Unnau (ots)
Am Mittwoch, dem 12.10.2022 befuhr eine 19-jährige aus der VG Bad Marienberg, um ca. 21:30 Uhr, die L281 aus Richtung Nistertal kommend in Fahrtrichtung Hachenburg. Ausgangs einer langgezogenen Linkskurve geriet sie, kurz vor der Schneidmühle, aus bislang ungeklärter Ursache zunächst mit der rechten Fahrzeugseite auf den dortigen Grünstreifen und durchfuhr sodann den angrenzenden Straßengraben. Im Straßengraben prallte sie auf einen Abwasserschacht und wurde dadurch mit dem Pkw in die Luft geschleudert. Im weiteren Verlauf prallte sie auf einem Parkplatz ungebremst auf das Heck eines dort ordnungsgemäß stehenden Lkw´s. Die Fahrerin war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Anschließend wurde sie mit mehreren Knochenbrüchen in ein Krankenhaus eingeliefert. Die L 281 war für ca. 2 Stunden vollgesperrt. (Quelle Polizei Hachenburg)
Mainz (ots)
Am Dienstag, den 11. Oktober 2022, führten die Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz zum fünften Mal einen länderübergreifenden Sicherheitstag durch, um mit zahlreichen Kontrollaktionen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im öffentlichen Raum zu stärken. Der Aktionstag umfasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sowie Identitätsüberprüfungen im öffentlichen Raum, an bekannten Brennpunkten, im Personennahverkehr und auf Verkehrswegen.
Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit allen fünf Polizeipräsidien an dem Sicherheitstag. Unterstützt wurden die Polizeibeamtinnen und -beamten der Präsidien durch die rheinland-pfälzische Bereitschaftspolizei, die Bundespolizei, den Zoll und Kräfte der Ordnungsbehörden. Insgesamt waren mehr als 700 Kräfte im Einsatz.
Koblenz (ots)
Am heutigen Morgen, kam es gegen 08:16 Uhr auf der BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt am Main, Gemarkung Dernbach zu einem Alleinunfall mit Personenschaden. Aus bislang ungeklärter Ursache kam der 61 jährige Fahrzeugführer aus dem Westerwaldkreis nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Von dieser wurde er nach rechts abgewiesen, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stehen. Ein Ersthelfer, der sich hinter der Unfallstelle befand und zu seinem Bedauern feststellen musste, dass eine Vielzahl an Fahrzeugen einfach an der Unfallstelle vorbeifuhren und keine Erste Hilfe leisteten, hielt auf der Fahrbahn an, zog den schwerverletzten Fahrer aus dem Fahrzeug und leistete in vorbildlicher Weise erste Hilfe. Wir bitten Zeugen, die vom Unfallgeschehen etwas mitbekamen haben, sich bei der zuständigen Dienststelle zu melden, um dazu beizutragen, den Verkehrsunfall zu rekonstruieren. Die hiesige Dienststelle wird ggfs. Ermittlungen hinsichtlich unterlassener Hilfeleistung gegen die Verkehrsteilnehmer einleiten, da nach Angaben des Ersthelfers, so viele Verkehrsteilnehmer einfach am verunfallten Fahrzeug vorbeifuhren, ohne zu helfen. Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass es sich bei unterlassener Hilfeleistung, um kein Kavaliersdelikt handelt. Aufgrund polizeilicher Ermittlungen, wurde die Richtungsfahrbahn gesperrt und gegen 11:56 Uhr wieder freigegeben. Aufgrund der Sperrung, kam es zu Rückstaus auf der BAB 3 und BAB 48, in Fahrtrichtung Frankfurt am Main. (Quelle Polizei Montabaur)
Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz zieht offenbar seine Konsequenzen aus der verheerenden Flutnacht im Raum Ahrweiler. Wie die Landesregierung in Mainz mitgeteilt hat, wird er von seinem Amt zurücktreten. Wegen seines Verhaltens während der Flutkatastrophe war er in den vergangenen Wochen immer weiter unter Druck geraten.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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