Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer,
sehr geehrte Frau Staatssekretärin Grütters,
am 20. März 2018 waren Sie im Kulturwerk Wissen Gastgeberin beim Bürgerempfang im Rahmen des Antrittsbesuches unseres Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier – an einem Ort, der in der Blüte der Montanzeit mit über 3000 Beschäftigen der Stadt Wissen ihre Identität gab. Der Niedergang der Weißblechverarbeitung an der Sieg stürzte das Wisserland Mitte der 90er Jahre in die Depression. Doch in den leeren Hallen des ehemaligen Walzwerkes sammelt sich bürgerschaftliches Engagement in der Zukunftsschmiede Wissen. Aus Mut wurde Zuversicht, dem Strukturwandel nicht zu unterliegen, sondern ihn zu gestalten.
Im „Revier“ des nördlichen Rheinland-Pfalz, im ländlichen Grenzraum fernab wichtiger Infrastruktur wie Autobahn, Universität und Breitband, fassten Stadt und Verbandsgemeinde Wissen nach der Jahrtausendwende Mut, in die Zukunft zu investieren. Der RegioBahnhof Wissen wurde zum Knotenpunkt für Pendler, Schüler und Touristen. Das Siegtalbad ist unverzichtbares, generationsübergreifendes Freizeit- und Bewegungsangebot mit hervorragender Bewertung auf Google. Und in der Industriebrache Walzwerk wurde durch unermüdlichen, ehrenamtlichen Einsatz und ein vorbildhaftes Public-Privat-Partnership dank eines Unternehmers mit Herzblut das Kulturwerk Wissen geschaffen. Alle drei Einrichtungen strahlen heute weit über die Region hinaus, jedoch werden sie alleinig von Stadt- und Verbandsgemeinde Wissen getragen.
Der Kleine Markt in Montabaur wird ab Montag, dem 16. November 2020, bis voraussichtlich Jahresende für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Betroffen ist der Bereich zwischen Großem Markt und der Einmündung Steinweg. Die Fußgängerzone ist normalerweise täglich zwischen 6 und 11 Uhr für den Lieferverkehr freigegeben. Während der Sperrung können Lieferfahrzeuge nur über die Kirchstraße oder über Elisabethstraße, Judengasse und Sauertalstraße ein- und ausfahren. Fußgänger können den Baustellenbereich jederzeit passieren. Ebenfalls gesperrt wird der schmale Fußweg - das „Ählchen“ - zwischen dem Haus Kroli am Großen Markt und dem Seitenarm des Steinwegs.
Am Kleinen Markt werden zwischen der Einmündung Steinweg und der gegenüber liegenden Straßenseite neun versenkbare Poller eingebaut. Zunächst werden die Bodenhülsen und die dazugehörige Technik in den Boden eingelassen. Zusätzlich wird entlang dem Kleinen Markt eine Stromzuleitung für die versenkbaren Poller verlegt. Deshalb ist dort kein Fahrzeugverkehr möglich.
Quelle / Bild Stadt Montabaur:
Am Kleinen Markt in Montabaur werden versenkbare Poller eingebaut. Der Bereich ist deshalb ab 16. November 2020 für Fahrzeuge gesperrt.
Betzdorf (ots)
Am 11.11.2020, gegen 07:20 Uhr befuhren ein 35-jähriger, eine 29-jährige und eine 20-jährige Fahrzeugführer/in die Steinerother Straße im innerstädtischen Bereich von Betzdorf. Der 35-jährige Fahrer musste im Verlauf der Strecke verkehrsbedingt anhalten. Die 29-jährige erkannte den Anhaltevorgang noch rechtszeitig und hielt ihren Pkw ebenso an. Die nachfolgende junge Fahrerin fuhr jedoch infolge mangelnden Sicherheitsabstandes auf und schob bei dem Aufprall alle Fahrzeuge aufeinander. An allen drei Fahrzeugen entstand Sachschaden von insgesamt ca. 5000EUR. (Quelle Polizei Betzdorf)
Schon wieder hat es Pannen bei der Übermittlung von Daten an das Robert-Koch-Institut gegeben. Betroffen war der Kreis Altenkirchen - und teilweise auch andere Kreise - wie es in einer Pressemitteilung heißt. Begründet wurden die Probleme mit Softwarefehlern. Wie weiter mitgeteilt wurde, stimmten zwar die absoluten Zahlen mit denen des Kreises Altenkirchen überein, in die Berechnung der Inzidenz flossen diese aber nicht komplett ein. Ob dies zum Vor- oder Nachteil bei der Darstellung der Inzidenz-Werte führte, wurde nicht mitgeteilt. Dies ist nicht der erste Fall, in dem Daten des RKI zu Verwirrung und der falschen Darstellungen der tatsächlich Pandemie-Lage führte. (Quelle RWW / Kreis Altenkirchen)
Radfahren, wandern, genießen und einfach einen Sommertag in der Natur verbringen: Beim autofreien Gelbachtag am Sonntag, 12. Juli 2026, gehört die Strecke zwischen Montabaur und Weinähr wieder ganz den Radfahrern, Wanderern und Freizeitsportlern. Von 9 bis 18 Uhr wird deshalb die Landstraße (L 313 / L 325) für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Entlang der gesamten Strecke erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Aktionen und kulinarischen Angeboten. Ob regionale Spezialitäten oder internationale Genüsse – überall haben sich Vereine, Gastronomen und Helfer etwas Besonderes einfallen lassen.
Weiterlesen ...Neue Einsatzfahrzeuge wurden in Dienst gestellt
Bevor die letzte Sitzung des Kreistages begann, hatte die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland zur Einweihung der neuen PV-Anlage (siehe gesonderter Bericht) und zur In-Dienst-Stellung von Einsatzfahrzeugen für den Katastrophenschutz auf den Parkplatz der Kreisverwaltung eingeladen. „Die Besonderheit im Katastrophenschutz ist die enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Organisationen und das Vertrauen, sich aufeinander verlassen zu können. Nur so kann es im Krisenfall reibungslos funktionieren,“ begrüßte Gabriele Wieland die Kreistagsmitglieder und Einsatzkräfte von Feuerwehr und DRK.
Die Stadt Montabaur hat ihre Finanzen auf neue Füße gestellt und trägt jetzt deutlich kleinere Schuhe als in den Vorjahren und als noch im Frühjahr gedacht. Nachdem Mitte April überraschend die Nachricht kam, dass die Gewerbesteuereinnahmen für das Jahr 2026 von geplanten 32,5 Mio. Euro auf jetzt 8,75 Mio. Euro sinken würden, hatte Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher kurzfristig den Entwurf für den Haushaltsplan zurückgezogen. Seither haben Fraktionen und Verwaltung intensiv daran gearbeitet, um noch vor der Sommerpause einen neuen Plan zu erstellen. Die enge Zusammenarbeit zeigt sich auch im Abstimmungsergebnis im Stadtrat, denn der neue Haushalt wurde einstimmig verabschiedet. Nun will die Stadt zeigen, dass sie auch mit kleineren Schuhen und kleinen Schritten vorwärtsgehen kann. Vorerst werden nur bereits begonnene Maßnahmen zu Ende gebracht und vertragliche Verpflichtungen erfüllt.
Weiterlesen ...Digitalisierung muss zu Entlastung führen – nicht nur zu steigenden Kosten
Die FDP Westerwald fordert von der Verbandsgemeinde Bad Marienberg eine ehrliche Aufgabenkritik und mehr Transparenz beim Umgang mit steigenden Personalkosten. Laut Haushaltsplan lagen die Personal- und Versorgungsauszahlungen 2024 noch bei rund 6,0 Millionen Euro. Für 2026 sind bereits 7,12 Millionen Euro vorgesehen — ein Plus von rund 19 Prozent. In der Planung für 2029 stehen sogar 7,86 Millionen Euro. Gegenüber 2024 wäre das ein Anstieg von rund 31 Prozent.
Weiterlesen ...Hachenburg, 29. Juni 2026 (primo PR): Mit einer großen Kronkorken-Sammlung wollte die Polizeiinspektion Hachenburg etwas Gutes tun: Aus dem Erlös und einer weiteren internen Sammlung sind 555,55 Euro in Form eines symbolischen Spendenschecks an die Deutschen Kinderhospiz Dienste im Westerwald übergeben worden. Jessica Lehnen, Standortleiterin des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Westerwald in Hachenburg, freut sich sehr über die Unterstützung der Kinderhospizarbeit. Die Summe wird für die nächsten Befähigungskurse zur ehrenamtlichen Mitarbeit im ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst eingesetzt. Denn sieben neue Ehrenamtliche feierten Mitte Juni den Abschluss ihrer aktuellen sechsmonatigen Ausbildung mit der Überreichung ihrer Zertifikate. Der Befähigungskurs umfasst verschiedene Module, in denen es um eigene Trauererfahrungen, die Kommunikation in der Begleitung und das Thema Achtsamkeit geht. Ein nächster Kursstart ist bereits für den Herbst in Planung.
Weiterlesen ...A3: Temporäre Verkehrseinschränkungen zwischen der AS Dierdorf und der AS Ransbach-Baumbach durch Transport von Windkraftanlagen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt in der Zeit von Montag, 29. Juni 2026, circa 22.00 Uhr, bis Dienstag, 30. Juni 2026, circa 6.00 Uhr, die A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle (AS) Dierdorf und der AS Ransbach-Baumbach zur Durchführung von Großraum- und Schwertransporten temporär für maximal zwei Stunden sperren.