Limburg. Auf dem Parkplatz des Bürgerhauses und Sportplatzes im Limburger Stadtteil Offheim werden ab Montag, 10. Februar, Koniferen gefällt. Grund dafür ist die Erneuerung des Parkplatzes. Die Koniferen stehen in dem schmalen Pflanzstreifen zwischen Parkfläche und Dietkircher Straße. Die Arbeiten dauern je nach Witterung voraussichtlich bis Freitag, 14. Februar, an.
Altenkrichen. Zum ersten Mal wurde im Landkreis Altenkirchen durch den Ratsbeschluss der Verbandsgemeinde Kirchen ein Sportbeauftragter bestellt. Landrat Dr. Peter Enders sowie der Erste Beigeordnete des Kreises, Tobias Gerhardus, begrüßten Klaus-Jürgen Griese in Altenkirchen in dessen neuer Funktion und machten sich ein Bild über das zukünftige Aufgabengebiet des Sportbeauftragten. Bild:
Klaus-Jürgen Griese (Mitte), neuer Sportbeauftragter der Verbandsgemeinde Kirchen, machte einen „Antrittsbesuch“ bei Landrat Dr. Peter Enders (rechts) und dem Ersten Kreisbeigeordneten Tobias Gerhardus. (Quelle / Foto: Kreisverwaltung Altenkirchen)
Im letzten Jahr nahm die Gleichstellungsstelle des Westerwaldkreises mit einem Konzept der Initiative für Alleinerziehende im Westerwald am Wettbewerb „Kommunale Politik für mehr Familienzeit“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz teil.
Ziel war die Entwicklung einer App, mit deren Hilfe es Alleinerziehenden im Westerwaldkreis ermöglicht werden soll, schneller und effektiver auf benötigte Informationen zuzugreifen, sofort an die richtige Stelle für ihre Anliegen weitergeleitet zu werden, aber auch, sich in einem entsprechenden Forum auszutauschen. Das Konzept überzeugte und mit Hilfe des ausgeschriebenen Preisgeldes von
10.000,00 € konnte der Plan in die Realität umgesetzt werden.
Die Staatssekretärin im Familienministerium Dr. Christiane Rohleder startete nun im Beisein von Vertreterinnen und Vertretern der Initiative für Alleinerziehende die App mit dem Namen ALLIZE, einem Akronym aus der titelgebenden Zielgruppe. Die App ist ab sofort über den Google Playstore und in Kürze auch über den Apple App Store erreichbar.
Modellprojekt: Umfassende Verpflegungskonzepte für die städtischen Kitas und die Ganztagsschulen der Verbandsgemeinde Montabaur
Viel Obst, Gemüse und Ballaststoffe, Fisch und Fleisch in Maßen, möglichst wenig Zucker und Salz: Kinder und Jugendliche sollen von klein auf frisches und hochwertiges Essen bekommen, damit eine gesunde Ernährung zur Selbstverständlichkeit wird. In Montabaur haben jetzt der Stadtrat und bereits Ende 2019 die Gremien der Verbandsgemeinde (VG) die Weichen dafür gestellt. Für die kommunalen Kitas in der Stadt und die Ganztagsschulen in Trägerschaft der VG sind erstmals Verpflegungskonzepte beschlossen worden, die umfassend alle Aspekte von Einkauf, Zubereitung und Verzehr umfassen.
Damit geht man im Westerwald mit gutem Beispiel voran. Die Stadt als Kita- und die VG als Schulträgerin wurden von der rheinland-pfälzischen Vernetzungsstelle für Kita- und Schulverpflegung – angesiedelt beim Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Westerwald-Osteifel (DLR) – als Modellkommune ausgewählt für das Projekt Kita- und Schulessen – Die gesündere Wahl erleichtern. Außer Montabaur sind die Städte Bad Dürkheim und Trier im Boot. Eine Projektleiterin des DLR und zwei externe Beraterinnen trafen sich in Montabaur mehrmals mit Verantwortlichen an „runden Tischen“, nahmen Wünsche und Anregungen mit und informierten sich über Bedingungen und Besonderheiten der einzelnen Einrichtungen. Koordiniert haben die Konzepterstellung Regina Stahlhofen und Kristina Wüst von der Schul- und Kitaverwaltung der VG. Das Resultat der intensiven Arbeit sind zwei maßgeschneiderte Verpflegungskonzepte – eines für die Kindertagesstätten und eines für die Schulen. Im Fokus steht jeweils das Mittagessen, bei den Kitas werden Frühstück und Nachmittagssnack mit einbezogen.
Nur wenige hundert Meter südöstlich des heutigen Montabaurer Stadtteils Reckenthal befand sich noch im 19. Jahrhundert die Siedlung Sespenroth. Im Jahr 1853 verließen die Bewohner ihr Dorf. Wo heute nur noch Wiesen zu sehen sind, können Besucher nun mittels Augmented Reality (AR) das Dorf virtuell erleben.
„Obwohl Sespenroth von der Landkarte verschwunden ist, wird es durch diese wunderbare Rekonstruktion nicht aus unserer Erinnerung verschwinden“, sagt Ed Rosenthal, ein direkter Nachfahre der Sespenrother Familie Meuer. Mehr als 170 Jahre nach der Auswanderung der Dorfbewohner berührt ihn die Geschichte seiner Vorfahren noch immer.
Weiterlesen ...Altenkirchen. Seit einigen Tagen ist der Bürokratiemelder der Kreisverwaltung Altenkirchen online. Was verbirgt sich dahinter? Im März hatte der Kreistag die Prüfung einer zentralen Meldestelle für Bürokratieabbau beschlossen. Mittlerweile ist ein übersichtliches Online-Portal erstellt worden, über das Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, Vorschläge zum Abbau von überbordender Bürokratie zu machen – schnell, einfach und digital. „Zentrale Meldestelle klingt ja zunächst einmal nach Aufbau von Bürokratie und weniger nach Abbau.
Weiterlesen ...Statement ADAC z:
Das Ende des Tankrabatts darf nicht bedeuten, dass Überlegungen für die Entlastung der Menschen eingestellt werden. Der Krieg im Nahen Osten wird vor allem die Energiepreise weiter treiben und an den Tankstellen werden Autofahrer absehbar wieder Preise über 2 Euro sehen. Die Koalition muss kurzfristig Maßnahmen abstimmen, die zielgerichtet besonders Betroffene entlastet.
Für den ADAC ist eine Senkung der Stromsteuer, die alle Privathaushalte entlastet, ein mögliches Instrument. Eine Zusage, die Stromsteuer nicht nur für Unternehmen, sondern auch für private Haushalte zu senken, ist im Koalitionsvertrag verankert. Ebenso bleibt die Anhebung der Entfernungspauschale eine Option, die sich hinsichtlich Zeit und Entfernung ausgestalten lässt, und besonders Betroffene erreicht. Ein Auslaufen des Tankrabatts ohne baldige Anschlussmaßnahmen ist vor dem Hintergrund der andauernden Herausforderung nicht vermittelbar. (ADAC)
Hahnstätten. In der Nacht auf Mittwoch, den 10. Juni, wurde durch Unbekannte zwischen 22:00 Uhr und 07:30 Uhr in der Straße "Auf der Dahl" ein in einer Grundstückseinfahrt geparkter schwarzer BMW 550d XDrive entwendet. Zeugen, die im Tatzeitraum oder auch im Vorfeld verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, in Verbindung zu setzen. (Polizei Diez)
In der Zeit von Dienstag, 09.06.2026, 16.00 Uhr, bis Mittwoch, 10.06.2026, 06.30 Uhr, kam es in Eichelhardt zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter von der Baustelle des neuen Dorfgemeinschaftshauses eine Rüttelplatte. Weiterhin wurden mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff aus vor Ort abgestellten Baufahrzeugen abgezapft. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei ALtenkirchen)
Kreis Altenkirchen. Der Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Altenkirchen ist jetzt um eine wichtige personelle Säule ergänzt worden. Matthias Theis, Wehrleiter der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, wurde von Landrat Dr. Peter Enders als stellv. Brand- und Katastrophenschutzinspekteur und somit Ehrenbeamter des Kreises verpflichtet. Zuvor hatte es bereits ein einstimmiges Votum für ihn in der Runde der Wehrleiter gegeben. Der 48-Jährige folgt auf Florian Jendrock, der sein Amt vor einiger Zeit zur Verfügung gestellt hatte.
Theis ist auf Kreisebene ein hoch anerkannter Fachmann. Schon einmal (bis 2019) hatte er die Funktion des stellv. BKI inne. „Ich freue mich persönlich sehr. Nicht nur, weil wir mit Matthias Theis eine extrem hohe fachliche Kompetenz gewinnen, sondern weil auch das Zwischenmenschliche hervorragend passt, schließlich kennen wir uns seit vielen Jahren“, so der hauptamtliche BKI Björn Jestrimsky. Auch Landrat Enders zeigte sich zufrieden mit der Neubesetzung: „Im Brand- und Katastrophenschutz ist Teamarbeit ein entscheidender Faktor, daher blicke ich sehr optimistisch in die Zukunft.“ Glückwünsche an Theis kamen auch vom zuständigen Abteilungsleiter „Ordnung und Verkehr“, Peter Deipenbrock.
Mit der Verpflichtung sind die Personalplanungen allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Reihen der Feuerwehren wird momentan eine weitere Persönlichkeit für einen zweiten Stellvertreter des BKI gesucht. (Thorsten Stahl)