Waldbreitbach (ots)
Am 19.04., 18:05 kam es im Feuerwehrgerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Waldbreitbach, VG Rengsdorf-Waldbreitbach, 56588 Waldbreitbach zu einem Brand eines PKW, welcher in der Fahrzeughalle des Feuerwehrhauses abgestellt war.
Es kam zum Brandausbruch, als ein schrottreifer PKW für eine technische Übung präpariert werden sollte. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Die Kriminalpolizei hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.
Vier Angehörige der Feuerwehr wurden mit dem Verdacht auf Rauchgasintoxikation ins Krankenhaus verbracht. Drei Personen konnten das Krankenhaus schon wieder verlassen.
Durch Rauch und Hitze entstand hoher Sachschaden am Gebäude und Teilen der in der Halle gelagerten Ausrüstung. Die ebenfalls in der Halle untergestellten Feuerwehrgroßfahrzeuge blieben unbeschädigt. Sie konnten rechtzeitig aus der Halle gefahren werden.
Ein Übergreifen der Flammen auf das Gebäude konnte durch die Löscharbeiten verhindert werden. (Quelle Polizei Straßenhaus)
Dausenau (ots)
Dausenau. Am Ostersonntag, gegen 17:00 Uhr, kam es auf einer Wiesenfläche zwischen Nassau und Dausenau neben der B260 zu einem Brand von ca. 3qm Wiesenflläche. Die freiwilligen Feuerwehren der umliegenden Ortsgemeinden mussten zur Löschung ausrücken. Die Polizei Bad Ems bittet die Bevölkerung um Mithilfe und Mitteilung eventueller verdächtiger Wahrnehmungen in diesem Zusammenhang. (Quelle Polizei Montabaur)
Westerburg (ots)
Anlässlich des in Tunerkreisen sogenannten "Car-Friday" wurden am diesjährigen Karfreitag durch Beamte der Polizeiinspektion Westerburg mehrere Verkehrskontrollen im Hinblick auf technische Veränderungen an Kraftfahrzeugen durchgeführt. In der Vergangenheit beschwerten sich immer wieder Bürger auf der Polizeiinspektion Westerburg bezüglich getunter und teilweise zu lauter Fahrzeuge. Es konnten insgesamt fünf Pkw im öffentlichen Verkehrsraum festgestellt und kontrolliert werden, bei denen auf Grund einer Vielzahl von Veränderungen die Verkehrssicherheit der Fahrzeuge nicht mehr gewährleistet war. So wurden unter anderem Endschalldämpfer ohne Zulassung, getönte Beleuchtungseinrichtungen, eine Spurverbreiterung ohne Änderungsabnahme sowie ein Heckspoiler ohne Zulassungsnachweis festgestellt. Bei einem Pkw ergab die Durchführung einer Schallpegelmessung zudem eine um 20 Dezibel höhere Lautstärke als die im Fahrzeugschein eingetragenen und maximal zulässigen 83 Dezibel. Dies entspricht etwa einer Vervierfachung der durch das menschliche Ohr wahrgenommenen Lautstärke. Durch die Veränderungen erloschen an allen Fahrzeugen die Betriebserlaubnis, sodass die Weiterfahrt untersagt wurde. Gegen die Fahrzeugführer wurden Bußgeldverfahren eingeleitet. Weiterhin erfolgte eine Mitteilung an die Zulassungsstelle. Sollten die Änderungen nicht behoben oder von einer anerkannten Prüfstelle abgenommen werden, können weitere Maßnahmen bis hin zur Stilllegung der Pkw durch die Zulassungsstelle ergriffen werden. (Quelle Polizei Montabaur)
Westerburg (ots)
In der Nacht zum Samstag sollte der Fahrer eines Pkw einer Verkehrskontrolle in der Stadt Westerburg unterzogen werden. Bei Erkennen des Streifenwagens beschleunigte dieser und versuchte sich so der Kontrolle zu entziehen. Dabei wurde teilweise die Geschwindigkeit von 100 km/h überschritten. In einer Seitenstraße stieß er mit seinem Pkw gegen ein geparktes Fahrzeug und flüchtete anschließend fußläufig. Durch Unterstützungskräfte konnte der Beschuldigte in der Stadt angetroffen und festgenommen werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,5 Promille. Es folgte eine Blutprobe. Der Beschuldigte war nicht im Besitz eines Führerscheines. (Quelle Polizei Westerburg)
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.