Koblenz (ots)
Unter Leitung der Zentralen Kriminalinspektion Koblenz werden seit heute Morgen, 6 Uhr, mit Unterstützung anderer Dienststellen, u.a. von Spezialeinheiten, sieben richterliche Durchsuchungsbeschlüsse in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen bei Mitgliedern der Rockergruppierung Hells Angels vollstreckt.
Gegenstand der Maßnahmen sind Zuwiderhandlungen gegen Verbote nach dem Vereinsgesetz.
Mit Beschluss vom 9.7.2020 erklärte das BVerfG das Verbot des Tragens von Kutten mit Kennzeichen von verbotenen Rockergruppierungen und somit die Verschärfung des Vereinsgesetzes für verfassungsgemäß. Die Kennzeichen verbotener Gruppen dürfen demnach auch nicht von anderen Mitgliedern in leicht abgewandelter Form getragen werden.
Dies soll verhindern, dass nicht verbotene Teilorganisationen nahezu identisch auftreten und auf der "Kutte" genannten Weste oder Jacke nur einen anderen Ort oder eine andere Untergliederung zu stehen haben.
Mit den Maßnahmen werden die Rechtslage und die Landesstrategie Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung der Rockerkriminalität konsequent umgesetzt.
Die Durchsuchungsmaßnahmen dauern aktuell noch an. Im Verlauf des Tages wird nachberichtet. (Quelle Polizei Koblenz)
Hachenburg (ots)
Am 10.05.2022 / 16:48 Uhr wurde hiesiger Dienststelle eine Brandstelle gegenüber dem Landschaftsmuseum in Hachenburg mitgeteilt. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein zum Teil mit Grünschnitt befüllter sowie mit Paletten umzäunter Komposthaufen in Brand geraten war. Ursächlich könnte als Zündquelle eine brennende - achtlos weggeworfene Zigarette gewesen sein.
Ein Übergreifen des Feuers konnte durch die sofortige Löschaktion der Anwohner verhindert werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.
Hinweise, welche zur Tataufklärung beitragen könnten, werden erbeten. (Quelle Polizei Hachenburg)
Betzdorf (ots)
Am 04.05.2022 um circa 21:05 Uhr kam es im Bereich des Bahnhofes in Betzdorf zu einem Straßenraub zum Nachteil eines Jugendlichen.
Der bislang unbekannte Beschuldigte sowie sein Begleiter konnten im Rahmen der weiteren Ermittlungen der Polizeiinspektion Betzdorf identifiziert werden. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um einen 14-jährigen aus dem Kreis Altenkirchen. Am 09.05.2022 konnte dieser im Innenstadtbereich von Betzdorf durch eine Polizeistreife festgestellt und kontrolliert werden. Er wurde auf hiesige Dienststelle verbracht und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einem Gespräch mit den Erziehungsberechtigten wieder entlassen. Aufgrund eines durch den Beschuldigten zum Zeitpunkt der Kontrolle mitgeführten, verbotenen Messers wurde ein gesondertes Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. (Quelle Polizei Betzdorf)
Bauprojekt Bahnhofstraße in Montabaur kommt gut voran
Musterfläche für Pflaster angelegt
Seit rund 100 Tagen läuft das städtische Großprojekt zur Sanierung und Umgestaltung der Bahnhofstraße in Montabaur. Die Arbeiten kommen gut voran und liegen im Zeit- und Kostenplan. Gegenüber der Post wurde eine Musterfläche mit dem neuen Pflaster für die Gehwege, Plätze und Parkbuchten angelegt. Es handelt sich um einen grünlichen Naturstein, einen Andesit, der in Anlehnung an den grünen Schlossberg „Monte Verde“ getauft wurde.
Die Auswahl von Pflastersteinen für Gehwege, Plätze und Parkbuchten erfordert große Sorgfalt: Die Steine sollen leicht zu verlegen, gut zu reinigen, unempfindlich gegenüber Flecken aller Art, langlebig sowie rutschfest bei Nässe sein, glatte Kanten haben und sie müssen allen Anforderungen der Verkehrssicherheit entsprechen. Daneben spielen auch ästhetische Aspekte eine wichtige Rolle: Die Bahnhofstraße in Montabaur soll optisch vom Alten Bahnhof bis zum Kleinen Markt einheitlich gestaltet werden, deshalb muss das Pflaster mit den Schieferfassaden in der Altstadt ebenso harmonieren wie mit dem Grün des Schlossbergs.
Ein grünlicher Naturstein wird künftig die Gehwege, Plätze und Parkbuchten an der neu gestalteten Bahnhofstraße in Montabaur schmücken. Am Fuße des Schlossbergs trafen sich die Projektbeteiligten, um die Musterfläche mit dem „Monte Verde“ genannten Pflaster zu sehen und zu begehen. Interessierte können die Musterfläche gegenüber der Post hinter dem Bauzaun betrachten. (Foto / Quelle: VG Montabaur)
Im Leben läuft nicht immer alles wie geplant. Persönliche Krisen, Konfliktsituationen und schwierige Lebenslagen können jeden treffen. Menschen, die daraufhin psychisch erkranken, sowie deren Angehörige und Freunde stehen jedoch nicht allein da. So bietet zum Beispiel die Regionale Diakonie Westerwald seit mehr als 20 Jahren Hilfe in der Kontakt- und Informationsstelle für psychisch kranke Menschen (KIS) an.
Weiterlesen ...Regionaler Runder Tisch Rhein-Westerwald informiert
Die Nachricht erschütterte vor einigen Wochen weit über den Westerwaldkreis hinaus: Eine Frau aus Ebernhahn wurde ersten polizeilichen Ermittlungen zufolge durch Schläge mit einem Hammer getötet. Dringend tatverdächtig ist ihr Ex-Ehemann. Dieser mutmaßliche Femizid geschah mitten unter uns und bewegte auch die Mitglieder des Regionalen Runden Tischs Rhein-Westerwald (RRT) zutiefst.
Dieser besteht aus rund 60 Mitgliedern von hilfs- und fachbezogenen Dienstleistungen für Frauen und Kindern mit Gewalterfahrungen aus dem Westerwaldkreis sowie den Landkreisen Altenkirchen und Neuwied. Bei der jüngsten Sitzung waren sie sich mit Blick auf die erschreckende Tat einig: Fakten rund um das Thema Femizid sind in Deutschland zu wenig bekannt und es besteht dringende Notwendigkeit, diese stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken.
Der Kreisvorstand der FDP Westerwald hat am 22. Juli 2026 einstimmig Forderungen zur geplanten gesetzlichen Kapitalrente beschlossen. Sie soll die bestehende gesetzliche Rente um eine zusätzliche, am Kapitalmarkt finanzierte Vorsorge ergänzen, sie aber nicht ersetzen. Auf Antrag des stellvertretenden Kreisvorsitzenden Patrick Häbel fordert der Verband eine weltweit gestreute Geldanlage, eine Kostenobergrenze von 0,5 Prozent pro Jahr, persönliche Rentenkonten und die Vererbbarkeit des angesparten Vermögens.
Die zusätzlichen Beiträge sollen überwiegend in Aktien von Unternehmen aus verschiedenen Ländern und Branchen fließen. Die breite Streuung soll das Risiko verringern. Staatsanleihen, politisch ausgewählte Projekte oder die Finanzierung öffentlicher Haushalte sollen dagegen nicht zum Schwerpunkt der Anlage werden.
Kingdom Honey SDN BHD ruft "Royal Honey - The Ultimate Power Source" auch aus Rheinland-Pfalz zurück. Grund: Das Produkt enthält die nicht deklarierten Arzneimittel Sildenafil und Paracetamol. Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, in Lebensmitteln ist es nicht zugelassen. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Bei Paracetamol handelt es sich um Arzneimittel zur Schmerzlinderung und Fiebersenkung. Auch dieses ist in Lebensmitteln nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 12x20-Gramm-Packungen mit der Kennzeichnung EAN: 9 555755 800036. Die Vertriebswege sind nicht bekannt. Es wird jedoch von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen.
Free & Easy ruft ein 5-teiliges Knetset in verschiedenen Varianten auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Das Produkt enthält ein Gemisch der Konservierungsstoffe Methylisothiazolinon (MI) und Methylchloroisothiazolinon (MCI) in einer Konzentration, die den gesetzlichen Grenzwert überschreitet. Hautkontakt mit Produkten, die MCI und MI enthalten, kann bei sensibilisierten Personen allergische Reaktionen wie Kontaktdermatitis hervorrufen. Betroffen von diesem Rückruf sind die Packungen mit der Chargennummer 503037, mit der Action-Artikelnummer 3202336 und mit den EAN-Codes 8720573841573 und 8720573952385. (LUA)
Eine Woche voller Abenteuer und Gemeinschaft
Westerburg / Emmerichenhain (shg) Hinter den „Ferienhelden“ liegt eine vollgepackte Woche: Bei den Sommerferienspielen der Evangelischen Kirchengemeinden erlebten insgesamt 42 Grundschulkinder in Westerburg und in Emmerichenhain eine gemeinsame Zeit voller Aktionen, Ausflüge und dem Schließen neuer Freundschaften. In Westerburg drehte sich inhaltlich alles um die biblische Geschichte von Rut, einer mutigen Frau, die ihren eigenen Weg geht. In Emmerichenhain standen die Geschichten von David, Jonathan und Saul im Mittelpunkt, in denen es um Freundschaft, Mut und Vergebung ging. An beiden Orten brachten die Teams die Erzählungen morgens als kurzes Theaterstück auf die Bühne, bevor die Kinder die Themen in kreativen und spielerischen Aktionen vertiefen konnten.
Weiterlesen ...Im Insolvenzverfahren des Vereins Familienferiendorf Hübingen e.V. haben das PLUTA Team und der Vorstand gemeinsam mit den Unterstützern ein wichtiges Etappenziel für die Sanierung erreicht. Die erforderliche Summe von 350.000 Euro für das Rettungskapital wurde erfolgreich eingeworben. Die entsprechende Frist ist inzwischen abgelaufen. Das Geld soll als Planzahlungen für die Insolvenzgläubiger und als Liquiditätsüberbrückung verwendet werden, damit das Familiendorf über die umsatzschwächeren Wintermonate kommt.
Insolvenzverwalter Philip Konen von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH sagt: „Das Familienferiendorf hat genug Geld eingesammelt und sein Ziel voll erreicht. Damit können wir nun den Insolvenzplan finalisieren und zeitnah beim Amtsgericht einreichen.“
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