Hövels (ots)
Unter Hinweis ergaben die nächtlichen Suchmaßnahmen unter Einbindung des Polizeihubschraubers keine Hinweise auf eine hilfesuchende weibliche Person. Auch eine erneute Absuche der in Betracht kommenden Örtlichkeiten durch Beamte der Polizeiwache Wissen führten zu keinen neuen Ermittlungsansätzen; eine Vermisstenanzeige ist ebenfalls bisher nicht polizeilich bekannt geworden. Die polizeilichen Maßnahmen werden vorerst, bis zum Bekanntwerden weitere konkretisierender Anhaltspunkte, eingestellt. (Quelle Polizei Neuwied)
In Niederselters konnte die Polizei eine Serie von Diebstählen in einem Seniorenwohnheim mithilfe von sogenannten Diebesfallen beenden und Tatverdächtige ermitteln. Seit Anfang des Jahres gingen bei der Polizei mehrere Anzeigen wegen Diebstahls aus einem Seniorenwohnheim ein. Nachdem sich keine erfolgsversprechenden Ermittlungsansätze für die Polizei ergaben, wurden "Diebesfallen" in dem Gebäude eingesetzt. Nach einem weiteren Diebstahl aus einem Zimmertresor am 06.03. wurden die Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Augenschein genommen. Bei einem 46-Jährigen wurden dabei die typischen Farbanhaftungen der Diebesfalle festgestellt. Ein weiterer Tatverdacht richtet sich gegen einen 22-Jährigen, der ebenfalls mit den Farbanhaftungen erwischt wurde, dies jedoch schon am 21.02.2023. Der 22-Jährige meldete sich zudem am 06.03. mit einer gefälschten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung krank. Die Polizei in Limburg leitete entsprechende Strafverfahren ein. (Quelle Polizei Limburg)
Montabaur (ots)
Am Dienstag, dem 21.03.2023, wurden durch die Polizei Montabaur, gemeinsam mit dem Ordnungsamt Montabaur und dem Jugendamt des Westerwaldkreises, Testkäufe zur Überprüfung des Jugendschutzes im Dienstgebiet der Polizeiinspektion durchgeführt. Neben vorbildlichen und jugendschutzkonformen Verhalten einzelner Warenanbieter, kam es in zwei Fällen zu prägnanten Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. In einem Lebensmittelgeschäft konnte die minderjährige Testkäuferin problemlos und ohne Nachfrage hochprozentigen Alkohol erwerben. In einem Shisha- und Tabakladen, der bereits zuvor einschlägig auffällig war, gelang es der Minderjährigen, nikotinhaltigen Tabak ohne Alterskontrolle zu kaufen. Den Betreiber des Shisha-Ladens erwartet ein Ordnungswidrigkeitsverfahren. Die anderweitigen Verstöße wurden niederschwellig mit entsprechenden Belehrungen und Verhaltenshinweisen an die Betroffenen geahndet. (Quelle Polizei Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 20.03.2023, gegen 15.00 Uhr, kam es in Altenkirchen, Kumpstraße, zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei männlichen Personen. Hierbei schlug ein 20-jähriger Heranwachsender auf einen 23-jährigen Mann ein. Anschließend entwendete der Heranwachsende das Mobiltelefon des Geschädigten und flüchtete vom Tatort. Der Geschädigte erlitt leichte Verletzungen. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte das Telefon bei dem 20-Jährigen Täter aufgefunden und sichergestellt werden. Weiterhin stellte sich heraus, dass der 23-jährige Mann dem Heranwachsenden zuvor Bargeld entwendet hat. Darin dürfte auch der Grund der körperlichen Auseinandersetzung gelegen haben. Das entwendete Bargeld konnte ebenfalls sichergestellt werden. Gegen beiden Personen wurden die entsprechenden Strafverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Altenkirchen)
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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