Frauenmesse im Bürgerhaus Wirges – Agentur für Arbeit Montabaur und Landkreis Westerwald nahmen viele Akteure ins Boot
„15 Jahre bin ich raus aus dem Job. Ich weiß gar nicht mehr, wie es in der Arbeitswelt zugeht. Mein Wissen ist total veraltet. Wer sollte mich denn einstellen?“ Wenn Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben anvisieren, sind die Bedenken zuweilen größer als das Selbstbewusstsein. Viel zu oft enden solche Gedankenspiele in der Schlussfolgerung: „Es hat keinen Sinn, dass ich mich bewerbe.“ Das ist falsch. Denn Fachkräfte werden dringend gebraucht, und gut ausgebildete Frauen bilden das größte Potenzial: Das war die Botschaft einer Frauenmesse im Bürgerhaus Wirges unter dem Motto: Lange raus? Mach was draus!
Damit, wie arbeitssuchende Rentner und einstellungswillige Arbeitgeber zusammenkommen können, beschäftigt sich ein „Westerwald-Dialog Sozial“ des Forums Soziale Gerechtigkeit und des Seniorenbüros der VG Höhr-Grenzhausen in Höhr-Grenzhausen. Nicht nur Rentner die einen Job suchen, sind dazu am Donnerstag, 29.6. um 18.00 Uhr im CeraTechCenter (Rheinstr. 60a). willkommen. Im Mittelpunkt der zweistündigen Veranstaltung steht die Frage: „Brauchen wir eine Vermittlungsstelle für Seniorenjobs im Westerwald?“ Dabei gehen die Veranstalter davon aus, dass auch bei uns viele Rentnerinnen und Rentner im Alter gerne noch etwas arbeiten wollen bzw. müssen, sie aber Schwierigkeiten haben, einen passenden Job zu finden. Auf der anderen Seite gibt es auch immer mehr Arbeitgeber, die gerne ältere Menschen mit Erfahrung und Zuverlässigkeit für bestimmte Tätigkeiten einstellen wollen. Und mangels Alternativen verstärkt auch müssen. Ein Pilotprojekt dazu wird vorgestellt. Danach werden Fachleute zum Thema Stellung nehmen. Dazu sind alle Interessenten willkommen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos zu der Veranstaltung bei Christa Graf vom Seniorenbüro Höhr-Grenzhausen.
Lust auf Arbeit im Fashion Outlet Montabaur? Wer diese Frage mit Ja beantwortet, ist beim Karrieretag im FOM am Mittwoch, 28. Juni, an der richtigen Adresse. Das Angebot reicht von Teilzeitstellen in den Läden bis hin zum Shop-Management. Tatkräftig unterstützt wird die Aktion vom gemeinsamen Arbeitgeberservice der Agentur für Arbeit Montabaur und der beiden Jobcenter Westerwald und Rhein-Lahn.
Stadtsanierung ist, wenn moderner Wohnraum in alten Gebäuden entsteht, wenn Geschichte auf heutige Lebensart trifft, wenn sich Leidenschaft mit Augenmaß paart. All das passt auf das Wohnhaus am Großen Markt 5 in Montabaur, dessen obere Etagen derzeit umfassend saniert werden, so dass eine moderne Wohnung mitten in der Altstadt entsteht. Die Eigentümer Doris und Wilhelm Kalb stecken viel Herzblut und Geld in die Traditionsimmobilie und erhalten im Rahmen der Stadtsanierung Fördergeld und Beratung seitens der Stadt. Foto: Fast fertig. Gemeinsam haben sie die Sanierung des historischen Gebäudes am Großen Markt 5 voran gebracht: (v.l.) Stefan Baumgarten, Projektleiter Stadtsanierung, die Eigentümer Wilhelm und Doris Kalb sowie Architekt Konstantin Hartenstein.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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