Koblenz (ots)
Am vergangenen Pfingstwochenende kam es insbesondere in den späten Abendstunden zu vermehrtem Personenaufkommen am Deutschen Eck. Zu Spitzenzeiten konnten durch den kommunalen Vollzugsdienst etwa 250, größtenteils alkoholisierte Menschen angetroffen werden. Hierbei war eine aufgeheizte Stimmung festzustellen. Die Ordnungskräfte des kommunalen Vollzugsdienst wurden vermehrt beleidigt und provoziert. Es hatte den Anschein, als sollten bewusst Widerstände provoziert werden. Daher wurden für Samstag, den 06.06.2020, mit dem Ordnungsamt gemeinsame Kontrollmaßnamen zur Einhaltung der Corona-Bekämpfungsverordnung geplant. Die Polizei sollte dabei die originär zuständige Behörde, das Ordnungsamt der Stadt Koblenz unterstützen. Durch starke polizeiliche Präsenz auf dem Münzplatz, sowie am Rhein- und Moselufer wurden zwischen 18:00 Uhr und 21:30 Uhr viele präventive Gespräche mit der Bitte um Einhaltung der Kontaktbeschränkungen geführt.
Beim Brand der Firma Uriel in Diez am Mittwoch, 3. Juni 2020, waren bis zu 650 Kräfte im Einsatz. Darunter auch Feuerwehrleute aus Limburg, Lindenholzhausen, Linter, Offheim und Staffel. Bürgermeister Dr. Marius Hahn und der erste Stadtrat Michael Stanke bedanken sich bei allein Einsatzkräften.
„Ich danke euch von ganzem Herzen für die aufopferungsvolle und zum Teil gefährliche Arbeit und hoffe, dass ihr immer gesund vom Einsatz heimkommt“, schreibt der Limburger Rathauschef in einem Brief an die Feuerwehren und versichert, dass er sich auch in den anstehenden Haushaltsberatungen für die Feuerwehren einsetzen wird. Trotz der angespannten Haushaltsituation durch Corona bedingte Einnahmeverluste, sollen wichtige Investitionen für die Feuerwehren nicht zur Disposition stehen. „Die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren muss gewährleistet sein, denn sie leistet einen wichtigen Beitrag zu unserer Sicherheit“, macht der 1. Stadtrat deutlich.
Aus dem Landkreis Limburg-Weilburg waren bei dem Brand in Diez die Feuerwehren von Limburg, Linter, Lindenholzhausen, Staffel, Runkel, Weilburg und Weilmünster im Einsatz. Ebenfalls der Kreisbrandinspektor und ein Informations und Kommunikations-Trupp des Landkreises. 22 Einsatzfahrzeuge und 100 Einsatzkräfte aus Hessen waren, laut Information der Feuerwehr Limburg, vor Ort. (Stadtverwaltung Limburg)
Wallmenroth (ots)
Am 05.06.2020, gegen 17:15 Uhr befuhr eine 26-jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Pkw die Bundesstraße 62 aus Richtung Wallmenroth kommend in Richtung Wissen. Kurz nach der Ortslage Wallmenroth kam sie vermutlich infolge unangepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn nach links von der Straße ab. Bei dem Unfallmanöver überschlug sich der Pkw und blieb auf dem Fahrzeugdach liegen. Die junge Fahrerin wurde eingeklemmt und musste durch die örtliche Feuerwehr befreit werden; sie wurde nach bisherigem Kenntnisstand schwerverletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die B 62 musste während der Bergungsarbeiten voll gesperrt werden.Das Fahrzeug wurde durch einen Abschleppdienst geborgen. (Quelle Polizei Betzdorf)
Altenkirchen/Kreisgebiet. Dass der Kreis Altenkirchen derzeit keine Corona-Infektion verzeichnet, will man bei den Verantwortlichen in den Verwaltungen nicht als Ruhekissen werten. Vorsicht sei weiterhin geboten, hieß es daher auch bei einer Telefonkonferenz der Bürgermeister der Verbandsgemeinden mit Landrat Dr. Peter Enders am Donnerstagmittag (4. Juni). Die Verwaltungschefs bestätigten dabei die Linie, die Sporthallen in Trägerschaft von Kreis und Verbandsgemeinden sowie, soweit zuständig, den Ortsgemeinden derzeit noch nicht für die außerschulische Nutzung zu öffnen – auch wenn die Landesverordnung dies grundsätzlich zulässt. Die Träger hatten sich in der vergangenen Woche auf ein einheitliches Vorgehen geeinigt, die Hallen bis zum Ende der Sommerferien Mitte August nicht zu öffnen, auch nicht für einzelne Sportarten. Anders als teilweise dargestellt werden auch in Nachbarregionen die Hallen nicht flächendeckend geöffnet.
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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