Die Literaturwerkstatt Altenkirchen ist der Treffpunkt für Schreibende im Haus Felsenkeller. Autor*innen aller Erfahrungsstufen arbeiten hier an eigenen Texten, tauschen Feedback aus und lernen praktische Schreibtechniken. Monatlich, am ersten Mittwoch, stehen die Treffen oft unter einem kreativen Motto, bieten aber auch Raum für freie Projekte.
Unter Leitung von Horst Liedtke, Autor und Hörbuch-Produzent aus dem Westerwald, hat sich die Werkstatt zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens Altenkirchens entwickelt. Gemeinsam sind Anthologien entstanden, wie „Kein Groschenroman“ aus 2025, die das kreative Potenzial der Gruppe zeigen. Außerdem veranstaltet die Werkstatt Frühjahrs- und Herbstlesungen – vor Ort und online – bei denen Teilnehmende ihre Texte öffentlich präsentieren.
Die Werkstatt lebt von Austausch, Motivation und Experimentierfreude. Hier entstehen Texte, die überraschen, inspirieren und weiterbringen. Horst Liedtke betont: „Schreiben ist mehr als Hobby – es ist eine Haltung, die sich entwickeln lässt, wenn man sich ausprobiert und voneinander lernt.“ Wer Lust auf kreatives Schreiben, konstruktives Feedback und eine lebendige Gemeinschaft hat, ist in Altenkirchen genau richtig.
Mehr über Termine, Lesungen und Workshops erfahrt ihr direkt bei der Literaturwerkstatt Altenkirchen.
Gespräch mit Horst Liedtke Teil 01:
Gespräch mit Horst Liedtke Teil 02:
Gespräch mit Horst Liedtke Teil 03:
Gespräch mit Horst Liedtke Teil 04:
Gespräch mit Horst Liedtke Teil 05:
Die Regionalnachrichten immer zur "ungeraden Stunde" hören unter: live.radiowesterwald.dd
Strafbefehle gegen Verantwortliche am Flughafen Hahn
Bad Marienberg erhält 3 Millionen Euro aus Landesprogramm
Seniorenpolitik im Westerwaldkreis: Umsetzung startet
Die Staatsanwaltschaft Mainz hat Ermittlungen gegen vier Verantwortliche von sechs Gesellschaften am Flughafen Hahn abgeschlossen. Drei der Angeschuldigten erhielten rechtskräftige Strafbefehle wegen Untreue, Subventionsbetrug und Insolvenzverschleppung. Sie sollen in der Zeit von 2017 bis 2021 Vermögensschäden von rund 73.000 Euro verursacht und Fördermittel von 186.000 Euro zu Unrecht erhalten haben. Ein Beschuldigter muss zusätzlich wegen Bankrotts und verspätetem Insolvenzantrag eine Geldauflage erfüllen. Gegen einen weiteren Verantwortlichen wurde das Verfahren eingestellt.
Die Verbandsgemeinde Bad Marienberg bekommt 3,1 Millionen Euro aus dem regionalen Zukunftsprogramm des Landes. Die Mittel fließen in 112 Maßnahmen, darunter Infrastruktur, Ehrenamt und Bildungsprojekte. Rund 1 Million Euro bleibt für zentrale Investitionen, etwa die Entsiegelung eines Schulhofs und den Ausbau des MakerSpace „TalentWerk“. Vereine werden mit über 100.000 Euro gefördert, pro Projekt bis zu 5000 Euro. Bürgermeister Kraus betonte, dass die Umsetzung bürokratische Ressourcen binde, aber die Lebensqualität vor Ort deutlich steigern werde.
Seniorenpolitische Initiativen im Westerwaldkreis sollen stärker umgesetzt werden. Das Netzwerk Senioren-Rat kritisiert, dass die 2022 beschlossene „Seniorenpolitische Konzeption“ bislang kaum umgesetzt wurde. Ziel ist es, die Lebensqualität im Alter zu sichern, etwa durch Mobilitätshilfen, Quartiersmanagement und präventive Angebote. Ein 10-Punkte-Programm soll die Umsetzung der zwölf Handlungsfelder verbessern. Erste Fortschritte gibt es mit dem „WW-Seniorentalk“ und der geplanten 1. Wäller Seniorenkonferenz Ende August.
An den Westerwald-Arkaden in Höhr-Grenzhausen sollen Schäden an der Außendecke zeitnah behoben werden. In dem erst im Jahr 2023 eröffneten Einkaufszentrum sind im Bereich des Rondells mehrfach leichte Deckenelemente abgefallen, zudem sind sichtbare Lücken entstanden. Die Ursache liegt nach Angaben der Objektverwaltung offenbar in einer mangelhaften Bauausführung.
Betroffen ist der offene Außenbereich des Centers. Die Verwaltungsgesellschaft Gform, die das Objekt im Auftrag des Eigentümers betreut, betont, dass für Besucher keine Gefahr bestanden habe. Bei den abgefallenen Teilen habe es sich um sehr leichte Elemente gehandelt. Dennoch habe man sich entschieden, die Schäden nun kurzfristig zu reparieren, um den baulichen Zustand dauerhaft zu sichern.
Kirchen (Sieg) (ots)
Am 28.01.2026 ereignete sich im Bereich des Parkplatzes eines Discounters in der Bahnhofstraße ein spektakulärer Verkehrsunfall. Ein 84-jähriger BMW-Fahrer beabsichtige gegen 11:50 Uhr aus einer Parklücke rückwärts auszuparken. Möglicherweise aufgrund eines gesundheitlichen Problems, betätigte der Senior hierbei jedoch das Gaspedal derart stark, dass er rückwärtsfahrend zunächst mit einem geparkten Mercedes kollidierte und diesen beschädigte. Anschließend setzte sich die Fahrt weiter rückwärts fort, sodass der BMW als nächstes mit der Schrankenanlage des Parkplatzes kollidierte. Die Absperrschranke wurde hierdurch aus der Verankerung gerissen, und durch den BMW mit geschliffen, bis das Fahrzeug letztlich im Bereich der Bahnhofstraße in einem Graben zum stehen kam.
Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.
Weiterlesen ...Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.
St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region
Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
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