Das Jahresende brachte erwartungsgemäß ein winterliches Tief welches jedoch nicht sehr ausgeprägt war. Ende Dezember waren im Agenturbezirk Montabaur rund 5.550 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind etwa 160 mehr als im November, jedoch 409 weniger als im Dezember 2016. Die Arbeitslosenquote kletterte innerhalb eines Monats von 3,0 auf aktuell 3,1 Prozent. Im Westerwaldkreis wurden im Dezember 3460 Menschen ohne Job gezählt. Das sind 174 mehr als im November. Die Arbeitslosenquote steigt im Monatsverlauf um 0,2 auf jetzt 3,1 Prozent. Dass es zum Jahresausklang eine kleine Eintrübung gab, ist keine Überraschung, sondern vor allem dem Saisoneffekt geschuldet, so die Arbeitsagentur. Tätigkeiten im Außengewerbe ruhen jetzt – vor allem in der Baubranche und im Garten- und Landschaftsbau.
In den frühen Morgenstunden zog der erste Sturm des Jahres über den Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz. In den Höhenlagen von Westerwald, Eifel und Hunsrück sorgten mehrere umgestürzte Bäume für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Einige Verkehrsunfälle wurden gemeldet, die aber, abgesehen von den Sachschäden, glimpflich ausgingen. Eine genaue Schadensbilanz liegt derzeit noch nicht vor. Das Orkantief „Burglind“ hatte auch Auswirkungen auf die Stromversorgung im Westerwald. Am Morgen kam es zu einem Spannungseinbruch an der Hochspannungsleitung von Westnetz, was in der Folge auch zu Spannungsschwankungen im nachgelagerten Stromnetz der Energienetze Mittelrhein führte. Einen Ausfall gab es hingegen, als ein Baum in eine Freileitung stürzte. Davon war die Umspannanlage in Ebernhahn betroffen. In Ebernhahn, Dernbach und in Teilen von Wirges fiel deshalb kurzzeitig der Strom aus.
Wissen (ots) - Bei einem Bezahlvorgang an der Kasse des Discounters in der Drosselstraße wurden auf Wunsch des Kunden mehrfach Geldscheine gewechselt. Es kann auch vermutet werden, dass die Person in die Kasse gegriffen hat. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde festgestellt, dass ein größerer Geldbetrag fehlte. Die beiden Tatverdächtigen wurden wie folgt beschrieben:
1. Person: Männlich, ca. 17-18 Jahre alt, dünn, schmal gebaut, schwarze Haare, dunkelhäutig, Südländer (eventuell syrisch), sprach schlecht deutsch.
2. Person: Weiblich, circa 16 Jahre alt, circa 160 cm groß, dünn, fast schwarze schulterlange Haare, dunkelhäutig, dicke schwarze Jacke, dunkle Jeans, Stiefeletten.
Täterhinweise liegen aktuell keine vor.
Der Neue ist da! Am 2. Januar hat Ulrich Richter-Hopprich seinen Dienst als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Montabaur angetreten. Am Morgen wurde er im Rathaus vom Ersten Beigeordneten Andree Stein, von Büroleiter Reiner Nebgen und von einigen Mitarbeitern der Verwaltung willkommen geheißen. Dabei hat er viele bekannte Gesichter getroffen, denn er hatte in den vergangenen Monaten etliche Gespräche mit den Fachbereichsleitern, einigen Sachbearbeitern, dem Personalrat und mit seinem Amtsvorgänger Edmund Schaaf geführt. Inzwischen ist Richter-Hopprich schon mit vielen Projekten und Vorgängen innerhalb der Verwaltung vertraut.
Foto: Im Rathaus Montabaur: Der Erste Beigeordnete Andree Stein (l.) und Büroleiter Reiner Nebgen (r.) hießen den neuen Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich an seinem ersten Arbeitstag willkommen.
Die EG Diez-Limburg holt weitere nordamerikanische Qualität an Bord: Mit dem 24-jährigen A.J. Cook lotsen die Verantwortlichen einen bestens ausgebildeten Verteidiger an den Heckenweg. Der Rechtsschütze wagt erstmals den Sprung nach Europa und bringt neben vier Spielzeiten in USports, dem kanadischen Gegenpart zur NCAA, die wertvolle Erfahrung aus über 60 Partien in der hochkarätigen Ontario Hockey League (OHL) mit.
Weiterlesen ...Von Donnerstag, 6. August bis Sonntag, 9. August, verwandelt sich die Limburger Innenstadt erneut in eine große Sommer- und Erlebniswelt. Bereits zum 21. Mal laden die Summer Games Familien, Sportbegeisterte sowie Besucherinnen und Besucher jeden Alters zu vier abwechslungsreichen Tagen voller Sand, Spiel, Sport und Unterhaltung ein.
Das Organisationsteam aus Stadtmarketing Limburg und der Agentur Visions & Concepts GmbH hat wieder ein abwechslungsreiches und attraktives Programm zusammengestellt. Aufgrund der laufenden Baumaßnahmen in der Innenstadt fällt das Angebot in diesem Jahr zwar etwas kleiner aus, bietet aber dennoch zahlreiche Highlights für die ganze Familie.
DRK-Landesverstärkung
Extremwetterereignisse, großflächige Schadenslagen und komplexe Einsatzszenarien: Der Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz steht vor immer neue Herausforderungen. Um auf diese Entwicklungen vorbereitet zu sein, hat der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. seine Strukturen in den vergangenen Jahren konsequent weiterentwickelt und freut sich nun über die offizielle Indienststellung der DRK-Landesverstärkung. Extremwetterereignisse wie Flutlagen nach Starkregen oder Flächenbränden durch große Hitzewellen und Dürren haben in den vergangenen Jahren immer neue Erkenntnisse geliefert. Der DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. hat mit diesen Erkenntnissen die neue DRK-Landesverstärkung entwickelt und nun offiziell in Dienst gestellt. Mit ihr steht jetzt eine leistungsfähige, modulare und landesweit abrufbare Einsatzstruktur bereit, die den Katastrophenschutz in Rheinland-Pfalz nachhaltig stärkt und damit einen wichtigen Beitrag zur Resilienz und zum Komplexen Hilfeleistungssystem des DRK leistet.
Die Jütro Tiefkühlkost GmbH & Co. KG ruft die TK-Beerenmischung „Bio” auch aus den rheinland-pfälzischen Aldi-Filialen und die TK-Beerenmischung "BioBio" aus den rheinland-pfälzischen Netto-Filialen zurück. Grund: Es wurden Noroviren festgestellt. Eine Norovirus-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 10 bis 50 Stunden nach der Infektion mit heftigem Durchfall, schwallartigem Erbrechen und gelegentlich auch mit Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen können jedoch durch einen Flüssigkeitsmangel aufgrund der starken Brechdurchfälle schwerere Krankheitsverläufe mit Schwächegefühl und Schwindel entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf sind bei Aldi die 300-Gramm-Packungen mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 21.03.2028, 22.03.2028 und 23.03.2028 und mit den Chargennummern L220326 B3, L230326 N3, L230326 P3, L230326 B3 und L240326 N3. Bei Netto sind es die 300-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 26.03.2028 und mit der Chargennummer L270326B3.
Die Nadi Holding GmbH ruft "Lavashak Anar - Apfel-Granatapfel-Fruchtplatte" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde der Farbstoff E124 (Cochenillerot A) nachgewiesen, der für getrocknetes Obst und Gemüse nicht zugelassen ist. Es wurde auch der Einsatz von Schwefeldioxid festgestellt, auf dem Etikett fehlte jedoch der Hinweis. Schwefeldioxid kann Allergien und Unverträglichkeiten auslösen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 300-Gramm-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2027. (LUA)
Open-Air-Party, freier Eintritt und Tradition
Es war eine Premiere im Vorjahr, die alle Erwartungen übertraf: Die erste Open-Air-Kirmes in Nentershausen bei freiem Eintritt lockte Hunderte Gäste nach Nentershausen in den Westerwald. Nun setzt Kirmesveranstalter Thomas Gerheim erneut auf vier Tage unter freiem Himmel am Nentershäuser Kirmesdorf an der Eppenroder Straße: Von Freitag, 7. August, bis Montag, 10. August, erwartet die Besucher der Kirmes Nentershausen, die insgesamt zum 159. Mal stattfindet, ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt mit Musik, Fahrgeschäften und kulinarischen Genüssen - bei erneut freiem Eintritt.
Weiterlesen ...Kreis Altenkirchen. Aus einem unverbindlichen Appell wird eine rechtliche Allgemeinverfügung: Ab Dienstag, 28. Juli 2026, ist die Wasserentnahme aus allen Oberflächengewässern im Landkreis Altenkirchen untersagt. Zu diesem Schritt sieht sich nunmehr auch die Kreisverwaltung aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der teils großen Hitze gezwungen. „Der jüngste Niederschlag war im wahrsten Sinne des Wortes nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein. Von daher ist diese Maßnahme sicherlich nachvollziehbar – es reicht allein der Blick auf unsere Bäche und Flüsse. Und eine Besserung ist nach wie vor nicht in Sicht“, so der 1. Kreisbeigeordnete Tobias Gerhardus. Die Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum 30. September 2026, kann aber bei Bedarf verlängert werden.
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