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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Mit Beginn des Herbstes und der dunklen Jahreszeit wächst leider auch wieder die Gefahr von Wildunfällen auf den Straßen in der Region. Wer kennt das nicht: Man ist mit dem Auto in der Dämmerung oder bei Nacht unterwegs und plötzlich steht ein Reh oder ein Wildschwein im Scheinwerferlicht vor dem Auto. Ein Schreckmoment, keine Frage. Deshalb appelliert die Polizei auch in diesem Jahr wieder rechtzeitig zur "Wildwechsel-Saison":

-Vor allem in Waldgebieten gilt: Wildwechsel-Schilder beachten und den Fahrbahnrand im Blick behalten
-Fahren Sie vorsichtig und vor allem nicht zu schnell, denn Wildwechsel sind zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich
- Die frühen Morgenstunden vor der Dämmerung und die frühen Abendstunden sind besonders gefährlich.
- Wildtiere sind selten allein unterwegs - gerade Wildschweine sind oft in Rotten von fünf, zehn oder mehr Tieren zusammen unterwegs. Vorsicht gilt aber auch, wenn ein Reh die Fahrbahn gekreuzt hat. Die Autofahrer sollten sich auch hier auf weitere Tiere gefasst machen.
- Fuß vom Gas - so lautet die Devise, wenn ein Wild gesichtet wird. Blenden Sie das Licht ab und hupen Sie - das vertreibt die Tiere am ehesten.
- Weichen Sie nur aus, wenn dies gefahrlos möglich ist, denn Kollisionen mit Wildtieren verlaufen meist glimpflicher als solche mit dem Gegenverkehr oder einem Baum.

Von Dienstag auf Mittwoch haben Einbrecher einen Getränkemarkt in der Brunnenstraße in Lindenholzhausen heimgesucht. Die unbekannten Täter öffneten gewaltsam das Zufahrtstor des Marktes und machten sich im Anschluss an drei Eingangstüren des Gebäudes zu schaffen. Nachdem es den Tätern gelungen war, das Gebäude zu betreten und nach Wertgegenständen zu durchsuchen, ergriffen sie mit Bargeld in Höhe von mehreren Hundert Euro die Flucht. Mögliche Zeugen oder Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei in Limburg in Verbindung zu setzen.

Am Mittwochmorgen hat ein flüchtender Motorrollerfahrer in Limburg ein Fahrrad nach einem Streifenwagen geworfen. Der Verkehrsteilnehmer war der Streife gegen 04.30 Uhr aufgefallen, da er über die Kreuzung von der Westerwaldstraße in die Dieselstraße fuhr, obwohl die Ampelanlage für ihn rot zeigte. Besonders auffällig war, dass der Fahrer während der Fahrt ein Fahrrad in einer Hand hielt. Die Beamten nahmen die Verfolgung des Mannes bis in die Siemensstraße auf, ohne dass der Fahrer auf die Anhaltezeichen der Streife reagierte. Ganz im Gegenteil: In der Siemensstraße warf der Mann dann das Fahrrad, bei dem sich um ein schwarzes Mountainbike vom Typ Rockrider der Marke B´Twin handelt, vor den Streifenwagen, so dass das Polizeifahrzeug nicht mehr ausweichen konnte und über das Mountainbike fuhr. Auch konnten die Beamten dem Mann kurze Zeit später nicht mehr folgen, da der Täter mit dem motorisierten Zweirad in Richtung Offheimer Weg flüchtete und dieser Weg durch einen Pfosten für Pkw gesperrt ist. Doch die Streife gab die Fahndung nach dem Flüchtenden nicht auf und fand den Roller wenig später auf dem Parkplatz eines Mehrfamilienhauses in der Straße "In der Schwarzerde". Allerdings fehlte von dem Fahrer jede Spur.

Am Mittwochabend hat sich ein Audi auf der Landesstraße 3322 zwischen Schupbach und Obertiefenbach überschlagen. Die 22-jährige Fahrerin war mit ihrem Pkw in Fahrtrichtung Obertiefenbach unterwegs, als sie die Kontrolle über den Audi verlor und nach links von der Fahrbahn abkam. Dabei überschlug sich der Pkw und kam schließlich auf dem Dach liegend in einem Straßengraben zum Stillstand. Glücklicherweise konnte die Fahrerin ihren Audi nach dem Unfall unverletzt verlassen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 4.000 Euro geschätzt.

Auch zwei Tage nach dem Brand der Schützenhalle in Neustadt-Rott gehen die Ermittlungen zur Brandursache weiter. Der Brandort wurde gestern Nachmittag von einem Brandsachverständigen und einem Spürhund aufgesucht. Ein Ergebnis liegt allerdings noch nicht vor. Es sind weitere Auswertungen und Ermittlungen erforderlich, die noch mehrere Tage in Anspruch nehmen werden, so die Polizei.

20181012 ICEBrandAb Samstag, den 20. Oktober, fahren wieder Züge auf der Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt. Um den Zugverkehr schnellstmöglich wieder aufzunehmen, wurde in einem ersten Schritt das weniger beschädigte Gleis befahrbar gemacht. Mehr als zwei Drittel der regulären Züge fahren dann wieder. Es kommt dabei noch zu Einschränkungen und Haltausfällen. Die Strecke musste wegen eines ICE-Brands am vergangenen Freitag in beide Richtungen gesperrt werden. Es entstand ein erheblicher Schaden an der Infrastruktur.
Berthold Huber, DB-Vorstand Personenverkehr: „Für die betroffenen Fährgäste wird sich die Situation ab Samstag deutlich verbessern. Die Reparaturteams vor Ort sind weiterhin rund um die Uhr im Einsatz, um auch das zweite Gleis so schnell wie möglich wieder befahrbar zu machen.“
Alle betroffenen Verbindungen werden ab Freitag in den Auskunftsmedien mit Informationen hinterlegt sein, ob die Züge verkehren und mit welchen Einschränkungen die Fahrgäste rechnen müssen.