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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.
Rengsdorf (ots)
Am späten Donnerstagnachmittag kam es auf der Bundesstraße 256 zwischen Bonefeld und Neuwied zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Ein PKW Fahrer und ein 56-jähriger Motorradfahrer befuhren in der genannten Reihenfolge die Bundesstraße 256 in Fahrtrichtung Neuwied. An der Anschlussstelle "Rengsdorf-West" nutzte der Motorradfahrer den Beschleunigungsstreifen der Auffahrt, um den PKW Fahrer zu überholen. Bei diesem Überholmanöver kam der Motorradfahrer, unmittelbar nach Ende des Beschleunigungsstreifens, nach rechts von der Fahrbahn ab. Im Rahmen von mehreren Gegenlenkversuchen verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. In Folge dessen stürzte er mit seinem Motorrad auf die Fahrbahn und prallte gegen mehrere Stützpfosten der Schutzplanke. Der Motorradfahrer erlitt multiple Verletzungen und verstarb infolgedessen an der Unfallstelle. Der Verkehr auf der Bundesstraße 256 wurde für den Zeitraum der Unfallaufnahme weiträumig umgeleitet. (Quelle Polizei Neuwied)
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen Verantwortlichen einer mittlerweile insolventen gemeinnützigen Einrichtung im Rhein-Lahn-Kreis Anklage zum Landgericht - Wirtschaftsstrafkammer - in Koblenz erhoben.
Dem Angeschuldigten wird vorgeworfen, im Zeitraum zwischen Februar 2020 und Dezember 2021 in insgesamt 251 Fällen unberechtigt auf Kosten der gemeinnützigen Einrichtung Anschaffungen für private Zwecke - insbesondere von teuren e-Bikes - getätigt und sich von Konten der Einrichtung Geldbeträge verschafft zu haben. Hierdurch soll ein Schaden in Höhe von 598.000,- EUR entstanden sein. Die Staatsanwaltschaft bewertet dies jeweils als Untreue in einem besonders schweren Fall. Soweit die Untreuetaten in 62 Fällen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit der gemeinnützigen Einrichtung erfolgt sein sollen, wird dem Angeschuldigten in der Anklageschrift darüber hinaus jeweils tateinheitlich ein Bankrott durch Beiseiteschaffen von Vermögen zur Last gelegt.
Zusätzlich soll der Angeschuldigte nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft für das Nichtabführen von Arbeitnehmeranteilen zur Sozialversicherung in 24 Fällen mit einer Schadenssumme von ca. 49.000,- EUR zum Nachteil mehrerer gesetzlicher Krankenkassen verantwortlich sein. Diese Handlungen werden ihm in der Anklageschrift als Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt (§ 266a Absatz 1 Strafgesetzbuch) zur Last gelegt. Schließlich wird dem Angeschuldigten vorgeworfen, einen Insolvenzantrag trotz Eintritts der Zahlungsunfähigkeit nicht rechtzeitig gestellt und dadurch den Tatbestand der Insolvenzverschleppung verwirklicht zu haben (§ 15a Absatz 4 Insolvenzordnung).
Der gegen den Angeschuldigten zu Beginn des Ermittlungsverfahrens im Dezember 2021 ergangene Haftbefehl wurde durch die Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Koblenz zwischenzeitlich gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.
Termin zur Hauptverhandlung ist noch nicht bestimmt, da zunächst dem Angeschuldigten im Zwischenverfahren rechtliches Gehör zu gewähren ist und das Landgericht über die Eröffnung des Verfahrens zu entscheiden hat. Bitte wenden Sie sich wegen des Fortgangs des gerichtlichen Verfahrens zu gegebener Zeit an die Pressestelle des Landgerichts Koblenz.
In dem beschriebenen Tatkomplex wird gegen zwei weitere Beschuldigte ermittelt, bei denen es sich um eine Verantwortliche und einen Beschäftigten der gemeinnützigen Einrichtung handelt. Gegen die weitere Verantwortliche der gemeinnützigen Einrichtung ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachts der Beihilfe zu mehreren der angeklagten Untreuehandlungen (§§ 266 Absatz 1, 27 Strafgesetzbuch). Gegen den Beschäftigten der gemeinnützigen Einrichtung besteht der Anfangsverdacht der Hehlerei gemäß § 259 Absatz 1 Strafgesetzbuch. In beiden Verfahren dauern die Ermittlungen an. (Quelle Staatsanwaltschaft Koblenz)
Mündersbach (ots)
Am Morgen des 24.06.2022 kam es zur Kolission begegnender Fahrzeuge auf der B 414, zwischen Höchstenbach und Mündersbach. Der Fahrzeugführer eines Transporers befuhr die B 413 aus Richtung Höchstenbach kommend in Richtung Mündersbach. Vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit verlor der 22-jährige Fahrzeugführer des Transporters in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, geriet ins Schleudern und kollidierte mit dem PKW der entgegenkommenden 34-jährigen Fahrzeugführerin. Die 34-jährige Unfallbeteiligte wurde bei dem Zusammenstoß leicht verletzt und in ein umliegendes Krankenhaus verbracht. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Die B 413 war für ca. 2 Stunden zum Teil voll gesperrt, da die Fahrbahn durch ein Fachunternehmen von Betriebsstoffen gereinigt werden musst. Die Schadenshöhe liegt im unteren fünfstelligen Bereich. (Quelle Polizei
(wie) Am Mittwochmorgen hat ein Mann auf einem Friedhof in Limburg randaliert und versucht einen anderen Mann mit einer Schere zu verletzen. Die Polizei wurde gegen 10:20 Uhr zum Friedhofsweg gerufen, da dort ein Mann Friedhofsbesucher angepöbelt und beleidigt hatte. Zudem soll der Mann auf dem Friedhof campiert haben. Ein 58-jähriger Friedhofsgärtner hatte den 26-Jährigen daraufhin angesprochen und schließlich des Friedhofes verwiesen. Dies schien der 26-Jährige nicht einsehen zu wollen und es kam zu Handgreiflichkeiten. Er versuchte schließlich den 58-Jährigen mit einer Schere in den Oberschenkel zu stechen. Glücklicherweise wurde der Stich durch ein Werkzeug in der Hosentasche des Gärtners abgewiesen. Dann schlug der 26-Jährige dem 58-Jährigen ins Gesicht, wobei dieser verletzt wurde. Mithilfe eines Zeugen gelang es dem 26-Jährigen die Schere zu entwinden und ihn bis zum Eintreffen der Polizei zu Boden zu bringen und festzuhalten. Die Beamten nahmen den Mann fest und legten ihm Handfesseln an. Der 58-Jährige wurde vom Rettungsdienst behandelt. Nach Klärung des Sachverhaltes wurde der 26-Jährige zur Verhinderung weiterer Straftaten im Polizeigewahrsam untergebracht. (Quelle Polizei Limburg)
Limburg, Werner-Senger-Straße, Dienstag, 21.06.2022, 09:30 Uhr
(wie) Am Dienstagmorgen wehrte sich in Limburg ein Ladendieb gegen den Ladendetektiv, als dieser ihn festhalten wollte. Ein Ladendetektiv beobachtete einen 20-Jährigen beim Diebstahl eines Parfüms in einem Kaufhaus in der Werner-Senger-Straße. Als er den Mann ansprach und festhalten wollte, wehrte dieser sich gegen den Detektiv und versuchte sich loszureißen. Da der Dieb immer aggressiver wurde hat der Ladendetektiv ihn mithilfe eines Zeugen zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Hierbei verletzte sich der Dieb. Auch gegenüber den Polizeibeamten beruhigte sich der 20-Jährige nicht und musste mit Handfesseln fixiert werden. Nach Behandlung von Rettungssanitätern und im Krankenhaus wurde der 20-Jährige für weitere polizeiliche Maßnahmen mit zur Dienststelle genommen und anschließend wieder auf freien Fuß gesetzt. Er muss sich nun wegen eines räuberischen Diebstahls verantworten. (Quelle Polizei Limburg)
Hachenburg (ots)
Im Laufe des Wochenendes vom 17.06. bis 20.06.2022 wurden durch bisher unbekannte Täter mehrere Deckenleuchten im Verbindungsgang von der Realschule Plus zur Rundsporthalle beschädigt. Die Leuchten wurden hierbei mutwillig aus der Deckenverkleidung gerissen, wodurch ein nicht unerheblicher Schaden entstanden ist.
Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Hinweise zu dem / den Verursachern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hachenburg (Tel.: 02662 / 95580) zu melden. (Quelle Polizei Hachenburg)