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Westerburg: Feuertonne mit Schlachtabfällen sorgt für Einsatz in Halbs
Betzdorf: Unbekannte verwüsten Räume der Tafel in der Gontermannstraße
Mainz: Landtag plant Änderung bei Einsetzung von Untersuchungsausschüssen
In der Halbs hat eine brennende Feuertonne für einen größeren Einsatz von Feuerwehr und Polizei gesorgt. Am späten Abend wurde eine starke Rauchentwicklung gemeldet, die sich auch auf die Nachbarort Hergenroth auswirkte. Die Einsatzkräfte entdeckten eine Feuertonne auf einem Hof, in der offenbar Schlachtabfälle verbrannt wurden. Die Feuerwehr löschte die Feuerstelle nach rund einer Stunde Einsatzzeit. Insgesamt waren rund 20 Einsatzkräfte aus mehreren Wehren vor Ort. Gegen den Verursacher wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
In Betzdorf haben bislang unbekannte Täter die Räumlichkeiten der Tafel in der Gontermannstraße verwüstet. Der Vorfall ereignete sich innerhalb eines Zeitraums von rund zwei Wochen. Die Täter verschafften sich offenbar unbefugt Zugang und richteten erheblichen Schaden an. Unter anderem wurden Lebensmittel in den Räumen verteilt und Feuerlöscher entleert. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Im rheinland-pfälzischen Landtag planen mehrere Fraktionen eine Änderung der Landesverfassung. Künftig soll das Quorum für die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses von einem Fünftel auf ein Viertel der Abgeordneten angehoben werden. Ziel ist nach Angaben der Fraktionen eine bessere Arbeits- und Funktionsfähigkeit des Parlaments. Gleichzeitig solle das Minderheitenrecht weiterhin gewährleistet bleiben. Über die Änderung soll nun das weitere parlamentarische Verfahren abgestimmt werden.
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Mainz: LKA warnt vor vier Hauptunfallursachen im Straßenverkehr
Westerwaldkreis: Diakonie startet Projekt zur Unterstützung junger Geflüchteter
Mainz: Kinderhilfswerk fordert stärkere Kinderrechte in Rheinland-Pfalz
Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz weist auf zentrale Ursachen schwerer Verkehrsunfälle hin. Im Fokus stehen Ablenkung, Alkohol und Drogen, überhöhte Geschwindigkeit sowie zu geringer Sicherheitsabstand. Im Jahr 2025 wurden im Land rund 139.000 Verkehrsunfälle registriert. Täglich ereigneten sich damit etwa 380 Unfälle auf den Straßen in Rheinland-Pfalz. Die Zahl der Verkehrstoten stieg auf rund 160 Menschen. Besonders auffällig bleibt der Einfluss von zu hoher Geschwindigkeit und Abstandsunfällen. Auch Ablenkung durch digitale Geräte gilt weiterhin als großes Risiko im Straßenverkehr.
Die Regionale Diakonie Westerwald Rhein-Lahn hat ein neues Projekt für junge Geflüchtete und Menschen aus der Ukraine gestartet. Das Programm trägt den Namen IStA und läuft bis zum Jahr 2028. Es richtet sich insbesondere an unbegleitete minderjährige Geflüchtete sowie ukrainische Schutzsuchende in der Region. Ziel ist die psychosoziale Stabilisierung und bessere Integration im Alltag. Das Projekt unterstützt die Betroffenen in den Landkreisen Westerwald, Rhein-Lahn und Altenkirchen. Im Mittelpunkt stehen Beratung, Therapieangebote und soziale Begleitung zur Bewältigung von Belastungen.
Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert im Zuge der Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz eine stärkere Verankerung der Kinderrechte. Konkret geht es um Änderungen in der Landesverfassung sowie um mehr politische Beteiligung junger Menschen. Vorgeschlagen wird unter anderem ein Wahlrecht ab 16 Jahren bei Kommunal- und Landtagswahlen. Außerdem fordert die Organisation Verbesserungen in der schulischen Bildung und mehr Unterstützung für Kommunen.
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Hachenburg: Polizei kontrolliert Geschwindigkeit auf B 413 in Wied und Mündersbach
Kreis Altenkirchen: Ehrenamtliche erhalten Auffrischungskurs in Erster Hilfe
Diez: Testkäufe decken Abgabe von Alkohol und Tabak an Minderjährige auf
Bei Geschwindigkeitskontrollen der Polizeiinspektion Hachenburg im Bereich der B 413 wurden mehrere Verstöße festgestellt. Die Messungen fanden in den Ortschaften Wied und Mündersbach im Westerwald statt. Beide Standorte lagen innerhalb geschlossener Ortschaften und wurden im fließenden Verkehr überwacht. Es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Der höchste gemessene Wert lag bei rund 70 Kilometern pro Stunde und damit deutlich über der erlaubten Geschwindigkeit.
Im Landkreis Altenkirchen wird ein Auffrischungskurs in Erster Hilfe für ehrenamtlich Engagierte angeboten. Veranstaltungsort ist das DRK-Heim in Daaden in der Lamprechtstraße. Der Kurs dauert rund drei Stunden und vermittelt die wichtigsten Maßnahmen für Notfälle in kompakter Form. Ein Schwerpunkt liegt auf der Wiederbelebung und praktischen Übungen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist jedoch erforderlich und die Plätze sind begrenzt.
Bei Testkäufen in sechs Verkaufsstellen im Bereich Diez kam es zu mehreren Verstößen beim Verkauf von Alkohol und Tabakwaren. Eine minderjährige Testperson versuchte gezielt entsprechende Waren zu erwerben. In drei Fällen wurde dabei kein Altersnachweis verlangt und die Ware ausgegeben. Im Anschluss wurden Gespräche mit den betroffenen Verkaufsstellen geführt. Eine unmittelbare Sanktion erfolgte nicht, bei Wiederholung sind jedoch Maßnahmen vorgesehen.
Die foodloose GmbH ruft Bio-Dattel-Kugeln mit Pistazien-Füllung auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es ist möglich, dass die Packungen einen Fremdkörper enthalten, der eine Verletzungsgefahr birgt. Betroffen sind die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 04.10.2026 und mit der Chargennummer J49B0. Weitere Kennzeichnungen: "EAN VKE (12 x 40 Gramm) 4260229234273" und "EAN Einzelprodukt (40 Gramm) 4260229234266". (LUA)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.
Naspa würdigt Einsatzbereitschaft im Hitzesommer
7. September 2026. Wenn die Sirenen ertönen, zählt jede Minute. Bei Waldbränden, nach Unwettern, Unfällen oder bei anderen Notlagen sind die Feuerwehren zur Stelle, wenn Mensch und Natur geschützt werden müssen. Die Nassauische Sparkasse (Naspa) würdigt diesen Einsatz mit einer Spende von insgesamt 27.000 Euro an die neun Kreisfeuerwehrverbände in ihrem Geschäftsgebiet.
Viele Feuerwehrleute unter den Naspa-Beschäftigten
Die Verbundenheit mit der Feuerwehr ist auch innerhalb der Naspa spürbar. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich selbst in den Freiwilligen Feuerwehren ihrer Heimatorte. „Wir haben viele Feuerwehrleute unter unseren
Kolleginnen und Kollegen. Wir stellen sie für Einsätze und Lehrgänge frei, denn wir sind stolz darauf, dass sie sich neben ihrem Beruf für die Gemeinschaft einsetzen. Sie bringen ihre Einsatzbereitschaft und ihr Verantwortungsbewusstsein nicht nur ins Ehrenamt, sondern auch in ihren Arbeitsalltag ein. Ihr Engagement steht beispielhaft für das, was unsere Region stark macht: Menschen, die füreinander einstehen“, sagt Naspa-Vorstandsvorsitzender Marcus Nähser.
Fast zeitgleich kam es in einigen Orten im Westerwaldkreis zum Kurzschluss
WESTERWALD. In der Nacht zu Montag, 7. September, ist es im Unterwesterwald zu zwei Stromausfällen gekommen. In beiden Fällen war es zu einem Kurzschluss gekommen, wodurch eine Vielzahl von Trafostationen betroffen war und in den umliegenden Haushalten der Strom ausfiel.
Die erste Störung begann um 21.54 Uhr im Bereich Untershausen/Niederelbert. Insgesamt 48 Stationen waren hiervon betroffen. Die Experten der Energienetze Mittelrhein konnten durch Umschaltungen bis 22.50 Uhr insgesamt 43 Stationen wieder versorgen. Ein defektes Freileitungsstück wird nunmehr ausgetauscht.
Die LSV und die JuLis lehnen pauschales Handyverbot an rheinland-pfälzischen Schulen strikt ab
Die LSV und die JuLis RLP kritisieren das geplante pauschale Handyverbot als „pädagogische Bankrotterklärung“ und fordern zeitgemäße Bildung statt Symbolpolitik.
Die Pläne der rheinland-pfälzischen Landesregierung, die private Nutzung von Smartphones an Schulen bis zur zehnten Klasse pauschal zu verbieten, stoßen auf massiven Widerstand. In einem engen Schulterschluss fordern nun auch die Landesschüler*innenvertretung (LSV) und die Jungen Liberalen (JuLis) Rheinland-Pfalz Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig auf, von diesem Vorhaben abzurücken. Statt sich in rückwärtsgewandte Symbolpolitik zu flüchten, muss das Land auf die Stärkung der Medienkompetenz und die Eigenverantwortung der Schulen setzen.
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