Rhein-Sieg-Kreis (db) – Zusammen mit der Sprecherin der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus dem Rhein-Sieg-Kreis, Petra Kalkbrenner, hat Landrat Sebastian Schuster jetzt die Feuerwehren aus dem Kreisgebiet für ihren Einsatz bei der Flut im Juli 2021 geehrt. Stellvertretend für alle Feuerwehrkameradinnen und -kameraden im Kreis erhielten die Wehrleiter und Stellvertreter aus allen 19 Kommunen die Sonderauszeichnung des Landes NRW: eine Urkunde, eine Medaille und einen Anstecker.
„Durch das verheerende Unwetter wurde im vergangenen Jahr erstmals Vollalarm im Rhein-Sieg-Kreis ausgelöst“, so Landrat Sebastian Schuster. „Die Kameradschaft der Wehren untereinander war in dieser Ausnahmesituation sehr groß. Ich möchte Ihnen nochmals ausdrücklich für Ihren unermüdlichen Einsatz zur Rettung von Personen und Wiederherstellung der Sicherheit für die Bevölkerung danken.“ Insgesamt werden 2.120 Medaillen an verdiente Feuerwehrleute aus dem Kreis verliehen. (Quelle Rhein-Sieg-Kreis)
Heiligenroth (ots)
Am 06.06.2022, gegen 15:35 Uhr meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen schweren Verkehrsunfall auf der BAB3 in Fahrtrichtung Köln. Etwa einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Neustadt/Wied sei ein PKW auf ein Stauende aufgefahren. Es seien mehrere Fahrzeuge beteiligt und mehrere Personen verletzt. Vor Ort stellte sich heraus, dass der 32 jährige PKW-Fahrer aus Nordrhein-Westfalen auf dem linken Fahrtstreifen das Stauende übersehen hatte und insgesamt vier Fahrzeuge am Unfallgeschehen beteiligt waren. Durch den Aufprall wurden die Fahrzeuge auf dem linken und mittleren Fahrstreifen ineinander geschoben. Insgesamt mussten 7 Insassen aus drei Fahrzeugen leicht verletzt in umliegenden Krankenhäuser verbracht werden. Die Gesamtschadenshöhe beläuft sich auf ca. 55.000,-EUR. Die BAB3 war in Fahrtrichtung Köln für die Dauer ca. 45 Minuten voll gesperrt. Die Staulänge betrug zeitweise bis zu 7 Kilometer. (Quelle Polizei Montabaur)
Nürburgring (ots)
Die Polizei zeigte über die gesamten Veranstaltungstage des Festivals "Rock am Ring" starke Präsenz am Nürburgring. Einsatzkräfte der Schutz-, Kriminal- und Bereitschaftspolizei sowie der Hubschrauberstaffel sorgten für Sicherheit am und um das Festivalgelände.
Der Einsatz verlief aus polizeilicher Sicht erfreulich: In der Summe ging die Anzahl der Straftaten im Vergleich zu den Jahren vor der Corona-Pandemie deutlich zurück. Vereinzelt musste die Polizei einschreiten. Dabei handelte es sich um Straftaten im niedrigschwelligen Bereich wie Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, Diebstähle, Körperverletzungen und Verkehrsdelikte. Das Verhalten der weitaus überwiegenden Anzahl der Festivalbesucher war jedoch vorbildlich. Die Veranstaltungstage können insgesamt im Ablauf als ruhig und friedlich bezeichnet werden. Die Fans waren freundlich.
Dementsprechend zieht auch die Leitung des Einsatzes eine positive Bilanz: "Wir freuen uns, dass wir unseren Sicherheitsauftrag bei Rock am Ring so gut umsetzen konnten. Durch einen reibungslosen Ablauf und die gelungene Zusammenarbeit mit anderen Einsatzkräften und dem Veranstalter, können wir hier rundum zufrieden sein", so Polizeiführer Thorsten Runkel. (Quelle Polizei Koblenz)
Sessenhausen (ots)
Am Sonntag, dem 05.06.22, gegen 00:40 Uhr, gingen bei der Polizeiinspektion Montabaur mehrere Notrufe ein. Gemeldet wurde, dass im Krümmeler Weg in Sessenhausen ein Mann ausraste und die Scheiben eines Taxis mit Steinen einwerfe. Kurz darauf meldete sich der betroffene Taxifahrer telefonisch bei der Polizei, schilderte selbiges Verhalten und ergänzte, dass der Mann nun auch noch Motoröl über sein Taxi gieße und versuche dieses anzuzünden. Die Örtlichkeit wurde unverzüglich mit mehreren Polizeistreifen aufgesucht. Bei Eintreffen jener Streifen war der Mann bereits durch Anwohner festgesetzt worden, nachdem er diese zuvor mit einem Messer bedroht hatte. Der 37-jährige, alkoholisierte Mann begründete sein Verhalten mit einem Wutanfall aufgrund der hohen Kosten für seine Taxifahrt. Der Taxifahrer wurde durch die splitternden Scheiben leicht verletzt. Das Taxi wurde rundherum an allen Scheiben beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. In Brand geriet es glücklicherweise nicht. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen, bevor er dem polizeilichen Gewahrsam zugeführt wurde. (Quelle Polizei Hachenburg)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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