Am 19.08.2022 gegen 18:40 Uhr befuhr ein 32-jähriger Mann mit einem Trike die K54 aus Pottum in Fahrtrichtung Stahlhofen am Wiesensee. In einer langgezogenen Linkskurve kam er aus noch ungeklärter Ursache mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich im dortigen Straßengraben. Er erlag vor Ort seinen Verletzungen. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion in Westerburg zu melden. (Quelle Polizei Westerburg)
Nächster Workshop am 8. September 2022 in der Stadthalle Betzdorf
Dass mit Hochwasser nicht nur die Menschen zu kämpfen haben, die an großen Gewässern wie dem Rhein oder seinen Nebenflüssen leben, das mussten in den letzten Jahren auch vermehrt Bürgerinnen und Bürger in Gemeinden und Stadtteilen feststellen, die eigentlich fernab von Flüssen leben. Sogenannte Starkregenereignisse können zum Teil zu erheblichen Schäden durch Überflutungen, auch aus den Außenbereichsgebieten, führen. Typische Starkregen sind sommerliche Gewitter mit extrem großer Regenmenge in sehr kurzer Zeit. Das auftretende Oberflächenwasser scheint bei diesen Ereignissen von überall her zu kommen und kann nicht schnell genug abfließen. Die Modellberechnungen zeigen, dass in Zukunft Starkregenereignisse an Häufigkeit und Intensität zunehmen werden. Zuletzt ereilte die Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain ein solches Starkregenereignis an Fronleichnam 2018. Weite Teile waren am 31.05.2018 nach einem schweren Gewitter mit Starkregen und Hagel von Überflutungen betroffen.
Bildunterschrift: V.l.n.r.: Bürgermister Bernd Brato, André Krusche (Bauamt) und der Erste Beigeordnete Joachim Brenner sind sich einig: „Das Hochwasser- und Starkregenkonzept ist eine Gemeinschaftsaufgabe.“ (Quelle VG Betzdorf)
Wasserentnahme schadet Bächen
Ein Blick in die Westerwälder Gärten, Felder und Bäche genügt, um zu sehen, wie Natur und Landschaft unter der anhaltenden Trockenheit leiden. Wie einer Presseinfo der Kreisverwaltung zu entnehmen ist, stößt die zusätzliche Entnahme von Wasser aus Gewässern auf Unverständnis beim Kreisumweltamt. Denn laut Kreishaus verschärft die Entnahme die ohnehin brisante Situation.
Deshalb appelliert die Kreisverwaltung nun an die Westerwälderinnen und Westerwälder, die Entnahme aus Fließgewässern zu unterlassen. Das beinhaltet bereits den geringen Umfang, beispielsweise mit Gießkannen oder Eimern.
Montabaur (ots)
Am Donnerstag, 18.08.2022, gegen 22:35 Uhr, befuhr ein PKW-Fahrer die L 327 von Montabaur-Horressen aus kommend in Richtung Niederelbert. Unmittelbar vor dem Passieren des Fußweges, welcher rechtsseitig der Fahrbahn in Richtung B 49 führt, habe der Mann einen lauten Knall wahrgenommen und sodann feststellen müssen, dass seine Windschutzscheibe einen großen Riss aufwies. Anschießend sah er eine kleinere Person über den Fußweg in Richtung Bundesstraße weglaufen. Ein ca. 3 cm x 4 cm großer Stein konnte vor Ort aufgefunden werden. Dieser dürfte von der flüchtenden Person auf das vorbeifahrende Fahrzeug geworfen worden sein. Eine nähere Beschreibung des Täters liegt nicht vor, weshalb die Polizei Montabaur um Zeugenhinweise bittet. (Quelle Polizei Montabaur)
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.