Unnau „Wir wollen Sichtbares und Nachvollziehbares für die Menschen tun, um die Liebe Gottes in unserem Leben deutlich zu machen. Es geht uns auch darum, als Christen ein Stück Weltverantwortung zu übernehmen“. Pfarrer Christof Schmidt aus Unnau sieht über den Gartenzaun seiner Kirchengemeinde hinweg. Und mit ihm seine Gemeinde, die seit vielen Jahren einen Kirchenverein unterhält, um Projekte zu finanzieren, die das übliche Budget nicht hergibt. Momentan hilft die Kirchengemeinde dem 3-jährigen David aus Moldawien. Der Junge ist an einem bösartigen Hirntumor erkrankt. „Die Eltern waren in Moldawien in der Hauptstadt Chisinau beim Arzt und haben gesagt bekommen: „Machen Sie Ihrem Sohn noch ein paar schöne Tage. Wir können ihm nicht helfen“, erzählt Pfarrer Schmidt. Davids Großvater ist Pastor einer Baptistengemeinde und seit vielen Jahren mit Christof Schmidt befreundet. Seit fast 30 Jahren engagiert sich die Kirchengemeinde Unnau in wirtschaftlichen Krisengebieten.
Altenkirchen. Eine Gemeinschaftsausstellung mit dem Titel „Querbeet“, die ab Montag, den 4. November, bis Ende Januar 2020 im Gebäude der Kreisvolkshochschule in Altenkirchen (Rathausstraße 12) zu sehen sein wird, verspricht vielseitig und bunt zu werden. „Malen heißt nicht Formen färben, sondern Farben formen.“ Dieser Weisheit des bekannten französischen Malers Henri Matisse folgend, präsentieren Inge Sohn, Dagmar Klöckner, Uschi Klimes, Marion Koch und Jenny Röber ihre Werke in der Kreisvolkshochschule.
Motive, Herangehensweise und die benutzten Techniken sind so unterschiedlich wie die Malerinnen selbst. Sie zeigen in den beiden Fluren der Kreisvolkshochschule ein buntes Spektrum ihres Könnens. Was alle verbindet ist die Erkenntnis, dass Malen auch immer eine Entdeckungsreise in die eigene Welt der Kreativität sein kann. Das Ergebnis dieser Gruppenausstellung ist eine Momentaufnahme: Sie zeigt, was sonst zu großen Teilen im Verborgenen beziehungsweise in den Kursräumen der Kreisvolkshochschule kreativ entsteht.
(Quelle: Pressemitteilung, Kreisverwaltung Altenkirchen)
Westerwaldkreis. Die Berge von Frotteetüchern sehen nach Arbeit aus. Aber Mary M. mag ihren Job: das Falten und Legen der Tücher und die anderen Dinge, um die sie sich in der Hachenburger Wäscherei Delfin kümmert. „Ich fühle mich hier sehr wohl und komme jeden Morgen mit einem Lächeln durch die Tür“, erzählt sie. Man nimmt ihr das ab. Denn es hat ein paar Jahre gedauert, bis sie hier ihren Platz gefunden hat. Die 21-jährige hat eine Lernbehinderung und absolvierte zunächst Praktika in einem Pflegeberuf. Aber dort war sie überfordert – außer in der Wäscherei einer Einrichtung. Mit Hilfe des Diakonischen Werks verfolgte sie diesen Weg weiter und bekam schließlich einen Praktikumsplatz bei „Delfin“, aus dem inzwischen ein fester Job geworden ist. „Unterstützte Beschäftigung“ nennt sich das Programm des Diakonischen Werks Westerwald, das Menschen wie Mary M. bei der Suche nach dem richtigen Beruf zur Seite steht. Es hilft Männern und Frauen mit körperlichen oder psychischen Einschränkungen, auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.
Die 24. und letzte Wanderung in 2019 des Angebotes der Kannenbäckerland-Touristik-Service startet an der Rezeption des Hotel Heinz in der Bergstraße 77 und führt zunächst über den erst gepflasterten, später gekiesten Weg entlang der Liegewiese hinab in den Wald.
Die abwechslungsreiche Wanderung führt zum Naturdenkmal Bühl. Über den „Stern“ geht es in Richtung Hilgert und dann auf schönen Wegen wieder zurück zum Ausganspunkt.
Insgesamt ist der Weg ca. 8 km und dauert rund 3 Stunden. Zwischendurch gibt es interessante Erläuterungen.
Eine Voranmeldung für den Samstag, 26. Oktober 2019 wäre wünschenswert ist aber nicht zwingend erforderlich. Es bietet sich aber an etwa 10 Minuten vor Beginn der Wanderung am Startpunkt zu sein.
Vom Betriebsfunk zur digitalen Netzsteuerung: Die Entwicklung des evm-Standorts spiegelt den Wandel der Energieversorgung im Westerwald wider
WESTERWALD. Vor 25 Jahren gab es rund um den heutigen Standort der evm-Gruppe in Hahn am See vor allem eines: Felder. Heute spielt er eine wichtige Rolle für die Strom- und Gasversorgung im Westerwald. Vom Wachhund auf dem Betriebsgelände bis zur digitalen Netzsteuerung per Tablet: Die Entwicklung der Betriebsstätte der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) zeigt, wie sich die Energieversorgung in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten verändert hat.
Horhausen, (ots)
Im Zeitraum von Samstagmittag bis Montagmorgen gelangten bislang unbekannte Täter vermutlich über das rückwärtige Tor auf das Gelände eines Unternehmens im Industriepark Horhausen. Mit einem Hebelwerkzeug verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu den Firmenräumlichkeiten, durchsuchten diese und entwendeten Diebesgut. Der Abtransport erfolgte vermutlich ebenfalls über das rückwärtige Tor. (Polizei Straßenhaus)
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.