenz. Hierbei wollte er auf den rechten Fahrstreifen wechseln, wo zu diesem Zeitpunkt ein Kleintransporter fuhr. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge, wodurch der Transporter gegen die Mittelschutzwand prallte, mit einem weiteren PKW zusammenstieß und sich anschließend überschlug.
Alle Insassen konnten sich eigenständig aus den Fahrzeugen befreien und wurden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Richtungsfahrbahn Dernbach war für die Dauer der Unfallaufnahme teilweise gesperrt.
Im Einsatz waren neben der Polizeiautobahnstation Montabaur, die Feuerwehr Koblenz, die Autobahnmeisterei sowie der Rettungsdienst. (Polizei Koblenz)
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Westerwaldkreis: Sirenen heulen beim bundesweiten Warntag
Montabaur: Photovoltaikprojekt sorgt für eingeschränkte Parkplätze
Westerwaldkreis: Evangelisches Gymnasium feiert 20-jähriges Bestehen
Im Westerwaldkreis werden die Sirenen am 11. September 2025 im Rahmen des bundesweiten Warntags ertönen. Die Übung soll sicherstellen, dass die Warnsysteme im Kreisgebiet einwandfrei funktionieren. Auch die Warn-App NINA wird getestet. Bürgerinnen und Bürger werden daran erinnert, die Bedeutung der Signale zu kennen. Ziel ist es, im Ernstfall alle schnell und zuverlässig informieren zu können. Behörden und Einsatzkräfte nutzen den Tag zudem, um Abläufe zu überprüfen und Erfahrungen für künftige Warnungen zu sammeln. Teilnehmende sollten die Tests als Orientierung nutzen, um sich auf Notfälle vorzubereiten.
In Montabaur startet am Kreishaus eine großflächige Photovoltaikanlage. Die Anlage wird Energie für die Kreisverwaltung erzeugen und jährlich etwa 50 Tonnen CO2 einsparen. Für den Bau wird etwa die Hälfte der Parkplätze zeitweise gesperrt. Besucher sollten den ÖPNV nutzen oder ausgewiesene Stellplätze für die Behörden aufsuchen. Das Projekt wird mit rund 2,3 Millionen Euro vom Land Rheinland-Pfalz gefördert. Neben der Energiegewinnung werden auch Energiespeicher installiert, um überschüssigen Strom für andere Liegenschaften zu nutzen. Die Fertigstellung ist voraussichtlich für Anfang 2026 geplant, Verzögerungen sind möglich.
Im Westerwaldkreis feierte das Evangelische Gymnasium in Bad Marienberg sein 20-jähriges Bestehen. Die Schule wurde als zweizügiges privates Gymnasium gegründet und hat heute 759 Schüler sowie 83 Lehrkräfte. Beim Fest standen Rückblicke auf die Gründungszeit, Gottesdienste und musikalische Darbietungen im Mittelpunkt. Die Schule verbindet Tradition und moderne Bildung, setzt auf christliche Werte und fördert eigenverantwortliches Lernen. Erweiterungspläne für das Gebäude stehen an, zudem werden Ganztagsangebote und Digitalisierung weiterentwickelt. Die Feier unterstrich die Verwurzelung des Gymnasiums in der Region und seine Bedeutung für die Bildungslandschaft des Westerwaldkreises.
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Schwerer LKW-Unfall auf der A3 bei Neustadt Wied – Autobahn stundenlang gesperrt
Die Tafel fährt künftig elektrisch – neues Fahrzeug für Montabaur im Einsatz
Der Bau des US-Militärhospitals in Weilerbach schreitet voran
In Neustadt/Wied kam es auf der A3 in Fahrtrichtung Köln zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Sattelzug kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache seitlich mit einem LKW der Autobahnmeisterei, der auf dem Seitenstreifen stand. Beide Fahrer wurden leicht verletzt in Krankenhäuser gebracht. Durch den Zusammenstoß kippte der Sattelzug auf die Böschung. Die Bergungsarbeiten dauerten mehrere Stunden an, die Autobahn wurde gesperrt, es gab eine Umleitung. Später kam es im Rückstau zwischen Neuwied und Neustadt/Wied zu einem Auffahrunfall von drei LKW, bei dem ein Fahrer ebenfalls leicht verletzt wurde.
In Montabaur ist die Tafel künftig umweltschonender unterwegs. Der Förderverein Tafel Westerwald Montabaur/Wirges stiftete ein neues Elektrofahrzeug im Wert von rund 43.000 Euro. Das Fahrzeug ersetzt ein altes Dieselmodell und wird täglich für Abholungen bei regionalen Märkten und Lieferungen zu 15 Haushalten genutzt. Über 36 Ehrenamtliche fahren auf elf wöchentlichen Touren die Lebensmittel zu den Bedürftigen. Das neue E-Auto wird an einer Wallbox an der Ausgabestelle in der Mons-Tabor-Straße geladen und bietet ein angenehmes Fahrverhalten, ideal für Kurzstrecken. Der Förderverein unterstützt damit auch laufende Betriebskosten und soziale Projekte der Tafel in der Region.
Im rheinland-pfälzischen Weilerbach entsteht das größte und modernste US-Militärhospital außerhalb der USA. Auf einer 190.000 Quadratmeter großen Fläche in der Nähe der Ramstein Air Base ersetzt die neue Einrichtung das alte Krankenhaus in Landstuhl. Ministerpräsident Schweitzer besuchte die Baustelle und informierte sich über den Fortschritt der Arbeiten. Begleitet wurde er von Brigadegeneral Giraud, Vertretern des Amtes für Bundesbau Rheinland-Pfalz und des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung. Das Bundesbauprojekt wird die medizinische Versorgung der US-Streitkräfte in der Region sichern und modernste Standards bieten.
Nachhaltiges Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ in Selters ist fast ausverkauft
Inzwischen sind nur noch zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser im Selterser Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ zu haben. Aber die Verkaufszahlen sahen zeitweise ganz anders aus.
Anfang 2023 war das Interesse an den Bauplätzen zunächst enorm – noch bevor die ersten Bagger anrückten. Rund 175 Familien bekundeten ernsthaftes Interesse an einem Grundstück. Bei zwei Informationsveranstaltungen in der Festhalle informierten sich die Besucher über das nachhaltige Energiekonzept mit Kalter Nahwärme.
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Das Projekt „Wäller Wunschwichtel“ erhält eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro durch die G. und I. Leifheit Stiftung aus Nassau. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, medizinische Forschung und deutsche Geschichte und setzt damit das soziale Vermächtnis ihres Gründers Günter Leifheit fort.
Bereits als Unternehmer hatte Günter Leifheit ein besonderes Gespür für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen. Er fühlte sich dem Wohlergehen seiner Mitarbeitenden verpflichtet und half dort, wo Unterstützung benötigt wurde. Dieser Gedanke lebt bis heute in der Arbeit der Stiftung weiter, die zahlreiche soziale Projekte unterstützt und insbesondere in Nassau und Umgebung mit dem Netzwerk „Sozialkompass“ nachhaltige Strukturen geschaffen hat.
Weiterlesen ...Vom 27. Juli bis voraussichtlich 4. September wird zur Verkehrssicherung im Rahmen anstehender Arbeiten die K 82 am Bahnübergang Staudt voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über die K 145 Richtung Wirges, K 142 „Steinerne Brücke“, L 300 bis zum Knoten K 82 und umgekehrt.
Dörnberg (ots)
Am Montag, 20. Juli, befuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gegen 14:25 Uhr mit seinem Motorrad die Bundesstraße 417 von Holzappel in Richtung Laurenburg. Auf der kurvenreichen Strecke verlor der Mann in einer Linkskurve, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte letztlich mit einem Felshang. Hierbei erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in eine Wiesbadener Klinik verbracht. Besonders bitter: der junge Mann hatte erst wenige Stunden zuvor seine Motorrad-Fahrerlaubnis erhalten. (Polizei Montabaur)
Viele Betzdorfer haben in den vergangenen Tagen sehnsüchtig zum Biergarten an der Stadthalle geblickt. Wie schön wäre es, dort einen lauen Sommerabend an der Heller zu verbringen und dabei mediterranes Flair zu genießen. Am Freitag, 1. August, wird dieser Wunsch Wirklichkeit: Florian Schneider lädt erstmals zu einer „Spanischen Nacht“ in den Biergarten der Stadthalle ein.
Weiterlesen ...Die Jütro Tiefkühlkost GmbH ruft "„Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es wurden Noroviren nachgewiesen. Eine Norovirus-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 10 bis 50 Stunden nach der Infektion plötzlich mit heftigem Durchfall und schwallartigem Erbrechen, gelegentlich auch Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen können durch einen Flüssigkeitsmangel aufgrund der starken Brechdurchfälle schwerere Krankheitsverläufe mit ausgeprägtem Schwächegefühl und Schwindel entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf ist die 300-Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie mit den Chargennummern L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3. (LUA)