Am Dienstagvormittag haben Taschendiebe in einem Geschäft in der Grabenstraße in Limburg zugeschlagen. Die Geschädigte hatte einen Beutel, in dem sich ihre Geldbörse befand, an ihren Kinderwagen gehängt. Beim Einkaufen war die Frau dann so abgelenkt, dass die Täter unbemerkt in den Beutel griffen und die Geldbörse samt Inhalt entwendeten. Auf Grund des aktuellen Falles weist die Polizei darauf hin, gerade beim Einkaufen und beim Bezahlen an der Kasse, auf Wertsachen und Geldbörsen besonders aufzupassen. Geldbörsen, Bargeld sowie Kredit- und EC-Karten gehören nicht in die Außentaschen von Rucksäcken oder der Bekleidung und auch nicht, wie in dem angezeigten Fall, in einen am Kinderwagen hängenden Beutel, sondern sollten dicht am Körper z. B. in verschlossenen Innentaschen getragen werden. Lassen Sie sich vor allem beim Einkaufen oder Bezahlen nicht ablenken, sondern achten Sie darauf, dass Sie Ihre Geldbörse sowie andere Wertgegenstände nicht aus den Augen verlieren. In dem angezeigten Fall bittet die Polizei, mögliche Zeugen oder Hinweisgeber, sich bei der Polizei in Limburg zu melden.
Wieder einmal kommt das taw – theater am werk in den Westerwaldkreis und präsentiert mit Unterstützung der Gleichstellungsstelle sein neues Programm: eine Hommage an die Künste und die Künstler.
Für die Bühne verweben vier Frauen die Facetten des Künstlerlebens zu einer Textcollage mit Musik. Zwei berühmte Künstlerinnen stehen im Mittelpunkt des Spiels, die Schauspielerin Sarah Bernhardt sowie die Malerin, Bildhauerin und Architektin Sophie Taeuber-Arp. Texte von Künstlern aus 100 Jahren lassen Leben, Lieben und Leiden an der Kunst zwischen Schein und Sein, zwischen Leidenschaft und Absatzmarkt auf der Bühne lebendig werden.
Die Veranstaltung findet im Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen, Lindenstraße 13, am Samstag den 09. Februar um 19 Uhr statt.
Reservierung beim Keramikmuseum unter Telefon: 02624 946010, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; Telefon: 0261 1005811.
Die Westerwälderinnen und Westerwälder haben ein Recht auf gute medizinische Versorgung. Eine qualifizierte medizinische Versorgung wird zunehmend schwieriger. Fehlende niedergelassene Hausärzte und Zahnärzte, zu lange Wartezeiten bei Fachärzten, Krankenhäuser, die aus wirtschaftlichen und strukturellen Gründen um das Überleben kämpfen, überforderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine nicht absehbare Entwicklung im Bereich der Pflege – ob zuhause oder im Heim – bereiten vielen Westerwälderinnen und Westerwäldern zunehmend Sorgen.
Beispielhaft angeführt sei die Insolvenz der Katharina-Kasper-ViaSalus-Gesellschaft oder auch die Situation in der Stadt Betzdorf, wo durch das Ausscheiden von zwei Hausärzten 4000 Patienten auf neuer Arztsuche sind.
Im Herbst 2017 hatte der Verbandsgemeinderat Montabaur den Feuerwehrbedarfsplan verabschiedet. Darin ist unter anderem beschrieben, welche Standorte künftig welche Ausstattung und Fahrzeuge benötigen. Daraus resultierend haben nun der VGR und der Ausschuss für Brandschutz und technische Hilfen die Anschaffung von insgesamt vier neuen Fahrzeugen beschlossen: Je ein Mannschaftstransportfahrzeug für die Einheiten in Montabaur und Neuhäusel für zusammen 107.000 Euro, ein Mehrzweckfahrzeug 2 (MZF) für Nentershausen für rund 164.000 Euro sowie ein Mehrzweckfahrzeug 3 für den Standort Montabaur für knapp 200.000 Euro. Einstimmig verabschiedeten VGR und Ausschuss diese Investitionen mit einem Gesamtvolumen von 471.000 Euro. Es werden Zuschüsse von Kreis und Land in Höhe von zusammen 188.000 Euro erwartet. Das Vergabeverfahren hatte die Kommunalagentur Nordrhein-Westfalen im Auftrag der Verbandsgemeinde durchgeführt; Andreas Pokropp präsentierte die verschiedenen Angebote.
Mit der Übergabe des Förderbescheids durch den rheinland-pfälzischen Gesundheitsminister Clemens Hoch beginnt für den Standort Dierdorf des Evang. Klinikums Westerwald (EKW) eines der bedeutendsten Zukunftsprojekte der vergangenen Jahrzehnte. Der geplante Umbau sowie die Erweiterung des Operationsbereichs sichert die medizinische Versorgung im Westerwald. Den Förderbescheid des Landes Rheinland-Pfalz mit einem Fördermittelvolumen von rd. 15,6 Mio. € überreichte der Minister an die Vertreter des Evang. Klinikums Westerwald.
Mit der Förderung wird die umfassende Modernisierung und Entwicklung des rund 30 Jahre alten Operationsbereichs ermöglicht. Ziel ist es, die OP-Abteilung an die zukünftigen Anforderungen anzupassen und den Krankenhausstandort nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen. Als Notfallstandort übernimmt das Evang. Klinikum Westerwald auch mit dem Standort Dierdorf eine zentrale Rolle in der regionalen Gesundheitsversorgung und versorgt Patientinnen und Patienten weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Nach dem Auftaktsieg des TTC Zugbrücke Grenzau in die Saison 2026/27 beim Post SV Mühlhausen (3:2) will das Team um Neu-Trainer Chen Zhibin im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit nachlegen. Leicht wird die anstehende Aufgabe allerdings keinesfalls: Mit dem SV Werder Bremen empfangen die Westerwälder in der Zugbrücken-Halle eines der konstantesten Teams der vergangenen drei Jahre. Beginn des Duells ist am 23. August um 17 Uhr.
Weiterlesen ...FreiBad in Unnau erfrischte in dieser Saison bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste
Unnau. Das FreiBad in Unnau schreibt in diesem Sommer starke Zahlen: Bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste haben in der laufenden Saison das Top-modernisierte Freibad besucht. Damit hat sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher gegenüber dem Vorjahr bereits heute verdoppelt. Für die MarienBad GmbH und die Ortsgemeinde Unnau ist diese Entwicklung ein großer Erfolg – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das grundlegend sanierte Freibad erst 2024 wiedereröffnet wurde.
„Diese Förderung ist wichtig für unsere Region. Sie stärkt die Wirtschaft, unterstützt Familien und verbessert die Lebensqualität im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis. Der Umfang und die Anzahl der KfW-Förderanträge haben nochmals deutlich zugenommen“, sagt Harald Orthey, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im ersten Halbjahr 2026 im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis rund 91 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld ging an Unternehmen, private Bauherren und Kommunen. Gefördert wurden Investitionen in Arbeitsplätze, Klimaschutz, Wohnen und öffentliche Infrastruktur.
Stadt Selters greift Anregungen der Bürger auf
Noch wuchert auf den Grünflächen des Selterser Neubaugebiets „Am Sonnenbach“ meterhohes Unkraut. Doch Anfang September sollen die Flächen planiert und Teile eingesät werden. Parallel dazu nimmt die Planung für den Spiel- und Freizeitbereich konkrete Formen an.
Bereits im Mai hatten Planer und interessierte Bürger Ideen für die Gestaltung der Grünanlagen gesammelt. Die Stadt Selters hatte dazu öffentlich eingeladen. Landschaftsarchitekt Jens Dott vom Planungsbüro Stadt-Land-plus griff die zahlreichen Anregungen auf und ließ sie in eine erste Entwurfsskizze einfließen.
Hundsangen (ots)
Am 15.08.2026 kam es gegen 14:55 Uhr auf der B8 zwischen Hundsangen und Wallmerod zu einer Straßenverkehrsgefährdung. Im Rahmen eines Überholvorganges durch einen BMW kam es zu Beginn der dortigen Linkskurve beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen Dacia, welcher durch eine Frau geführt wurde. Diese musste nach Zeugenaussagen eine Gefahrenbremsung durchführen und auf die Bankette ausweichen, um einen Verkehrsunfall zu verhindern.
Zeugen, insbesondere aber die Fahrerin des entgegenkommenden Dacia, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)