Mainz (ots)
Gemeinsame Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft Osnabrück und Zentrale Kriminalinspektion Osnabrück, Staatsanwaltschaft Mainz und Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und Hessisches Landeskriminalamt sowie des Polizeipräsidiums Mittelhessen, Staatsanwaltschaft Amsterdam (Openbaar Ministerie) und der Polizei (Politie) Amsterdam - in enger Zusammenarbeit mit Bundeskriminalamt und Europol
Deutsch-niederländische Ermittler erneut erfolgreich - 13 Tatverdächtige festgenommen - Ermittlungen zu 12 Automatensprengungen - 28 Durchsuchungen umgesetzt - Sach- und Beuteschäden von mehreren Millionen Euro - Fahrzeugverleihfirmen im Fokus
19 Feuerwehrleute schließen ab, 23 gehen an den Start
Retten – Löschen – Bergen – Schützen. Das sind kurz gesagt die Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren. Zum Glück finden sich in der Verbandsgemeinde Montabaur immer wieder junge Menschen, die sich genau dieser Herausforderung stellen und sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Zu Beginn ihrer aktiven Tätigkeiten absolvieren die angehenden Feuerwehrleute eine zweijährige Grundausbildung, die sich aus dem praktischen Lernen in ihrer jeweiligen Ortswehr und einem Ausbildungsteil auf Kreisebene zusammensetzt, der Theorie und Praxis umfasst. In der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur beendeten kürzlich 19 Männer und Frauen diese Grundausbildung, weitere 23 gingen an den Start.
VG-Wehrleiter Jens Weinriefer ist zufrieden mit der großen Zahl der „Neulinge“. Aber er weiß auch: „Um den Bedarf langfristig zu decken, müssten es noch mehr Leute sein, die die Grundausbildung absolvieren und dann in den aktiven Dienst eintreten.“ In der Grundausbildung zeige sich deutlich, so der Wehrleiter, dass eine gute Jugendarbeit Früchte trägt: „Dort, wo wir aktive Bambini- und Jugendfeuerwehren haben, kommen immer einige Nachwuchskräfte in die Grundausbildung. Das ist schön.“ Auch komme es hin und wieder vor, dass Quereinsteiger zum Beispiel aus Sportvereinen sich für die Freiwillige Feuerwehr interessierten. „Allerdings dürften es mehr Frauen sein. Die sind bei uns leider noch unterrepräsentiert“, bedauert Weinriefer mit Blick auf die Zahlen der aktuellen Ausbildungsjahrgänge.
Grundausbildung abgeschlossen
Voller Stolz beendeten 3 Feuerwehrfrauen und 16 Feuerwehrmänner ihre Grundausbildung. Während ihrer zweijährigen Ausbildung absolvierten sie an fünf Wochenenden den obligatorischen Grundlehrgang, der unter der Führung des Westerwaldkreises steht. In diesem Lehrgang bekommen die Feuerwehrleute Wissen und Fertigkeiten in Theorie und Praxis vermittelt - als Ergänzung zu ihrer Ausbildung in der örtlichen Wehr. Am Ende legen die angehenden Feuerwehrleute eine Prüfung in Theorie und Praxis ab. Zum Abschluss besuchte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich die Lehrgangsteilnehmer im Gerätehaus in Montabaur und verpflichtete die erfolgreichen Absolventen per Handschlag zu Feuerwehrfrauen und –männern. Er dankte ihnen für die Bereitschaft, das Ehrenamt zu übernehmen und sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Ein besonderer Dank ging an Michael Hainze, der - ebenfalls ehrenamtlich - den Lehrgang geleitet hatte. Lob und Dank hatte auch der Stellvertretende Wehrleiter Patrick Weyand im Gepäck, der zu der kleinen Feierstunde gekommen war. Zu den Gratulanten zählten außerdem Carsten Stach, der Wehrführer des Löschzuges Montabaur, sowie Jens Weinriefer in seiner Funktion als stellvertretender Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Westerwaldkreises.
Grundausbildung begonnen
Voll gespannter Erwartung und Motivation haben 23 junge Männer ihre Grundausbildung zum Feuerwehrmann in der VG Montabaur begonnen. Im Gerätehaus in Neuhäusel hieß der Erste Beigeordnete Andree Stein die Neuen willkommen. Per Handschlag verpflichtete er sie zu Feuerwehrmannanwärtern und wünschte ihnen viel Spaß und allzeit gutes Gelingen für die nun begonnene Ausbildungs. Er dankte ihnen für ihre Bereitschaft, sich in der Feuerwehr zu engagieren. Wehrleiter Jens Weinriefer eröffnete den neuen Lehrgang zur Grundausbildung. Der Kurs wird 80 Stunden Theorie und Praxis umfassen; zu den Lerninhalten gehören neben den feuerwehrtechnischen Themen auch die Rechtsgrundlagen und Informationen zur Aufstellung, Ausbildung und Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. (Quelle VG Montabaur)
Koblenz (ots)
Am Sonntag, den 3. April 2022, befand sich der 25-jährige, männliche Geschädigte fußläufig auf dem Nachhauseweg von einer privaten Feier in der Rheinallee in Remagen, Ortsteil Kripp. Gegen 0:50 Uhr konnte er durch Zeugen bewusstlos und schwer verletzt auf der Straße liegend in der Rosenstraße, wenige Meter entfernt von der Einmündung zur Mittelstraße, aufgefunden werden. Aufgrund der bislang getätigten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass die Verletzungen durch Fremdeinwirkung beigebracht wurden.
Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können weder eine Tätlichkeit noch ein Verkehrsunfallgeschehen ausgeschlossen werden.
Die Polizei fragt: Wer hat Beobachtungen gemacht oder Informationen erhalten, die zur Aufklärung des Sachverhalts beitragen können?
Sachdienliche Hinweise bitte an die Kriminaldirektion Koblenz, Telefon: 0261 / 103-1 oder jede andere Polizeidienststelle. Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat, sowie zur Täterermittlung führen, hat der Leitende Oberstaatsanwalt in Koblenz eine Belohnung in Höhe von 3.000 Euro ausgesetzt.
Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen und Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtswegs entschieden. (Quelle Polizei Koblenz)
Mainz (ots)
Ermittlungen gegen Mitglieder der verbotenen Vereinigung "Kalifatsstaat" - Verhaftungen und Durchsuchungen in 6 Bundesländern
Unter Federführung des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz werden heute seit 06:00 Uhr in 6 Bundesländern insgesamt 3 Haftbefehle und 47 Durchsuchungsbeschlüsse gegen Mitglieder des "Kalifatsstaates" vollstreckt. Gegen die insgesamt 41 Beschuldigten besteht in den von den Generalstaatsanwaltschaften Celle, Koblenz und München sowie den Staatsanwaltschaften Düsseldorf, Frankfurt am Main, Karlsruhe und Köln geführten Ermittlungsverfahren der Verdacht des Verstoßes gegen ein Vereinigungsverbot nach § 85 Abs. 1 und 2 StGB und des Verbreitens von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen nach § 86 Abs. 1 Nr. 2 StGB.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, als Rädelsführer den organisatorischen Zusammenhalt der unanfechtbar verbotenen Vereinigung "Kalifatsstaat" aufrechterhalten bzw. sich an der Vereinigung "Kalifatsstaat" als Mitglied beteiligt bzw. als Nichtmitglied Propagandamittel dieser Vereinigung verbreitet zu haben. Bei dem "Kalifatsstaat", der von dem in Istanbul lebenden Metin Kaplan geführt wird, handelt es sich um eine islamistische Vereinigung mit Ziel der Errichtung eines islamischen Staates unter Ablehnung demokratischer und rechtsstaatlicher Grundsätze auf der Grundlage des Korans als Verfassung und der Scharia als allein geltendes Recht ist. (Quelle Polizei Rheinland-Pfalz)
Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist der Anbau der kath. Kita St. Martin fertiggestellt. 35 zusätzliche Plätze, moderne Räume und eine neue Küche schaffen beste Voraussetzungen für Kinder und pädagogisches Team. Zum Erfolg wurde das Projekt auch durch das große Engagement aller Beteiligten.
„Die Mühen haben sich gelohnt“, befindet Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher bei der Eröffnung des neuen Anbaus der Kita St. Martin. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit hat sie die neuen Räume zusammen mit Pfarrer Steffen Henrich feierlich eingeweiht. Auf den neuen 730 qm auf zwei Geschossen haben ab sofort 35 Kinder mehr Platz zum Spielen, Lernen, Lachen und gemeinsam Großwerden. Insgesamt kann die Kita nun 160 Kinder aufnehmen. Zehn davon sind Krippenplätze für Kinder unter zwei Jahren. Das gesamte Gebäude verfügt nun über eine 40-kW-Photovoltaikanlage, eine Wärmepumpe und eine Belüftungsanlage, die für ein angenehmes Raumklima sorgt. Auch neue Parkflächen sind entstanden. Stadt Montabaur ist Eigentümerin des Gebäudes, Trägerin der Einrichtung ist die Pfarrei St. Peter in Montabaur.
Weiterlesen ...WETZLAR | Wetzlar ist ein besonderer Ort gelebter Ökumene. Am Freitag, 30. Oktober 2026, lädt das Projekt „Ökumene der Gaben“ von 10:00 bis 17:00 Uhr zu einem Begegnungstag ein, der Einblicke in unterschiedliche christliche Traditionen eröffnet und Menschen verschiedener Konfessionen miteinander ins Gespräch bringt.
Im Mittelpunkt steht zunächst der Wetzlarer Dom, der seit Jahrhunderten von evangelischer und katholischer Gemeinde gemeinsam genutzt wird. Bei einer Führung durch die alte Simultankirche und im Gespräch mit Pfarrer Björn Heymer und Pfarrer Peter Hofacker erfahren die Teilnehmenden, wie das ökumenische Miteinander vor Ort gelebt wird. Nach einem gemeinsamen Mittagessen führt der Weg zum Evangeliums-Rundfunk (ERF). Susanne Thyroff, Leiterin des ERF, gewährt einen Blick hinter die Kulissen christlicher Medienarbeit. Der Besuch eröffnet zugleich einen Zugang zu freikirchlichen Perspektiven und zeigt, wie christliche Botschaften heute über unterschiedliche Medien Menschen erreichen.
Private Sammlung von Monika und Bernhard Winter ist durch die Fensterscheiben des Restaurantbereichs der Stadthalle zu sehen.
Auch wenn die Stadthalle Haus Mons Tabor derzeit noch nicht wieder für Veranstaltungen geöffnet ist, gibt es bereits etwas zu entdecken: Im Restaurantbereich haben Monika und Bernhard Winter Teile ihrer privaten Playmobilsammlung aufgebaut. Die liebevoll gestalteten Szenen können von außen durch die Fensterscheiben betrachtet werden und laden Passanten dazu ein, einen Blick auf die detailreiche Welt der kleinen Figuren zu werfen.
Weiterlesen ...Hasselbach (ots)
In der Zeit von Freitag, 25.09.2026, 12.00 Uhr, bis Montag, 28.09.2026, 07.00 Uhr, kam es in Hasselbach, Mehrbachtalstraße, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus einem Bagger. Dieser war auf einer Baustelle abgestellt. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Deutschland hat die Wahl: Wer erhält den Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises? Zur Abstimmung stehen knapp 500 Projekte und Personen, die an anderer Stelle schon überzeugt haben – alle haben bereits einen Preis für ihr Engagement erhalten. Das Publikumsvoting läuft ab Donnerstag, den 1. Oktober, 10:00 Uhr, bis zum 29. Oktober, 17:59 Uhr, unter deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis. Im vergangenen Jahr gaben fast 100.000 Menschen ihre Stimme ab.
Aus Rheinland-Pfalz stehen 42 Nominierte zur Abstimmung, aus Großstädten ebenso wie aus Dörfern. Sie sind unter anderem im Tierschutz, in der politischen Beteiligung junger Menschen und in der Theaterarbeit aktiv.
Weiterlesen ...Das Demokratie-Fest rund um das Gebäude der Verbandsgemeindeverwaltung hat Zeichen gesetzt für Vielfalt, Toleranz, Respekt und Menschlichkeit und damit für unsere Demokratie.
Foto: Röder-Moldenhauer
Nach den Begrüßungsworten von Bürgermeister Marvin Kraus und der Beigeordneten Eva Ehrlich-Lingens für das Team des Projektes „Demokratiesommer“ startete das Fest mit einem besinnlichen Teil, den der Chor „ChoRespondenz“ unter anderem mit dem Titel „Wir sind laut“ eröffnete. Es folgten Ansprachen von Pfarrer Rüdiger Stein für die Evangelische Kirche, Pfarrer Benedikt Wach für die Katholische Kirche und Imam Daniyal Ahmed Tamur von der Ahmadiyya- Muslim-Gemeinde.