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20171204 Fahrplanheft WissenIn der Verbandsgemeinde Wissen wurde in jüngster Zeit das Fahrtenangebot im Busverkehr deutlich verbessert. So fahren viele Linien nun im Stunden- oder 2-Stunden-Takt und auch an den Wochenenden gibt es Fahrtoptionen. Verbandsgemeindebürgermeister Michael Wagener berichtet hierzu: “Wir sind froh, dass das Busangebot in unserer Gemeinde grundlegend analysiert und dann auf neue Füße gestellt wurde. Ich sehe darin eine wesentliche Verbesserung der Mobilität der Bürger in der Verbandsgemeinde Wissen und zugleich eine Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum.“ 

Bild v.l.n.r.: Herr Deipenbrock (Kreisverwaltung Altenkirchen), Herr Wagener (Verbandsbürgermeister Wissen), Herr Pauly (Geschäftsführer VRM), Herr Braun (Fa. Martin Becker), Herr Konradi (Geschäftsführer Fa. Martin Becker)

 

Kernelemente des neuen Verkehrskonzeptes und den damit einhergehenden Verbesserungen sind die sogenannten „Knotenpunkte“. Hier treffen sich verschiedene Verkehrsleistungen zu bestimmten Zeiten und ermöglichen einen Umstieg auf andere Buslinien oder Schienenangebote Hierdurch entspannt sich dem Nutzer ein großes Mobilitätsnetz mit vielen in akzeptabler Fahrtzeit erreichbaren Zielen. Wichtige Knotenpunkte im Bereich Altenkirchen / Wissen sind „Altenkirchen Bahnhof“, „Windeck-Au (Sieg) Bahnhof“, „Breitscheidt Bahnhof“, „Wissen Bahnhof“ und „Roth Weiherstr.“. So ermöglicht z.B. die Verknüpfung der Linien 280 und 282 in Roth eine Reisezeitverkürzung zwischen Altenkirchen und Wissen um 10 Minuten, da die Umwegfahrt über Hamm entfällt. Herr David Konradi, Geschäftsführer des die Linien betreibenden Verkehrsunternehmens Martin Becker, führt hierzu aus: “Die neue Struktur musste erst ein wenig eingeübt werden, aber nun läuft der Busverkehr verlässlich und wird zunehmend gut angenommen.“

 

Weitere wichtige Neuerung war die Einführung sogenannter „bedarfsgesteuerter Angebote“. Das bedeutet, dass diese Fahrten nur dann durchgeführt werden, wenn ein Bedarf durch den Fahrgast vorher telefonisch angemeldet wurde. Diese im Fahrplan mit einem Telefonsymbol  dargestellten Anruf-Linien-Fahrten (ALF) sind Teil des jeweiligen Linienangebotes und können mit den normalen Tickets des VRM-Fahrscheinsortiments ohne Aufschlag genutzt werden. Ziel ist es, auch in den nachfrageschwachen Zeiten, z.B. Tagesrandlagen, eine preiswerte Mobilität anbieten zu können.

 

Damit die Bürger der Verbandsgemeinde umfassend über die neuen Optionen im ÖPNV ihrer Umgebung informiert sind, wurden nunmehr erstmals alle Fahrpläne des Bus- und Bahnangebotes, die es ab dem 10.12.17 in der Verbandsgemeinde gibt, in einem neuen Fahrplanheft zusammengestellt und über die wöchentlich herausgegebenen Mitteilungsblätter an alle Haushalte in der Verbandsgemeinde verteilt.

 

Weitere Nachrichten aus dem Westerwald

Pures Glück mit RheinVokal im Schloss Montabaur

Lesung mit Musik mit Schauspieler Steffen Groth
Eine literarisch-musikalische Reise rund um Glücksmomente, Sehnsüchte und allzu Vergängliches – mit Texten vom prallen Leben, vom Land, wo die Zitronen blühen, vom Suchen nach Liebe, und natürlich mit guten Ratschlägen, wie man auch was findet.
Schauspieler Steffen Groth und SWR‑Chefsprecherin Isabelle Demey lesen sich glücklich. Musikalisch beglücken Konstantin Reinfeld (Mundharmonika) und Benyamin Nuss (Klavier) mit Klassik, Pop und Jazz.

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Stromausfall bei Höhr-Grenzhausen

Einige Orte in Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach zeitweise ohne elektrische Energie
GRENZHAUSEN. Am Montag, 30. März, kam es um 10.17 Uhr zu einem Stromausfall im Versorgungsbereich der Umspannanlage Grenzhausen. Konkret betroffen waren Ransbach-Baumbach, Hundsdorf, Hilgert, Wittgert, Deesen, Breitenau, Sessenbach, Breitenau, Alsbach, Wirscheid und Kammerforst. Grund war ein Baum, der in eine Leitung gefallen war und dadurch einen Kurzschluss auslöste. Die Experten der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm), konnten die Kabelstelle schnell lokalisieren und die Stromversorgung bis 12.07 Uhr wieder vollständig herstellen. (evm) 

Erstes Treffen des Pflegenetzwerks in der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain

Auf Einladung er Verbandsgemeinde fand erstmals ein gemeinsames Treffen des neu initiierten Pflegenetzwerks der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain mit Bürgermeister Joachim Brenner statt. Zahlreiche Akteure aus der regionalen Pflegelandschaft kamen zu einem offenen Austausch zusammen, darunter Vertreter ambulanter und stationärer Einrichtungen sowie weiterer Dienste.

Ziel des Treffens war es, erstmals alle Akteure an einen Tisch zu bringen, Transparenz zu schaffen und den Dialog zu stärken. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre jeweiligen Angebote vorzustellen, Einblicke in ihre tägliche Arbeit zu geben und bestehende Herausforderungen offen anzusprechen. Einigkeit bestand darin, dass das Netzwerk als Plattform für kollegialen Austausch und gemeinsame Lösungsansätze verstanden wird. 
Ein zentrales Thema war die aktuelle Situation in der Pflege: Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen vielschichtig sind und über die kommunale Ebene hinausreichen. Insbesondere Personalschlüssel, umfangreiche Dokumentationspflichten sowie strukturelle Rahmenbedingungen wurden als belastend beschrieben. Auch Fragen rund um den Sachleistungstopf und die Verhinderungspflege fanden Eingang in die Diskussion.

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Westerwaldkreis alarmiert Einsatzkräfte nun digital

Sirenennetz wird für Bevölkerungsschutz eingesetzt und ausgebaut
Es war ein großes und länger währendes Projekt, doch nun ist es geschafft: Im Auftrag der kommunalen Aufgabenträger hat das Land Rheinland-Pfalz ein digitales und landesweit einheitliches Alarmierungsnetz aufgebaut. In einem parallel zur bisherigen analogen Alarmierung laufenden Probebetrieb wurde das neue Netz ausgiebig getestet. Diese Testphase ist jetzt erfolgreich abgeschlossen, sodass der Westerwaldkreis zum 31. März 2026 die Umstellung auf die digitale Alarmierung vollzieht und den Wirkbetrieb aufnimmt.
Das digitale Netz, über das die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz alarmiert werden, umfasst landesweit rund 700 Standorte mit digitalen Alarmumsetzern und weiterer Alarmierungstechnik in den derzeit sieben rheinland-pfälzischen Integrierten Leitstellen. Für die Einsatzkräfte wurden etwa 64.000 digitale Funkmeldeempfänger beschafft. Die Betriebskoordination des digitalen Alarmierungsnetzes obliegt dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz.

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Verletzte nach Unfall bei Daaden

Daaden (ots)

Am Samstag, 28.03.2026, befuhr ein 59-jähriger VW-Fahrer gegen 13:40 Uhr die Hachenburger Straße aus Richtung Stadtmitte kommend in Fahrtrichtung Friedewald. Gleichzeitig bog eine 19-jährige Audi-Fahrerin von der Straße "Im Kirdorf" in die Hachenburger Straße ein, wobei sie die Vorfahrt des 59-jährigen missachtete. Hierdurch kam es zum Verkehrsunfall zwischen den beiden Fahrzeugen. Beide Beteiligte trugen leichte Verletzungen davon. Sie wurden in unterschiedliche Krankenhäuser verbracht. Die beiden PKW waren nicht mehr fahrbereit, und mussten abgeschleppt werden. (Polizei Betzdorf) 

84-jährige fällt in Gebhardshain auf Trickbetrüger herein

Betzdorf (ots)

Am Freitagmittag (27.03.2026)ist eine 84-jährige Frau aus Gebhardshain zum Opfer von Betrügern geworden.

Sie erhielt einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer teilte dem Opfer mit, dass ihr Sohn mit akuter Atemnot im Krankenhaus eingeliefert worden sei. Es gäbe ein Medikament aus der Schweiz, dass ihren Sohn heilen würde. Dieses Medikament müsse bar bezahlt werden. Da die Geschädigte kein Bargeld hatte, einigte man sich auf die Übergabe von Goldschmuck. Taggleich am Nachmittag erschien der Abholer bei der Geschädigten. Dem Abholer übergab die Geschädigte verschiedene Schmuckstücke.

Die Geschädigte beschrieb den Abholer als eine Person mit südländischem Phänotyp, dunklen Augen, schwarzen Haaren, einer normalen Statur und einer Größe von ca. 170cm. Zudem trug der Mann eine weiße FFP2 Maske, eine dunkle Hose und eine dunkelblaue Jacke. (Polizei Koblenz)