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Montabaur: Architektenwettbewerb für neues Mons-Tabor-Bad gestoppt
Altenkirchen: Kreisjugendfeuerwehr erhält neue Führung und Ausrüstung
Rheinland-Pfalz: Wildschweinfleisch und Pilze weiterhin leicht belastet
Stadt und Verbandsgemeinde Montabaur haben den laufenden Architektenwettbewerb für den Neubau des Mons-Tabor-Bades zurückgezogen. Hintergrund ist ein deutlicher Rückgang der Gewerbesteuereinnahmen, der die Finanzplanung erheblich belastet. Im Jahr 2025 musste die Stadt einen Einnahmerückgang im zweistelligen Millionenbereich verkraften. Auch für die Folgejahre sind weitere Einsparungen erforderlich, weshalb das Großprojekt vorerst neu bewertet wird. Ziel bleibt weiterhin der Bau eines neuen Schwimmbades am bisherigen Standort. Der bestehende Wettbewerb wird gestoppt, um die Planung an die finanzielle Lage anzupassen.
Die Kreisjugendfeuerwehr Altenkirchen hat eine neue Führungsstruktur erhalten und zugleich zusätzliche Ausstattung bekommen. Zwei neue stellvertretende Kreisjugendfeuerwehrwarte wurden offiziell ernannt und verstärken künftig die Organisation. Zusätzlich wurden große Zelte bereitgestellt, die bei Übungen und Veranstaltungen eingesetzt werden sollen. Die Jugendfeuerwehr spielt eine zentrale Rolle bei der Nachwuchsgewinnung für die Feuerwehren im Kreis. Mit den neuen Mitteln sollen gemeinsame Aktionen und Zeltlager künftig noch besser organisiert werden können.
Auch rund vier Jahrzehnte nach dem Reaktorunglück von Tschernobyl sind in Rheinland-Pfalz noch Auswirkungen messbar. Untersuchungen zeigen, dass insbesondere Wildschweinfleisch und wild gesammelte Pilze weiterhin geringe radioaktive Belastungen aufweisen können. In den meisten Fällen liegen die Werte jedoch deutlich unter den zulässigen Grenzwerten. Eine Auswertung tausender Proben bestätigt, dass der Verzehr in üblichen Mengen als unbedenklich gilt. Besonders belastet sind Regionen mit bestimmten Bodenverhältnissen, in denen Cäsium-137 länger gebunden bleibt. Insgesamt zeigt sich jedoch ein rückläufiger Trend der Belastung über die Jahre.
Stadt und Verbandsgemeinde (VG) Montabaur haben den Architekten-wettbewerb für das neue Mons-Tabor-Bad zurückgezogen. Grund dafür ist ein erheblicher Rückgang der Steuereinnahmen. Der Ausstieg aus dem Wettbewerb bedeutet aber nicht das Ende des Projektes, vielmehr muss die Planung an die neue Finanzlage bei Stadt und VG angepasst werden. Ziel ist es weiterhin, ein neues Schwimmbad in Montabaur zu bauen.
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Hachenburg: LAG fördert Skatepark und zahlreiche Regionalprojekte
Westerwaldkreis: Kleinkunst kämpft um Zukunft des Familienferiendorfs Hübingen
Wirges: Kitas starten neues Ernährungsprojekt mit digitalen Speiseplänen
Die Lokale Aktionsgruppe Westerwald hat in ihrer letzten Sitzung rund 570.000 Euro Fördermittel für regionale Projekte beschlossen. Insgesamt 14 Vorhaben wurden ausgewählt, darunter mehrere kommunale und private Initiativen. In Hachenburg ist ein neuer Skatepark im Bereich Lohmühle geplant, ergänzt durch barrierefreie Sanitäranlagen. Weitere Projekte betreffen unter anderem den Ausbau von Dorftreffpunkten und neue Spiel- und Freizeitangebote in der Region. Auch Machbarkeitsstudien, Infrastrukturmaßnahmen und regionale Vermarktungskonzepte wurden gefördert. Ziel ist die Stärkung von Lebensqualität und regionaler Entwicklung im Westerwald.
Das Familienferiendorf in Hübingen steht weiter im Fokus der Kulturszene im Westerwald. Hintergrund ist die finanzielle Situation der Einrichtung, die derzeit in einem Insolvenzverfahren steckt. Ohne zusätzliche Unterstützung gilt der Fortbestand des Geländes als unsicher. Parallel dazu endet die Arbeit der Kleinkunstbühne Mons Tabor nach rund 40 Jahren mit einem letzten Festival im kommenden Jahr. Geplant ist jedoch, das Varieté im Buchfinkenland weiterhin zu erhalten. Dafür werden neue finanzielle und strukturelle Lösungen sowie zusätzliche Sponsoren gesucht.
In der Verbandsgemeinde Wirges startet ein neues Ernährungsprojekt in mehreren Kindertagesstätten. Das Programm setzt auf digitale Speisepläne, Einkaufslisten und Ernährungsbildung für Kinder. Insgesamt beteiligen sich zunächst neun Kitas, darunter auch evangelische Einrichtungen aus Mogendorf und Wirges. Die Kosten werden größtenteils von einer Krankenkasse übernommen, sodass für die Einrichtungen nur geringe Eigenanteile entstehen. Ziel ist es, gesunde Ernährung spielerisch zu vermitteln und gleichzeitig die Küchen im Alltag zu entlasten.
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Westerwald: Dutzende Unfälle über das Wochenende in der Region
Seck: Schüsse beschädigen Verkehrszeichen und Wanderinfrastruktur am Campingplatz
Ransbach-Baumbach: Caritas warnt vor Betrügern in Pflegeeinsätzen
Am letzten Aprilwochenende ist es zu mehreren Unfällen in der Region gekommen. Daran beteiligt waren unter anderem auch Motorradfahrer. Bei Birnbach kam ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Auf der B8 hatte er zunächst mehrere Autos überholt und war dann von der Straße abgekommen. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Bundesstraße musste für die Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden.
Im Bereich des Campingplatzes Weiherhof in Seck sind zwischen Anfang und Mitte April mehrere Sachbeschädigungen festgestellt worden. Dabei wurden Verkehrszeichen, Wanderkarten und ein Willkommensschild beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen könnten die Schäden durch abgegebene Schüsse entstanden sein. Die Polizei spricht von einer gemeinschädlichen Sachbeschädigung. Zeugen werden gebeten, Hinweise zur Tat oder möglichen Verursachern zu melden. Die Ermittlungen dauern an.
Der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn warnt vor Betrügern, die sich als Mitarbeiter der Caritas ausgeben. In Ransbach-Baumbach verschafften sich unbekannte Personen unter falschem Vorwand Zugang zur Wohnung einer Patientin. Eine angekündigte Pflegeleistung fand nicht statt, woraufhin Angehörige und Polizei informiert wurden. Der Verband stellt klar, dass Einsätze niemals unangekündigt erfolgen. Bürger werden aufgefordert, bei verdächtigen Kontakten keine fremden Personen in die Wohnung zu lassen und im Zweifel die Polizei zu verständigen.
Ab sofort Termine beim Gesundheitsamt reservieren
Um möglichst gut durch den Herbst und Winter zu kommen, empfiehlt das Gesundheitsamt des Westerwaldkreises eine Grippeschutzimpfung. Die „echte“ Grippe ist keine harmlose Erkrankung und insbesondere bei Risikogruppen kann sie zu ernsthaften gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Nach der Impfung dauert es etwa 10 bis 14 Tage, bis ein ausreichender Schutz aufgebaut ist.
Sowohl Arztpraxen als auch einige Apotheken führen die in der Regel kostenfreie Impfung durch. Zudem bietet das Gesundheitsamt wieder einen Termin an, um sich kostenlos gegen saisonale Influenza (Grippe) impfen zu lassen:
Am 29. September 2026 wird die Anschlussstelle Dierdorf an der A 3 von 7 Uhr bis voraussichtlich 15 Uhr teilweise gesperrt.
Grund sind Ausbesserungsarbeiten an dem nahegelegenen Kreisverkehr im Verlauf der L 258 in Fahrtrichtung Dierdorf. Auch der Kreisverkehr kann während der Arbeiten nicht befahren werden.
Die Auffahrt auf die A 3 ist im Bereich der Anschlussstelle Dierdorf weiterhin möglich. Die Abfahrt von der A 3 an der Anschlussstelle Dierdorf ist dagegen während der Arbeiten nicht möglich.
Verkehrsteilnehmer, die die A 3 an der Anschlussstelle Dierdorf verlassen möchten, werden gebeten, bereits an der vorherigen Anschlussstelle abzufahren oder alternativ die nächstgelegene Anschlussstelle zu nutzen. Die weitere Verkehrsführung erfolgt über die L 264, L 266 und B 413. Alle entsprechenden Umleitungsstrecken sind ausgeschildert.
Nur 24 Stunden nach der Partie gegen die Nijmegen Devils feiert die EG Diez-Limburg einen 7:3-Heimsieg gegen die Pforzheim Bisons. Das Team vom Heckenweg kann nicht an die Leistung des Vortages anknüpfen, ist den Gästen aber über 60 Minuten klar überlegen. Die Belastung der Trainingswoche sowie des Doppelspiel-Wochenendes ist der Mannschaft anzumerken, ändert jedoch nichts an der unbestrittenen Dominanz.
Weiterlesen ...Molsberg (ots)
Im Zeitraum von Samstag, 19.09.2026, auf Sonntag, 20.09.2026, wurden durch unbekannte Täter in Molsberg, in der Nussallee, die Lichtzeichenanlagen und Warnbaken an einer Gefahrenstelle beseitigt und zum Teil beschädigt. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben oder sonstige Hinweise zum Sachverhalt geben können, werden gebeten sich bei der Polizei Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Hachenburg (ots)
Am Dienstag, 22.09.2026, gegen 07:40 Uhr, ereignete sich in Hachenburg, Kreisverkehrsplatz Alpenroder Straße/Alte Frankfurter Straße, ein Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrradfahrerin leicht verletzt wurde. Demnach fuhr die Radfahrerin auf die oben genannte Kreisfahrbahn ein und wollte Richtung Krankenhaus weiterfahren. Ein aus Richtung Alpenrod kommender, bislang unbekannter PKW-Fahrer fuhr ebenfalls in die Kreisfahrbahn ein, ohne auf den Vorrang der Radfahrerin zu achten. Die Radfahrerin konnte durch eine Fahrbewegung dem PKW ausweichen und kam hierbei jedoch zu Fall. Der PKW fuhr in Richtung Borngasse weiter. Zu einer Kollision zwischen beiden Fahrzeugen war es nicht gekommen. Bei dem Sturz zog sich die Radfahrerin leichte Verletzungen zu. Bei dem PKW soll es sich um ein dunkles Fahrzeug gehandelt haben. (Polizei Hachenburg)
Barockmusik, Gesang und Ehrung
Ransbach-Baumbach (shg) Mit Kompositionen aus dem Früh- und Hochbarock hat die Evangelische Kantorei Ransbach-Baumbach mit einem professionell besetzten Orchester das fünfjährige Jubiläum der Musikkirche gefeiert. Seit ihrer offiziellen Gründung 2021 bietet die, weit über die Region hinaus bekannte, musikalische Institution Musikliebhabern zahlreiche musikalische Gottesdienste, Konzerte und Auftritte verschiedener Gruppierungen, wie der Evangelischen Kantorei, der Cappella Taboris, des Streichquartetts der Cappella Taboris, des trio flex & friends, FRECHBLECH, des Duo Oho und tief4Blech. Zum Jubiläumsgottesdienst erklangen vier polyphone Chöre aus Georg Friedrich Händels englischsprachigem Anthem „O praise the Lord with one consent“ neben fünf schwungvollen Gemeindeliedern in den Sätzen von Johann Crüger aus dessen “Praxis Pietatis Melica, 1649“ sowie zwei moderne Choräle, die vom Orchester mit jeweils zwei konzertierenden Oberstimmen und vom Chor der Musikkirche im Wechsel mit der Gemeinde musiziert wurden.
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