BAB 3, FR Köln, Gemarkung Montabaur (ots)
Am Mittwochmittag gegen kurz nach 13 Uhr kam es auf der BAB 3 in Fahrtrichtung Köln, auf Höhe der Anschlussstelle Montabaur, zu starken Verkehrsbeeinträchtigungen und Rückstau von mehr als 13 Kilometern. Aufgrund eines geplatzten Reifens wurde die Ölwanne eines Sattelzugs beschädigt, sodass über mehrere Kilometer eine ausgeprägte Ölspur auf dem rechten und mittleren Fahrstreifen der BAB entstand.
Um Gefahren für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen, musste der Lkw abgesichert und eine umfangreiche Reinigung der Fahrbahn durchgeführt werden.
Hierzu wurden zwei von drei Fahrstreifen für ca. zweieinhalb Stunden gesperrt. In Folge konnten die Fahrstreifen nur sukzessive wieder freigegeben werden. Für die Dauer wurde auf Umleitungsstrecken hingewiesen.
Die Verkehrsbeeinträchtigung hält aktuell auch noch auf den benachbarten Zufahrtsstrecken zur BAB an und wird vermutlich erst in ca. ein bis zwei Stunden beendet sein. (Polizei Montabaur / Symbolfoto)
Wer zu Fuß oder mit dem Rad in der Kapellenstraße in Offheim unterwegs ist, und das werden mit den wachsenden Gewerbegebieten immer mehr, muss so manche Gefahrenstelle in Kauf nehmen. Die Situation für Radlerinnen und Radler sowie Fußgängerinnen und Fußgänger soll sich verbessern. Auf beiden Seiten der Kapellenstraße soll es Flächen für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern geben, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Ein entsprechender Vorschlag der Verwaltung ist vom Magistrat für gut befunden worden, der zuständige Fachausschuss gab seine Zustimmung und der Ortsbeirat in Offheim befindet sich im zweiten Beratungsgang.
Entlang der Kapellenstraße gibt es auf der in Richtung Limburg befindlichen Seite einen Gehweg, der auch für den Radverkehr freigegeben ist. Es kommt dabei immer wieder zu gefährlichen Situationen, denn zwischen der Zufahrt zum Penny-Markt und dem Ovalo-Kreisel darf der Gehweg von den Radfahrerinnen und Radfahrern in beide Fahrtrichtungen benutzt werden. Vor allem die Radler, die entgegen der eigentlichen Fahrtrichtung unterwegs sind, werden an den Einmündungen von Straßen und Grundstücken von Autofahrerinnen und Autofahrern schnell übersehen.
Der Verbandsgemeinderat (VGR) hat eine Grundsatzentscheidung in Sachen Standort für die Freiwillige Feuerwehr in der Stadt Montabaur getroffen: Das neu zu bauende Gerätehaus soll möglichst auf der Eichwiese entstehen. Dazu ist ein abgestimmtes Vorgehen mit der Stadt erforderlich. Zuvor hatten die städtischen Gremien grundsätzlich dafür votiert, einen Teil der Eichwiese zur Verfügung zu stellen, wenn dort auf der Grundlage eines gemeinsamen Konzepts neben dem Feuerwehrgerätehaus auch ein neues Parkhaus gebaut wird. Im nächsten Schritt werden nun verschiedene Gutachten eingeholt und die Anforderungen an das neue Gebäude definiert. Ein Jahr soll das schätzungsweise dauern. Unterdessen steht nun fest, dass für die Löschzüge der Stadtteile Elgendorf und Horressen ein neues Gerätehaus im Bereich Waldschule gebaut wird – so wie es der Feuerwehrbedarfsplan vorsieht.
(Quelle: Pressemitteilung, VG Montabaur)
Hamm. „Mach mir bitte ein Raiffeisen.“ Diese Worte wird man in Gasthäusern in Zukunft wohl öfter hören, denn „Raiffeisen“ ist in diesem Zusammenhang ein bernsteinfarbenes, naturtrübes Pils. Im Geburtsort des Genossenschaftsgründers, Hamm an der Sieg, hat sich eine Biergenossenschaft gegründet.
Wenn VG-Bürgermeister Dietmar Henrich und Ortsbürgermeister Bernd Niederhausen derzeit zu einer Sitzung mit Volksbank-Vorstand Dieter Schouren, dem Dehoga-Kreisvorsitzenden Uwe Steiniger und Immobilienmakler Mike Bender zusammenkommen, geht es garantiert um Alkohol. Sie sind die entscheidenden Köpfe der in vor wenigen Wochen eingetragenen Biergenossenschaft Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
Die am einfachsten zu beschreibende Geschäftszwecke sind der Vertrieb eines obergärigen Bieres unter dem Namen „Raiffeisen“ und die Eröffnung eines Gasthauses in Hamm. Aber es geht den Beteiligten um deutlich mehr. Sie wollen Raiffeisen würdigen, einen Anziehungspunkt für Einwohner und Touristen schaffen und für die Bewohner des Raiffeisenlands Identifikation stiften unter dem Motto: „Schau mal, hier gibt’s Raiffeisenbier. Wo das herkommt, bin ich zu Haus.“
Buchfinkenland/Hübingen. Fledermäuse gibt es seit 50 Millionen Jahren. In Deutschland fliegen 25 unterschiedliche Arten durch die Nacht, einige davon auch bei uns ganz im Süden des Westerwaldes, dem reizvollen Buchfinkenland. Sind diese bei uns lebenden Fledermäuse gefährlich, ist Fledermauskot eigentlich ätzend, machen die Tiere auf unserem Dachboden was kaputt, wenn sie dort „wohnen“? Antworten auf diese und andere Fragen gibt es bei einer weiteren Fledermausexkursion (nach zuletzt 2024) am Freitag, 26.6.2026. Treff ist um 21.30 Uhr am Zirkuszelt im Familienferiendorf in Hübingen.
Weiterlesen ...Rund 1600 Schülerinnen und Schüler besuchten die Ausbildungsmesse auf dem Außengelände der BBS Montabaur
Der Himmel zeigte sich am Messetag nicht gerade von seiner sommerlichen Seite. Doch weder die rund 1600 Besucherinnen und Besucher, noch die rund 70 ausstellenden Unternehmen ließen sich von den grauen Wolken und gelegentlichen Regenschauern die Stimmung verderben. Auf der Open-Air-Ausbildungsmesse der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald, die in diesem Jahr zum fünften Mal auf dem Außengelände der BBS Montabaur stattfand, drehte sich wieder alles um die berufliche Zukunft.
St. Vincenz Gesundheits-Verbund und St. Josefs‑Hospital Verbund:
„Wenn das System spart, zahlen die Menschen den Preis“
Katholische Krankenhäuser warnen vor konkreten Folgen des GKV‑Beitragssatzstabilisierungsgesetzes für die Versorgung in der Region
Die kurzfristig verkündeten politischen Entscheidungen des Bundes haben unmittelbare Folgen vor Ort. Was im Gesetzestext abstrakt wirkt, trifft die Menschen vom Westerwald bis in den Rheingau direkt. Darauf machen der St. Vincenz Gesundheits-Verbund und der St. Josefs‑Hospital Verbund heute gemeinsam mit ihrem Spitzenverband, der Arbeitsgemeinschaft katholischer Krankenhäuser (AKKH), aufmerksam. Beide Verbünde warnen davor, dass genau jene Strukturen unter Druck geraten, die die Versorgung tragen: stationäre Angebote, Notfallversorgung sowie die ambulanten Medizinischen Versorgungszentren, die eng mit den Kliniken verbunden sind.
Limburg (ots)
Bundesautobahn 3, Anschlussstelle Elz, Fahrtrichtung Frankfurt, Montag, 08.06.2026, 09:14 Uhr
(Re)Am Montagmorgen um 09:14 Uhr ereignete sich auf der A3 bei Limburg, Gemarkung Elz, ein schwerer Verkehrsunfall, als ein Transporter auf einen vorausfahrenden Sattelzug auffuhr. Ein Beteiligter verstarb noch an der Unfallstelle. Der Transporter eines 23-Jährigen aus Nordrhein-Westfalen fuhr aus bisher ungeklärter Ursache auf dem rechten Fahrstreifen auf einen vor ihm verkehrsbedingt abbremsenden LKW auf, als er in Fahrtrichtung Frankfurt unterwegs war. Der 23-jährige Fahrer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Er erlag aber noch vor Ort seinen schweren Verletzungen. Der 45-jährige Fahrer des LKW wurde ebenfalls schwer verletzt und vom Rettungsdienst in eine Klinik transportiert. An dem Transporter und dem Sattelzug entstand hoher Sachschaden. Zusätzlich zu Einsatzkräften der Polizei, des Rettungsdienstes und der Feuerwehr waren ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber für Luftaufnahmen sowie ein Gutachter vor Ort. Die A3 war ab der Anschlussstelle Diez in Richtung Frankfurt für die Dauer der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten voll gesperrt. (Polizei Westhessen)
Ein Weltrekord, 14 nationale Rekorde und fünf persönliche Bestleistungen: Die Athletinnen der ersten Women’s World Championship zeigten eindrucksvoll, dass die Zeit für eine eigenständige Meisterschaft in dieser Größenordnung gekommen war. Für Alrun Uebing (Moschheim/Rheinland-Pfalz) begann der Tag jedoch mit einer Schrecksekunde an der Stock Saw. Der Videobeweis ergab jedoch, dass kein Frühstart vorgelegen hatte. Die Disqualifikation ereilte die 53-Jährige schließlich an der Single Buck. Dieses Mal war der vorzeitige Beginn zu offensichtlich. Den versöhnlichen Schlusspunkt ihres wechselhaften Auftritts setzte Uebing in einer Zeit von 29.72 Sek. mit einem neuen deutschen Rekord im Underhand Chop. „Schade, dass mir die Punkte an der Single Buck fehlen. Das wäre ein richtig guter Schnitt gewesen“, ärgerte sich die Westerwälderin. Als älteste Starterin des Feldes belegte sie am Ende Rang sieben.
Der nächste Wettkampf steht für Alrun Uebing am 27. Juni in Tschechien an, wo sie in Frenštát pod Radhoštěm an den Start geht. Von dort es geht es für Uebing weiter nach Frankreich und schließlich nach Österreich. In Schladming findet das DACH Women's Final 2026 statt. Gegen die Konkurrentinnen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geht es im Spätsommer um die nationalen Meistertitel und den der DACH-Meisterin. (TAS Marketing)
Ortsgemeinde und ABID Firmengruppe aus Limburg stellen Pläne für das
2500 Quadratmeter großes Areal in der Westerwaldgemeinde vor
Nentershausen. Seit 2018 ist die Ortsgemeinde Nentershausen Eigentümerin eines rund 2500 Quadratmeter großen Grundstücks an der Heilberscheider Straße in der Westerwaldgemeinde. Ziel ist es seitdem, altersgerechte Wohnmöglichkeiten für Senioren zu schaffen. Nun geht das Projekt nach verschiedenen Rückschlägen in den zurückliegenden Jahren mit einem neuen Investor auf die Zielgerade.
In einer Informationsveranstaltung im Bürgerhaus Nentershausen, an der 70 Interessierte im komplett gefüllten kleinen Saal teilnahmen, stellten Nentershausens Ortsbürgermeister Tobias Reusch sowie Marcel Kremer und Stephan Hötterges von der ABID Firmengruppe aus Limburg an der Lahn den aktuellen Stand der Planungen für das Grundstück in der Westerwaldgemeinde vor. Entstehen soll ein Gebäude aus drei Vollgeschossen nach heutigen Energiestandards, das nach derzeitigen Planungen 19 Wohnungen samt Balkonen bzw. Terrassen beinhaltet.
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