Busse und Bahnen im VRM: Mobilitätspartner auch in schwierigen Zeiten
Die Auswirkungen der Corona-Pandemie treffen auch die ÖPNV-Verkehrsunternehmen im VRM-Gebiet hart. So sind in dem 10-monatigen Zeitraum von März bis Dezember 2020 die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 16,3% zurückgegangen. In einzelnen Monaten ging die Nachfrage sogar um 30% zurück, dies sind auch ungefähr die Größenordnungen, die in den ersten 3 Monaten des Jahres 2021 zu beobachten waren.
Diese Einbrüche sind die logische Konsequenz der Maßnahmen zur Kontaktbeschränkung, die eine verminderte Mobilität, z.B. durch das vermehrte Arbeiten im home office, mit sich bringt. Auch beim Freizeitverhalten wurde an alle appelliert, zu Hause zu bleiben, um eine weitere Ausbreitung des Virus zu erschweren. Mit Hilfe von Trennscheiben ist im Busverkehr der vordere Bereich zum Einstieg und Erwerb von Fahrkarten freigegeben. Weitere Verhaltensregeln wie das Abstandhalten, zu der u.a. die Befolgung der Maxime „Erst aussteigen lassen, dann einsteigen.“ oder auch das verteilte Sitzen im Fahrzeug zur Sicherung der Abstandswahrung zählen, haben dazu geführt, dass der ÖPNV nicht Brennpunkt des Infektionsgeschehens ist. Hierzu tragen auch die umfangreichen Hygieneschutzmaßnahmen wie die verstärkten Reinigungsintervalle und der vermehrte Einsatz von Desinfektionsmitteln bei. Dies ist zumindest das Ergebnis aller bisherigen zu diesem Thema verfassten Untersuchungen. Mit dazu beigetragen haben hier ggf. auch die Mund-Nase-Bedeckungen, die mittlerweile durch das Tragen medizinischer Masken ersetzt wurden.
Neues Zuhause für die Jäger der Nacht
Im Rahmen einer Naturschutzaktion stellt die Untere Naturschutzbehörde des Westerwaldkreises 60 Fledermausflachkästen für interessierte Bürger zur Anbringung an ihren Gebäuden zur Verfügung. Bei der Aktion wird der Westerwaldkreis von der Will und Liselott Masgeik-Stiftung und dem Bildungswerk Hessische Wirtschaft e.V. in Montabaur unterstützt.
Im Rahmen eines Praxisprojektes des Bildungswerks der Hessischen Wirtschaft e.V. in Montabaur, fertigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer verschiedener Lehrgänge für berufliche Rehabilitation – gefördert von der Deutschen Rentenversicherung und Berufsgenossenschaften durch die „Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben“ im SGB IX – mehrere Fledermauskästen. In diesen Kursen können sich Menschen mit Beeinträchtigung auf ihrem Weg zurück ins Arbeitsleben erproben und ihre Integration zielführend beeinflussen Unter fachgerechter Anleitung des Lehrgangsverantwortlichen Peter Bill wurden die Fledermauskästen nach Vorgaben des NABU erstellt. Im Vordergrund stand die Langlebigkeit und tiergerechte Ausführung der Kästen. Quelle Foto: Pressestelle der Kreisverwaltung v.l.n.r. Dipl. Biol. Philipp Schiefenhöven, Hilde Umlauf und Peter Bill.
Koblenz (ots)
Auch das Polizeipräsidium Koblenz beteiligte sich gestern am europaweiten, 24-Stunden dauernden, ROADPOL-Speed-Marathon.
Bei den Kontrollmaßnahmen haben die Polizeidienststellen des PP Koblenz an 48 Kontrollstellen mit insgesamt 141 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mitgewirkt.
Im Ergebnis wurde die Geschwindigkeit von 84.926 Fahrzeuge gemessen, 251 Fahrzeuge wurden an den Kontrollstellen angehalten und die überhöhte Geschwindigkeit beanstandet.
Weitere 3.019 Fahrzeuge wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit durch aufgestellte Überwachungsgeräte automatisiert erfasst. Auch hier werden die entsprechenden Bußgeldverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Koblenz)
Mainz (ots)
Im Zeitraum vom 13. bis zum 16. April führten 17 EU-Mitgliedsstaaten und neun Bundesländer länderübergreifende Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstage durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum durch gezielte Kontrollen zu stärken.
Die nationale Durchführung erfolgte in Absprache mit dem Bundeskriminalamt durch das Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg. In Rheinland-Pfalz koordinierte das LKA das Einsatzgeschehen. Schwerpunkt dieser grenzübergreifenden Kontrollen ist die Bekämpfung der Bandenkriminalität in jeglichen Deliktsfeldern, darunter
- Laden- und Wohnungseinbruchsdiebstahl,
- Kfz-, Betäubungsmittel- und Urkundenkriminalität,
- Menschen- und Waffenhandel,
- Zuwiderhandlungen gegen Zoll- und Steuervorschriften,
- ausländerrechtliche Verstöße.
Es waren insgesamt 233 Polizeibeamtinnen und -beamte in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Im Kontrollzeitraum wurden 404 Fahrzeuge und 648 Personen kontrolliert. Es kam zu einer vorläufigen Festnahme auf Grund illegaler Einreise.
Insgesamt wurden 20 Strafanzeigen gefertigt. Im Polizeipräsidium Trier wurden im Rahmen einer Durchsuchung unter anderem 50 Schuss scharfe Munition sichergestellt. Bei einer Personenkontrolle in der Ortslage Gerolstein verweigerte eine zu kontrollierende Person die Durchsuchung und leistete Widerstand gegen die eingesetzten Beamten. Hierbei wurde ein Beamter leicht im Gesicht verletzt. Er blieb weiterhin dienstfähig. (Quelle Polizei Rheinland-Pfalz)
Limburg, 17. Mai 2026 – Mit einer großen Abschlussfeier ist am Sonntagmittag das 11. Hessische Landeskinderturnfest (LKTF) in Limburg erfolgreich zu Ende gegangen. Die Lahnstadt war seit Freitag eine lebendige Bühne für rund 4.500 Kinder, Jugendliche und ihre Trainer*innen.
„Ich mach mit!“ schallte es aus zahlreichen Kinderhälsen, als beim großen Finale ein letztes Mal gemeinsam mit Maskottchen Freddy der Turnfesttanz getanzt wurde. Der gleichnamige Song der „Honigkuchenpferde“ lief das ganze Wochenende immer wieder – in den Schulunterkünften, Wettkampfhallen, bei den Mitmachangeboten und vor allem auch auf der großen Bühne an der Kreissporthalle. „Das 11. Hessische Landeskinderturnfest war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Limburg hat uns als Gastgeberstadt begeistert, und die Kinder haben mit ihrem Enthusiasmus bewiesen: Turnen verbindet – über Vereinsgrenzen, über Generationen und über alle Unterschiede hinweg,“ fasst Svenja Kaiser, Vorsitzende der Hessischen Turnjugend, die vergangenen drei Tage zusammen. „Das Motto ‚Turnen, lachen –Welt bunter machen' wurde hier ganz real gelebt.“
Weiterlesen ...Buchfinkenland: Der traditionsreiche jährlicher Wochenendausflug führt den Westerwald-Verein Buchfinkenland diesmal in die ebenso reizvolle wie moderne Barockstadt Ludwigsburg nördlich von Stuttgart. An den sicher drei goldenen Herbsttagen vom 11. bis 13.9. dürfen die Reiselustigen in der Region zusammen viele touristische und auch gesellige Höhepunkte erleben.
Weiterlesen ...Derzeit geben sich Musiker und Musikerinnen in der Kultkneipe „Linde“ im Betzdorfer Klosterhof die Klinke in die Hand. So gastiert am 23.05.2026 L.A. VOX auf der Minibühne der gemütlichen Kneipe. Das Acoustic-Duo bietet einen bunten Mix der verschiedensten Musikrichtungen, die professionell präsentiert werden.
Weiterlesen ...Koblenz (ots)
Das Rennen dauert 24 Stunden. Aber auch die Polizei war wie immer am Rennwochenende des 24h-Rennens auf dem Nürburgring über mehrere Tage rund um die Uhr im Einsatz, um einen möglichst reibungslosen Ablauf um das Rennen herum zu gewährleisten.
Die von der Polizeidirektion Mayen geplanten Einsatzmaßnahmen beginnen regelmäßig in der Phase der Anreise im Laufe der Woche und steigern sich bis zum Wochenende. Bereits am Mittwoch fanden sich zahlreiche Motorsportfans zum Adenauer Racing Day im Stadtkern von Adenau ein. Hier führte die Polizei schon entsprechende, vorgeplante Verkehrsmaßnahmen durch.
Weiterlesen ...Linkenbach (ots)
Am 17.05.2026 erreichte die Polizeiinspektion Straßenhaus die Meldung einer starken Rauchentwicklung aus einem Einfamilienhaus in der Ortslage Linkenbach. Personen seien keine mehr im Gebäude. Der Brand konnte durch die eingesetzte Feuerwehr sehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Das Wohnhaus ist aufgrund der Rauchentwicklung und Ausbreitung aktuell nicht bewohnbar. Die Schadenshöhe ist aktuell noch nicht sicher zu verifizieren, dürfte jedoch im unteren fünfstelligen Bereich liegen. (Polizei Straßenhaus)
Wegränder und Feldraine – kostbare
Lebensräume in ausgeräumten Feldlandschaften
NABU Hundsangen appelliert an Gemeinden, Landwirte und Straßenmeistereien:
In den letzten Jahren wurde immer wieder über das Insektensterben und den Rückgang der Feld- und Wiesenvögel berichtet. So hat sich die Zahl brütender Kiebitze in Deutschland seit den 1990 Jahren auf ein Viertel reduziert; die Anzahl der Rebhühner ist seit den 1970 sogar auf einen Bruchteil des ursprünglichen Bestandes geschrumpft. Zudem zeigte eine Studie im Jahr 2017, dass in den letzten 27 Jahren die Biomasse der Fluginsekten in Schutzgebieten Nordwestdeutschlands um über 75% zurückgegangen ist.