Auch weitere Firmen unterstützen Jugendarbeit
Westerwaldkreis. 500 Euro – über diesen Betrag freut sich das Team der Evangelischen Jugendkirche Way to J. Das Geld ist eine Spende der Westerwaldbank Filiale Selters für den Jugendbus der Kirche, der die Jugendlichen seit Jahren treu und zuverlässig befördert. Den Unterhalt des Fahrzeugs bringt Way to J aus eigenen Mitteln auf.
Während der Spendenübergabe betont Kim Hoffmann, seit Februar 2020 Leiterin der Westerwaldbank-Filiale Selters, dass ihr das Projekt am Herzen liegt: „Junge Menschen sind mir ein persönliches Anliegen, und wir schätzen sie als unsere Nachbarn“, sagt sie.
Neben dem Scheck der Westerwaldbank freut sich das Way-to-J-Team auch über die weiteren Unterstützer, die es für den Jugendbus gewinnen konnte: Ein zweijähriges Sponsoring übernahmen die Firmen Sibelco, Albert Weil Bauunternehmung, Ingenieurbüro Bretthauer, Architekturbüro Herz und Immobilien Bartels.
Koblenz (ots)
Nicht schlecht staunten die Kriminalbeamten des Rauschgiftkommissariats in Koblenz, als sich zuletzt Hinweise auf eine 62-jährige Frau aus Boppard ergaben, die mit Heroin und Kokain handeln sollte. Schnell stellte sich heraus, dass die Hinweise zutreffend waren. Es konnte weiterhin ermittelt werden, dass die 38jährige Tochter ebenfalls am Betäubungsmittelhandel beteiligt war. Nach intensiven Ermittlungen konnte am 17.06.2020 ein niederländischer Kurierfahrer mit einer nicht geringen Menge Heroin und Kokain festgenommen werden. Im Rahmen weiterer Wohnungsdurchsuchungen bei der 62 jährigen Dealerin und deren Tochter konnten zusätzlich nicht geringe Mengen Betäubungsmittel,sowie zahlreiche Händler-Utensilien aufgefunden werden.
Alle drei Beschuldigten wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Koblenz dem Haftrichter beim Amtsgericht Koblenz vorgeführt. Dieser erließ nach Prüfung Haftbefehle, woraufhin alle Beschuldigte in die JVA verbracht wurden. Die Ermittlungen durch das Fachkommissariat dauern an. (Quelle Polizei Koblenz)
Koblenz (ots)
Durch die Polizeiinspektion Andernach wurde in Andernach auf dem Nettoparkplatz ein abgestellter PKW BMW kontrolliert. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass sich in dem PKW nicht geringe Mengen Amphetamin und Cannabis, sowie zahlreiche, zum Teil illegale Waffen, befanden. Im Rahmen einer beim Halter durchgeführten Wohnungsdurchsuchung wurde am 18.06.2020 eine weitere nicht geringe Menge Cannabis und ein Messer aufgefunden. Der Beschuldigte wurde dem Haftrichter vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft die Untersuchungshaft anordnete und anschließend in die JVA Koblenz verbracht. Die Ermittlungen seitens des Fachkommissariats dauern an. (Quelle Polizei Koblenz)
Der Verbandsgemeinderat (VGR) Montabaur ist zu seiner ersten Sitzung im Jahr 2020 zusammengekommen. Die reguläre Frühjahrsitzung Ende März wurde wegen des Corona-Lockdowns abgesagt, die Themen sind allerdings geblieben. Entsprechend lang und vielfältig war die Tagesordnung: Im Mittelpunkt stand die Wahl von Werner Reusch zum neuen Beigeordneten, der Jörg Haseneier in diesem Amt ablöste. Außerdem standen in Nentershausen das Verbandsgemeindehaus, das Mons-Tabor-Bad und eine Vielzahl weiterer Themen und Anträge auf der langen Liste.
Wahl zum Beigeordneten
Im Frühjahr 2017 wählte der VGR Jörg Haseneier (CDU) aus Simmern zum (ehrenamtlichen) Beigeordneten der VG. Nach der Kommunalwahl 2019 wurde Haseneier bestätigt, jetzt legte er das Amt aus persönlichen Gründen nieder. Jörg Haseneier gehörte dem VGR seit 1999 an, seit 2004 ist er außerdem Ortsbürgermeister in Simmern. Dieser Aufgabe möchte er sich künftig stärker widmen. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich dankte ihm zum Abschied für sein Engagement: „Du hast Dich als Fachmann für Verwaltungsrecht in die Arbeit der VG eingebracht und immer wieder persönlich Stellung bezogen. Das wird uns fehlen.“
Die CDU-Fraktion schlug Werner Reusch aus Nentershausen für die Nachfolge vor. In geheimer Abstimmung wurde er mit 24 Ja- und 10 Nein-Stimmen bei 7 Enthaltungen zum weiteren Beigeordneten gewählt. Die Beigeordneten vertreten den Bürgermeister: Andree Stein ist hauptamtlicher Erster Beigeordneter und somit erster Vertreter des Bürgermeisters. Margarete Flosdorf, Oliver Leuker, Udo Schöfer und ab sofort auch Werner Reusch sind weitere ehrenamtliche Beigeordnete. Werner Reusch gehört dem VGR seit 1994 an und arbeitete in vielen Ausschüssen mit. Seit 1999 ist er außerdem Mitglied im Ortsgemeinderat von Nentershausen. „Seit über 25 Jahren bist Du in der Kommunalpolitik aktiv. Ich freue mich, dass Du Deine Erfahrung nun in das Team der Beigeordneten einbringen wirst“, begrüßte der Bürgermeister den „Neuen“. Bild:
Gute Zusammenarbeit geht auch mit Abstand: Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (hinten) und seine Beigeordneten (v.l.): Udo Schöfer, der ausgeschiedene Jörg Haseneier, Andree Stein und Werner Reusch. Margarete Flosdorf und Oliver Leuker fehlen auf dem Bild.
Die Saenger Top Tackle GmbH ruft "Anaconda Survival Cook Set" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde festgestellt, dass die Aluminiumabgabe die zulässigen Grenzwerte überschreitet. Insbesondere bei der Verwendung von sauren, salzigen oder anderen für das Set geeigneten Lebensmitteln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Aluminium in einer Menge auf die Lebensmittel übergeht, die ein gesundheitliches Risiko birgt. Betroffen von diesem Rückruf ist das Set mit der Artikelnummer 7150 562 und mit der EAN 4039507291563.
Die Go Asia Deutschland GmbH und die Orient Master GmbH rufen "TK-Bapao Rindfleisch TJENDRAWASIH" auch aus den rheinland-pfälzischen Go Asia-Filialen zurück. Grund: Das tiefgefrorene Fleischprodukt wurde unsachgemäß gelagert und kann ein Gesundheitsrisiko darstellen. Betroffen von diesem Rückruf sind die 120-Gramm-Packungen. (LUA)
Stadtverordnetenversammlung wählt Mitglieder des wichtigsten Verwaltungsorgans der Stadt
Mit der Wahl der ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträte durch die Stadtverordnetenversammlung ist der Magistrat der Stadt Limburg neu zusammengesetzt. Das Gremium bildet die Verwaltungsspitze der Stadt und trägt Verantwortung für die laufende Verwaltung sowie die Umsetzung der politischen Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung.
Der Magistrat setzt sich aus dem hauptamtlichen Bürgermeister als Vorsitzendem, dem hauptamtlichen 1. Stadtrat sowie zwölf ehrenamtlichen Stadträtinnen und Stadträten zusammen. Die ehrenamtlichen Mitglieder werden von der Stadtverordnetenversammlung gewählt und bringen ihre unterschiedlichen beruflichen und persönlichen Erfahrungen in die kommunale Arbeit ein.
Dank an Anwohner Altenkirchen/Wissen. Es war eine der größten Infrastrukturprojekte des Landkreises Altenkirchen in den vergangenen Jahren: Die umfassende Sanierung der Kreisstraßen K65 und K66 – Pirzenthaler Straße und Holschbacher Straße – einschließlich des neuen Kreisverkehrsplatzes und neuen Bushaltestellen ist beendet. Der letzte Bauabschnitt an der oberen Holschbacher Straße in Richtung Streitholz wird ab dem 4. Juli wieder offiziell für den Verkehr freigegeben. Komplexe Baumaßnahme Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern wurden in den vergangenen drei Jahren nicht nur Fahrbahnen und Gehwege erneuert. Teilweise wurden die Straßenquerschnitte angepasst und verbreitert, zudem erfolgte eine grundlegende Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen.
Weiterlesen ...Jana Gräf: „Wer Handwerk und Familienunternehmen stärker belastet, hat den wirtschaftlichen Ernst der Lage nicht verstanden.”
Westerwald. Die FDP Westerwald wirft der Bundesregierung Etikettenschwindel bei der geplanten Einkommensteuerreform vor. Von den angekündigten 10 Milliarden Euro Entlastung entfielen acht Milliarden allein auf den ohnehin fälligen Ausgleich der kalten Progression.
Zugleich stiegen die Sozialabgaben, etwa bei Rente und Krankenversicherung, und es kämen an anderer Stelle neue Belastungen hinzu.
„Die Menschen haben CDU und SPD einen wirtschaftspolitischen Neustart zugetraut. Herausgekommen ist Etikettenschwindel: Was als Entlastung verkauft wird, ist zum größten Teil ohnehin fällige Inflationsanpassung, während der Mittelstand an anderer Stelle stärker zur Kasse gebeten wird. Das ist das genaue Gegenteil dessen, was Deutschland jetzt braucht”, erklärt Jana Gräf, Kreisvorsitzende der FDP Westerwald und Mitglied des FDP-Bundesvorstands.
WIRD DAS FAMILIENFERIENDORF HÜBINGEN GERETTET ODER GEHT DAS LICHT FÜR IMMER AUS?
Hübingen/WW. Die Zeit läuft und die Uhr tickt laut. Bis Mitte Juli entscheidet sich, ob das Familienferiendorf Hübingen in eine neue gute Zukunft starten kann, oder die Einrichtung dauerhaft geschlossen wird. Die Schließung würde wahrscheinlich zunächst den Leerstand und ggf. auch den Verfall der Anlage bedeuten. Denn die Suche nach Investoren verlief trotz großer Anstrengungen bisher erfolglos.
Deshalb hat der Insolvenzverwalter dem Trägerverein angeboten, über einen Insolvenzplan die Anlage aus der Insolvenz zu führen und weiter zu betreiben. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht. Mit einem angepassten Betriebskonzept soll sichergestellt werden, dass der Betrieb in Zukunft ohne Defizit und möglichst mit einer Instandhaltungsrücklage laufen kann. Für die anstehenden Sanierungsarbeiten hat eine große Stiftung bereits einen siebenstelligen Beitrag in Aussicht gestellt. Und der Verein rechnet auch weiterhin mit einer Förderung des Landes für die anstehenden baulichen Investitionen, so wie im vergangenen Jahr bei der Erneuerung der Heizungsanlage.
Selters. Über jeweils 500 Euro aus der „evm-Ehrensache“ dürfen sich in diesem Jahr der „TSG Westerwald“, das „Jugendorchester Hartenfels/Weidenhahn“, das „Jugendorchester Maxsain“ und das „Jugendorchester Marienrachdorf“ freuen. Mit ihrem Spendenprogramm unterstützt die Energieversorgung Mittelrhein (evm) jedes Jahr Vereine und Institutionen aus der Region, wenn es um kulturelle, soziale und gemeinnützige Projekte geht. Vor Kurzem übergab evm-Kommunalbetreuer Norbert Rausch, den Spendenbetrag gemeinsam mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Selters, Oliver Götsch, an Vertreterinnen und Vertreter der begünstigten Vereine.
„Als Bürgermeister freue ich mich sehr, dass unsere engagierten Vereine durch die evm‑Ehrensache wertvolle Unterstützung erhalten und damit ihr kulturelles, sportliches und soziales Wirken in unserer Gemeinde weiter stärken können“, so Oliver Götsch. (evm)