Stahlhofen (ots)
Bereits in der Nacht zum Sonntag ereignete sich in Stahlhofen ein Polizeieinsatz, bei dem mehrere Polizeibeamte und der Verantwortliche teils schwer verletzt wurden. Die Polizeiinspektion Montabaur wurde gegen 03.20 Uhr über eine randalierende Person an der Grillhütte in Stahlhofen informiert. Die Person sei bereits mehrfach durch ein Lagerfeuer gelaufen und ließe sich nicht beruhigen. Mit Eintreffen der ersten Streife ging der 24-jährige Mann aus Hessen sofort auf die Beamten zu und versuchte, diese mit ins Feuer zu ziehen. Die Person war zunächst nicht zu bändigen, sodass letztlich mehrere Streifenwagen und ein Diensthundeführer zur Unterstützung notwendig waren. Mehrfach versuchte er, sich und die Polizeikräfte zu verletzen. Auch das eingesetzte Distanzelektroimpulsgerät (Taser) zeigte keine Wirkung. Mit Hilfe des Diensthundes konnte die Person letztlich fixiert werden. Der Mann wurde noch im Laufe der Nacht mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Brandverletzungen in eine Spezialklinik in Köln verbracht. Drei eingesetzte Polizeikräfte wurden leicht verletzt. Die näheren Umstände sind unklar, insbesondere wie sich die Person in einen solch schmerzunempfindlichen Zustand bringen konnte. Die Person erwartet ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. (Quelle Polizei Montabaur) Symbolbild
Betzdorf (ots)
Im Zeitraum von Dienstag, den 04.08.2020, 16:30 bis Mittwoch, den 05.08.2020, 07:00 Uhr haben bisher unbekannte Täter versucht in einen Kindergarten in der Alsbergstraße in Betzdorf einzubrechen. Dazu begaben sich die Täter auf das Gelände des Kindergartens, schoben einen größeren Rollladen nach oben und versuchten die Schiebetüre aufzuhebeln, was jedoch misslang. Anschließend verließen die Täter die Örtlichkeit.
Hinweise zu dem vorgenannten versuchten Einbruch, insbesondere zu Personen und/oder Fahrzeugen zu der tatrelevanten Zeit an der genannten Örtlichkeit bitte an die Kriminalinspektion Betzdorf, Telefon: 02741/926-0 oder jede andere Polizeidienststelle. (Quelle Polizei Betzdorf)
Hillscheid (ots)
Am Mittwoch, 05.08.20, gegen 20:15 Uhr, befuhren drei Fahrzeuge die L 310 von Höhr-Grenzhausen kommend in Richtung Hillscheid. Nachdem die Fahrzeuge den Kreisverkehr in Höhe des Industriegebietes Hillscheid passiert hatten und sich unmittelbar vor eine unübersichtlichen und scharfen Linkskurve befanden, überholte der letzte PKW mit hoher Geschwindigkeit die beiden vor ihm fahrenden Fahrzeuge. Um dem Auto das Einscheren noch vor der Kurve zu ermöglichen, mussten die beiden anderen PKW stark abbremsen. Bei dem überholenden Fahrzeug soll es sich um einen schwarzen PKW, vermutlich Honda Civic, mit dem Teilkennzeichen WW-J??? handeln. Es wird insbesondere darum gebeten, dass sich die Fahrer der beiden überholten Fahrzeuge mit der Polizeiwache Höhr-Grenzhausen in Verbindung setzen. (Quelle Polizei Höhr-Grenzhausen)
Kein Ticketverkauf am Spieltag selbst in Engers
Engers/Nentershausen. Am Samstag, 15. August, ist es so weit: Auf dem Kunstrasenplatz am Engerser Wasserturm treffen der FV Engers und die Eisbachtaler Sportfreunde im Rheinlandpokal-Halbfinale ab 17 Uhr aufeinander. Was unter normalen Vorzeichen wohl mehrere Hundert Zuschauer angelockt hätte, wird aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Auflagen nunmehr vor maximal 350 Zuschauern stattfinden können.
Aus diesem Grund wird es personifizierte Eintrittskarten für das Pokalderby zum Preis von zehn Euro ausschließlich im Vorverkauf geben. Der Eisbachtaler Kartenvorverkauf findet am Dienstag, 11. August, ab 18 Uhr im Eisbachtalstadion in Nentershausen unter Beachtung der geltenden Hygieneauflagen statt. Pro Person werden maximal zwei Karten verkauft, bis das den Eisbären zur Verfügung stehende Kontingent von 150 Eintrittskarten erschöpft ist. Kartenkäufer werden gebeten, ihren Personalausweis mitzubringen, da beim Verkauf ein entsprechendes Formular ausgefüllt werden muss, um die coronabedingte geforderte Nachverfolgung zu ermöglichen.
Roth (ots)
Am Freitag, den 19.06.2026 lieferten sich gegen 23:45 Uhr zwei Fahranfänger (20 und 25 Jahre) mit ihren BMWs (mindestens) von Bruchertseifen bis nach Wissen ein Straßenrennen.
Hierbei überholten sich die Fahrzeuge mehrfach, fuhren nebeneinander, schalteten teilweise die Beleuchtung an den Fahrzeugen aus, bremsten stark ab und beschleunigten wieder.
In der Ortslage Roth fuhren die beiden BMWs trotz Gegenverkehr nebeneinander her, weswegen der Gegenverkehr abbremsen musste.
In Wissen durchfuhren die beiden Fahrzeuge den "Europakreisel" in entgegengesetzter Fahrtrichtung, bevor einer der BMWs auf dem Parkdeck des Bahnhofs in Wissen noch sogenannte "Donuts" drehte.
Die Fahrer konnten auf einem Parkplatz in Wissen angetroffen werden. Es wurden diverse Anzeigen gefertigt. (Polizei Betzdorf)
Seit fast zwei Jahrhunderten prägt die Ordensgemeinschaft das soziale Gesicht von Montabaur und dem Westerwald. Was 1856 mit einer kleinen Gruppe begann, entwickelte sich zu einer weltweiten Erfolgsgeschichte der Caritas.
Montabaur. Es ist ein entscheidendes Ereignis, das die Kongregation der Barmherzigen Brüder in Montabaur in diesem Jahr mit Stolz und Dankbarkeit feiert: Vor 170 Jahren, am 29. Juni 1856, legte der Westerwälder Peter Lötschert – später bekannt als Bruder Ignatius – den Grundstein für eine Gemeinschaft, die bis heute für bedingungslose Hilfe steht. Unabhängig von Alter, Stand oder Konfession verschrieben sich die Brüder der Pflege von Menschen in Not. Dieses Jubiläum wird am 29. Juni mit einem feierlichen Festgottesdienst gewürdigt.
Weiterlesen ...Zur zweiten Fachkonferenz Ehrenamt der Länder trafen sich auf Einladung von Marcus Klein, Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Sport, Ehrenamt und Medien und Chef der Staatskanzlei, die fachlich zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Länder in der Mainzer Staatskanzlei. Zu Gast war auch die Staatsministerin für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt, Dr. Christiane Schenderlein, sowie die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt und das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement.
Weiterlesen ...MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
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