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Westerwaldkreis: CDU schlägt Lütkefedder als Landratskandidaten vor
Montabaur: Neue E-Bike-Ladestation geht in Betrieb
Görgeshausen: Solarpark wird weiter ausgebaut
Die CDU im Westerwaldkreis hat Klaus Lütkefedder als Kandidaten für die Landratswahl im kommenden Jahr vorgeschlagen. Die Entscheidung fiel in der Kreistagsfraktion und im Kreisvorstand, endgültig abstimmen soll der Kreisparteitag im Juni in Herschbach. Lütkefedder gilt den Gremien zufolge als erfahrener Verwaltungsfachmann mit langer kommunalpolitischer Praxis. Besonders seine Arbeit als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod sowie seine früheren Tätigkeiten im Wirtschaftsministerium werden hervorgehoben. Die Wahl des Landrats ist für August vorgesehen.
In Montabaur steht Radfahrern ab sofort eine neue E-Bike-Ladestation im Bereich des historischen Rathauses zur Verfügung. Bis zu vier Fahrräder können dort gleichzeitig kostenlos geladen werden, zusätzlich gibt es verschiedene Anschlussmöglichkeiten für unterschiedliche Systeme. Die Stadt reagiert damit auf die steigende Zahl von E-Bike-Nutzern in der Region. Bereits zuvor gab es weitere Lademöglichkeiten etwa am Quendelberg und im Bereich des b-05. Nach Angaben der Stadt soll das Angebot die Innenstadt für Besucher und Touristen attraktiver machen.
Der Solarpark in Görgeshausen ist mit einem dritten Bauabschnitt erweitert worden und liefert nun noch mehr erneuerbare Energie. Auf einer Fläche von rund fünf Hektar wurden mehrere tausend zusätzliche Solarmodule installiert, die die Stromproduktion spürbar erhöhen. Nach Angaben der Betreiber reicht die Gesamtleistung inzwischen aus, um den Bedarf von rund 4.000 Menschen zu decken. Ein Teil der Finanzierung wurde über Bürgerbeteiligungen organisiert, die auf großes Interesse stoßen. Für den Sommer ist zudem ein öffentliches Fest zur Einweihung der Erweiterung geplant.
Am 16.04.2026 ist es in der Koblenzer Innenstadt im Bereich der Schlossstraße zu einer mutmaßlichen Vergewaltigung eines 12-jährigen Mädchens gekommen.
Der Tatverdächtige und das Opfer waren miteinander über Snapchat und TikTok bekannt. Gegen 20.00 Uhr soll das Mädchen den Tatverdächtigen im Bereich der Schlossstraße in Koblenz getroffen haben. Er soll das Kind veranlasst haben, ihm in den Hausflur eines Mehrfamilienhauses zu folgen. In einer daran angrenzenden Räumlichkeit soll er sich unter Gewaltanwendung und Überwindung des klar artikulierten entgegenstehenden Willens des Mädchens an ihr sexuell vergangen haben. Das Kind konnte sich nach kurzer Zeit seinem Zugriff entziehen und flüchten.
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Montabaur: Ärzteförderung im Westerwald soll verlängert werden
Niederelbert: Wasserversorgung wird umfassend modernisiert
Mogendorf: Telekom baut Mobilfunknetz weiter aus
Im Westerwaldkreis soll das Förderprogramm für Haus- und Fachärzte um zwei Jahre verlängert werden. Der Kreistag hatte die Unterstützung bereits vor fünf Jahren eingeführt, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern. Künftig sollen auch zusätzliche Arztsitze gefördert werden, wenn die Kassenärztliche Vereinigung einen besonderen Versorgungsbedarf feststellt. In solchen Fällen könnte die Förderung auf bis zu 50.000 Euro steigen und über zehn Jahre ausgezahlt werden. Der Kreisausschuss hat die Erweiterung einstimmig empfohlen.
Rund um Niederelbert bauen die Verbandsgemeindewerke ihre Wasserversorgung um und modernisieren wichtige Anlagen. Drei neue Leitungen, ein Quellsammelschacht und der Wegfall eines alten Hochbehälters sollen künftig dafür sorgen, dass deutlich mehr Quellwasser genutzt werden kann. Bis zu 250.000 Liter Wasser pro Tag flossen bislang ungenutzt ab. Gleichzeitig soll die neue Technik den Energieverbrauch senken und die Versorgungssicherheit erhöhen. Die Bauarbeiten kosten rund 800.000 Euro und laufen bereits seit dem vergangenen Jahr.
Die Telekom hat ihr Mobilfunknetz im Westerwaldkreis weiter ausgebaut. Ein neuer Standort in Mogendorf und eine Erweiterung in Hundsdorf sollen für bessere Netzqualität und schnellere Datenverbindungen sorgen. Nach Angaben des Unternehmens sind inzwischen rund 98 Prozent der Kreisfläche versorgt, nahezu alle Haushalte können schnelles mobiles Internet nutzen. Auch entlang der Bahnstrecke zwischen Frankfurt und Köln wurde die Versorgung verbessert. In den kommenden Jahren sind weitere Standorte und zusätzliche Ausbauten geplant.
Remagen-Oberwinter (ots)
Am Pfingstmontag, 25.05.2026 wurde gegen Mittag eine Frau im Bereich Remagen-Oberwinter tot im Rhein gesichtet und geborgen. Die Identität der Toten konnte bislang nicht geklärt werden, weshalb die Polizei um Ihre Mithilfe bittet. Ausweispapiere oder Dokumente, die auf die Identität der Verstorbenen schließen lassen, hatte die Frau nicht bei sich. Es ist nicht bekannt, an welcher Stelle die Person in den Rhein gelangte.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.