Nach den Ergebnissen des Büros Siekmann und Partner, das mit der Erstellung des aktuellen Konzeptes zur Abwasserbeseitigung in der Verbandsgemeinde Hachenburg betraut war, wird Mudenbach als einer von zukünftig nur noch drei Kläranlagenstandorten als wirtschaftlichste Lösung vorgeschlagen. Der Verbandsgemeinderat hat zum Gesamtkonzept Ende 2019 seine grundsätzliche Zustimmung einstimmig erteilt.
Auch, wenn die konzeptionelle Betrachtung dieses Ergebnis liefert, bestehen daneben weitere Standort-Faktoren, die die Untersuchung nicht beleuchtet, die jedoch ebenfalls von großer Bedeutung sind. Zum einen ist das die recht nahe gelegene Wohnbebauung, die Auswirkung einer neuen Kläranlage auf die Gewässerökologie der Wied, aber auch die berechtigten Interessen des benachbarten Hotels.
Koblenz, Frankfurt, Darmstadt, Seeheim-Jugenheim, Weiterstadt, Roßdorf, Heppenheim, Langenfeld (Rheinland), Mannheim, Idstein, Großbeeren (Brandenburg, Glinde (ots)
Die Staatsanwaltschaft Darmstadt und die Bundespolizeiinspektion Kriminalitätsbekämpfung Frankfurt am Main haben am 06.05.2021 in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern und Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt Wohn- und Geschäftsräume sowie vier Steuerberaterbüros durchsucht und aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls des Amtsgerichts Darmstadt einen Beschuldigten festgenommen. Die Durchsuchungen fanden an 15 Orten im Raum Seeheim-Jugenheim, Weiterstadt, Roßdorf, Darmstadt, Heppenheim, Langenfeld (Rheinland), Mannheim, Idstein, Großbeeren (Brandenburg) und Glinde statt.
Die Beschuldigten, ein 36-jähriger deutscher Staatsangehöriger und eine 32-jährige deutsche Staatsangehörige, aus dem Raum Seeheim-Jugenheim, stehen im Verdacht, in mindestens 13 Fällen ukrainische Staatsangehörige unter missbräuchlicher Ausnutzung der visumsfreien Einreisemöglichkeit eingeschleust zu haben, um sie anschließend in ihrem Kurierdienst als Fahrer zu beschäftigen.
Ukrainische Staatsangehörige dürfen zu touristischen Zwecken (90 Tage innerhalb eines Bezugszeitraumes von 180 Tagen) visumsfrei in das Bundesgebiet einreisen. Zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, in diesem Fall als Kurierfahrer, ist ein Aufenthaltstitel und eine Arbeitserlaubnis notwendig.
Den Fahrern wurden durch die Beschuldigten gefälschte Arbeitsverträge unter dem Deckmantel ihrer polnischen Firma ausgestellt. Es wurde ein Scheinarbeitsverhältnis geschaffen. Die tatsächlichen Arbeitsverhältnisse wurden gegenüber den deutschen Behörden verschleiert, denn tatsächlich wurden die ukrainischen Staatsangehörigen in der hier ansässigen Firma beschäftigt.
Hiermit wollte man die Dienstleistungsfreizügigkeit in Sinne der Rechtsprechung "Vander Elst" des Europäischen Gerichtshofes ausnutzen.
Drittstaatsangehörige dürfen hiernach unter bestimmten Voraussetzungen zur Erbringung einer Dienstleistung visumsfrei einreisen, wenn sie für eine europäische Firma in der Bundesrepublik Deutschland eine Erwerbstätigkeit ausführen.
Die erzeugten Einnahmen der Beschuldigten wurden gegenüber den zuständigen Finanzbehörden nicht erklärt. Ebenfalls wurden die ukrainischen Staatsangehörigen gegenüber der Deutschen Rentenversicherung nicht als Arbeitnehmer angemeldet, um die notwendigen Sozialabgaben einzusparen. Somit lautet der weitere Tatvorwurf der Staatsanwaltschaft Darmstadt Steuerhinterziehung und Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt.
Die umfangreichen Ermittlungen gegen die Beschuldigten werden seit Februar 2021 geführt. An den heutigen Durchsuchungen nahmen insgesamt 175 Beamte der Bundespolizei sowie die verantwortliche Staatsanwältin teil. Ebenfalls vor Ort waren Kräfte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zollamtes Darmstadt, welche den Einsatz in eigner Zuständigkeit fachlich begleitet haben.
Bei den Durchsuchungen wurden 9 ukrainische Kurierfahrer festgenommen, welche für die Beschuldigten tätig waren. Sie hielten sich ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel im Bundesgebiet auf. Es wurden eigenständige Strafverfahren wegen Verdachtes des unerlaubten Aufenthaltes eröffnet.
Im Rahmen der weiteren Durchsuchungen wurden zahlreiche Beweismittel, insbesondere Unterlagen zum Beschäftigungsverhältnis der Kurierfahrer, Computer und Datenträger sicherstellt.
Der festgenommene Beschuldigte wird heute zur Verkündung des Haftbefehls dem Haftrichter am Amtsgericht Darmstadt vorgeführt. (Quelle Polizei Koblenz)
Neuwied - Koblenz (ots)
Die Polizei Neuwied sucht die 15-jährige Lea Emmerich aus Neuwied, die seit Di., 04.05.21, ca. 14:30 Uhr, vermisst wird.
Lea nutzt gerne Bus und Bahn und ist gerne im Bereich Neuwied und auch im Raum Koblenz unterwegs.
Personenbeschreibung / Besondere Hinweise:
Lea trägt
-eine blaue Jeans, -ein helles Top, -einen beigen Pulli, -keine
Jacke, -sie ist ca. 165-170cm groß, -hat schulterlanges braun blondes
Haar mit Zopf, -sieht altersgemäß aus, -sie trägt dazu eine
auffällige große Brille
Weitere Informationen unter https://s.rlp.de/JEzct
Die Polizei Neuwied frage:
Wer hat sie in den letzten Tagen gesehen? Wer weiß, wo sie ist?
Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Neuwied unter der Rufnummer 02631/878-0 oder jede andere Polizeidienststelle. (Quelle Polizei Neuwied)
Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur gehen neue Wege in der Pflege von Grünflächen: Ziegen weiden auf Wiesen am Bahndamm nahe dem ICE-Bahnhof und Schafe werden zur Bekämpfung des Riesenbärenklaus in den Stadtteilen Horressen und Eschelbach eingesetzt. Ökologisch sinnvoll ist dieser Einsatz allemal, aber auch praktisch und außerdem eine Attraktion für Spaziergänger.
„Am Anfang waren sie noch schreckhaft. Aber inzwischen haben sich Alma, Glöckchen und die anderen an das Rauschen der ICEs gewöhnt“, berichtet Josef Kaiser aus Girod-Kleinholbach, der mit seinem Sohn Florian zusammen die Ziegenherde an der Bahnallee in Montabaur betreut. Hier sind Kaisers Burenziegen, vier Muttertiere und sechs Junge, seit gut zwei Wochen im Einsatz. Ihre Aufgabe: Die rund 3.600 Quadratmeter große Wiesenfläche ordentlich abfressen, damit kein langer Halm mehr übrigbleibt. Rund vier Wochen werden sie dafür brauchen, dann bringt Schäfer Florian Kaiser sie weiter zum nächsten Einsatzort, den schwer zugänglichen Wiesenflächen am Aubach zwischen FOC und Aubachviertel und zur Fröschpfortstraße. (Quelle / Foto Stadt Montabaur: Markus Kuch (r.) und Josef Kaiser, Vater und „Assistent“ von Schäfer Florian Kaiser, besuchen die Ziegen am Bahndamm in Montabaur. Sie beweiden dort die städtischen Grünflächen. (Bild: VG Montabaur / S.Ditscher)
Neunkirchen.
In den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstags (16. Juni) ist durch einen Passanten Qualm aus einem Mehrparteienhaus in der Hochstraße gemeldet worden. Bei den Löscharbeiten stößt die Feuerwehr in der Dachgeschosswohnung auf einen Leichnam.
Gegen kurz nach halb sechs Uhr entdeckte ein Fußgänger Qualm, der aus der Dachgeschosswohnung kam. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand in der oberen Wohnung unter Kontrolle bringen. In dem Haus sollten nach ersten Erkenntnissen drei Personen wohnen. Zwei Bewohner sind durch die Rauchmelder auf den Brand aufmerksam geworden. Sie verließen selbständig das Haus und blieben unverletzt. Ein Bewohner der Dachgeschosswohnung hingegen wurde zunächst noch vermisst. Bei den Löscharbeiten stießen die Feuerwehrkräfte auf den Leichnam des 58-jährigen Bewohners in dessen Wohnung.
Die Kriminalpolizei erschien ebenfalls vor Ort. Der Brandort kann derzeit noch nicht betreten werden. Die Ermittlungen zu der Brandursache und die Todesursache des 58-Jährigen dauern noch an.
Zur Höhe des Brandschadens und ob zumindest die untere Wohnung bewohnbar ist, liegen derzeit noch keine Angaben vor.
Das Mons-Tabor-Bad in Montabaur feiert den Sommer und den 80. Geburtstag der DLRG: Am Samstag, dem 20. Juni, gibt es von 10.00 bis 13.00 Uhr Vorführungen der DLRG Ortsgruppe im Außenbecken, von 13.00 bis 17.00 Uhr sorgt das Zephyrus Disco-Team für Spaß und Aktionen im ganzen Bad - an Land und im Wasser. Aufblasbare Spielgeräte laden im Wasser zum Planschen und Toben ein, auf der Liegewiese gibt es Spiel- und Bewegungsangebote für alle kleinen und großen Besucher. Ein Profi-DJ sorgt für die passende Musik zur Sommer-Pool-Party. Das Mons-Tabor-Bad gibt an diesem Tag 20% Preisnachlass auf die Einzel-Tagestickets: Kinder und Jugendliche zahlen 3,20 Euro, Erwachsene 4,80 Euro. Wer Bahnen schwimmen oder in Ruhe baden möchte, sollte an diesem Tag eines der benachbarten Schwimmbäder aufsuchen oder gerne am Sonntag kommen. (VG Montabaur)
Montabaur/Obererbach, Juni 2026 – Die europaweit vertretene Partei Volt hat Johannes Heinrich Eidt demokratisch als Kandidaten für die Landratswahl im Westerwaldkreis am 16. August 2026 nominiert. Die Volt-Mitglieder im Kreisgebiet stimmten für den 38-jährigen Sozialpädagogen aus Obererbach, der damit als erster Volt-Kandidat für das Landratsamt im Westerwaldkreis antritt.
Eidt ist verheiratet, Vater zweier Söhne und arbeitet hauptberuflich als Jugendhilfeplaner. In seiner Tätigkeit koordiniert er täglich die Zusammenarbeit von Verwaltung, Politik, freien Trägern und Bürgerinnen und Bürgern. Eine Erfahrung, die er als Fundament seiner Kandidatur versteht.
„Der Westerwald braucht eine moderne, erreichbare und bürgernahe Verwaltung. Es geht jetzt nicht um parteipolitische Lagerkämpfe, sondern darum, Verantwortung für die Zukunft unserer Region zu übernehmen." so Eidt nach seiner Nominierung.
Experte informiert in Westerburg
Westerwaldkreis. Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht stehen im Mittelpunkt eines Vortrags am Dienstag, 23. Juni, im Westerburger Café Wällerland: Ab 18.30 Uhr spricht Uwe Sauer vom Betreuungsverein des Regionalen Diakonischen Werks über diese Themen. Die Informationsveranstaltung ist kostenlos; um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. (Peter Bongard)
Rheinland-Pfalz/Lambsheim. Beim „Lesesommer“ und „Vorlese-Sommer“ sind die Roboter los: Als neue Maskottchen werben sie bei den erfolgreichen landesweiten Leseförderaktionen für das Lesen. Denn vom 15. Juni bis 16. August 2026 ist wieder Lesespaß angesagt: Rund 270 Bibliotheken in ganz Rheinland-Pfalz stellen Kindern und Jugendlichen exklusiv Bücher für das sommerliche Lesevergnügen bereit. Wer mitmacht und mindestens drei Bücher liest oder vorgelesen bekommt, kann mit etwas Glück einen von vielen attraktiven Preisen gewinnen. Den Startschuss für die vom Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) entwickelten Aktionen gab Kulturminister Sven Teuber am 15. Juni in der Gemeindebücherei Lambsheim.
Zur feierlichen Eröffnung begrüßten Barbara Eisenbarth-Wahl, Bürgermeisterin der Gemeinde Lambsheim sowie Michael Reith, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim die Gäste in der Gemeindebücherei. Das Rahmenprogramm wurde durch eine Lesung, eine Show des Zauberkünstlers Tim Silas sowie Beiträge der Kinder der Karl-Wendel-Grundschule und der Kindertagesstätte „Lambiland“ gestaltet.
„Lesen öffnet Welten und genau das erleben Kinder und Jugendliche beim Lesesommer und Vorlese-Sommer jedes Jahr aufs Neue. Als Vielleser und Leseförderer eröffne ich dieses Aushängeschild für Lesen und Literatur in Rheinland-Pfalz in diesem Jahr mit großer Freude. Kinder, die früh Spaß am Lesen entwickeln, entdecken nicht nur Geschichten, sie entdecken sich selbst und die Welt um sie herum. Wer ihnen dabei hilft, gibt ihnen etwas fürs Leben. Mein herzlicher Dank gilt den Bibliotheken im Land, den vielen Ehrenamtlichen vor Ort und dem Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz, das dieses Aushängeschild ins Leben gerufen hat und es Jahr für Jahr mit vollem Einsatz zum Leben erweckt", betont Kulturminister Sven Teuber.
„Die Lebenswelt von Jugendlichen und auch zunehmend von Kindern ist digitalisiert“, so Hans-Günter Scheer, kommissarischer Leiter des Landesbibliothekszentrums RLP. „Mit den beiden Leseförderaktionen ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlesesommer‘ bleiben wir unserem Anliegen treu, Anreize zum Lesen und Vorlesen zu schaffen. Wir sind überzeugt, dass die Lesefähigkeit eine wichtige Kulturtechnik bleibt, die auch in der digitalen Welt ihre Schlüsselrolle behalten wird. Mit dem ‚Lesesommer‘ und ‚Vorlese-Sommer‘ vermitteln die Bibliotheken Freude am Lesen und stärken gleichzeitig die Lesekompetenz der nachfolgenden Generationen. Sie bildet die Grundlage für einen kompetenten und verantwortungsvollen Umgang mit Medien, der für eine demokratische und gesellschaftliche Teilhabe wichtiger ist denn je.“
Betzdorf. „Finanzierung der Pflege“ lautet der Titel eines Informationsabends der Kreisverwaltung Altenkirchen, der am Donnerstag, 25. Juni, um 18 Uhr im Wilhelm-Boden-Saal der Kreisverwaltung (Parkstraße 1, Altenkirchen, Altbau, 1. Obergeschoss) stattfindet. Die Finanzierung der Pflege stellt häufig eine große Herausforderung für Pflegebedürftige dar. Reichen eigene Mittel und Leistungen der Pflegeversicherung nicht aus, kann Hilfe zur Pflege nach dem zwölften Sozialgesetzbuch in Betracht kommen. Markus Hahmann vom Sozialamt der Kreisverwaltung Altenkirchen gibt Antworten und referiert über die verschiedenen Möglichkeiten einer Pflegefinanzierung. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erwünscht.
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