Sollten Jugendliche schon mit 16 unbegleitet Auto fahren dürfen? Gerade für junge Leute im ländlichen Westerwald ist das eine relevante Frage und die neunten Klassen des Gymnasiums im Kannenbäckerland hatten nun die Gelegenheit, dieses Thema als fiktive Abgeordnete des rheinland-pfälzischen Landtages in den echten Räumlichkeiten zu diskutieren. Im Rahmen der Simulation im Plenarsaal des Parlaments in Mainz wurden zunächst verschiedene Personalentscheidungen getroffen: Landtagspräsident Florent Kurtaj leitete die kontroverse Plenarsitzung, zu der verschiedenste Redebeiträge der „Abgeordneten“ aller Fraktionen beitrugen.
Westerburg (ots) - Stein Neukirch: Am Montag, 26.06.2017, gegen 16:00 Uhr, fuhr ein 25-jähriger Fahrer eines Kleinbusses die B54 von Siegen kommend in Richtung Rennerod. Im Einmündungsbereich B54 / Stein-Neukirch wollte er nach links abbiegen. Dabei übersah er den entgegenkommenden 58-jährigen Fahrer eines Krades. Es kam zum frontalen Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der Kradfahrer wurde durch den Zusammenstoß so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Der Pkw-Fahrer erlitt einen Schock. Beide Fahrzeuge erlitten Totalschaden. Eine Vollsperrung der Unfallstelle mit Umleitungsmaßnahmen durch die Straßenmeisterei erfolgte. Der Verkehrswarnfunk wurde informiert.
Nach der Verleihung der Preise beim Europäischen Wettbewerb auf Regionalebene und der 2. und 3. Preise auf Landesebene, die vor einigen Wochen im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen stattfand, ging es nun für die drei Schülerinnen des Gymnasiums im Kannenbäckerland, die einen 1. Landespreis erzielt haben, gemeinsam mit ihrem Kunstlehrer Herrn Erbach, nach Alzey.
Montabaur (ots) - Am gestrigen Sonntag führte die Polizeidirektion Montabaur unter der Federführung der Zweiradkontrollgruppe einen Präventionstag in Montabaur auf der Eichwiese durch. An dem Aktionstag beteiligten sich neben verchiedenen polizeilichen Organisationen auch der DRK-Kreisverband Westerwald, die Verkehrswacht, Deutscher Verkehrssicherheitsrat und zwei örtliche Anbieter von Sicherheitstrainings.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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