Limburg-Weilburg. In kurzen Hosen schwang sich Landrat Michael Köberle auf sein Fahrrad und unternahm mit seiner Familie eine Radtour entlang der Lahn. Begleitet wurde er dabei von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit ihm gemeinsam ein Bild vom Freizeitnutzen der Region machten. „Es ist einfach toll, mit so vielen Menschen durch unseren wunderschönen Landkreis zu radeln“, so der Landrat, der natürlich begeistert davon war, dass seine Idee, erstmals eine solche Radtour durchzuführen, so großen Anklang gefunden hatte. Am Startpunkt der Tour in Fürfurt warteten bereits rund 35 fleißige Mitradlerinnen und Mitradler, als Michael Köberle mit seiner Frau Petra und zwei seiner Söhne aus dem Fahrradabteil der Lahntalbahn stieg. Nach einer kurzen Begrüßung und Absprache der Etappenziele ging die Radtour los. Manch einer mag dabei etwas überrascht gewesen sein, als der Chef der Kreisverwaltung die Gruppe auf seinem Hollandrad ganz ohne Elektrounterstützung in durchaus ambitioniertem Tempo in Richtung Aumenau anführte.
Alsdorf (ots) Am frühen Samstagmorgen, gegen 01:20 Uhr, wurde eine 25-Jährige Frau in ihrem Haus in Alsdorf überfallen und schwer verletzt. Gestern wurde die Tatzeit fälschlicherweise als die Nacht zum Sonntag beschrieben. Ein bislang unbekannter Täter ist in die Wohnung der Frau eingedrungen, hat diese durch Schläge schwer verletzt und anschließend in ein Zimmer eingeschlossen. Durch das Zimmerfenster konnte die Frau sich zu den Nachbarn retten. Die Geschädigte wurde zur Behandlung in ein Siegener Krankenhaus gebracht. Wie nun ermittelt werden konnte, soll zur Tatzeit ein Motorrad vom Tatort weggefahren sein. Das Motorrad sei aus Richtung Schützenstraße kommend durch die Straße Am Arsberg in Richtung Schutzbacher Weg gefahren. Zeugen die Angaben zu dem Motorrad, oder einer Fahrt mit einem Motorrad zur Tatzeit, machen können, werden gebeten sich unter 02741/9260 bei der Polizei in Betzdorf zu melden. (Polizei Betzdorf)
Almersbach (ots) - Am 30.07.2019 gegen 23.36 Uhr, befuhr die 31- jährige Fahrzeugführerin mit ihrem Fahrzeug die L 267 aus Richtung Fluterschen kommend in Richtung Altenkirchen. In Almersbach kam sie ausgangs einer Linkskurve infolge nicht angepasster Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn und prallte gegen einen Baum. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass die Fahrzeugführerin unter Alkoholeinfluss stand. Zudem war sie nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Es wurde ihr eine Blutprobe im Krankenhaus Altenkirchen entnommen, der PKW war Totalschaden. Schadenshöhe ca. 8000,-EUR.
Im gesamten Westerwald gab es im Juli wieder mehr Arbeitslose. Das melden die zuständigen Arbeitsagenturen in Montabaur und Neuwied. So waren im Bereich der Agentur für Arbeit Montabaur rund 5000 Menschen ohne Job und damit fast 180 mehr als im Juni. Die Quote stieg auf 2,8 Prozent. Im Neuwieder Bezirk betrug die Zahl der Arbeitslosen rund 7.800, dass sind etwa 300 mehr als im Vormonat. Die Quote liegt hier bei 4,6 Prozent. Auch die Landkreise selbst verzeichnen einen Anstieg. Im Westerwaldkreis waren rund 3200 Personen und damit rund 100 mehr als im Juni arbeitslos gemeldet. Die Quote blieb aber bei 2,8 Prozent. Rund 3.100 Menschen sind derzeit im Kreis Altenkirchen ohne Job. Das sind fast 80 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg hier um 0,1 auf jetzt 4,3 Prozent.
Sie ist rund 700 Jahre alt und strahlt jetzt wieder jugendlichen Glanz aus: Die Alte Kellerei in Montabaur wurde in liebevoller Kleinarbeit von Grund auf saniert: Vier Wohnungen und ein großer Büroraum im Erdgeschoss werden neues Leben in das alte Gemäuer bringen. Stolz führte der Hausherr Jörg Orthey die Mitglieder des Stadtrates durch das 3-stöckige Haus an der Judengasse, das den Charme von Jahrhunderte altem Fachwerk mit modernem Wohnkomfort verbindet. 2017 hatte die Stadt das historische Gebäude erworben und unter dem Motto „Retter gesucht – Alte Kellerei in liebevolle Hände abzugeben“ einen neuen Besitzer gesucht, der den denkmalgeschützten „Klapperkasten“ saniert und einer neuen Nutzung zuführt. Nur so konnte die Alte Kellerei vor dem weiteren Verfall bewahrt werden. Mit viel Geduld, Geld und großer fachlicher Expertise hat Orthey sein Projekt jetzt zum Erfolg geführt. Das geschah in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege und der Stadt, die die Maßnahme im Rahmen der Stadtsanierung gefördert hat. Die Wohnungen und das Büro stehen ab Juli zum Verkauf.
Weiterlesen ...Ein Tag zum Durchatmen, Mitmachen und Vernetzen
Die Initiative für Alleinerziehende im Westerwald lädt alle Ein-Eltern-Familien herzlich zum Sommerfest am Sonntag, 5. Juli, ins Familienferiendorf Hübingen ein. Ab 10 Uhr erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit kreativen Workshops, einer spannenden Rallye für Groß und Klein sowie zahlreichen Möglichkeiten zum Kennenlernen und Austauschen.
Jugendabteilung „Junge Helden“ gehört zu den bundesweit ausgezeichneten Demokratieprojekten
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Die Jugendabteilung „Junge Helden“ wurde im Rahmen des renommierten Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“ als eines von bundesweit 50 herausragenden Projekten ausgezeichnet. Aus mehr als 450 eingereichten Projekten mit über 18.000 beteiligten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen schaffte es das Westerwälder Projekt in die Gruppe der Preisträger und durfte die Auszeichnung in Berlin entgegennehmen.
Vertreten wurde Wäller Helfen bei der Preisverleihung durch Hannah Flick, Laura Windt und Björn Flick, die die Ehrung im Rahmen des Junify Demokratie-Festivals in der Bundeshauptstadt entgegennahmen.
Der Bundeswettbewerb „Demokratisch Handeln“ zählt zu den bedeutendsten Auszeichnungen für demokratisches Engagement junger Menschen in Deutschland. Seit 1990 werden Projekte ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise für ein demokratisches Miteinander, gesellschaftliche Teilhabe und Verantwortung einsetzen. Ziel des Wettbewerbs ist es, junge Menschen zu ermutigen, Demokratie aktiv zu gestalten, Projekte sichtbar zu machen, zu vernetzen und neue Impulse für gesellschaftliches Engagement zu setzen.
Für die Delegation aus dem Westerwald war die Preisverleihung jedoch weit mehr als die Übergabe einer Urkunde. Drei intensive Tage standen ganz im Zeichen von Demokratie, gesellschaftlichem Engagement und Zukunftsgestaltung. Zahlreiche Workshops, Fachvorträge und Diskussionsrunden boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und neue Ideen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Besonders wertvoll war dabei der Austausch mit jungen Menschen, Vereinen, Initiativen und Organisationen aus ganz Deutschland. In zahlreichen Gesprächen entstanden neue Kontakte und Netzwerke, die weit über die Veranstaltung hinaus wirken werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten erleben, wie vielfältig demokratisches Handeln in Deutschland gelebt wird und wie engagiert junge Menschen Verantwortung für ihre Gesellschaft übernehmen.
„Diese Auszeichnung ist eine große Anerkennung für die Arbeit unserer Jugendabteilung und aller jungen Menschen, die sich bei den Jungen Helden engagieren“, betont Björn Flick, Geschäftsführer und Vereinsvorsitzender von Wäller Helfen e. V. „Demokratie lebt vom Mitmachen. Junge Menschen brauchen Räume, in denen sie ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und ihre Zukunft aktiv mitgestalten können. Genau dafür stehen unsere Jungen Helden.“
Die Auszeichnung zeigt eindrucksvoll, dass ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum nicht nur regional wirkt, sondern auch bundesweit Beachtung findet. Die Jugendabteilung von Wäller Helfen setzt sich seit ihrer Gründung dafür ein, Kinder und Jugendliche frühzeitig an gesellschaftliches Engagement heranzuführen. Projekte für ältere Menschen, Umweltaktionen, soziale Initiativen und Begegnungsangebote gehören ebenso zum Portfolio wie die aktive Förderung von Gemeinschaft, Respekt und demokratischen Werten.
Mit der Auszeichnung in Berlin erhält die Arbeit der Jungen Helden nun auch auf Bundesebene besondere Anerkennung. Für Wäller Helfen ist dies gleichzeitig Motivation, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen und jungen Menschen auch künftig Möglichkeiten zu bieten, ihre Region aktiv mitzugestalten.
Die Tage in Berlin haben deutlich gemacht: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie lebt von Menschen, die Verantwortung übernehmen, zuhören, miteinander diskutieren und gemeinsam Lösungen entwickeln. Die Jungen Helden von Wäller Helfen haben bewiesen, dass auch aus dem Westerwald starke Impulse für ein lebendiges demokratisches Miteinander ausgehen können.
Gemeinsam statt einsam – gemeinsam demokratisch. (Wäller helfen)
Ab Montag, 15. Juni, führt die Energienetze Mittelrhein notwendige Kontrollflüge über ihrem Mittelspannungsfreileitungsnetz durch. Ausgenommen ist der Bereich Mayen. Ziel der Maßnahme ist es, die Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit der Stromversorgung in der Region weiterhin auf hohem Niveau sicherzustellen.
Die Befliegung startet im Netzgebiet der sogenannten „Rheinschiene“ im Raum Koblenz. Der Helikopter hebt zunächst in Höhe Mendig ab, fliegt anschließend in Richtung Koblenz und setzt die Inspektion im Anschluss im Westerwald fort. Die Überflüge finden werktags über einen Zeitraum von etwa drei Wochen statt und sind abhängig von den Wetterbedingungen.
Der türkische Hersteller www.goldq7bitkisel.com muss "Gold Q7 Chocolate for Women" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurückrufen. Grund: Das Produkt enthält das nicht deklarierte Arzneimittel Sildenafil, das zur Behandlung von Erektionsstörungen verschrieben und unter ärztlicher Aufsicht genutzt wird. Für die Herstellung von Lebensmitteln ist Sildenafil nicht zugelassen. Betroffen von diesem Rückruf ist die 25-Gramm-Packung mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 01/02/2030 und mit der Kennzeichnung EAN: 8692621810018.
Weiterlesen ...Die Stadt Neuwied lehnt die geplante Erweiterung des Factory Outlet Centers (FOC) in Montabaur weiterhin entschieden ab. Dennoch empfiehlt die Verwaltung dem Stadtrat nun, keine weitere Normenkontrollklage einzureichen. Grund dafür ist, dass die Rechtsabteilung die Erfolgsaussichten nach umfassender Prüfung als sehr gering einschätzt.
Die Erweiterung des Outlet-Centers wird in Neuwied seit Jahren kritisch gesehen. Großflächige Einzelhandelsansiedlungen auf der grünen Wiese stehen in Konkurrenz zu gewachsenen Innenstädten, ziehen Kaufkraft ab und beeinträchtigen folglich deren Entwicklung merklich. Entsprechend hat sich die Stadt sowohl im Raumordnungs- als auch im Bebauungsplanverfahren mehrfach gegen die Planungen ausgesprochen und ihre Bedenken deutlich vorgetragen.