Horhausen (ots)
In der Nacht von Samstag (17.04.2021) auf Sonntag (18.04.2021) kam es zu mehreren Vorfällen wobei vermeintlich Jugendliche diverse Gegenstände auf und unmittelbar neben die Fahrbahn stellten. Dabei handelte es sich u.a. um Warnbarken bzw. Schilder, bis hin zu einem PKW Anhänger.
Zeugen, die Angaben zu den Personen machen können werden gebeten dies bei der Polizei Straßenhaus, unter der Tel. 02634/9520 zu melden. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Sessenhausen. Die trockenen Sommer der letzten Jahre haben dem Wald der Gemeinde stark zugesetzt. Vor allem die Monokulturen in Form der Fichte wurden dabei Opfer des Borkenkäfers. Der Klimawandel ist auch im Westerwald angekommen. Die einst grünen Täler und Höhen sind vielerorts verschwunden. Der im November letzten Jahres einstimmig beschlossene Forstwirtschaftsplan der Ortsgemeinde sieht allein für das Jahr 2021 eine Entnahme von 1.000 Festmetern Fichtenholz aus dem Waldbestand vor. Dies ist notwendig, um den weiteren Baumbestand vor der Ausbreitung des Borkenkäfers zu schützen und um das Nadelholz überhaupt noch einer Vermarktung zuführen zu können. Denn nicht zuletzt aus den Einnahmen wird die Wiederaufforstung des Waldes finanziert. So wurde im Frühjahr bereits damit begonnen 2.200 Traubeneichen, 1.000 Douglasien, 500 Stieleichen und 400 Rotbuchen neu anzupflanzen. Rund 32.000 € steckt Sessenhausen allein in diesem Jahr in den Forstbetrieb. Weitere Investitionen in die grüne Lunge der Gemeinde werden in den nächsten Jahren folgen müssen, um den Wald gegen den voranschreitenden Klimawandel zu rüsten. Hierbei wird auch auf Fördermittel des Landes und des Bundes zurückgegriffen. Nachfolgendes Bild im Bereich der Betriebszufahrt Kiosk A3 Landsberg an der Warthe / Höhe Försterstein zeigt beispielhaft die Neuanpflanzung von Bäumen auf einer gerodeten Fläche, wo zuvor ein großer Fichtenwald stand.
(Foto Wiederaufforstung hinter dem „Försterstein“ im Sessenhäuser Wald) (Quelle Gemeinde Sessenhausen)
Neuhäusel B49 (ots)
Am Sonntag, dem 18.04.2021, gegen 19:55 Uhr, ereignete sich auf der B49 zwischen den Ortschaften Neuhäusel und Montabaur ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Der Unfallverursacher befuhr mit seinem Fahrzeug (Geländewagen) die B49 aus Richtung Neuhäusel kommend in Fahrtrichtung Montabaur. Den ersten Ermittlungen nach geriet dieser aufgrund überhöhter Geschwindigkeit in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommendem Kleinwagen, welcher mit zwei Personen besetzt war. Hierbei wurden beide Fahrzeuginsassen des entgegenkommenden Kleinwagens leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden, der Kleinwagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend mit seinem Fahrzeug unerlaubt von der Unfallstelle in Richtung Montabaur. Den Angaben der Zeugen sowie derzeitigen Ermittlungen nach handelt es sich bei dem flüchtigen Geländewagen um einen dunklen oder aber beigen HYUNDAI Tucson tle. Das Fahrzeug dürfte im linken Frontbereich erheblich beschädigt sein. Hinweise zum Unfallverursacher oder aber zu dem Fluchtfahrzeug werden an die Polizeiinspektion Montabaur, 02602-9226 0, erbeten. (Quelle Polizei Montabaur)
Betzdorf. Für Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer hat die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger einen besonders hohen Stellenwert. Zur Gesundheit selbst, gehört daher auch immer Prävention. Somit lag es nahe in der Betzdorfer Stadthalle ein temporäres Corona-Schnelltestzentrum einzurichten, um im Kampf gegen die Pandemie aktiv mitwirken zu können. Der DRK Ortsverein Betzdorf e.V. organisierte gemeinsam mit der Stadt in Windeseile alles Nötige, um einen reibungslosen Ablauf bei den Schnelltests gewährleisten zu können. „Innerhalb einer Woche stand alles. Das ist Wahnsinn wie schnell so etwas aufgezogen werden kann, wenn alle mithelfen! Ich danke dem DRK Ortsverein Betzdorf, für sein enormes Engagement. Ohne euch wäre das Testzentrum gar nicht möglich!“, zeigte sich Stadtbürgermeister Benjamin Geldsetzer sehr erfreut.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)