Neustadt (Wied) - BAB3 (ots)
Am Sonntag, den 22.02.2026, gegen 16:20 Uhr ereignete sich auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Frankfurt, auf Höhe des Kilometers 48,3, ein Verkehrsunfall unter Beteiligung von zwei Pkw, einem Pkw mit Wohnanhänger und zwei Transportern. Auslöser war, dass eine 54 Jahre alte Frau aus dem Westerwaldkreis auf den ihr vorausfahrenden Pkw einer 21 Jahre alten Frau aus dem Alb-Donau-Kreis auffuhr. Die unmittelbar nachfolgen Fahrzeuge kollidierten dann ebenfalls mit den bereits verunfallten Pkw. Die 54 Jahre alte Frau wurde leicht verletzt. Die 21 Jahre alte Frau wurde schwerverletzt und mittels Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus verbracht. Die Fahrbahn war für ca. 15 Minuten voll gesperrt. Für die weitere Unfallaufnahme und Bergung der verunfallten Fahrzeuge sowie die Fahrbahnreinigung blieb die Fahrbahn für weitere zwei Stunden teilgesperrt, sodass es zu Staubildung kam. Der Gesamtschaden beläuft sich auf mindestens 50.000EUR. Neben dem DRK, und der Polizei waren 20 Kräfte der Feuerwehr aus Neustadt (Wied) im Einsatz. (Polizei Montabaur)
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Betzdorf: Mehrere Verstöße bei Fußstreifen-Kontrollen festgestellt
Bad Marienberg: Vertrag für Evangelisches Gymnasium soll verlängert werden
Steinebach/Sieg: Studie zur Heilstollentherapie gegen Stress gestartet
Bei erneuten Kontrollmaßnahmen der Polizeiinspektion Betzdorf sind mehrere Verstöße festgestellt worden. Ein 47-Jähriger fuhr verbotswidrig mit seinem VW durch die Fußgängerzone und besaß keine gültige Fahrerlaubnis – ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Am Bahnhof stellten Beamte bei einem 19-Jährigen eine nicht zulässige E-Zigarette sicher, bei seinem 17-jährigen Begleiter fanden sie geringe Mengen Cannabis. Zudem wurde ein 23-Jähriger kontrolliert, gegen den ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Koblenz vorlag. Nach Zahlung eines Geldbetrags durch Angehörige konnte er die Haft abwenden. Weitere Kontrollen verliefen ohne Beanstandungen.
Der Vertrag zwischen dem Westerwaldkreis und dem Schulträger des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg soll bis zum 31. Juli 2031 verlängert werden. Künftig soll die Abrechnung der laufenden Kosten zur Verwaltungsvereinfachung als Pauschale pro Schüler erfolgen. Zudem beteiligt sich der Westerwaldkreis weiterhin an der baulichen Erweiterung, 50 Prozent kommen aus einer Landesförderung. Ziel ist es, die gymnasiale Versorgung im oberen Kreisteil langfristig zu sichern.
Im Heilstollen der Grube Bindweide startet eine wissenschaftliche Studie zur Wirkung der Heilstollentherapie bei Stress und Schlafstörungen. Begleitet wird das Projekt unter anderem von der Universität Gießen. Untersucht wird, ob eine dreiwöchige Kur – fünf Tage pro Woche jeweils zwei Stunden unter Tage – die Stresswahrnehmung, Schlafqualität und den Cortisol-Rhythmus positiv beeinflusst. Insgesamt stehen in der Grube Bindweide 24 kostenfreie Studienplätze zur Verfügung. Die Ergebnisse sollen helfen, die medizinische Wirksamkeit der Therapie wissenschaftlich zu bewerten.
Johannes Heibel setzt sich seit über 30 Jahren für Kinder und Jugendliche ein – gegen Gewalt und sexuellen Missbrauch. Als Gründer der gleichnamigen Initiative kämpft er bundesweit und international für Schutz, Prävention und Aufklärung. Auch für Frieden engagiert er sich sichtbar: Mit der weißen Friedensfahne, die er aus historischen Bombentrichtern in Siershahn fertigen ließ, sendet er ein deutliches Zeichen gegen Krieg und Gewalt – bis hin zum Papst auf dem Petersplatz. Heibels Appell ist klar: Kindern muss absolute Priorität eingeräumt werden, und jeder kann ein sichtbares Zeichen für Frieden setzen.
🔗 www.initiative-gegen-gewalt.de
Gespräch mit Johannes Heibel Teil 01:
Gespräch mit Johannes Heibel Teil 02:
Gespräch mit Johannes Heibel Teil 03:
Gespräch mit Johannes Heibel Teil 04:
Gespräch mit Johannes Heibel Teil 05:
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Montabaur: Matthias Hannappel leitet Außenstelle der Autobahn GmbH
Rheinland-Pfalz: CDU fordert bedarfsgerechte Ausweitung der Hubschrauberflüge
Mainz: Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2026 startet online
Seit Januar 2026 leitet Matthias Hannappel die Außenstelle Montabaur der Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes. Der 62-jährige Diplom-Bauingenieur ist bereits seit 2019 beim Unternehmen tätig und war zuvor Geschäftsbereichsleiter Bau und Erhaltung. Hannappel betont die Bedeutung von Brückenmodernisierung, Streckenerneuerungen und einem funktionierenden Betriebsdienst. Die Außenstelle Montabaur betreut rund 768 Autobahnkilometer und ist Teil des größten Streckennetzes der NL West mit über 2.000 Brücken, 244 Rastanlagen und 20 privaten Autohöfen.
Die CDU-Landtagsfraktion fordert eine bedarfsgerechte Ausweitung der Einsatzzeiten aller in Rheinland-Pfalz stationierten Rettungshubschrauber, um die Versorgung in ländlichen Regionen zu verbessern. Bereits seit Anfang des Jahres fliegt „Christoph 10“ in Wittlich länger, „Christoph 77“ in Mainz ist nun auch nachts einsatzbereit. Die Luftrettung dient sowohl der Primär- als auch Sekundärrettung und soll angesichts von Krankenhaus-Schließungen und Ärztemangel flexibler betrieben werden. Moderne Nachtsichtgeräte und Hinderniserkennung ermöglichen einen sicheren Nachtbetrieb.
Ab jetzt steht der Wahl-O-Mat für die Landtagswahl 2026 in Rheinland-Pfalz online zur Verfügung. Das interaktive Tool der Bundeszentrale für politische Bildung und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz ermöglicht es den Nutzern, die eigene Position zu 38 Thesen mit den Parteien abzugleichen. Der Wahl-O-Mat wird bereits zum fünften Mal bei einer Landtagswahl in Rheinland-Pfalz eingesetzt und soll Bürgern motivieren, ihre Stimme abzugeben.
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)