Girod (ots)
Am Freitag, den 14.10.2022 gegen 06:50 Uhr, wurde der Polizei Montabaur ein Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten PKW und eingeklemmten Personen gemeldet.
Vor Ort konnte ermittelt werden, dass der Unfallverursacher mehrere vorausfahrende PKW überholte und hierbei mit einem entgegenkommenden PKW kollidierte. Ein weiterer PKW fuhr über die Trümmerteile und kam bei einem Ausweichmanöver von der Straße ab.
Entgegen der Erstmeldungen wurde keine Person eingeklemmt. 2 Personen wurden zur Überwachung vom Rettungsdienst ins Krankenhaus verbracht, eine Person wurde leichtverletzt.
Die L 318 war für die Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung rund 2 Stunden voll gesperrt. Durch die eingesetzte Feuerwehren aus der VG Montabaur wurde der Brandschutz sichergestellt und die Unfallstelle ausgeleuchtet. (Quelle Polizei Montabaur)
Die geplante Sanierung der Riesenrutsche im Mons-Tabor-Bad in Montabaur wird zurückgestellt, die Rutsche bleibt weiter außer Betrieb. Das hat der zuständige Werkausschuss der Verbandsgemeinde Montabaur beschlossen. Die Röhre sollte im Herbst im so genannten Inliner-Verfahren saniert werden; die Stützen hätten allerdings die zusätzliche Last von rund drei Tonnen nicht tragen können. Das hat die statische Prüfung ergeben.
Foto / Quelle VG Montabaur: Leider geschlossen. Die Riesenrutsche im Mons-Tabor-Bad wird in diesem Jahr nicht mehr saniert. Die Planungen wurden zurückgestellt.
Polizeipräsidium Koblenz (ots)
Am Mittwoch, dem 12.10.2022, wurde in einer Wohnung in Ebernhahn (Westerwaldkreis) eine leblose, männliche Person aufgefunden. Durch den Notarzt konnte nur noch der Tod der Person festgestellt werden. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass die Person gewaltsam zu Tode gekommen ist.
Die Kriminaldirektion Koblenz hat die Ermittlungen übernommen. Der Tatverdacht richtet sich gegen eine Person aus dem näheren Umfeld des Verstorbenen. Die Person befindet sich in Haft. (Quelle Polizei Koblenz)
Oliver Noß geehrt
Für 35-jährigen aktiven Feuerwehrdienst konnte der Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Ransbach-Baumbach Michael Merz, Oliver Noß aus Caan ehren und ihm das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold überreichen.
Für die Ortsgemeinde gratulierte der Ortsbürgermeister Roland Lorenz dem Feuerwehrmann Oliver Noß und überreichte ihm u.a. die Caaner- Ehrentafel in Schiefer. 
„Ich bedanke mich bei Dir Oliver für deine Bereitschaft freiwilligen Dienst bei der Feuerwehr Caan zu verrichten und permanent einsatzbereit zu sein. Es ist ein Dienst für unsere dörfliche Sicherheit. Ein Dienst, der nicht jeder bereit ist zu verrichten, der aber für unsere Bewohner von besonderer Wichtigkeit ist.
Ich überreiche dir daher unsere „Caaner Schiefer-Ehrentafel“, als besondere Erinnerung an diese heutige Ehrung.“, so Roland Lorenz in seinem kurzen Grußwort.
„Auch deiner Frau sage ich herzlichen Dank. Liebe Birgit du hast immer wieder Verständnis für sein häufiges und plötzliches Fehlen im Familienverbund. Ich darf dir daher als kleine Anerkennung einen Blumenstrauß übereichen.“.
Lorenz betonte: „Ohne das Verständnis des Partners gelingt kein Ehrenamt in unserer Gemeinschaft. Wir brauchen aber Menschen in unserer Gesellschaft, die bereit sind für die Allgemeinheit etwas zu leisten. Auch diesen Personen sage ich herzlichen Dank.“.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)