Es wird wohl nichts mit einem Pilotprojekt, um bei Stausituationen auf der Autobahn die Limburger Innenstadt vom Lastwagenverkehr zu entlasten. Die Auskünfte der Autobahn GmbH des Bundes Verkehrszentrale Deutschland lassen dazu keine Hoffnung. Die Antworten der neuen Autobahnbehörde leitete der Magistrat an die Stadtverordnetenversammlung weiter, die in dieser Woche tagte.
„Eine Lösung, wonach der Lkw-Verkehr bei einem Stau auf der Autobahn nicht durch die Limburger Innenstadt geleitet wird, ist an großräumige Umleitungsstrecken geknüpft, die sind nicht vorhanden. Einmal mehr wird das Fehlen einer Südumgehung für Limburg zum Problem“, macht der 1. Stadtrat Michael Stanke deutlich. Die zweite Möglichkeit, um eine Umleitung für Lastwagen durch die Limburger Innenstadt zu verhindern, ist ein generelles Durchfahrtsverbot für Lastwagen. Dies kann aber auch aufgrund fehlender Umleitungsstrecken von der zuständigen Straßenverkehrsbehörde nicht ausgewiesen werden.
Hilchenbach (ots)
Die Identität des Toten konnte zwischenzeitlich geklärt werden. Es handelt sich um einen 40-jährigen Mann, der in Hilchenbach wohnhaft war. Die weiteren Ermittlungen bekräftigen bislang die bereits gestern vermutete Ursache, dass es sich um einen Unglücksfall handelte und der Mann bei dem Versuch, Kleidung aus dem Container zu holen, in der Einwurfklappe steckenblieb und letztlich verstarb. (Quelle Polizei Siegen-Wittgenstein)
Girod L317
Am 16.06.2021, um 15:30 Uhr ereignete sich am Kreuzungsbereich der L317 und K154 ein Verkehrsunfall mit zwei schwerverletzten Personen. Der 19-jährige Unfallverursacher befuhr die K154 von der L317 aus kommend in Fahrtrichtung Obererbach. Als dieser in den Kreuzungsbereich einfuhr, übersah er die vorfahrtsberechtigte 23-jährige Unfallgeschädigte. Sie befuhr die L317 von Wallmerod aus kommend in Fahrtrichtung Nentershausen. Die beiden Verkehrsunfallbeteiligten wurden bei dem Unfall schwer verletzt, sodass sie in die umliegenden Krankenhäuser verbracht werden mussten. Bislang wurden die Verletzungen als nicht lebensbedrohlich eingestuft. Zur Verkehrsunfallaufnahme wurde ein Hubschrauber eingesetzt. (Quelle Polizei Montabaur)
Dritter Bauabschnitt steht vor dem Abschluss
Im Frühjahr dieses Jahres hat der dritte Bauabschnitt der Nisterbrücke planmäßig begonnen und steht kurz vor der Vollendung. Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die Brückenköpfe, die Pfeiler und das gesamte Mauerwerk umfangreich saniert worden sind, stand in diesem Jahr der Pflasterbelag auf dem Programm. Darüber hinaus verlangen die Unfallvorschriften die Anbringung eines Geländers. Grund genug für den SPD-Landtagsabgeordneten Hendrik Hering, auf dessen Bemühungen die umfangreiche Sanierung durch das Land Rheinland-Pfalz zurückgeht, sich gegen Ende der Arbeiten ein abschließendes Bild der Maßnahme zu machen. Dies konnte besonders gut gelingen, da der SPD-Politiker vor Ort auf den Projektleiter des Landes, Herr Christoph Schiewek, traf, der ihm die letzten Arbeiten fachkundig erläuterte. So wurde der Pflasterbelag aufgenommen, damit das Bauwerk gegen das Eindringen von Wasser über die Fahrbahn gesichert werden konnte. Die Wasserführung auf der Brücke wurde so verändert, dass das Wasser zukünftig über eine Rinne in der Gehwegsmitte abgeführt und an den beiden Brückenenden in die Nister geleitet wird. Damit wird das Eindringen von Wasser an den Randmauern verhindert und es können neue Schädigungen des Mauerwerks verhindert werden. Neu hinzugekommen ist das Geländer, das auf beiden Brückenrändern aufgrund von Vorgaben der Unfallkasse anzubringen war.
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Wirges: Bild für Einsatzkräfte gemalt und im Gottesdienst überreicht
Westerwaldkreis. Ein schönes Dankeschön für die Helfenden während des Unwetters: In der Evangelischen Kirche Wirges haben sich Kinder mit einem großen, selbstgemalten Bild bei den Einsatzkräften der Region bedankt. Sie überreichten das Gemälde während eines Taufgottesdienstes stellvertretend für alle Helfenden an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Wirges. Im Gottesdienst dankte Pfarrerin Sylvia vom Holt ihnen allen für die schnelle und wichtige Hilfe während des verheerenden Unwetters der vergangenen Woche.
Entstanden ist das Bild bei einem Besuch der Pfarrerin in der Evangelischen Kita Regenbogen: Sylvia vom Holt nahm sich Zeit, um mit den Kindern über das Unwetter zu sprechen und gab Gelegenheit, das Erlebte mit spielerischen Mitteln aufzuarbeiten.
Die Einsatzkräfte hatten viel Freude mit dem selbstgemalten Bild: Im Anschluss an den Gottesdienst in der Evangelischen Kirche luden sie die Kinder ein, sich ein echtes Feuerwehrauto aus der Nähe anzusehen. (bon) (Evangl. Dekanat WW)
„Unverhofft kommt oft – und genau so traf uns der Tornado, der über unseren Hof fegte und gleich eine halbe Existenzkrise auslöste. Auch wenn wir versichert sind, bleiben viele Schäden unbezahlt. Zudem müssen wir schnell handeln, um das Wohl der Tiere zu sichern und die Grundversorgung garantieren zu können. Uns liegt das Wohl unserer Tiere sehr am Herzen.“, heißt es auf dem GoFundMe-Spendenaufruf, den Janina Kroes aus Dernbach für den Hof ihrer Familie ins Leben rief.
Weiterlesen ...Marienrachdorf (ots)
Am Sonntagnachmittag kam es auf dem Sportplatz in Marienrachdorf im Rahmen eines Kreisliga C-Spiels zu einem Vorfall, der den Einsatz starker Polizeikräfte erforderte. Zuvor hatte ein Spieler der Gastmannschaft einen Ordner gewürgt und auch den Schiedsrichter geschubst. Der Ordner wurde dabei am Hals verletzt, der Schiedsrichter blieb hingegen unverletzt. Trotz des grundsätzlich freundschaftlichen Verhältnisses der Vereine wurde das Spiel vor Ort durch den Unparteiischen abgebrochen und Zuschauer sowie Gastmannschaft verließen im Beisein der Polizei die Örtlichkeit. Der Schiedsrichter wurde anschließend durch die Polizei zu seinem PKW begleitet. (Polizei Montabaur)
Rund 120 ehrenamtliche Einsatzstunden für unseren Ortsverein
Eine außergewöhnlich einsatzreiche Woche liegt hinter unserem Ortsverein.
Gleich dreimal wurden wir innerhalb weniger Tage durch die Leitstelle Montabaur
zu größeren Brandeinsätzen im Westerwald alarmiert. Insgesamt leisteten unsere
Helferinnen und Helfer dabei knapp 120 ehrenamtliche Einsatzstunden.
Den Auftakt machte am Montag, den 10.08.26 ein größerer Flächenbrand bei
Hilgert. Zunächst rückten vier unserer Helfer zur Einsatzstelle aus.
Niederroßbach. Ein verheerender Großbrand hat am 21. August 2026 das Zuhause von Jörg und Petra Kampkötter in Niederroßbach zerstört. Innerhalb kürzester Zeit verlor das Ehepaar sein Haus und damit den Lebensmittelpunkt, den es sich über viele Jahre im Westerwald aufgebaut hatte. Nun ist eine private Spendenaktion angelaufen, die auch von Wäller Helfen e. V. unterstützt und in der Region verbreitet wird.
Initiiert wurde der Spendenaufruf von Kevin, Tatjana und Natalie. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Jörg und Petra Kampkötter in der schwierigen Zeit nach dem Brand nicht allein zu lassen und ihnen zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen zu nehmen.
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