Die seit zehn Jahren bestehende gute Zusammenarbeit der Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis erhält eine neue Qualität und stellt sich für die Zukunft noch schlagkräftiger auf. Eine neue gemeinsame Anstalt des öffentlichen Rechts (gAöR) wurde dazu gegründet. Der Verwaltungsrat konstituierte sich am 17.09. im Außerschulischen Lernort in Linkenbach.
Der im letzten Jahr auf den Weg gebrachte Neustrukturierungsprozess befindet sich auf der Zielgeraden. So konstituierte sich vor kurzem der Verwaltungsrat der neuen Einrichtung. Dieser setzt sich aus jeweils drei Vertretern der beteiligten Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis zusammen. Geborene Mitglieder sind die drei Landräte, gefolgt von je zwei Vertretern der Kreistage. Auf operativer Ebene werden zukünftig auch die Wirtschaftsförderer der jeweiligen Landkreise wie auch die Westerwald Touristik zusammenarbeiten und die Arbeit der neuen Anstalt begleiten.
Mainz (ots) - In dieser Woche führten die fünf Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Saarland und Rheinland-Pfalz zum zweiten Mal einen länderübergreifenden Fahndungs- und Sicherheits-Aktionstag durch, um die Sicherheit im öffentlichen Raum durch gezielte Kontrollen zu stärken.
Die Polizei setzt hierbei auf ein ganzheitliches Konzept, um gegen Straftäter vorzugehen. Der Sicherheits-Aktionstag umfasste Fahndungs- und Kontrollmaßnahmen sowie Identitätsüberprüfungen im öffentlichen/urbanen Raum, an bekannten Brennpunkten, im Personennahverkehr und auf Verkehrswegen. Zudem wurden auch verschiedene Präventionsveranstaltungen umgesetzt.
Rheinland-Pfalz beteiligte sich mit den Polizeipräsidien Westpfalz und Mainz und war mit insgesamt 318 Kräften im Einsatz. Unterstützt wurden die Polizeibeamtinnen und -beamten der Präsidien durch Beamtinnen und Beamte der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei, des Zolls, der Bundespolizei und Kräften der Ordnungsbehörden sowie Verkehrsbetriebe.
Liebe macht blind - und das nutzen Betrüger beim sogenannten Romance Scamming, dem Liebesbetrug, gezielt aus. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz zeigen, wie die Täter vorgehen und wie sich Betroffene schützen können.
Eine Frau lernt einen angeblichen US-Soldaten über das Internet kennen. Man tauscht Handynummern aus, hält via Messenger-Dienst Kontakt und geht eine "digitale" Beziehung ein. Dann folgt die Verlobung, und seitens der Frau der Wunsch nach einem persönlichen Kontakt. Weil sich der Unbekannte jedoch angeblich auf geheimer Mission im Jemen befindet, sei dies nicht so ohne weiteres möglich. Der angebliche Soldat erklärt, dass er Heimaturlaub nehmen müsse, was jedoch mit Gebühren verbunden sei. Die Frau solle sich ans amerikanische Militär wenden, um ihm den Urlaub zu ermöglichen. Der Mann teilt ihr hierzu eine E-Mail-Adresse mit. Von dort erhält die Frau die Anweisung, dass sie mehr als 7.000 Euro für den Verdienstausfall und über 14.000 Euro für einen Ersatzmann - ihr vermeintlicher Verlobter sei in hochrangiger Position - an ein Bankkonto überweisen solle. Das Geld könne der vermeintliche Militärangehörige selbst nicht vorlegen, da wegen der geheimen Auslandsmission sein Bankkonto eingefroren worden sei. Die Frau überweist das Geld für den angeblichen Verdienstausfall.
Kürzlich kamen zahlreiche Autorinnen und Autoren sowie der Redaktionsausschuss zusammen um die „Wäller Heimat“ zum Schwerpunktthema „Landwirtschaft im Westerwald“ offiziell zu präsentieren. Was wäre passender, als dies in den Räumen des Dienstleistungszentrums Ländlicher Raum (DLR) in Montabaur zu tun?
Es gab Zeiten, in denen viele Menschen Landwirtschaft betrieben. Zu fast jedem Haus gehörten eine Scheune und ein Stall, Felder, Wiesen und Äcker. In der heutigen Zeit beschränkt sich die Landwirtschaft auf wenige, aber große Betriebe. Doch wo liegen die Parallelen zwischen früher und heute? Was hat uns die Tradition und Erfahrung gelehrt?
Die Gastgeber der Veranstaltung, Dr. Johannes Noll, Leiter des DLR in Montabaur, und Markus Mille, Geschäftsführer der Bezirksgeschäftsstelle des Bauern- und Winzerverbands in Hachenburg, ließen es sich nicht nehmen die Anwesenden zu begrüßen und einen Blick in die Vergangenheit sowie auf die aktuellen Themen der Landwirtschaft zu werfen.
Lesung mit Musik mit Schauspieler Steffen Groth
Eine literarisch-musikalische Reise rund um Glücksmomente, Sehnsüchte und allzu Vergängliches – mit Texten vom prallen Leben, vom Land, wo die Zitronen blühen, vom Suchen nach Liebe, und natürlich mit guten Ratschlägen, wie man auch was findet.
Schauspieler Steffen Groth und SWR‑Chefsprecherin Isabelle Demey lesen sich glücklich. Musikalisch beglücken Konstantin Reinfeld (Mundharmonika) und Benyamin Nuss (Klavier) mit Klassik, Pop und Jazz.
Einige Orte in Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen und Ransbach-Baumbach zeitweise ohne elektrische Energie
GRENZHAUSEN. Am Montag, 30. März, kam es um 10.17 Uhr zu einem Stromausfall im Versorgungsbereich der Umspannanlage Grenzhausen. Konkret betroffen waren Ransbach-Baumbach, Hundsdorf, Hilgert, Wittgert, Deesen, Breitenau, Sessenbach, Breitenau, Alsbach, Wirscheid und Kammerforst. Grund war ein Baum, der in eine Leitung gefallen war und dadurch einen Kurzschluss auslöste. Die Experten der Energienetze Mittelrhein (enm), der Netzgesellschaft der Energieversorgung Mittelrhein (evm), konnten die Kabelstelle schnell lokalisieren und die Stromversorgung bis 12.07 Uhr wieder vollständig herstellen. (evm)
Auf Einladung er Verbandsgemeinde fand erstmals ein gemeinsames Treffen des neu initiierten Pflegenetzwerks der Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain mit Bürgermeister Joachim Brenner statt. Zahlreiche Akteure aus der regionalen Pflegelandschaft kamen zu einem offenen Austausch zusammen, darunter Vertreter ambulanter und stationärer Einrichtungen sowie weiterer Dienste.
Ziel des Treffens war es, erstmals alle Akteure an einen Tisch zu bringen, Transparenz zu schaffen und den Dialog zu stärken. Die Teilnehmenden nutzten die Gelegenheit, ihre jeweiligen Angebote vorzustellen, Einblicke in ihre tägliche Arbeit zu geben und bestehende Herausforderungen offen anzusprechen. Einigkeit bestand darin, dass das Netzwerk als Plattform für kollegialen Austausch und gemeinsame Lösungsansätze verstanden wird. Ein zentrales Thema war die aktuelle Situation in der Pflege: Dabei wurde deutlich, dass die Herausforderungen vielschichtig sind und über die kommunale Ebene hinausreichen. Insbesondere Personalschlüssel, umfangreiche Dokumentationspflichten sowie strukturelle Rahmenbedingungen wurden als belastend beschrieben. Auch Fragen rund um den Sachleistungstopf und die Verhinderungspflege fanden Eingang in die Diskussion.
Weiterlesen ...Sirenennetz wird für Bevölkerungsschutz eingesetzt und ausgebaut
Es war ein großes und länger währendes Projekt, doch nun ist es geschafft: Im Auftrag der kommunalen Aufgabenträger hat das Land Rheinland-Pfalz ein digitales und landesweit einheitliches Alarmierungsnetz aufgebaut. In einem parallel zur bisherigen analogen Alarmierung laufenden Probebetrieb wurde das neue Netz ausgiebig getestet. Diese Testphase ist jetzt erfolgreich abgeschlossen, sodass der Westerwaldkreis zum 31. März 2026 die Umstellung auf die digitale Alarmierung vollzieht und den Wirkbetrieb aufnimmt.
Das digitale Netz, über das die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz alarmiert werden, umfasst landesweit rund 700 Standorte mit digitalen Alarmumsetzern und weiterer Alarmierungstechnik in den derzeit sieben rheinland-pfälzischen Integrierten Leitstellen. Für die Einsatzkräfte wurden etwa 64.000 digitale Funkmeldeempfänger beschafft. Die Betriebskoordination des digitalen Alarmierungsnetzes obliegt dem Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz Rheinland-Pfalz.
Daaden (ots)
Am Samstag, 28.03.2026, befuhr ein 59-jähriger VW-Fahrer gegen 13:40 Uhr die Hachenburger Straße aus Richtung Stadtmitte kommend in Fahrtrichtung Friedewald. Gleichzeitig bog eine 19-jährige Audi-Fahrerin von der Straße "Im Kirdorf" in die Hachenburger Straße ein, wobei sie die Vorfahrt des 59-jährigen missachtete. Hierdurch kam es zum Verkehrsunfall zwischen den beiden Fahrzeugen. Beide Beteiligte trugen leichte Verletzungen davon. Sie wurden in unterschiedliche Krankenhäuser verbracht. Die beiden PKW waren nicht mehr fahrbereit, und mussten abgeschleppt werden. (Polizei Betzdorf)
Betzdorf (ots)
Am Freitagmittag (27.03.2026)ist eine 84-jährige Frau aus Gebhardshain zum Opfer von Betrügern geworden.
Sie erhielt einen sogenannten Schockanruf. Der Anrufer teilte dem Opfer mit, dass ihr Sohn mit akuter Atemnot im Krankenhaus eingeliefert worden sei. Es gäbe ein Medikament aus der Schweiz, dass ihren Sohn heilen würde. Dieses Medikament müsse bar bezahlt werden. Da die Geschädigte kein Bargeld hatte, einigte man sich auf die Übergabe von Goldschmuck. Taggleich am Nachmittag erschien der Abholer bei der Geschädigten. Dem Abholer übergab die Geschädigte verschiedene Schmuckstücke.
Die Geschädigte beschrieb den Abholer als eine Person mit südländischem Phänotyp, dunklen Augen, schwarzen Haaren, einer normalen Statur und einer Größe von ca. 170cm. Zudem trug der Mann eine weiße FFP2 Maske, eine dunkle Hose und eine dunkelblaue Jacke. (Polizei Koblenz)