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Alte Feuerwehrsirenen im Westerwaldkreis werden endgültig abgeschaltet Strenger Artenschutz im Westerwaldkreis bei Nestentfernung von Insekten Forschungsprojekt im Wildpark im Buchfinkenland setzt auf nachhaltiges Bauen
Im Westerwaldkreis sind die alten Feuerwehrsirenen zur Eigenalarmierung abgeschaltet worden. Die Einsatzkräfte sind inzwischen flächendeckend mit digitalen Meldern ausgestattet und werden darüber zuverlässig alarmiert. Damit endet die bisherige Doppelalarmierung über Sirene und Pager im Alltag. Die neuen Katastrophenschutzsirenen bleiben jedoch bestehen und werden künftig nur noch im Ernstfall oder bei Warntagen ausgelöst. Ziel ist eine klare Trennung zwischen Einsatzalarm und Bevölkerungsschutz. Verantwortliche sehen darin einen wichtigen Schritt für mehr Verständlichkeit im Warnsystem.
Im Westerwaldkreis wird erneut auf die strengen Regeln beim Umgang mit Insektennestern hingewiesen. Hornissen, Hummeln und Wildbienen stehen unter besonderem Schutz und dürfen nicht ohne Genehmigung entfernt werden. Wer dennoch eigenmächtig eingreift, riskiert ein Ordnungswidrigkeitsverfahren nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Auch Wespen sind geschützt, eine Entfernung ist nur in begründeten Fällen zulässig. Fachleute betonen zudem die wichtige Rolle der Tiere im ökologischen Gleichgewicht. Die Untere Naturschutzbehörde empfiehlt bei Problemen immer eine fachliche Beratung.
Im Wildpark im Buchfinkenland in Gackenbach entsteht ein neues Sanitärgebäude als Forschungsprojekt für nachhaltiges Bauen. Grundlage ist ein Modellvorhaben der Rheinland Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern Landau gemeinsam mit regionalen Partnern. Verwendet werden wiederaufbereitete Holzbauteile, um Ressourcen zu schonen und Emissionen zu senken. Das Gebäude dient zugleich als praktisches Versuchslabor für neue Baukonzepte. Ziel ist es, Bauteile künftig so zu planen, dass sie später wiederverwendet werden können.
Siegen/Kreuztal/Hilchenbach-Dahlbruch (ots)
Gestern (09. April) hat die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein berichtet, dass ein Ermittlungsteam in Sachen des tödlichen Verkehrsunfalles in Hilchenbach-Dahlbruch vom 06.04.2026 eine heiße Spur hatte.
Die abschließenden Ergebnisse zur Untersuchung des mutmaßlichen Unfallwagens stehen noch aus. Das Verkehrskommissariat hatte in der Folge einen 18-jährigen Mann als möglichen Fahrer dieses Pkw ermitteln können. Beamte nahmen am gestrigen Mittag (09. April) den 18-Jährigen zunächst vorläufig fest. Die konkreten Ermittlungen hierzu dauern seit gestern an und laufen weiterhin auf Hochtouren. Die Ermittlungsarbeit erstreckt sich auch auf die Identifizierung der weiteren Fahrzeuginsassen.
Über die Rettungsleitstelle wurde die Polizei in Hachenburg zur besagten Uhrzeit darüber informiert, dass im Bereich der Schwimmbadstraße in Unnau ein Pkw in Vollbrand stehe.
Die Freiwillige Feuerwehr sei bereits verständigt und und würde unmittelbar mit den Löscharbeiten beginnen.
Bei Eintreffen der Streife fand der gemeldete Sachverhalt so statt.
Um im Rahmen weiterer Ermittlungen Hinweise über die Brandursache zu erlangen, wäre es wichtig wenn sich Zeugen melden, die Hinweise geben können, insbesondere auch bei Durchsicht privater Überwachungskameras am Haus. (Polizei Hachenburg)
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Elzer Berg: Polizei sucht Zeugen nach Unfall mit Anhänger auf der A3
Montabaur: Millioneninvestitionen in Feuerwehr geplant
Montabaur: Kulturvereine sollen von Vereinsvermögen profitieren
Nach einem Verkehrsunfall auf der A3 in Richtung Frankfurt sucht die Polizei Zeugen. Kurz hinter der Anschlussstelle Diez war ein Auto mit Anhänger am Elzer Berg ins Schlingern geraten, der Anhänger kippte anschließend um und blockierte mehrere Fahrstreifen. Verletzt wurde niemand. Es entstand ein Sachschaden von rund 30.000 Euro. Die Bergungsarbeiten dauerten am Nachmittag noch an und sorgten für Stau. Die Polizei bittet Verkehrsteilnehmer, die den Unfall beobachtet haben, sich zu melden.
Die Verbandsgemeinde Montabaur plant umfangreiche Investitionen in ihre Feuerwehren. Aus einem Sondervermögen des Bundes sollen in den kommenden Jahren rund 22 Millionen Euro in neue Fahrzeuge und Gerätehäuser fließen. Ziel ist es, die Ausstattung der Einheiten zu modernisieren und bestehende Defizite zu beheben.
Kulturvereine in der Verbandsgemeinde Montabaur könnten bald finanzielle Unterstützung erhalten. Nach der Auflösung eines Partnerschaftsvereins sollen rund 20.000 Euro gezielt an Vereine verteilt werden, die sich in der Nachwuchsförderung engagieren. Die Vergabe soll über ein Bewerbungsverfahren erfolgen, bei dem klare Kriterien festgelegt werden.
LAG Westerwald wählte acht Vorhaben zur Förderung aus
Bei ihrer sechsten Sitzung in der laufenden Förderperiode hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald zunächst Landrat Klaus Lütkefedder als neuen LAG-Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich bei Markus Hof, der in den letzten Wochen kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte. Danach beschloss die LAG die Unterstützung von fünf Vorhaben im EU-Förderprogramm LEADER und vergab damit das gesamte Budget des Aufrufs. Darüber hinaus stimmte sie der Förderung von drei Vorhaben im landesweiten Förderprogramm „Starkes Land – innovativ, resilient, nachhaltig“ zu.
Daniel Billaudelle wurde als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Welschneudorf einstimmig im Amt bestätigt. Er gehört der Feuerwehr seit 1999 an und wurde 2016 erstmals zum Wehrführer gewählt. Jetzt stellte er sich erneut zur Wahl, denn die Amtszeit für Wehrführer beträgt stets zehn Jahre. Die Wahl leitete Tobias Panne, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren auch der Stellvertretende Wehrführer Dirk Schuster, Wehrleiter Jens Weinriefer und seine beiden Stellvertreter Hans-Joachim Klimke und Patrick Weyand sowie Ortsbürgermeister Ralf Heibel. Sie gratulierten Billaudelle zur Wiederwahl und wünschten ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Leitung der Welschneudorfer Wehr. Diese erhielt Verstärkung, denn Tobias Panne konnte Luis Labonte als Feuerwehrmann verpflichten und in den aktiven Dienst übernehmen. Auch für ihn gab es ein großes Dankeschön für seine Bereitschaft, sich zum Wohle und Schutz der Bürger zu engagieren. (VG Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 19.10.2026, gegen 23.50 Uhr, kam es in Altenkirchen, Leuzbacher Weg, zum Brand eines Schuppens. Das Feuer konnte durch die alarmierten Feuerwehren Altenkirchen und Neitersen schnell gelöscht werden. Der Schuppen wurde durch den Brand zerstört. Weiterhin entstand am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus und an einem Gewächshaus leichter Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei Altenkirchen im Einsatz. (Polizei Altenkirchen)
Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Weiterlesen ...Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.
Weiterlesen ...Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)