Höhr-Grenzhausen (ots)
Heute Mittag kam es gegen 13:00 Uhr zu einem Raubüberfall auf einen Naturkostladen in der Hermann-Geisen-Straße. Aktuell fahndet die Polizei noch nach dem Täter. Zur Unterstützung ist auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Ein bisher unbekannter männlicher Täter bedrohte die allein anwesende Verkäuferin, die gerade den Laden zur Mittagspause abschließen wollte mit einer Waffe. Die Frau flüchtete daraufhin zu Fuß. Der Täter nahm den Schlüssel an sich, öffnete die Ladentür und entnahm anschließend die Tageseinnahme auf der Kasse. Der Täter war circa 18 - 30 Jahre alt und hatte eine schlanke Figur. Er trug kurze, mittelbraune Haare. Er war mit einem Jogginganzug bekleidet und trug einen cremefarbenen Rucksack mit sich. Das Gesicht bedeckte er mit einer hellgrünen Maske. (Quelle Polizei Koblenz) Symbolfoto
Im Bezirk Montabaur sinkt die Zahl der Menschen ohne Job erneut – Oktober-Quote: 3,6 Prozent – Aber: Die Zahl der Langzeitarbeitslosen steigt
Die Arbeitslosigkeit in der Region ist erneut zurückgegangen. Ende Oktober sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur – er umfasst den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis – 6.521 Menschen ohne Job gemeldet. Das sind 270 Personen weniger als im September. In der Arbeitslosenquote macht sich dies mit einem Rückgang um 0,1 Prozentpunkte auf nun 3,6 Prozent bemerkbar. Drastischer fällt der Vergleich zum Vorjahr aus: Im Oktober 2019 gab es 1.853 Arbeitslose weniger und die Quote lag einen glatten Prozentpunkt niedriger als heute.
„Mitten in der Pandemie zeigt der Arbeitsmarkt mit einem Herbst-Hoch die gewohnte saisonale Ausprägung“, sagt Elmar Wagner, Chef der Agentur für Arbeit Montabaur. Er wertet dies grundsätzlich als positives Zeichen – auch mit Blick auf die Entwicklung der vergangenen Monate: Auf den schlagartigen Anstieg der Erwerbslosigkeit im April folgten eine rasche Stabilisierung im Sommer und ein deutlicher Abbau im September, als die Arbeitslosenquote um 0,4 Prozentpunkte zurückging. Diese Belebung hat sich im Oktober abgeschwächt, fällt aber stärker aus als in den Vorjahren. Höher in diesem mehrjährigen Vergleich ist zudem die Zahl der Menschen, die ihre Arbeitslosigkeit beenden und wieder ins Erwerbsleben gehen können. Zwei Schwerpunkte gibt es hierbei in der Baubranche und im Bereich Verkehr/Logistik.
Am 14.11.2020 ist die Landesstraße 300 (L 300) zwischen Wirges und Moschheim von 09:00 Uhr bis ca. 13:00 Uhr wegen Jagd bzw. Verkehrssicherungsmaßnahmen gesperrt. Die Umleitungsstrecke führt über Leuterod.
Enspel (ots)
Am 28.10.20, gegen 15.51 Uhr, befuhr ein 20 Jahre alter Fahrzeugführer sowie ein weiterer Fahrzeuginsasse mit einem Traktor mit Anhänger die Kreisstraße 65 von Stockum-Püschen nach Enspel. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, wo der Traktor auf die Seite kippte und zum Liegen kam. Der Fahrer wurde durch den Unfall nur leicht verletzt. Der zweite Insasse wurde eingeklemmt, schwer verletzt, durch Feuerwehrkräfte geborgen und durch das DRK in ein Krankenhaus nach Siegen verbracht. Die K65 ist wegen der Bergungsarbeiten weiterhin voll gesperrt. Die Feuerwehren Nistertal, Bellingen und Enspel waren mit insgesamt 46 Kräften vor Ort. Durch die Straßenmeisterei Hachenburg wurde eine Umleitung eingerichtet. (Quelle Polizei Montabaur)
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)