SENIOREN- UND BEHINDERTENRAT SÜDLICHER WESTERWALD VOR DER GRÜNDUNG
WW. Ältere und Menschen mit einer Behinderung sind in eigener Sache die besten Ratgeber, die sich eine Region wünschen kann! Zudem sind diese „Betroffenen“ meist besonders aktiv und fachkundig, wenn es um die Verbesserung ihrer eigenen Situation geht. Deshalb will das Forum Soziale Gerechtigkeit einen „Senioren- und Behindertenrat Südlicher Westerwald“ (SBR-SÜW) auf den Weg bringen. In dem entstehenden Netzwerk sollen sich alle einbringen können, die die gemeinsame Sache unterstützen und mittragen wollen.
Foto (vom Forum Soziale Gerechtigkeit)
Ältere und behinderte Menschen aus der Region zusammenbringen und sich mit ihnen für deren gemeinsamen Interessen einsetzen, will der künftige „Senioren- und Behindertenrat Südlicher Westerwald“ - wie hier bei einem Besuch des Forums Soziale Gerechtigkeit zum Thema Arbeitsplätze für Menschen mit einem Handicap in einer heimischen Bäckerei.
Betzdorf (ots)
Am 22.01.2021, gegen 18:45 Uhr wurde mitgeteilt, dass ein Mann im Zug reisende Bundeswehrsoldaten beleidigte. Beim Eintreffen des Zuges am Bahnhof in Wissen, konnte der 25-jährige Tatverdächtigte durch Beamte der PW Wissen und PI Betzdorf in einem Zugabteil angetroffen werden. Er verweigerte die Angaben der Personalien. Die Person wurde anschließend zur Identitätsfeststellung aus dem Zug geholt; bei einer Durchsuchung konnten diverse gefährlichen Gegenstände aufgefunden und sichergestellt werden. Auch beim Transport zur Dienststelle nach Betzdorf zeigte sich der Mann aggressiv und unkooperativ. Er beleidigte und bedrohte fortwährend die Einsatzkräfte. Er sperrte sich gegen alle polizeilichen Maßnahmen, so dass die erforderlichen Maßnahmen unter Zwangsmitteleinsatz durchgeführt werden mussten. Nach Feststellung seiner Identität, er war bereits polizeilich bekannt, wurde der Verdächtigte entlassen und mehrere Strafverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)
Montabaur (ots)
Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Montabaur wurden in den letzten Tagen durch die Beamt* innen zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Bekämpfungsverordnung festgestellt. So wurde in einer Gaststätte in einem Stadtteil von Montabaur Schankbetrieb gemeldet. Bei der Überprüfung wurden fünf Gäste und der Wirt im Lokal angetroffen. Die Behauptung, es handele sich um eine private Feier konnte noch vor Ort widerlegt werden. In Wirges konnten auch heruntergelassene Rollläden eines Nagelstudios nicht verhindern, dass die kosmetische Behandlung verschiedener Kunden auffällig wurde. Auf Anordnung der Polizei wurde auch hier der Betrieb eingestellt. Am Sonntag wurde in Montabaur ein Gottesdienst einer freien Glaubensgemeinschaft gefeiert. In dem dafür angemieteten Raum befanden sich bei Eintreffen der Polizei insgesamt 58 bulgarische Staatsangehörige. Die Größe des Raums war für diese Teilnehmerzahl nicht ausreichend, außerdem wurden die erforderlichen Abstände nicht eingehalten und die Anwesenheitsliste war nur unvollständig ausgefüllt. Der Gottesdienst durfte erst fortgesetzt werden, nachdem die Teilnehmerzahl soweit reduziert wurde, dass alle Regeln eingehalten werden konnten.
In allen drei Fällen wurden entsprechende Anzeigen gefertigt und an die Kreisverwaltung zur Ahndung weitergeleitet. (Quelle Polizei Montabaur)
Wissen, Hachenburger Str. 177 (ots)
Am 22.01.2021, gegen 20:50 Uhr, meldete ein Zeuge, dass in dem leerstehenden Kolpinghaus in der Hachenburger Straße in Wissen ein Lichtschein zu sehen sei und vermutlich dort eingebrochen werde. Kurz vor dem Eintreffen der Polizei flüchtete ein unbekannter Täter aus dem Gebäude. Dieser hatte zuvor auf der Rückseite des bereits seit 10 Jahre leerstehenden ehemaligen Kolpinghauses ein ebenerdiges Fenster eingeschlagen. Hierbei verletzte er sich vermutlich an der Hand. Frische Blutspuren befanden sich innen am Fensterrahmen sowie im Gebäude. Einen blutverschmierten alten PC hatte der Täter zum Abtransport bereitgestellt. Einen uralten, ebenfalls mit Blutspuren behafteten PC-Drucker, fanden die Beamten außerhalb des Gebäudes. Hinweise nimmt die Polizeiwache Wissen entgegen. (Quelle Polizei Wissen)
Werke aus Rhein-Lahn und Westerwald schließen sich geräuschlos zusammen – Mitarbeitende blicken optimistisch auf gemeinsame Zukunft
Westerwaldkreis. Für den sozialen Dienst der Evangelischen Kirche beginnt in der Region ein neues Kapitel: Die Regionale Diakonie Westerwald und die Regionale Diakonie Rhein-Lahn schließen sich zusammen und bündeln als „Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn“ ihre Kräfte. Nun haben die Mitarbeitenden den Zusammenschluss gefeiert – mit einem gemeinsamen Frühstück und viel Zeit zum Austausch.
Der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und/oder Angehörige für einen
Heimplatz zahlen steigt erneut an. Mit einem Anstieg von mehr als 200
Euro schlägt der Anstieg auf 3.222 Euro pro Monat zu Buche.
Der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschen-
bach, erklärt: „Pflegebedürftige Menschen verdienen die bestmögliche
Pflege in unserem Land, diese muss aber auch bezahlbar sein. Für die Be-
troffenen stellt die permanente Erhöhung der Eigenanteile ein echtes finan-
zielles Problem dar, was dazu führen wird, dass es für immer mehr Men-
schen nicht mehr aus eigenen Mitteln leistbar ist. Pflege in Rheinland-Pfalz
wird immer teurer – Pflege droht zum Luxusgut zu werden.
RANSBACH-BAUMBACH. Am Donnerstag, 22. Januar, kam es um 14.24 Uhr zu einem Stromausfall in
Ransbach-Baumbach. Grund hierfür war ein Baum, der in eine Leitung gefallen war. Die Experten der
Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm),
konnten die betroffenen Kabelstellen schnell lokalisieren, den Baum entfernen und die Versorgung
so bis 15.10 Uhr wieder vollständig herstellen. (evm)
Zusammenkunft in Niederahr gibt Rück- und Ausblick
Mitte Januar trafen sich die Führungskräfte der Feuerwehren im Westerwaldkreis zum bereits 44. Mal zu ihrer jährlichen Dienstversammlung in Niederahr. Der lang erkrankte Brand- und Katastrophenschutzinspekteur (BKI), Tobias Haubrich, begrüßte unter großem Beifall die zahlreichen Vertreter aus Politik und Blaulichtfamilie. Dem schloss sich Landrat Achim Schwickert an: „Die Erkrankung hat einmal mehr gezeigt, dass wir nicht aufgeben und als Mannschaft zusammenhalten sowie füreinander einstehen. Dafür und für die täglich geleistete ehrenamtliche Arbeit und Leistung aller bin ich sehr dankbar.“ Darüber hinaus gab er Einblicke in die bereits erfolgten oder bereits auf den Weg gebrachten Anschaffungen des Westerwaldkreises. Dazu zählen vier Notfallkrankentransportfahrzeuge auf Allradfahrgestell für die Schnelleinsatzgruppe (SEG), ein Einsatzleitwagen für den Gefahrstoffzug, zwei Module Waldbrandbekämpfung und die Fortführung des Aufbaus eines zukunftsfähigen Sirenenwarnsystems.
In Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit im Dienste der Gemeinschaft hat Ministerpräsident Alexander Schweitzer dem Hillscheider Armin Georg die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. Bei der Aushändigung im Kreishaus sagte Landrat Achim Schwickert: „Diese Auszeichnung vergibt das Land nicht sehr häufig. Doch mit Ihrem über 40-jährigen Engagement im Deutschen Roten Kreuz und Ihren vielfältigen Aktivitäten in diesem Bereich haben Sie sich diese mehr als verdient.“ Bereits seit 1982 ist Armin Georg nicht nur Mitglied des DRK, sondern im Vorstand tätig. Dabei leitete er im Ortsverein Hillscheid das Jugendrotkreuz, organisierte Blutspendetermine, war als Zugführer und Bereitschaftsleiter im Einsatz.
Weiterlesen ...Beim Bildungsdialog „60 Minuten Landespolitik“ in Selters stellte sich der rheinland-pfälzische Bildungsminister Sven Teuber (SPD) offen den Fragen von Lehrkräften, Eltern und jungen Menschen. Eingeladen hatte der heimische SPD-Landtagsabgeordnete und Landtagspräsident Hendrik Hering. Der Termin machte deutlich: Die SPD nimmt die Herausforderungen im Bildungsbereich ernst und setzt auf Dialog, Unterstützung und strukturelle Reformen.
Weiterlesen ...