Fast schon emotional war der Abschied der Bundeswehrkräfte, die das Gesundheitsamt seit November 2020 im Westerwaldkreis unterstützten. Die Kameradinnen und Kameraden aus dem Zentrum für Operative Kommunikation der Bundeswehr in Mayen leisteten am 17. März vorerst zum letzten Mal Amtshilfe im Rahmen der Pandemiebekämpfung. Wie bei der Verabschiedung zu sehen war, sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes sowie die Unterstützungskräfte der Bundeswehr in der, mit einer Unterbrechung im Sommer 2021, 13-monatigen Amtshilfe zu einem echten Team zusammengewachsen.
Ende der vergangenen Woche wurden die Soldatin und die Soldaten, die zuletzt das Altenkirchener Gesundheitsamt in der Kontaktnachverfolgung unterstützt haben, durch Landrat Dr. Peter Enders verabschiedet (Foto). Sie gehen zurück in ihre Stammeinheit, das Zentrum Operative Kommunikation der Bundeswehr in Mayen. Enders dankte ihnen ebenso wie Gesundheitsamtsleiter Heinz-Uwe Fuchs für ihren Einsatz. Dank ging auch an Oberstleutnant Hans-Jürgen Merten vom Kreisverbindungskommando der Bundeswehr für die Vorbereitung und Unterstützung des Einsatzes. Mit Unterbrechungen in Zeiten geringerer Inzidenzen hat die Bundeswehr mit Soldatinnen und Soldaten aus unterschiedlichen Einheiten in den letzten beiden Jahren immer wieder für längere Zeiträume das Gesundheitsamt in der Kreisstadt unterstützt. (Quelle Kreis Altenkirchen) 
Siegen (ots)
Am Samstagabend (19.03.2022), gegen 22:15 Uhr, ist es zu einer gefährlichen Körperverletzung zwischen zwei jungen Männern in der Marburger Straße in Siegen gekommen.
An einer dortigen Bushaltestelle sind zwei 22-jährige Männer in Streit geraten. Im Verlauf dessen schlugen sie sich gegenseitig Flaschen auf den Kopf.
Außerdem schoss einer der beiden mit einer PTB-Waffe in die Luft. Anschließend flüchtete er, wurde aber im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung von Streifenbeamten ergriffen. Sie stellten die PTB-Waffe sicher.
Ersten Ermittlungen zufolge ist der junge Mann nicht im Besitz eines kleinen Waffenscheins.
Limburg (ots)
Am 24.03.2022 findet der europaweite Verkehrsaktionstag "Speedmarathon" statt und auch die hessische Polizei macht an diesem Tag einmal mehr auf die Gefahren und Folgen zu schnellen Fahrens aufmerksam. Zwischen 06.00 Uhr und 22.00 Uhr geraten Rasende verstärkt ins Visier der Geschwindigkeitsmessungen:
In Hessen kommen an knapp 300 Messstellen über 800 Polizistinnen und Polizisten zum Einsatz. Sämtliche Messstellen werden im Vorfeld über die Medien bekannt gegeben.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.