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Helferskirchen: Bürgerinitiative kämpft gegen geplanten Windpark Drei Eichen
Montabaur: Straßenbeleuchtung wird flächendeckend auf LED umgerüstet
Rheinland-Pfalz: ADAC kritisiert mangelhafte E-Ladebedingungen an Rastanlagen
Im Westerwald regt sich Widerstand gegen den geplanten Windpark Drei Eichen. Die Bürgerinitiative „Erhaltet unsere Wälder“ spricht sich gegen die Errichtung von sieben fast 300 Meter hohen Windkraftanlagen in Helferskirchen, Leuterod, Vielbach und Quirnbach aus. Über 1.750 Menschen haben bereits eine Petition gegen die Pläne der Energieversorgung Mittelrhein unterzeichnet. Die Initiative kritisiert unter anderem Lärm, Schattenwurf und Infraschall, bemängelt die späte Informationsveranstaltung der EVM und fordert mehr Mitsprache für die Bevölkerung. Eigenständige Veranstaltungen mit Experten sollen die Bürger umfassend über die möglichen Auswirkungen informieren.
In der Verbandsgemeinde Montabaur startet die flächendeckende Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED. 7.500 Laternen in 24 Ortsgemeinden und der Stadt Montabaur werden adaptiv gesteuert und verbrauchen künftig die Hälfte der bisherigen Strommenge. Die Modernisierung spart rund 290 Tonnen CO2 pro Jahr und verringert die Lichtverschmutzung. Das 4-Millionen-Euro-Projekt wird zu über 85 Prozent durch Fördermittel von Bund und Land unterstützt. Die Montagearbeiten sollen bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Künftig werden alle Leuchten zentral von der Verwaltung in Montabaur überwacht und gesteuert.
ADAC-Tests zeigen erhebliche Mängel bei E-Ladepunkten an rheinland-pfälzischen Rastanlagen und Autohöfen. Von vier untersuchten Standorten erhielt keine Anlage die Note „sehr gut“, zwei wurden als „mangelhaft“ bewertet, eine als „ausreichend“. Besonders kritisch sind unzureichende Ladeleistung, fehlende Ladepunkte, mangelnde Preistransparenz und komplizierte Bezahlmöglichkeiten. Komfort und Schutz in der Nacht sind oft unzureichend. ADAC Mittelrhein fordert mehr leistungsstarke Ladepunkte, transparente Preise und einfache Bezahloptionen. Autohöfe schneiden besser ab als Rastanlagen, dennoch besteht hoher Nachholbedarf für eine zuverlässige Infrastruktur für E-Autos.
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Diez: Prozessauftakt wegen versuchten Totschlags nach Verfolgungsjagd
Hachenburg: Klinikkooperation stärkt medizinische Versorgung im Westerwald
Mainz: Rheinland-Pfalz muss rechtswidrige Düngeverordnung zurücknehmen
Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd stehen ein 38- und ein 25-jähriger Mann wegen versuchten Totschlags in vor Gericht in Koblenz. Die beiden Angeklagten sollen im Mai einen Autofahrer verfolgt und mehrfach auf dessen Fahrzeug geschossen haben. Vorausgegangen war offenbar ein Streit im familiären Umfeld. Das Gericht sieht bislang keine Hinweise auf Blutrache oder niedrige Beweggründe. Statt versuchten Mordes müssen sich die Männer nun wegen versuchten Totschlags und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Der Prozess soll in Koblenz beginnen.
In Hachenburg haben Vertreter des St. Vincenz Gesundheitsverbunds Limburg und des Evangelischen Krankenhauses Dierdorf/Selters ihre Zusammenarbeit bekräftigt. Ziel ist es, die medizinische Versorgung im Westerwald weiter zu verbessern. Besonders der Standort Hachenburg soll künftig eine wichtige Rolle spielen – etwa durch eine neue geriatrische Abteilung und modernste Kardiologie-Technik. Beide Verbünde beschäftigen zusammen rund 2.800 Mitarbeitende und behandeln jedes Jahr etwa 170.000 Patientinnen und Patienten. Die Kooperation gilt als Vorbild für interregionale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen.
Gute Nachrichten für alle Landwirte. Die rheinland-pfälzische Landesregierung muss ihre Düngeverordnung zurücknehmen. Nach einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts ist auch die Regelung des Landes rechtswidrig. Die CDU im Landtag fordert nun, dass die Verordnung umgehend aufgehoben wird. Landwirte hätten in Rheinland-Pfalz längst bewiesen, dass sie verantwortungsbewusst und im Sinne des Grundwasserschutzes handeln, heißt es aus der Fraktion. Das Thema soll im nächsten Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau beraten werden. Die CDU sieht im Urteil ein Signal für mehr Fairness gegenüber den Bauern.
Montabaur (ots)
Am heutigen Tag kam es in Montabaur zu einem versuchten Trickdiebstahl. Unter dem Vorwand, die Heizung überprüfen zu müssen, verschafften sich ein männlicher Täter mit seiner weiblichen Begleitung, Zutritt zu einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in der Fröschpfortstraße. Noch bevor diese etwas stehlen konnten, wurden sie durch den Wohnungsinhaber der Wohnung verwiesen. Die Personen werden wie folgt beschrieben:
1. Täter:
männlich, dunkle Hautfarbe, südindischer Phänotyp, 190 cm groß, ca. 30 Jahre alt, schlank, kurze haare, gestreifte Strickjacke
2. Täterin:
weiblich, dunkle Hautfarbe, südindischer Phänotyp, 160 cm groß, ca 15 Jahre alt, schwarzer Mantel
Beide flüchteten mit einem goldenen/beigefarbenen PKW. (Polizei Montabaur)
Erneuerungsarbeiten Wasserversorgung im Bereich „Am Hohleplatz“
Die Verbandsgemeindewerke Ransbach-Baumbach teilen mit, dass ab Montag, den 10.11.2025 aufgrund notwendiger Erneuerungsarbeiten an der Trinkwasserleitung eine Sperrung der Fahrbahn ab der Kreuzung Hochstraße – Am Hohleplatz bis einschließlich der Hausnummer Am Hohleplatz 4 erforderlich ist (siehe Abbildung). Die an den Baubereich angrenzenden Anliegergrundstücke können während der Bauzeit nicht mit dem PKW angefahren werden. Es wird gebeten für die Dauer der Bauarbeiten den angrenzenden Parkplatz zu nutzen. Die Arbeiten werden im Zeitraum vom 10.11.2025 bis zum 08.12.2025 durchgeführt und voraussichtlich abgeschlossen werden.
Nachhaltiges Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ in Selters ist fast ausverkauft
Inzwischen sind nur noch zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser im Selterser Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ zu haben. Aber die Verkaufszahlen sahen zeitweise ganz anders aus.
Anfang 2023 war das Interesse an den Bauplätzen zunächst enorm – noch bevor die ersten Bagger anrückten. Rund 175 Familien bekundeten ernsthaftes Interesse an einem Grundstück. Bei zwei Informationsveranstaltungen in der Festhalle informierten sich die Besucher über das nachhaltige Energiekonzept mit Kalter Nahwärme.
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Das Projekt „Wäller Wunschwichtel“ erhält eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro durch die G. und I. Leifheit Stiftung aus Nassau. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, medizinische Forschung und deutsche Geschichte und setzt damit das soziale Vermächtnis ihres Gründers Günter Leifheit fort.
Bereits als Unternehmer hatte Günter Leifheit ein besonderes Gespür für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen. Er fühlte sich dem Wohlergehen seiner Mitarbeitenden verpflichtet und half dort, wo Unterstützung benötigt wurde. Dieser Gedanke lebt bis heute in der Arbeit der Stiftung weiter, die zahlreiche soziale Projekte unterstützt und insbesondere in Nassau und Umgebung mit dem Netzwerk „Sozialkompass“ nachhaltige Strukturen geschaffen hat.
Weiterlesen ...Vom 27. Juli bis voraussichtlich 4. September wird zur Verkehrssicherung im Rahmen anstehender Arbeiten die K 82 am Bahnübergang Staudt voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über die K 145 Richtung Wirges, K 142 „Steinerne Brücke“, L 300 bis zum Knoten K 82 und umgekehrt.
Dörnberg (ots)
Am Montag, 20. Juli, befuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gegen 14:25 Uhr mit seinem Motorrad die Bundesstraße 417 von Holzappel in Richtung Laurenburg. Auf der kurvenreichen Strecke verlor der Mann in einer Linkskurve, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte letztlich mit einem Felshang. Hierbei erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in eine Wiesbadener Klinik verbracht. Besonders bitter: der junge Mann hatte erst wenige Stunden zuvor seine Motorrad-Fahrerlaubnis erhalten. (Polizei Montabaur)
Viele Betzdorfer haben in den vergangenen Tagen sehnsüchtig zum Biergarten an der Stadthalle geblickt. Wie schön wäre es, dort einen lauen Sommerabend an der Heller zu verbringen und dabei mediterranes Flair zu genießen. Am Freitag, 1. August, wird dieser Wunsch Wirklichkeit: Florian Schneider lädt erstmals zu einer „Spanischen Nacht“ in den Biergarten der Stadthalle ein.
Weiterlesen ...Die Jütro Tiefkühlkost GmbH ruft "„Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es wurden Noroviren nachgewiesen. Eine Norovirus-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 10 bis 50 Stunden nach der Infektion plötzlich mit heftigem Durchfall und schwallartigem Erbrechen, gelegentlich auch Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen können durch einen Flüssigkeitsmangel aufgrund der starken Brechdurchfälle schwerere Krankheitsverläufe mit ausgeprägtem Schwächegefühl und Schwindel entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf ist die 300-Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie mit den Chargennummern L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3. (LUA)