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Bei Radio Westerwald lesen Sie täglich neue Meldungen, Polizeiberichte und Veranstaltungsnews aus dem gesamten Westerwaldkreis. Ob Höhr-Grenzhausen, Montabaur, Hachenburg oder Bad Marienberg – wir berichten über alles, was die Region bewegt.

Die Schulsozialarbeit an den Schulen in Trägerschaft des Westerwaldkreises soll weiter verstärkt werden. Den entsprechenden Antrag hat die Kreistagsfraktion der CDU gestellt, mit dem sich der Kreistag am 12. April befasst. Sie fordern die Stellenanzahl für die kreiseigenen Gymnasien ab dem Jahr 2020 zu verdoppeln. An den RealschulenPlus in Montabaur und Hachenburg sowie der IGS Selters soll unter Nutzung von Fördermitteln eine Aufstockung um jeweils eine Viertel Stelle erfolgen. Außerdem fordern die Christdemokraten die Zuschüsse für die Gymnasien in privater Trägerschaft ebenfalls zu verdoppeln. Die Gesamt-Mehrkosten von ca 135.000 Euro pro Jahr sollen in den Haushalt 2020 eingestellt werden. Die Fördermittel des Landes sollen für die Realschulenplus in Trägerschaft der Verbandsgemeinden zur Verfügung gestellt werden.

Die IHK Koblenz warnt Unternehmen erneut vor Formular- und Telefonfallen. Betriebe erhalten beispielsweise per Fax fingierte Rechnungen, Zahlungsaufforderungen oder aber auch die Aufforderung, Daten abzugleichen oder neu anzugeben. In der Regel wurde die entsprechende Dienstleistung nicht bestellt und es besteht keine Pflicht zur Angabe von Unternehmensdaten. Die IHK rät allen Betrieben, entsprechende Aufforderungen genau zu prüfen und einen Blick in das "Kleingedruckte" zu werfen. Mögliche Fälle können beispielsweise an die Bundesnetzagentur gemeldet werden. Auch die IHK Koblenz steht für weitere Fragen zur Verfügung.

Der Verbandsgemeinderat hat in seiner Sitzung am 28. März 2019 einstimmig das Mobilitätskonzept „Leben im Dorf – Mobil mittendrin“ auf den Weg gebracht. Wie Bürgermeister Klaus Lütkefedder in der Sitzung erläuterte, soll im Bereich der VG Wallmerod die Mobilität insgesamt verbessert werden.
Einerseits gilt es die Erreichbarkeit der Orte in der Verbandsgemeinde zu verbessern und dauerhaft sicher zu stellen. Dies zielt auf die vorhandenen Einrichtungen (Verwaltung, Einkauf, Ärzte, usw.) ab. Zudem ist der Zugang zu kulturellen oder sonstigen Veranstaltungen ein wichtiger Teil der Einbindung in das dörfliche Leben.
Andererseits ist eine Lösung zur Erreichbarkeit von Orten außerhalb der Verbandsgemeinde erforderlich. Dabei sind insbesondere die umliegenden Städte Limburg, Montabaur, Westerburg) (z. B. Fachärzte, Krankenhaus, Einkauf) im Blick.

Der Westerwälder Kreistag beschäftigt sich in seiner Sitzung am 12. April mit einem möglichen Klimaschutzkonzept für den Kreis. Den entsprechenden Antrag hat die SPD-Kreistagsfraktion eingereicht. Vorbereitend sollen bis zur Sitzung im September mit dem Projektträger in Jülich die Fördermöglichkeiten für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes ermittelt und vorgestellt werden. Die Planungen sehen auch die Einstellung eines Klimaschutzmanagers vor. Ein Klimaschutzkonzept bilde somit eine verbindliche strukturelle Handlungsgrundlage für Klimaschutzaktivitäten des Westerwaldkreises, so die Westerwälder SPD in ihrem Antrag.

Medienberichten zufolge hat das Jobcenter Westerburg einem Hartz-IV-Empfänger empfohlen, auf einen nahe gelegenen Campingplatz zu ziehen. Grund sei der mangelnde, bezahlbare Wohnraum in der Stadt. Das Jobcenter soll seinen Kunden offiziell empfohlen haben sich beim dortigen Campingplatzbetreiber zu melden. Die Geschäftsleitung der Behörde dementiert die Vorwürfe und bezeichnet diese als Unsinn. Durch den Aufenthaltsort sei auch die Integration in den Arbeitsmarkt erschwert, so die Behörde weiter. Das der Lebensmittelpunkt auf einen Campingplatz verlagert werden soll, daran habe das Jobcenter kein Interesse.

Neuwied (ots) - Am frühen Abend des 02.04.2019 befuhren mehrere Verkehrsteilnehmer die B42 aus Richtung Bendorf kommend in Fahrtrichtung Neuwied. Dort stellten sie kurz hinter der Anschlussstelle Bendorf einen Kleinwagen fest, der äußerst unsicher geführt wurde. Einer der Pkw-Fahrer wählte daraufhin den Notruf. Er gab an, dass der Pkw in starken Schlangenlinien geführt werde. Zudem habe die Fahrerin des Kleinwagens diesen mitten auf der Fahrbahn bis zum Stillstand abgebremst. Die Verkehrsteilnehmer erkannten die Gefahr der Situation und lotsten das Fahrzeug gemeinsam in die Ausfahrt zum Industriegebiet Distelfeld. Die hinzugerufenen Beamten erkannten schnell, dass die 39 jährige Fahrerin erheblich unter Alkoholeinfluss stand. Eine durchgeführter Atemalkoholtest ergab den beachtlichen Wert von 1,97 Promille. Der Frau wurde auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen. Auf ihren Führerschein wird sie wohl einige Zeit verzichten müssen. Die Neuwieder Polizei lobt das besonnene und beherzte Eingreifen der Zeugen, wodurch vermutlich "Schlimmeres" verhindert werden konnte.