Aktuell gibt es 115 bestätigte Fälle im Westerwaldkreis. Diese teilen sich auf die jeweiligen Verbandsgemeinden wie folgt auf: Bad Marienberg 7, Hachenburg 8, Höhr-Grenzhausen 14, Montabaur 13, Ransbach-Baumbach 10, Rennerod 13, Selters 6, Wallmerod 4, Westerburg 9, Wirges 9 Fälle. Bei der Anzahl der bestätgten Fälle gilt es zu beachten, dass diese Zahlen alle Infizierten seit Beginn der Testungen am 09.03.2020 umfassen und auch bereits genesene Personen beinhalten. Es ist jedoch aktuell nicht möglich, diese aus der Statistik herauszurechnen. Die Zahl der Personen in Quarantäne ist um rund 100 auf 1600 gestiegen, gleichzeitig konnten aber auch rund 100 Menschen die Isolation wieder beenden. Insgesamt gibt es jetzt 513 geteste Personen, davon 115 positiv. (Quelle RWW / Kreisverwaltung WW)
Der Westerwaldkreis hat gegenwärtig 106 positiv auf Covid19 getestete Personen gemeldet. Dabei ist jedoch zu beachten, dass sich darunter auch bereits genesene Personen befinden können, die aus den Statistiken nicht herausgerechnet werden. Insgesamt wurden bislang über 450 Personen getestet. Rund 1500 Westerwälder befinden sich in Quarantäne. 490 Personen davon, konnten die Isolierungszeit bereits wieder beenden. In einer neuen Statistik weist der Westerwaldkreis jetzt erstmals auch die Infektionszahlen aufgeschlüsselt nach den Verbandsgemeinden aus. Mit 32 Fällen gibt es die meisten Covid19 Infizierten in Montabaur. In Wallmerod mit 5 Personen den geringsten Stand. Die aktuellen Ergebnisse verzögern sich unterdessen weiter bis zu drei Tage. (Quelle RWW / Kreisverwaltung WW)
In der aktuellen Situation tun sich zahlreiche individuelle Problemstellungen auf. Insbesondere alleinstehende Seniorinnen und Senioren geraten in diesen Zeiten immer wieder in Notlagen. Dafür hat das Kreisgesundheitsamt eine Arbeitsgruppe „Pflege“ eingerichtet. Damit haben Pflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste ab sofort einen direkten Ansprechpartner. Aber auch um alleinstehende Seniorinnen und Senioren kümmert sich das Team Pflege. Ziel ist es unter anderem auf Betreuungsangebote hinzuweisen und ein Ansprechpartner in schwierigen Zeiten zu sein. Im Westerwaldkreis existieren zahlreiche Nachbarschaftshilfen und andere ehrenamtliche Angebote, die aktuell ein wichtiger Partner sein können. „Es geht darum, ein Ohr für Senioren zu haben. Aber auch direkter Ansprechpartner für Pflegeeinrichtungen zu sein. Wir hoffen damit, zum einen die Hotline unseres Gesundheitsamtes etwas zu entlasten, aber auch unserer älteren Generation Hilfe anbieten zu können,“ erklärt Monika Meinhardt von der Seniorenleistellt der Kreisverwaltung. (Quelle Kreisverwaltung Montabaur)
VIEL SOLIDARITÄT MIT DEN
KULTURSCHAFFENDEN IN DER KRISE
Start der Weltmusikreihe am 3.5. abgesagt
Montabaur/WW. Das ist überwältigend! Gemeint ist das Ergebnis einer „Kartenspendenaktion“, zu der die Kleinkunstbühne Mons Tabor aufgerufen hatte, nachdem sie die zweitägige 27. Westerwälder Kabarettnacht in Oberelbert am vergangenen Wochenende hatte absagen müssen. Neben dem anfänglichen Frust überwiegt nun bei den Verantwortlichen die Hoffnung: Grund dafür ist die Solidarität der vielen Kabarettfans, die fast alle den Kartenpreis oder zumindest einen Teil davon gespendet haben, damit die Bühne in der Nachcoronazeit ihre ehrenamtliche und in der Region fest verwurzelte Kulturarbeit fortsetzen kann. Wie schon seit 33 Jahren!
WESTERWALD/RHEIN-LAHN. Wie begegnet man Menschen mit Demenz einfühlsam und respektvoll? Wie gelingt Verständigung, wenn Erinnerungen verblassen und vertraute Fähigkeiten nachlassen? Und was können Angehörige, Ehrenamtliche und Begleitende tun, um Betroffenen Sicherheit, Geborgenheit und Wertschätzung zu vermitteln? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim diesjährigen Fachtag für Ehrenamtliche und Interessierte aus Kirchengemeinden und Caritas. Unter dem Motto „Gut, dass es dich gibt – Leben mit Demenz“ hatte der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn gemeinsam mit den Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) ins Kloster Dernbach eingeladen.
Weiterlesen ...Als „Reichskristallnacht“ ging die Nacht vom 9. auf 10. November 1938 in die Geschichte ein. Der Bezeichnung stammt von den Nationalsozialisten und damit von den Tätern selbst und nimmt verharmlosend und zynisch das Bild der zersplitterten Glasscheiben und Schaufenster auf. Auch in Limburg gingen an diesem Abend und in der Nacht Schaufenster zu Bruch, wurden Wohnungen zerstört, gab es offene Gewalt gegen die in der Stadt lebende jüdische Bevölkerung und wurde die Synagoge zerstört.
Weiterlesen ...Wichtige Neuigkeit: Ab dem 11. November 2026 findet die Blutspende in
einer neuen Spendelocation statt. Künftig begrüßen wir Sie im Jugend-
,
Kultur- & Bürgerzentrum „Zweite Heimat“, Mittelstraße 7, in Höhr-
Grenzhausen.
Waldbreitbach/Glockscheid/Wüscheid – In der Satzung des Dorfvereins Glockscheid-Wüscheid ist verankert, dass der Verein das Leben vor Ort fördern und unterstützen soll: So wurden im Frühjahr Bäume rund um das Luhkapellchen gepflanzt und nun zwei Turnkästen und ein Sporttrampolin an die katholische Kita Mutter Rosa überreicht.
Weiterlesen ...Hergang: Beim Umsteigen am Busbahnhof kam es zum Zusammenstoß von einem bisher unbekannten Radfahrer mit einer 10- jährigen Schülerin. Hierbei wurde das Kind schwer verletzt. Der Radfahrer entfernet sich anschließend unerlaubt.
Die Stadt Montabaur hat in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft (DUG) einen Kalender mit historischen Stadtansichten herausgegeben. Der Verkaufserlös kommt dem Ferienprogramm „Ein Stück Hoffnung für Kinder aus Trostyanets“ der DUG zugute. Der Kalender kostet neun Euro und ist in der Tourist-Info, der Stadtbibliothek sowie im Stadtarchiv erhältlich.
Das Stadtarchiv hat die Fotos für diesen Kalender im Format 21x15 cm aus dem eignen Bildarchiv zusammengestellt. Monat für Monat lädt er zu einer kleinen Zeitreise durch die Stadt ein. Zu sehen sind beispielsweise das erste Fußballteam des TuS Montabaur, die Heuernte im Gelbachtal oder der Große Markt im Jahr 1950.
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