Koblenz (ots) - Am 11.09.2017 kam es gegen 07:20 Uhr auf der Bundesautobahn 3, Fahrtrichtung Köln, Kilometer 69,500, Gemarkung Dierdorf zu einem Alleinunfall mit einem Sattelzug. Der 49 jährige türkische Kraftfahrer gab gegenüber den eingesetzten Beamten an, dass ein Insekt durch das geöffnete Fenster der Fahrertür in die Fahrerkabine gelangte und ihn derart irritierte, dass er in der Folge die Kontrolle über seinen Sattelzug verlor, die am rechten Fahrbahnrand befindliche Schutzplanke durchbrach und auf der rechten Fahrzeugseite im Straßengraben zum Stehen kam. Der Sattelzug, der in der Türkei mit dem Ziel NRW losfuhr, war mit Kunststoffrollen beladen. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 100000 Euro. Die Bergungsmaßnahmen dauern derzeit noch an. Der rechte und der mittlere Fahrstreifen sind gesperrt, derzeit 4 Km Rückstau.
Bei einem Unfall in Boden wurde der Hauptverteilerkasten der Kevag Telekom so stark beschädigt, dass sowohl Internet als auch Telefon für Kunden der Kevag Telekom im ganzen Ort ausgefallen sind. Am Montag, 11. September, ist ein vermutlich nicht ordnungsgemäß gesicherter LKW in den Hauptverteilerkasten der KEVAG Telekom (KTK) von Boden gerollt. Durch den Aufprall wurde dieser und die sich darin befindende Technik komplett zerstört, sodass die Telekommunikation in Boden ausgefallen ist. Rund 100 Kunden der KTK sind dadurch momentan ohne Telefon und Internet. Auch die Technik der Deutschen Telekom ist von dem Unfall betroffen. Die VGM-net als Eigentümer der Infrastruktur und die KTK als Betreiber arbeiten mit Hochdruck an der Wiederherstellung der Verbindungen, rechnen aber damit, dass die Baumaßnahmen hierzu zwei bis drei Wochen in Anspruch nehmen wird.
Von A wie Amselweg bis Z wie Zeppelinallee – nach (fast) allen wichtigen Tieren, Pflanzen, Menschen und Errungenschaften sind in Deutschland Straßen und Plätze benannt. Aber erst jetzt gibt es einen offiziellen „Platz der Kinderrechte“. Vorreiter ist die Stadt Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Ihr Platz wird am Freitag, 22. September, eingeweiht. Der Deutsche Kinderschutzbund verbindet die Einweihung mit seiner zentralen Veranstaltung zum Weltkindertag.
Etliche Orts- und Kreisverbände des Deutschen Kinderschutzbundes haben sich bereits in Projekten damit beschäftigt, der Kinderrechte-Konvention der Vereinten Nationen sicht- und greifbare Denk-Male zu geben. Meist künstlerisch gestaltete Orte der Kinderrechte gibt es von Bad Oldesloe über Hagen bis Nürnberg.
Der Südwestdeutsche Keramikpreis, der durch eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV SparkassenVersicherung ins Leben gerufen wurde, wird jetzt erstmalig in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vergeben. Er wurde initiiert, um das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik zu fördern und das künstlerische Schaffen auf nationaler und internationaler Ebene zu positionieren. Alle Künstlerinnen und Künstler, deren Material Ton oder Porzellan ist und die ihren Wohnsitz, ihre Werkstatt oder ihr Atelier in Baden-Württemberg oder Rheinland-Pfalz haben, waren berechtigt am Wettbewerb teil zu nehmen. Zur Eröffnung der Ausstellung zum Südwestdeutschen Keramikpreis und der Vergabe der Preise an die Prämierten im Keramikmuseum Westerwald am 17. September um 11 Uhr laden die Kooperationspartner herzlich ein.
Die Preise gehen an:
1. Preis: Stephanie Marie Roos, Achern
2. Preis: Kiho Kang, Bad Ems
Außerdem zeigt die Ausstellung die Werke der 14 weiteren Finalisten beider Bundesländer Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg
Noch bis 8. November für kostenfreie Schulung bewerben
Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und verändert den Alltag grundlegend. Ob Online-Banking, digitale Behördengänge oder der Videoanruf mit den Enkeln – digitale Kompetenzen sind heute der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe. Doch nicht jeder findet sich in dieser vernetzten Welt problemlos zurecht. Gerade ältere Menschen fühlen sich oft „abgehängt“. Hier helfen die Digital-Botschafterinnen und -Botschafter in Rheinland-Pfalz, zu denen seit 2018 bereits mehr als 700 Rheinland-Pfälzer ausgebildet worden sind. Sie bauen Berührungsängste ab und erleichtern den Einstieg in die digitale Welt.
Der neu gewählte Kreisvorstand der CDU Westerwald hat im Rahmen einer Videokonferenz seine Arbeit aufgenommen und sich offiziell konstituiert. Damit wurde nach dem jüngsten Kreisparteitag der organisatorische Grundstein für die politische Arbeit der kommenden Jahre gelegt.
An der Spitze des Gremiums steht weiterhin die CDU-Kreisvorsitzende Jenny Groß aus Steinefrenz. Unterstützt wird sie von den stellvertretenden Kreisvorsitzenden Susanne Görg (Montabaur), Dr. Stephan Krempel (Westerburg), Alexandra Marzi (Helferskirchen) und Gerrit Müller (Rennerod). Das Amt des Schatzmeisters übernimmt Marvin Kraus aus Nistertal.
Für besondere Aufgabenbereiche wurden zudem Roland Weimer MdL (Wallmerod) als Mitgliederbeauftragter, Daniel Best (Eitelborn) als Schriftführer sowie Paul Hannus (Höhr-Grenzhausen) als Digitalisierungsbeauftragter gewählt.
Erster Kreisbeigeordneter Jörg Sauer hat dem Mengerskirchener Bürgermeister Daniel Melchert einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 157.877 Euro im Rahmen des Dorfentwicklungsprogramms zur Neugestaltung des Spielplatzes Kirchstraße und des Kirchenvorplatzes in Waldernbach überreicht.
„Mit dem Projekt Erneuerung Kirchenvorplatz und Spielplatz Kirchstraße haben wir uns in enger Abstimmung mit dem Ortsbeirat Waldernbach und der Steuerungsgruppe der Dorfentwicklung ganz bewusst dazu entschieden, den Ortskern Waldernbachs insgesamt aufzuwerten. Dabei geht es um ein ansprechendes Gesamtbild, um Barrierefreiheit und ganz besonders um die Neugestaltung des Spielplatzes. Dazu wurden im Vorfeld Kinder befragt und deren Ideen sind in die Neugestaltung des Spielplatzes mit einbezogen worden. Hervorzuheben ist außerdem die relativ hohe Förderquote von 85 Prozent der Bruttokosten, denn dies hilft uns, solche Projekte in der aktuellen Zeit überhaupt zu realisieren“, erläuterte Bürgermeister Melchert während der Übergabe.
Erfahrener Pflegemanager aus der Region soll die Weiterentwicklung des Standorts mitgestalten.
Seit dem 01. Oktober übernimmt Pierre Epe die Pflegedirektion und verantwortet als Chief Operating Officer (COO) zugleich den operativen Ablauf innerhalb der Klinik. Mit ihm gewinnt die Fachklinik eine Führungskraft, die das Krankenhaus aus nahezu jeder Perspektive kennt: vom Bett auf der Intensivstation bis zur Betriebsleitung.
Epe arbeitet seit drei Jahrzehnten in der Pflege. Nach mehr als zehn Jahren am Universitätsklinikum Aachen leitete er am Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim die Intensivstation, die Zentrale Notaufnahme und das innerklinische Notfallmanagement. 2022 wechselte er als stellvertretender Pflegedirektor zu den GFO Kliniken Bonn. Zuletzt war er Pflegedirektor des Cellitinnen-Krankenhauses St. Franziskus in Köln-Ehrenfeld. Berufsbegleitend hat er ein Studium im Pflegemanagement mit dem Bachelor of Science abgeschlossen.
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Am Abend des 22.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Montabaur intensive Verkehrskontrollen im gesamten Dienstgebiet durch. Dadurch konnten drei verkehrsrechtliche Verstöße festgestellt und geahndet werden.
Gegen 18:30 Uhr wurde in Welschneudorf ein 27-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Bad Ems / Nassau kontrolliert, der sein Fahrzeug unter Drogeneinfluss führte. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:10 Uhr wurde in Mogendorf ein 43-jähriger E-Scooter Fahrer aus der Verbandsgemeinde Wirges einer Verkehrskontrolle unterzogen, der unter Alkoholeinwirkung stand. Mit ihm wurde ein gerichtsverwertbarer Atemalkoholtest durchgeführt und die Weiterfahrt untersagt.
Gegen 23:55 Uhr wurde in Höhr-Grenzhausen ein 39-jähriger Fahrzeugführer aus der Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen kontrolliert, der seinen Pkw unter Drogeneinfluss führte. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Allen drei Verkehrsteilnehmern erwartet ein Ordnungswidrigkeitenverfahren mit empfindlichen Bußgeldern. (Polizei Montabaur)
Der Verein erweitert sein Angebot im Kreis Altenkirchen
Seit mehr als 30 Jahren setzt sich der Verein neue arbeit e. V. im Kreis Altenkirchen für Integration und Chancengleichheit ein. Auch in diesem Jahr unterstützt die Westerwald Bank die Arbeit des Vereins mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Bei der Scheckübergabe sprachen Yvonne Jostes, Vorständin der Westerwald Bank, und Daniel Becker, Filialleiter in Altenkirchen, mit Geschäftsführerin Stefanie Schneider über die aktuellen Entwicklungen im Verein.
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