Kasbach-Ohlenberg (ots)
Am Dienstag, den 25.10.2022 kam es gegen Nachmittag zu einer Vermisstensuche im Raum Kasbach-Ohlenberg. Ein 9-jähriges Mädchen hatte sich während einer Wanderung beim Spielen im Wald verlaufen. Da die Angehörigen das Mädchen im weitläufigen Waldgebiet nicht mehr finden konnten, lief eine Vermisstensuche der Polizei, auch unter Einsatz des Polizeihubschraubers, an. Durch das unwegsame Waldgebiet, dass mit Fahrzeugen nicht oder nur teilweise befahrbar ist, verläuft die Kasbachtalbahn. Die Betreiber unterstützten die Polizei bei den Suchmaßnahmen mithilfe einer Wartungslok. Mitten im Waldgebiet konnte das vermisste Mädchen nahe der Bahnlinie gesichtet und mit der Lok zurück nach Kasbach gebracht werden. Dort wurde die Vermisste an ihre glücklichen Angehörigen übergeben. (Quelle Polizei Neuwied)
56307 Dernbach (ots)
Am Dienstag ereignete sich um 05:30 Uhr auf der Landesstraße 258 bei Dernbach ein schwerer Verkehrsunfall im Begegnungsverkehr. Bei der Unfallörtlichkeit handelt es sich um den Streckenabschnitt zwischen dem Einmündungsbereich Landesstraße 266 / Landesstraße 258, Gemarkung Dernbach und dem Kreisverkehr zur BAB3, Anschlussstelle Dierdorf.
BAB 3, Fahrtrichtung Frankfurt, zwischen AS Neuwied und AS Ransbach-Baumbach (ots)
Am Sonntag, 23.10.2022, 12:07 Uhr, melden Verkehrsteilnehmer einen auffällig in Schlangenlinien fahrenden Pkw auf der Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. In Höhe der Anschlussstelle Neuwied kann der Kleinwagen von einer Streife der Polizeiautobahnstation Montabaur festgestellt und aufgenommen werden. Die 60 jährige Fahrzeugführerin aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis sollte schon auf dem nächsten Autobahnparkplatz einer Verkehrskontrolle unterzogen werden, dieser Aufforderungen kam sie jedoch nicht nach. Auch an den beiden nächsten Parkplätzen ignorierte sie die eindeutigen Anhaltesignale und versuchte sich, durch Erhöhung der Geschwindigkeit und Rechtsüberholen einer Verkehrskontrolle zu entziehen. Letztendlich versuchte sie, über den Parkplatz Welschehahn in ein angrenzendes Waldstück zu flüchten. Dabei fuhr sie sich mit dem Pkw fest und konnte anschließend überprüft werden. Der festgestellte Atemalkoholwert betrug 2,74 Promille. Der Führerschein wurde beschlagnahmt und eine Blutprobe entnommen. Die Beschuldigte hatte auch zu diesem Zeitpunkt noch kein Unrechtsbewusstsein. Es sei doch nichts passiert, die Polizei solle sie weiterfahren lassen. (Quelle Polizei Montabaur)
Diez (ots)
Im Rahmen der Freiendiezer Kirmes kam es in den vergangenen beiden Nächten zu mehreren Körperverletzungs- und Bedrohungsdelikten, sowie Sachbeschädigungen. Meist standen die Täter unter Alkoholeinfluss. Ein Beschuldigter reagierte zudem aggressiv gegenüber den dort eingesetzten Securitymitarbeitern und auch gegenüber den Polizeibeamten. Diese wurden durch den Mann getreten und beleidigt.
Eine andere männliche Person reagierte aggressiv gegenüber seinen Freunden, die ihn daran hinderten, betrunken in sein Fahrzeug einzusteigen und wegzufahren.
Trotz des gesteigerten Gewaltpotentials kam es glücklicherweise nur zu leichten Verletzungen der beteiligten Personen. Die Polizeibeamten blieben unverletzt. (Quelle Polizei Limburg)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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