SYSTEMVERSAGEN BEIM RADWEGEBAU IM WESTERWALD
WW. Der Westerwald ist kein „Fahrradland“ und kann es so bald auch nicht werden! Ganz deutlich gilt das (trotz starker Zunahme der E-Bikes) für den Alltags-Radverkehr. Dafür, dass dies anders wird, passiert zwischen Rennerod und Montabaur sowie Ransbach-Baumbach und Wallmerod zu wenig. Auch die zuständigen übergeordneten Aufgabenträger machen keine Anstalten, dass sich das Tempo zur Umsetzung einer zukunftsfähigen Radverkehrsinfrastruktur verbessert – trotz aller Lippenbekenntnisse. Dafür ist die Nichtberücksichtigung des langen geforderten Radweges zwischen Montabaur und Holler und weiter ins Buchfinkenland im Radwegeinvestitionsplan des Landes ein überdeutlicher Beleg.
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Die Forderung nach einem Rad- und Fußweg an der L 326 von Montabaur nach Holler und darüber hinaus ist seit vielen Jahren in der Region unüberseh- und unüberhörbar.
Bildungsprämie: Bund verlängert vereinfachtes Antragsverfahren erneut
Änderung bis Ende August gültig – Auch Kurzarbeiter sind förderfähig
Kreisgebiet/Altenkirchen. Viele Jahre oder gar Jahrzehnte beim gleichen Unternehmen: Solche Lebensläufe werden seltener. Gleichzeitig steigen die Wünsche nach beruflicher Veränderung und Weiterentwicklung. Beides erfordert, dass man sich eigenständig um Weiterbildung bemüht. Hier setzt die Bildungsprämie an: Wer selbst aktiv wird und sich weiterbildet, kann nach Prüfung der individuellen Fördervoraussetzungen durch einen staatlichen Zuschuss unterstützt werden. Bildzeile:
Das vereinfachte Antragsverfahren für die Bildungsprämie wurde bis Ende August verlängert. (Foto: KVHS)
Gemeinsamer Kampf gegen Geldwäsche
Die Zusammenarbeit von Steuerverwaltung und Landeskriminalamt (LKA) in Form einer Verbindungsstelle der Steuerfahndung beim LKA hat sich im Kampf gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Finanzkriminalität als erfolgreich erwiesen. Nachdem sie ab 2011 zunächst pilotiert und seit 2015 fest eingeführt worden war, wird die Zusammenarbeit nun weiter ausgebaut. Dies hatte auch die Umstrukturierung der für Geldwäsche zuständigen Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen (FIU) im Jahr 2017 erforderlich gemacht, die einen starken Anstieg eingehender Geldwäscheverdachtsmeldungen zur Folge hatte.
Arbeitslosenquote: 3,8 Prozent – Ein Drittel aller Betriebe meldet Kurzarbeit an
Die Corona-Krise ist auf dem Arbeitsmarkt angekommen und trifft ihn mit Wucht: Im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur (Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis) ist die Zahl der Menschen ohne Job im April um ein Viertel angestiegen. Zugleich müssen so viele Betriebe wie nie zuvor in Kurzarbeit gehen.
Aktuell sind 6.791 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 1.400 Personen mehr als im März und 1.832 Personen mehr als im April 2019. Die Arbeitslosenquote kletterte innerhalb des vergangenen Monats um 0,8 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent und liegt damit einen ganzen Prozentpunkt über dem Aprilwert 2019. „Diese sprunghafte Zunahme der Arbeitslosigkeit binnen weniger Wochen lässt die Dimension der Krise und die Auswirkungen auf die Wirtschaft erahnen“, sagt Elmar Wagner, Chef der Arbeitsagentur Montabaur. „Da das Ende der Pandemie nicht absehbar ist und die Einschränkungen nur vorsichtig und in kleinen Schritten gelockert werden können, müssen wir damit rechnen, dass die Erwerbslosenzahl weiter zunimmt. Positiv ist, dass wir mit einer historisch niedrigen Arbeitslosenzahl und einer Beschäftigung auf Rekordhöhe in die Krise gegangen sind.“
Edelkastanie, Feldahorn und Glanzmispel werten Sehenswürdigkeit auf
Glockscheid/Wüscheid – Das Luh-Kapellchen ist ein beliebter Ort für eine Rast oder ein kurzes Gebet an die Heilige Apollonia und verbindet Glockscheid und Wüscheid miteinander. „Doch die angrenzenden Bäume sind schon seit Jahren krank, daher haben wir Ersatz besorgt und bei einer gemeinschaftlichen Aktion eingepflanzt“, berichtet Pierre Fischer als 1. Vorsitzender des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid.
Weiterlesen ...Die spannende Frage „Wie ist der Mensch auf den Hund gekommen“ konnte leicht geklärt werden: Urahne aller Hunderassen, egal ob Dobermann oder Zwergpinscher, ist der Wolf. Seit seiner Rückkehr nach Deutschland ist der Wolf eines der Hauptthemen im Naturschutz und sorgt so immer wieder für erbitterte Streitgespräche – auch bei uns im Westerwald. Den Wolf als Urahnen der Hunde erkennt man auch noch in unserem furchtlosen und tapferen NAJU-Hunde Matti: Heldenhaft greift er den gefährlichsten Regenschirm an und Hunger auf Leckerlis hat er auch immer. Der Hund als Begleiter, Freund und Helfer des Menschen hat große Bedeutung – sei es als Hütehund, Jagdhund, Wachhund, als Retter von Verschütteten oder Spürnase beim Zoll.
Weiterlesen ...Rennerod (shg) Unter dem Titel „Unter Nachbarn“ kommen am Samstag, dem 14. März, um 17 Uhr in der Evangelischen Kirche Rennerod zwei Chöre sowie weitere musikalische Akteure zusammen, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Konzertabend zu gestalten. Das Konzert soll die musikalische Verbundenheit der Kirchengemeinden des Nachbarschaftsraumes Hoher Westerwald hörbar machen.
Weiterlesen ...Ökumenisches Team lädt zum St. Patrick´s Day ein
Dreisbach (shg) Im dritten Jahr in Folge lädt ein ökumenisches Team zum Kneipengottesdienst am St. Patrick´s Day, dem 14. März um 18:30 Uhr, in den „Grünen Drachen“, Hauptstraße 22, in 56472 Dreisbach ein. Patrick, der ursprünglich aus Wales oder Schottland stammen soll und als Sklave nach Nordirland entführt wurde, verbreitete dort bis zu seinem Tod 461 n.Chr. das Christentum.
Weiterlesen ...(Wenn’s uns nicht gäbe – man müsste uns erfinden!)
Was wäre die Erde ohne uns? Intakte Flora und Fauna in einem dauerhaft
ökologischen Gleichgewicht…stinklangweilig! Kein Wunder, dass der liebe Gott uns
erfunden hat. Aber haben nicht eher wir ihn erfunden? Egal – wir sind ihm ja ohnehin
ebenbürtig – immer auf der Suche nach der Allmacht. Und wenn das mit der
Unsterblichkeit schon nicht klappt, dann doch bitte wenigstens mit einem ordentlichen
Eintrag ins Guiness Buch der Rekorde. Zum Beispiel mit dem lautesten Rülpser der
Welt.
Zum Krieg im Nahen Osten
Kirburg (shg) Zu einem Friedensgebet lädt die Evangelische Kirchengemeinde Kirburg am Mittwoch, den 11. März um 18 Uhr in die Kirche in Kirburg ein. Der Konflikt im Nahen Osten eskaliert; viele Menschen leben in Angst und Unsicherheit angesichts der anhaltenden Gewalt. Das gemeinsame Gebet soll Raum für Stille und Besinnung bieten und ein Zeichen setzen für Frieden und Menschlichkeit. Pfarrer Rüdiger Stein sagt: „Viele Menschen verfolgen die Nachrichten aus dem Nahen Osten mit großer Sorge. Teilnehmende können ihre Sorgen und Ängste und ihre Ohnmacht im Gebet vor Gott bringen.“ Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. (Evanlg. Dekanat WW)