KOBLENZ. Am Freitag, 16. Oktober, kam es um 13.45 Uhr zu einem Stromausfall in Teilen der Verbandsgemeinde Montabaur. Betroffen waren die Orte Welschneudorf, Oberelbert, Niederelbert, Hübingen und Gackenbach. Grund waren Baggerarbeiten zwischen Welschneudorf und Hübingen, bei denen ein Kabel beschädigt wurde. Die Experten der Energienetze Mittelrhein, der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein, konnten die Fehlerstelle vom Netz trennen, sodass um 16.15 Uhr wieder alle Orte versorgt waren. Das beschädigte Mittelspannungskabel wird aktuell repariert. (Quelle evm)
Erste Testergebnisse nach Altenkirchener Hochzeit – Jetzt 69 Infektionen – Kreis appelliert an Verantwortung der Bevölkerung (16.10.20, 15.30 Uhr)
Altenkirchen/Kreisgebiet. Die ersten Ergebnisse der Testungen nach der Hochzeit bei der evangelischen Baptistengemeinde in AItenkirchen lassen die Infektionszahlen im Landkreis in die Höhe schnellen: Mit Stand von Freitagnachmittag (16. Oktober, 15.30 Uhr) meldet das Kreisgesundheitsamt in Altenkirchen, dass bereits 50 Gäste der Hochzeit positiv auf eine Corona-Infektion getestet wurden. Dabei stehen noch etliche Testergebnisse aus. Diese werden erst am Montag erwartet.
Das Gesundheitsamt appelliert in diesem Zusammenhang dringend an alle Beteiligten, sich aus gesundheitlichen und rechtlichen Gründen an die Quarantäneregeln zu halten. Bei den Testungen im Gesundheitsamt, so berichtet dessen Leiter Heinz-Uwe Fuchs, habe es bisweilen verbalen Widerstand gegeben, teilweise sei die Stimmung aggressiv gewesen.
Mit der neuesten Entwicklung liegt die Sieben-Tage-Inzidenz für den Kreis AItenkirchen bei 57 Fällen auf 100.000 Einwohner. Diese lag in den letzten Tagen zwischen 12 und 17. Damit erreicht der Kreis im Corona-Warn- und Aktionsplan für Rheinland-Pfalz Alarmstufe rot. (Quelle Kreis Altenkirchen)
Koblenz Andernach (ots)
"Die Gewalttat vom Wochenende macht uns betroffen. Hier wurde ganz klar eine rote Linie überschritten. Taten wie diese dürfen sich nicht wiederholen." Der Koblenzer Polizeipräsident Karlheinz Maron wählt klare Worte bei seiner Beurteilung der Geschehnisse in der Nacht von Freitag auf Samstag in Andernach.
Dankbar ist der Polizeipräsident angesichts der großen Anteilnahme und des Zuspruchs aus der Bevölkerung. "In den letzten Tagen haben uns viele Beistandsbekundungen und Genesungswünsche erreicht. Es zeigt uns, welch hohen Stellenwert und positives Ansehen wir in der Bevölkerung genießen."
Aber auch Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, allen voran Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Innenminister Roger Lewentz, der Andernacher Oberbürgermeister Achim Hütten und viele andere haben unmittelbar ihre Solidarität mit den Polizei- und Rettungskräften bekundet, die bei ständig zunehmender Tendenz Ziel von tätlichen Angriffen werden. Auch dem Oberbürgermeister von Koblenz David Langner und dem gesamten Stadtrat dankt Maron für die vorbehaltlose Unterstützung der Polizei.
Seit über zehn Jahren beschäftigt sich die Autorin Solveig Ariane Prusko – nicht nur im Rahmen ihrer zweisprachigen (dt./engl.) Kinderbuchreihe „Emmi Cox, Gewürzdetektivin“ / „Emmi Cox, Spice Detective“ – mit dem Thema Gewürze. Mit ihren informativen Abenteuergeschichten versucht sie Kindern die Welt der Gewürze näher zu bringen und zu vermitteln, wie wertvoll diese heute noch sind, auch wenn wir inzwischen kein Vermögen mehr für Salz, Pfeffer, Safran oder Vanille bezahlen müssen und selbst seltenere Gewürze fast überall in den Supermärkten und via Internet verfügbar sind. „Ohne Gewürze wären unsere ‚Speisezettel‘ in der heutigen Form nicht denkbar. In Zeiten von Fastfood und Fertiggerichten spielen Gewürze leider nur noch eine verkümmerte Nebenrolle. Sie sind in ein Schattendasein geraten. Wer macht sich als Verbraucher schon großartig Gedanken über die Bestandteile von Gewürzmischungen? Es ist wohl nur wenigen in unserer westlichen Überflussgesellschaft bewusst, dass auch heute noch die allermeisten Gewürze in mühevoller Handarbeit gepflanzt, gepflegt und verarbeitet werden“, konstatiert die Kinderbuchautorin. Jetzt stellte sie nahezu entrüstet fest, dass es nicht mal einen Welttag der Gewürze gibt: „Es gibt für alles mögliche einen Welttag! Und für Gewürze nicht?“ Das wollte sie ändern und rief kurzerhand den 24. Oktober als Welttag der Gewürze (engl.: World Spice Day) ins Leben. „Bewusste Ernährung, achtsames Leben, fairer Handel sind wichtige Trends, die ganz im Zeichen der Gewürze stehen, welche mehr Wertschätzung verdient haben, und zwar weltweit“, findet Solveig Prusko. Dieses Mehr weltweiter Anerkennung möchte sie mit diesem Welttag erreichen und hofft auf nationale wie natürlich internationale Unterstützung ihrer Initiative.
2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ gehen an vier Vereine aus der Verbandsgemeinde Wallmerod
WALLMEROD. Über insgesamt 2.000 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr vier Vereine aus der Verbandsgemeinde Wallmerod freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, Klaus Lütkefedder, an die begünstigten Vereine. Jeweils 500 Euro gehen an den Förderverein der Grundschule Hundsangen und den Sozialverband VdK. Der Sportverein Rot-Weiß Hundsangen freut sich über 750 Euro und die Gemeindeinitiative Kümmerer „Rat & Tat“ Kuhnhöfen über 250 Euro. „Mit dieser Spende werden wichtige soziale, sportliche und gemeinnützige Initiativen in unserer Verbandsgemeinde gezielt unterstützt – ein starkes Zeichen der Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement vor Ort“, lobt Klaus Lütkefedder. (evm)
Gemünden (ots)
Gemünden. Am Mittwoch, dem 20.05.2026, gegen 15:35 Uhr, befuhr eine Pferdekutsche die Ortslage von Gemünden, als das Pferd aus ungeklärten Gründen plötzlich durchging. Zunächst wurde hierbei in der Ackerstraße ein PKW beschädigt und kurze Zeit später prallte die Pferdekutsche im Stiftsweg gegen eine Steinmauer. Hierbei wurden zwei Frauen (54 und 47 Jahre alt) vom Kutschbock geschleudert. Einer 17jährige Mitfahrerin gelang es noch kurz vor dem Aufprall von der Kutsche zu springen. Alle drei Personen wurden zur ambulanten Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Pferd erlitt ebenfalls leichte Verletzungen. An der Kutsche entstand Totalschaden. (Polizei Westerburg)
Der Westerwaldkreis möchte seine Position als attraktiver und leistungsfähiger Wirtschaftsstandort weiter stärken und zukunftsfähig gestalten. Um die Bedarfe, Erwartungen und Entwicklungspläne der heimischen Unternehmen besser kennenzulernen, führt die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH derzeit eine umfassende Unternehmensbefragung durch.
Im Mittelpunkt der Befragung stehen unter anderem Themen wie Fachkräftebedarf, Unternehmensentwicklung, Standortzufriedenheit sowie zukünftige Herausforderungen und Chancen für die regionale Wirtschaft.
WILDPARK IM BUCHFINKENLAND SOLL KEIN FANTASIALAND WERDEN
Westerwald-Verein zeigt Solidarität mit dem bedrohten Familienferiendorf
Gackenbach/Buchfinkenland. „Der Wildpark Westerwald im Buchfinkenland wird sicher nicht zu einem Fantasialand mit immer neuen Shows, aber wir werden ihn zu einem naturnahen Wildpark mit besonderen Erlebnissen entwickeln“! Das stellte Henrieke Böß als Geschäftsführerin am Ende einer Führung durch den landschaftlich reizvollen Park ganz im Süden des Westerwaldes fest. Eingeladen hatte dazu der Westerwald-Verein Buchfinkenland.
Weiterlesen ...Höhr-Grenzhausen frühstückt! … und Hilgert, Hillscheid,
Kammerforst und Grenzau auch!
Höhr -Grenzhäuser aufgepasst: Am Sonntag, den 2 1 . Juni 202 6 ab 09.30 Uhr lädt das Jugend -
,
Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ die ganze Verbandsgemeinde zum Frühstück ein. Und
dafür müssen Sie nicht einmal weit laufen, es findet nämlich genau vor IHRER Haustür statt. In den
vergangenen Jahren haben regelmäßig über 2000 Bürger/innen an der Aktion teilgenommen und
wir freuen uns auch in diesem Jahr wieder über zahlreiche Frühstückstafeln vor den Hä usern und
Gärten von Höhr -Grenzhausen.
Weiterer Schritt hin zur moderneren und effizienteren Verwaltung
Ab Juni werden Baugenehmigungsverfahren im Westerwaldkreis vollständig digital abgewickelt – vom Antrag über die Kommunikation bis hin zum Bescheid. Umfangreiche Papierakten, lange Postwege und mehrfaches Ausdrucken gehören dann der Vergangenheit an. Sämtliche Unterlagen werden elektronisch übermittelt, was die Abläufe beschleunigt und Ressourcen schont. Der Austausch unter den Beteiligten erfolgt effizienter. Weniger Bürokratie, kürzere Bearbeitungszeiten und mehr Transparenz sind die unmittelbaren Vorteile für Bauherrn, Planer und Behörden.