Nentershausen. Die Zeiten in denen bei den Eisbachtaler Sportfreunden auf der Jahreshauptversammlung gezittert und gebibbert werden musste, ob der Traditionsverein aus dem Westerwald überhaupt das nächste Jahr überstehen würde, sind längst vorbei. Der Sportverein mit Sitz in Nentershausen ist vielmehr mittlerweile finanziell in ruhigeren Fahrwassern, wie Roger Perne vom Geschäfstführenden Vorstand deutlich machte. Nichtsdestotrotz haben sich die Eisbachtaler für die Zukunft ambitionierte Ziele gesetzt, wie die jüngste Mitgliederversammlung samt Vorstandwahlen deutlich machte.
Sportlich will die erste Fußball-Seniorenmannschaft zum Ende der laufenden Saison den Sprung in die Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar schaffen und nach Möglichkeit auch den Rheinlandpokal-Wettbewerb gewinnen. Die Chancen hierfür stehen nicht schlecht: In der Rheinlandliga liegt die Mannschaft um das Trainerteam von Marco Reifenscheidt auf Platz zwei, im Pokal geht es im Halbfinale am 20. März zuhause gegen Oberligist TuS Koblenz um den Einzug ins Endspiel am 25. Mai. „Wenn wir aufsteigen sollten, werden wir auf alle Fälle keine finanziellen Risiken eingehen“, versprach Uwe Quirmbach vom Geschäftsführenden Vorstand der Sportfreunde den Anwesenden im Rahmen der Mitgliederversammlung. Bisher hätten schon mehr als zehn Spieler für die neue Saison in der ersten Mannschaft zugesagt, so Quirmbach.
Limburg-Weilburg. Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Gemeinden des Landkreises Limburg-Weilburg, die nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz in den Verwaltungen arbeiten, trafen sich zu einem regionalen Austausch. Bürgermeister Friedhelm Bender begrüßte die „internen“ Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen im Rathaus in Runkel.
Thema waren die Beteiligungsrechte der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten bei der Personalfindung, speziell im Hinblick auf Stellenausschreibungen und Stellenbesetzungen. Über die Methoden, wie man den Frauenanteil in Führungspositionen verbessern kann, wurden konträre Diskussionen geführt. „Ebenso notwendig sind Fortbildungen für Führungskräfte“, so die Frauenbeauftragte des Landkreises, Ute Jungmann-Hauff.
Der Landkreis Limburg-Weilburg bietet ab sofort das Projekt „Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung mit der Möglichkeit einer gerichtsmedizinischen Spurensicherung“ an und folgt somit anderen Städten und Regionen in Hessen, die das vom „Frauennotruf Frankfurt“ erarbeitete Konzept übernehmen. Landrat Michael Köberle präsentierte das neue Angebot während einer Pressekonferenz im Frauenbüro der Kreisverwaltung Limburg-Weilburg.
„Hiermit starten wir eine Initiative, um die Erstversorgung von Gewaltopfern im Landkreis zu verbessern und richten eine klinikübergreifende Kooperation zur medizinischen Soforthilfe und Nachversorgung mit der Möglichkeit einer gerichtsmedizinischen Spurensicherung ein“, so Landrat Köberle. Auf Initiative der Kreisfrauenkommission und unter Federführung des kommunalen Frauenbüros mit Projektleiterin Ute Jungmann-Hauff wurde in Zusammenarbeit mit der Beratungsstelle „Gegen unseren Willen“ mit Barbara Koepper und der Beratungsstelle „pro familia“ mit Sandra Pappert-Rausch ein neues medizinisches Angebot ins Leben gerufen, das eine Lücke im System der Versorgung von Opfern von sexueller Gewalt schließt.
Die „Goldenen Fifties“, raschelnde Petticoats, schmalztriefende Haartollen, chromblitzende Autos, mitreißende Liveshows und Ohnmachtsanfälle – eine Zeit, in der die Ausgelassenheit der Jugend zum Maß aller Dinge wurde. Angetrieben von diesem Lebensgefühl der wilden Fünfziger Jahre entwickelte sich 1989 eine Band in Koblenz, die die Musik der legendären Rock´n´Roll Größen wie z.B. ELVIS PRESLEY, JERRY LEE LEWIS, BILL HALEY oder LITTLE RICHARD wieder zum Leben erweckte, die WILD BOBBIN BABOONS. (Bulletproof Bruno-voc., Fips der Finger-git., Hard Headed Herder-bs., Baggi Lee Lewis-key., Kannemann-sax., Four Hand Shakin Ralle-dr einziges Originalmitglied)
Mit ihren Versionen von Hits wie „Rock Around The Clock“, „The Girl Can´t Help It“, „La Bamba“,“Let´s Twist Again“ oder „Kansas City“ und eigenen Nummern wie „Pettycoatjäger“ verwandeln sie jeden Club/Halle in ein Tollhaus. Der mehrstimmige Gesang, der knackige Kontrabass, die fetzige Vollresonanzgitarre, das panisch röhrende Saxophon, das schrille Piano, und der treibende Beat sind der Garant für ein unnachahmliches Musikerlebnis in legendären 50er Sound.
A3: Instandsetzungsarbeiten im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie mitgeteilt, seit Anfang August 2026, im Bereich des A3-Unterführungsbauwerkes der K101 bei Ruppach-Goldhausen Betoninstandsetzungsarbeiten an der Unterseite des Brückenbauwerkes ausführen. Aufgrund des unerwartet größeren Schadensausmaßes und der daraus folgenden zeitintensiveren Betoninstandsetzungsarbeiten werden die Arbeiten voraussichtlich bis Montag, 19. Oktober 2026, andauern.
Schritt für Schritt zu mehr Kinderrechten:
Mit dem neuen „Pfad der Kinderrechte“ zwischen Kölbingen und Kaden schafft das Haus für Jugend- und Familienhilfe Westerwald (HaJuFa) in Trägerschaft des DRK-Landesverbandes Rheinland-Pfalz e.V. neue Aufmerksamkeit für das Thema Kinderrechte. Der neue Pfad, der passend zum Weltkindertag am 20.09. insgesamt 2009 Meter lang ist, informiert anschaulich über wichtige Kinderrechte aus der UN-Kinderrechtskonvention. Die Idee zum „Pfad der Kinderrechte“ aus dem HaJuFa Westerwald fand schnell Befürworter – nicht nur beim DRK-Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. als Träger der Jugendhilfeeinrichtung, sondern auch bei den umliegenden Gemeinden und der Touristeninformation WällerLand.
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 07.09.2026, kam es zwischen 09.30 Uhr und 13.20 Uhr in Altenkirchen, Schloßplatz, zu einem Diebstahl. Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten unbekannte Täter ein, auf einem Parkplatz abgestelltes, schwarzes Kleinkraftrad des Herstellers Honda. Das Fahrzeug konnte, unweit des Tatortes, auf dem Parkplatz im Schloßweg aufgefunden werden. Bereits abmontierte Fahrzeugteile lagen im Bereich der nahegelegenen Unterführung. Die Polizei Altenkirchen bittet um Hinweise. (Polizei Altenkirchen)
Vom 14. bis voraussichtlich 28. September ist die K 19 zwischen Astert und Lützelau wegen Baumfällarbeiten komplett gesperrt. Hier werden die abgestorbenen Eichen beseitigt. Der Verkehr wird von Astert kommend über die K 14, Kroppach, die L 265 Richtung Heimborn und dann über die K 19 Richtung Limbach und in Gegenrichtung entsprechend umgeleitet.
Musikalische Vielfalt begeistert im Kurpark
Die Stadt Bad Marienberg blickt auf eine abwechslungsreiche und stimmungsvolle Kurkonzert-Saison 2026 zurück. Von Ende Mai bis Anfang September wurde der Musikpavillon im Kurpark wieder sonntags um 16:00 Uhr zum beliebten Treffpunkt für Musikliebhaber aus Bad Marienberg und der Region.
Die Konzertreihe „sonntags um vier“ bot auch in diesem Jahr eine bunte musikalische Mischung. Blasorchester, Akkordeon-Ensembles und Stadtkapellen sorgten mit ihren unterschiedlichen Programmen für abwechslungsreiche Unterhaltung und zahlreiche schöne musikalische Momente. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei freiem Eintritt in entspannter Atmosphäre im Kurpark Platz zu nehmen, der Musik zu lauschen und den Sonntagnachmittag unter freiem Himmel zu genießen.
Workshop gab wichtige Impulse zum Umgang mit Starkregen & Co.
35 Fachleute und Vertreter aus Politik und Verwaltung diskutierten bei einem Workshop im Kreishaus in Montabaur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Westerwaldkreis besser auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten kann. Eingeladen waren Vertreter aller politischen Fraktionen sowie interne und externe Fachakteure aus Bereichen wie Wasser-, Land- und Forstwirtschaft, Tourismus, Gesundheit und Bevölkerungsschutz, um ihre Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Ziel des fachübergreifenden Austauschs war es, Synergien zu nutzen, mögliche Konflikte frühzeitig zu erkennen und gemeinsam integrierte, praxisnahe und wirksame Maßnahmen zu entwickeln. Die Ergebnisse fließen in das Klimananpassungskonzept des Westerwaldkreises ein, das derzeit erarbeitet wird.