Hachenburg (ots)
Am 01.04.2026 ereignete sich gegen 20:34 Uhr auf der Graf-Heinrich-Straße in Hachenburg ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Hierbei beabsichtigte ein 44-jähriger Fahrer eines PKW von der Saynstraße auf die Graf-Heinrich-Straße einzubiegen. Ein 18-jähriger Motorradfahrer befuhr zu diesem Zeitpunkt die Graf-Heinrich-Straße von der Westrandumgehung kommend in Fahrtrichtung Innenstadt. Im Einmündungsbereich übersieht der PKW-Fahrer den bevorrechtigten Motorradfahrer und biegt ein. Es kommt zur Kollision. Der Motorradfahrer wurde schwerverletzt einem nahegelegenen Krankenhaus zugeführt. Der PKW-Fahrer blieb unverletzt. Es entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. (Polizei Montabaur)
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Westerburg: Polizei sucht unbekannten Zeugen nach tödlichem Unfall auf L 288
Mainz: Landräte protestieren mit Fahrradaktion gegen finanzielle Überlastung der Kommunen
Höhr-Grenzhausen: „WW-Seniorentalk“ diskutiert Ausbau der Gemeindeschwester plus
Nach dem schweren Verkehrsunfall auf der L 288 Ende März bittet die Polizei nun gezielt um Hinweise eines bislang unbekannten Zeugen. Dieser soll sich zum Zeitpunkt des Geschehens in Fahrtrichtung Langendernbach mit einem Pkw in der Nähe befunden haben, der möglicherweise entscheidende Beobachtungen gemacht hat. Zwei Fahrzeugführer waren bei dem Unfall tödlich verletzt worden, eine Beifahrerin wurde schwer verletzt. Nach aktuellem Stand gibt es keine Hinweise auf ein Fehlverhalten des gesuchten Zeugen, die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiter.
Mit einer symbolischen Fahrradaktion haben alle Landrätinnen und Landräte in Rheinland-Pfalz auf die aus ihrer Sicht angespannte Finanzlage der Kommunen aufmerksam gemacht. Unter dem Motto „Wir Landkreise strampeln uns ab“ fuhren sie durch die Landeshauptstadt Mainz bis ins Regierungsviertel. Die Kommunalvertreter fordern mehr finanzielle Spielräume, weniger Pflichtaufgaben und eine verlässlichere Ausstattung, um zentrale Leistungen wie Bildung, Gesundheit und Infrastruktur dauerhaft sichern zu können.
Im Westerwaldkreis wird der Ausbau der Gemeindeschwester plus erneut Thema eines Seniorentalks. Das Modellprojekt unterstützt ältere Menschen frühzeitig, um Pflegebedürftigkeit und Isolation vorzubeugen. Aktuell beteiligen sich vier Verbandsgemeinden im Kreis. Bei der Veranstaltung sollen Erfahrungen aus der Praxis vorgestellt und die Frage diskutiert werden, ob das Angebot künftig flächendeckend im gesamten Kreis eingeführt werden kann.
Nentershausen (ots)
Heute Morgen kam es gegen 10:15 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einem alleinbeteiligten LKW auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, kurz vor der Anschlussstelle Diez.
Der Fahrer des LKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, und wurde von der Schutzplanke in die Luft kataputliert. Das Fahrzeug stieß mehrfach mit der Schutzplanke sowie der Böschung zusammen und kam schließlich auf der Schutzplanke zum Stillstand. Der komplette Aufbau des Fahrzeuges riss durch den Unfall ab. Die Ladung verteilte sich in der Böschung und auf der Fahrbahn.
Der Fahrzeugführer wurde durch den Rettungsdienst vorsorglich in ein nahegelegenes Krankenhaus verbracht.
Das Fahrzeug wurde durch die Freiwillige Feuerwehr abgesichert. Auslaufende Betriebsstoffe wurde aufgefangen.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten mussten zwei der drei Fahrstreifen gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den linken Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt.
Hierbei konnten mehrere Fahrzeugführer dabei beobachtet werden, wie sie die Unfallstelle abfilmten. Entsprechende Ordnugnswidrigkeitenanzeigen werden durch die Polizeiautobahnstation Montabaur vorgelegt.
Der Verkehr staute sich bis hinter die Anschlussstelle Montabaur zurück. (Polizei Montabaur)
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Nomborn: Großeinsatz nach Betrugsflucht – Suchaktion im Wald endet ohne Gefahr
Rhein-Wied-Westerwald: Arbeitsmarkt zeigt leichte Frühjahrsbelebung
Westerwaldkreis: Feuerwehr wird künftig digital alarmiert – Sirenen nur noch für Warnung
Nach einem Betrugsdelikt in einem Hotel in Koblenz ist es im Bereich Nomborn zu einer groß angelegten Polizeisuche gekommen. Zwei männliche Tatverdächtige waren zuvor mit einem Taxi in Richtung Nomborn geflüchtet und anschließend zu Fuß in ein Waldgebiet weitergelaufen. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Zwischenzeitlich kursierten in sozialen Netzwerken falsche Meldungen über bewaffnete Täter, eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Die Fahndungsmaßnahmen führten zum Aufgriff der Personen, die Ermittlungen laufen weiter.
Der regionale Arbeitsmarkt zeigt im März eine leichte Entspannung. Die Zahl der Arbeitslosen sank im Vergleich zum Vormonat auf rund 17.900 Menschen, die Quote liegt bei etwa 5 Prozent. Besonders im Bereich der Arbeitslosenversicherung gab es Rückgänge, während die Zahl gemeldeter Ausbildungsplätze deutlich unter dem Vorjahr liegt. Gleichzeitig steigt das Interesse junger Menschen an Ausbildungsstellen spürbar, sodass rechnerisch nahezu ein Gleichstand zwischen Bewerbern und offenen Stellen besteht.
Der Westerwaldkreis stellt sein Alarmierungs- und Warnsystem für Einsatzkräfte vollständig auf digital um. Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz werden künftig über ein landesweit einheitliches Netz mit rund 700 Standorten alarmiert. Sirenen dienen künftig ausschließlich der Bevölkerungswarnung und nicht mehr der Feuerwehralarmierung. Die Umstellung soll die Reaktionszeiten verkürzen und die Gefahrenabwehr im Kreis weiter stärken.
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Multiinstrumentalisten.
Wirges: Bild für Einsatzkräfte gemalt und im Gottesdienst überreicht
Westerwaldkreis. Ein schönes Dankeschön für die Helfenden während des Unwetters: In der Evangelischen Kirche Wirges haben sich Kinder mit einem großen, selbstgemalten Bild bei den Einsatzkräften der Region bedankt. Sie überreichten das Gemälde während eines Taufgottesdienstes stellvertretend für alle Helfenden an Vertreter der Freiwilligen Feuerwehr Wirges. Im Gottesdienst dankte Pfarrerin Sylvia vom Holt ihnen allen für die schnelle und wichtige Hilfe während des verheerenden Unwetters der vergangenen Woche.
Entstanden ist das Bild bei einem Besuch der Pfarrerin in der Evangelischen Kita Regenbogen: Sylvia vom Holt nahm sich Zeit, um mit den Kindern über das Unwetter zu sprechen und gab Gelegenheit, das Erlebte mit spielerischen Mitteln aufzuarbeiten.
Die Einsatzkräfte hatten viel Freude mit dem selbstgemalten Bild: Im Anschluss an den Gottesdienst in der Evangelischen Kirche luden sie die Kinder ein, sich ein echtes Feuerwehrauto aus der Nähe anzusehen. (bon) (Evangl. Dekanat WW)
„Unverhofft kommt oft – und genau so traf uns der Tornado, der über unseren Hof fegte und gleich eine halbe Existenzkrise auslöste. Auch wenn wir versichert sind, bleiben viele Schäden unbezahlt. Zudem müssen wir schnell handeln, um das Wohl der Tiere zu sichern und die Grundversorgung garantieren zu können. Uns liegt das Wohl unserer Tiere sehr am Herzen.“, heißt es auf dem GoFundMe-Spendenaufruf, den Janina Kroes aus Dernbach für den Hof ihrer Familie ins Leben rief.
Weiterlesen ...Marienrachdorf (ots)
Am Sonntagnachmittag kam es auf dem Sportplatz in Marienrachdorf im Rahmen eines Kreisliga C-Spiels zu einem Vorfall, der den Einsatz starker Polizeikräfte erforderte. Zuvor hatte ein Spieler der Gastmannschaft einen Ordner gewürgt und auch den Schiedsrichter geschubst. Der Ordner wurde dabei am Hals verletzt, der Schiedsrichter blieb hingegen unverletzt. Trotz des grundsätzlich freundschaftlichen Verhältnisses der Vereine wurde das Spiel vor Ort durch den Unparteiischen abgebrochen und Zuschauer sowie Gastmannschaft verließen im Beisein der Polizei die Örtlichkeit. Der Schiedsrichter wurde anschließend durch die Polizei zu seinem PKW begleitet. (Polizei Montabaur)
Rund 120 ehrenamtliche Einsatzstunden für unseren Ortsverein
Eine außergewöhnlich einsatzreiche Woche liegt hinter unserem Ortsverein.
Gleich dreimal wurden wir innerhalb weniger Tage durch die Leitstelle Montabaur
zu größeren Brandeinsätzen im Westerwald alarmiert. Insgesamt leisteten unsere
Helferinnen und Helfer dabei knapp 120 ehrenamtliche Einsatzstunden.
Den Auftakt machte am Montag, den 10.08.26 ein größerer Flächenbrand bei
Hilgert. Zunächst rückten vier unserer Helfer zur Einsatzstelle aus.
Niederroßbach. Ein verheerender Großbrand hat am 21. August 2026 das Zuhause von Jörg und Petra Kampkötter in Niederroßbach zerstört. Innerhalb kürzester Zeit verlor das Ehepaar sein Haus und damit den Lebensmittelpunkt, den es sich über viele Jahre im Westerwald aufgebaut hatte. Nun ist eine private Spendenaktion angelaufen, die auch von Wäller Helfen e. V. unterstützt und in der Region verbreitet wird.
Initiiert wurde der Spendenaufruf von Kevin, Tatjana und Natalie. Ihr gemeinsames Ziel ist es, Jörg und Petra Kampkötter in der schwierigen Zeit nach dem Brand nicht allein zu lassen und ihnen zumindest einen Teil der finanziellen Sorgen zu nehmen.
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