„Es war einmal…“. So beginnen üblicherweise Märchen. Aber was sich in Montabaur in den letzten 25 Jahren zwischen der A3 und dem Stadtkern entwickelt hat, ist kein Märchen, sondern eine wahre Erfolgsgeschichte, deren Verlauf sich die Akteure zu Beginn kaum hätten träumen lassen. Mit der Abwicklung der Schlussrechnung wurde jetzt formal die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „ICE-Bahnhof Montabaur“ abgeschlossen. Im Rahmen eines Pressegesprächs würdigte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz die Bedeutung des Projektes und des ICE-Bahnhofs für das Land. Zusammen mit den aktuellen und vormaligen Verantwortlichen in Politik und Verwaltung ließ er die letzten 25 Jahre Revue passieren.
Die städtebauliche Entwicklungsmaßnahme „ICE-Bahnhof Montabaur“ ist formal abgeschlossen. Mit dabei waren: (v.l.) die langjährige Projektleiterin Lydia Berressem, Bürgermeister Edmund Schaaf, Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, die Landtagsabgeordnete Dr. Tanja Machalet, Innenminister Roger Lewentz, Investor Rainer Dommermuth von der Immobilienfirma S.K.E.T; Stadtbürgermeister a.D. Klaus Mies und Bürgermeister a.D. Dr. Paul Possel-Dölken (Bild: Stadt Montabaur / Olaf Nitz)
Koblenz (ots) - Am Mittwochvormittag kam zu einem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Koblenzer Schloßstraße. Gegen 10.08 Uhr verschaffte sich einer der Täter Zutritt zum Juwelier und bedrohte in der Folge die Angestellten mit einer Pistole. Er forderte sie in englischer Sprache auf, sich auf den Boden zu legen. Wenig später betraten zwei weitere Männer das Geschäft, wobei ein weiterer Täter ebenfalls mit einem Revolver bewaffnet war. Während die Angestellten auf dem Boden lagen, schlugen die Täter die Schaufensterauslagen ein und stahlen aus diesen hochwertige Uhren. Im Anschluss versprühten die Täter Pfefferspray und flüchteten in eine gegenüberliegende Passage. Anschließend setzten sie ihre Flucht mit am Altlöhrtor abgestellten Fahrrädern in Richtung Görgenstraße und wenig später in Richtung Entenpfuhl. Durch den Pfeffersprayeinsatz wurden vier Personen leicht verletzt. Die Täter wurden wie folgt beschrieben:
Täter 1. (1. Person im Geschäft) Etwa 40 Jahre alt, 170-185 cm groß, braune Schiebermütze, große dunkle Brille, blaue Jeans, braun/olivgrüne Winterjacke mit Pelzkragen,. Dieser fuhr mit einem dunklen Fahrrad davon.
Täter 2: Anfang 20 Jahre alt, etwa 185 cm groß, kurze schwarze Haare, schlank, dunkle Hose, dunkelkarierte Softshell-Jacke, Basecap. Dieser fuhr mit einem neoorangenen Mountainbike davon.
Täter 3: Etwa 19 Jahre alt, etwa 180 cm groß, dunkle Bomberjacke/Camouflage, dunkle Jeans, weiße Schuhe, kurze braune Haare. Dieser fuhr ebenfalls mit einem dunklen Mountainbike davon.
Die Kripo Koblenz bittet nun die Bevölkerung um Mitteilung verdächtiger Wahrnehmungen, die mit dem Raubüberfall in Verbindung stehen könnten. -Wer hat die Tat beobachtet? -Wer kann Angaben zu den Tätern und deren Flucht machen? -Wer hat verdächtige Wahrnehmungen kurz vor der Tat oder möglicherweise sogar Tage vor der Tat in der Nähe des Tatortes gemacht?
Hinweise bitte an die Kripo Koblenz.
Einstimmig verabschiedete der Verbandsgemeinderat (VGR) von Montabaur den Haushaltsplan für das Jahr 2018. Einmütig war das Urteil der Ratsmitglieder aller Fraktionen zu dem Zahlenwerk: Die Verbandsgemeinde (VG) Montabaur steht finanziell gut da. Der Haushalt ist ausgeglichen, die anstehenden Investitionen in Höhe von 5,75 Mio Euro können ohne neue Kredite aus den Rücklagen finanziert werden, die Schulden werden weiter abgebaut und der Umlagesatz bleibt unverändert niedrig. Schwerpunkt der Ausgaben und Investitionen in 2018 und den Folgejahren werden der Neubau des Verbandsgemeindehauses, die Schulen und die Feuerwehren sein. Bild: Aus dem alten Bahnhof in Ruppach-Goldhausen ist ein modernes Wohnhaus geworden. Die Maßnahme haben die Ortsgemeinde und die VG im Rahmen der Dorferneuerung gefördert und begleitet. (Bild: Felix Klumpp)
Westerburg / Westerwaldkreis (ots) - Am 12.12.2017, um 02.00 Uhr, bemerkte eine Streifenwagenbesatzung einen optischen Alarm an der Aral-Tankstelle in Westerburg in der Willmenroder Straße. Eine sofortige Nachschau ergab, dass soeben ein Einbruchdiebstahl stattgefunden hatte. Wie die Beamten feststellten, hatte der Täter mittels eines Steines ein Loch in die Glastür geworfen, war durch diese Öffnung ins Tankstelleninnere gekrochen und hatte dort eine Kasse mit einem geringen Bargeldbetrag entwendet. Auf Grund von Videoaufzeichnungen hatte der maskierte Einzeltäter um 01.52 Uhr mit der Tatausführung begonnen. Eine sofortige Fahndung verlief negativ. Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei bittet um sachdienliche Hinweise.
Das Programm:
Donnerstag, 18. Juni 17:30Uhr Zeltaufbau und Herrichten des Festplatzes
Freitag, 19. Juni 18:00 Uhr Kranzwickeln der Kirmesjugend
Samstag, 20. Juni 15:00 Uhr Kirmesbaumstellen
20:00 Uhr Musik und Tanz mit „DJ Julian“
von VTP-Veranstaltungstechnik
Der Kulturförderverein der Verbandsgemeinde Wallmerod lädt zum „Plattschwätzen“ ein. Am Freitag, den 07. August um 19 Uhr, findet in „Eidtsfritze Schauer“, Kirchstr. 4 in Hundsangen wieder ein Abend mit Vorträgen „uff Platt“ statt. Wer Interesse hat, etwas vorzutragen oder zu singen, kann sich gerne bei Brinja Marschall Tel. 06435 508-338 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Dieter Ehinger Tel. 06435 508-221 (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) melden. Gerne kann auch spontan etwas vorgetragen werden. Die musikalische Unterhaltung ist, wie immer, von „Eidtsfritze Hubert“ und „Onnergässer Otto“ gesichert. Für die Verpflegung steht die Freiwillige Feuerwehr Hundsangen hinter der Theke und am Grill. Die Gäste können gerne mit einstimmen, wenn Volkslieder und Schlager gesungen werden. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.
( Simone Kappes )
Gemeinschaftsveranstaltung mit der NABU-Gruppe Guckheim
Sonntag, 21. Juni, 10:00 - ca. 13:00 Uhr
Referent: Prof. Dr. Klaus Fischer, Koblenz, Institut für Integrierte Naturwissenschaften Abteilung Biologie der Universität Koblenz
Treffpunkt: 56457 Westerburg, Wäller Park, Rheinhold-Ferger-Straße, am Eingangstor der
ehem. Wäller Kaserne
Mitzubringen: Fernglas, evtl. Spektiv und Bestimmungsbuch/App
Teilnahmebeitrag: Kostenfrei - aber wir freuen uns über eine SPENDE!
„Sonntagsausklang“ – so nennt sich eine Andachtsreihe, die Ehrenamtliche der Evangelischen Christusgemeinde Sayn-Wied-Westerwald Ende April ins Leben gerufen haben. Etwa drei Mal pro Monat lädt das Team um 18 Uhr in die Evangelische Kirche Rückeroth ein – zum Innehalten, Zuhören, Beten, Singen. Ein Herzenssache für die Engagierten: Alle Helfenden wirken unentgeltlich am „Sonntagsausklang“ mit.
Hanne Michel ist seit Jahrzehnten in der Kirchengemeinde Rückeroth aktiv und erklärt die Idee hinter dem Projekt: „Seit unsere Region zur Gesamtkirchengemeinde zusammengewachsen ist, findet hier in Rückeroth nur noch einmal im Monat ein Gottesdienst statt. Uns war es aber ein Anliegen, jede Woche eine Art Gottesdienst im Ort zu feiern.“
Mit „uns“ meint sie einen Kreis engagierter MitarbeiterInnen, die das Projekt ins Leben gerufen haben. Seit April finden in den Wochen ohne regulären Sonntagsgottesdienst die Feiern statt: mit viel Musik, Predigten, gemeinsamen Gebet und Zeit, zur Ruhe zu kommen. „Wir haben etliche UnterstützerInnen gefunden“, freut sich Hanne Michel: „Menschen, die ehrenamtlich Musik machen oder predigen und den Gottesdienst zu etwas Besonderem machen: Eine klassische Liturgie gibt’s abgesehen vom Vaterunser und dem Segen nicht; die Abende sind recht frei und lassen Raum.“
Das kommt offenbar an, denn die Abende waren bislang immer gut besucht. Nach dem nächsten am 21. Juni gibt es dann erst einmal eine Sommerpause, danach geht die Reihe weiter: Am 16. August sind wieder alle eingeladen, in der Evangelischen Kirchen Rückeroth mitzufeiern und den Sonntag in Ruhe ausklingen zu lassen.
(Peter Bongard)
Der FDP-Kreisverband Westerwald hat sich beim Bezirksparteitag des FDP-Bezirksverbandes Koblenz in Neuwied personell, inhaltlich und in den Debatten deutlich eingebracht. Im Mittelpunkt standen aus Westerwälder Sicht ein einstimmig angenommener Antrag zur Auflösung der Pflegekammer Rheinland-Pfalz sowie personelle Veränderungen im Bezirksverband.
Besonders freuen konnte sich der Kreisverband über die Wahl von Patrick Häbel in den Bezirksvorstand. Häbel, stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP Westerwald, wurde mit einem starken Ergebnis von 88 Prozent der Stimmen zum Beisitzer gewählt. Er wird künftig als neue Personalie aus dem Westerwald die Interessen des Kreisverbandes im Bezirksvorstand vertreten.
Für die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen der St.-Martin-Grundschule in Elkenroth wurde der Besuch bei der Feuerwehr zu einem spannenden Erlebnis. Das Gemeinschaftsprojekt der Löscheinheiten Elkenroth und Kausen fand in diesem Jahr erstmals unter dem Motto „Nur gemeinsam geht’s voran“ statt.
Zu Unterrichtsbeginn wanderten die Abgangsklassen zum Elkenrother Feuerwehrhaus. Dort empfingen sie Florian Hüsch (FF Elkenroth) und Stefan Schwan (FF Kausen) sowie viele weitere Betreuer und Helfer der beiden Wehren.
Nach einer kurzen Begrüßung wurden die rund 50 Kinder in fünf gemischte Gruppen eingeteilt. Anschließend durchliefen sie abwechslungsreiche Stationen: Sie lernten die persönliche Schutzausrüstung einer Einsatzkraft kennen, erhielten Einblicke in ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) und übten den praktischen Umgang mit Feuerlöschern und Strahlrohren. Weitere Experimente verdeutlichten den sicheren Umgang mit Feuer. Zudem erfuhren die Kinder, wie ein Notruf korrekt abgesetzt wird und weshalb Rauchmelder lebenswichtig sind. Dabei nutzten die Feuerwehrleute das Schulklassenbetreuerset der Verbandsgemeinde-Feuerwehr mit Brandhaus, Notrufkoffer samt Telefonanlage und einem Experimentierkoffer.
Zum Abschluss verabschiedeten sich die Feuerwehrkameraden mit einem eindrucksvollen „Knall“, indem sie eine Fettexplosion demonstrierten. Mit kräftigem Applaus bedankten sich die Kinder für den gelungenen Vormittag. (Sarah Brühl)