Im Foyer des Gymnasiums im Kannenbäckerland Höhr-Grenzhausen steht seit dem Tag der Zivilcourage (19. September) eine Plakatwand, u.a. mit vier Wandzeitungen der Reihe „Was sage ich, wenn…?“ Die Plakate werden von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegeben und thematisieren, wie man Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Homophobie und Sexismus entgegentreten kann.
Die Aktion lenkt den Blick auf ganz alltägliche Grenzverletzungen bzw. Diskriminierungen und macht deutlich, dass wir oft selbst zu solchen Situationen beitragen, einerseits durch unsere Ausdrucksweise und unser Tun, andererseits dadurch, dass wir beobachtete Grenzüberschreitungen, verbale oder nonverbale, einfach hinnehmen und es versäumen, eine Haltung dazu einzunehmen.
Zum pädagogischen Auftrag einer Schule gehört es, in solchen Situationen Position zu beziehen. Über entsprechende Erfahrungen und Erlebnisse zu reden und dabei die eigene Rolle zu hinterfragen, gemeinsam darüber zu diskutieren, wie wir achtsam mit persönlichen Grenzen umgehen können, das wäre ein Gewinn – nicht nur für die Schulgemeinschaft.
In diesem Jahr sind dem Westerwaldkreis 213 Personen als Asylbewerber zugewiesen worden. Das hat Landrat Achim Schwickert in der jüngsten Kreistagssitzung berichtet. Die Zahlen beziehen sich auf den Stichtag 15. September. Aktuell halten sich im Kreis 532 Flüchtlinge auf, deren Asylantrag sich noch beim BAMF in der Bearbeitung befindet oder deren Rechtsmittel gegen ablehnende Bescheide noch nicht ausgeschöpft sind. Hinzu kommen 162 ausreisepflichtige Personen, deren Aufenthalt bis zur Ausreise geduldet wird. Außerdem hob Schwickert die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer hervor. Ohne deren oftmals kräftezehrenden und unermüdlichen Einsatz vieles, was gut gelaufen ist, nicht möglich gewesen wäre, so Schwickert.
Die Stadt Höhr-Grenzhausen muss bei den "Ausbaubeiträgen" eine Unterteilung vornehmen. Die bislang geübte Praxis ist unzulässig, wie das Oberverwaltungsgericht Koblenz am 28. Mai entschieden hat. Künftig muss eine gesonderte Berechnung der jeweiligen Ausbaubereiche erfolgen. Ob es damit für bereits gezahlte "Ausbaubeiträge" zu weiteren rechtlichen Konsequenzen für die Verbandsgemeinde Höhr-Grenzhausen kommt, muss im Einzelfall abgewartet, bzw. geklärt werden. Den Wortlaut / die Veröffentlichung der VG Höhr-Grenzhausen kann unter folgendem Link nachgelesen werden: https://www.hoehr-grenzhausen.de/neuigkeiten/2018/september/wiederkehrende-beitraege-fuer-den-ausbau-von-verkehrsanlagen-der-stadt-hoehr-grenzhausen/Foto Archiv: VG Höhr-Grenzhausen
Montabaur (ots) - Am Donnerstag, 27.09.2018, gg. 20:20 Uhr, ereignete sich auf der K 113 zwischen Urbar und Simmern ein Verkehrsunfall mit einer verletzten Person.
Der Fahrer eines BMW und ein dunkler Pkw, vermtl. ein dunkler Porsche SUV, befahren in genannter Reihenfolge die K 113 aus Richtung Urbar kommend in FR Simmern. Im Bereich einer dortigen Linkskurve überholt der derzeit unbekannte Porsche den vor ihm fahrenden BMW. Auf Grund des Überholmanövers verliert der BMW-Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und kommt rechtsseitig von der Straße ab. Dort überschlägt sich das Fahrzeug mehrfach und kommt auf einem Acker zum Stehen. Es entsteht erheblicher Sachschaden. Der Fahrer wird verletzt und in ein Koblenzer Krankenhaus verbracht. Zur schwere der Verletzungen können gegenwärtig keine Angaben gemacht werden. Der Porsche verlässt unerlaubt die Unfallörtlichkeit in Richtung Simmern.
Zeugen die Angaben zum Unfall oder zu dem gesuchten Porsche machen können werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Montabaur in Verbindung zu setzen.
Windhagen (ots)
Am Vormittag des 15.03.2026, vermutlich im Zeitraum zwischen 09:00 und 11:00 Uhr, wurden am Sportpark Windhagen und in der Straße "Im Nassen" zum wiederholten Male durch eine unbekannte Person sogenannte Krähenfüße ausgelegt, wodurch an mehreren Fahrzeugen durch das Darüberfahren die Reifen beschädigt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. (Polizei Straßenhaus)
Selters/WW / Oberahr (ots)
Am 14.03.2026 wurden durch die Polizeiinspektion Montabaur in der Bahnhofstraße von Selters Verkehrskontrollen durchgeführt. Um 10:45 Uhr wurde dort ein 29-jähriger PKW-Fahrer kontrolliert, der sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Marihuana und Amphetamin führte. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Um 12:15 Uhr wurde dann an gleicher Stelle eine 43-jährige PKW-Fahrerin aus Nordrhein-Westfalen einer Kontrolle unterzogen. Die Beschuldigte stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und ein Test bestätigte den Konsum von chemischen Substanzen. Da die Dame zudem keine erforderliche Fahrerlaubnis besaß, wurde ein weiteres Verfahren gegen sie eingeleitet. Bei ihr wurden außerdem noch Reste von chemischen Drogen aufgefunden und sichergestellt. Um 15:35 Uhr wurde der Dienstelle ein weiterer Verkehrsteilnehmer auf der B255 bei Oberahr gemeldet, der mit seinem PKW im Straßengraben stand. Bei der Überprüfung der Fahrtauglichkeit des 61-jährigen Fahrers aus dem Oberwesterwald stellte sich heraus, dass der Beschuldigte mit 1,29 Promille unter Alkoholeinfluss stand. Dem Fahrer wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Da auch die Beifahrerin mit 1,8 Promille unter Alkoholeinfluss stand, wurde ein Abschleppdienst verständigt, der den PKW abholte. (Polizei Koblenz)
Samstag, 21. März `25
Cheers to Rock´n´Roll, Blues & Boogie!
Seit 1982 sind die Jungs aus dem Großraum Koblenz in Sachen Rock ´n´ Roll unterwegs!
1984 veröffentlichten sie ihr Album "Cheers to Rock ´n´ Roll", das in den Fachmagazinen "Musik-Szene" und "METAL HAMMER" gewürdigt wurde.
Unzählige Konzerte in Clubs und auf Festivals haben sie seither absolviert und sich mit Größen des „Good-Time-Rock“ wie Rory Gallagher, Dr. Feelgood, Golden Earring, Nine Below Zero, Little Steven sowie auch PUR und den Rodgau Monotones die Bühne geteilt!
Ihr letzter Auftritt in Höhr-Grenzhausen liegt bereits über 25 Jahre zurück - damals noch in der Musikkneipe TENNE!
Höchste Zeit also, dass die fünf unermüdlichen Musiker einmal im Musikcasino zu Gast sind.
DB Regio setzt Fahrzeuge des Typs Talent 2 drei Monate früher ein – SPNV-
Aufgabenträger go.Rheinland und SPNV-Nord sowie DB haben den bis 2033
laufenden Verkehrsvertrag angepasst
Köln/Koblenz/Frankfurt/Düsseldorf. Mehr Klimaschutz und Komfort an der Ahr:
Ab kommenden Sonntag, 15. März 2026, sind auf beiden Regionalzuglinien an der Ahr
elektrisch betriebene Züge unterwegs. Drei Monate früher als geplant kann die
Deutsche Bahn auf der von DB Regio betriebenen Linie RB 30 (Bonn-Remagen-
Ahrbrück) Elektrozüge des Typs Talent 2 einsetzen. So wird die von den
Aufgabenträgern für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) go.Rheinland und
Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord)
angestrebte Antriebswende an der Ahr abgeschlossen.
„Westerburg steht auf“ macht sich stark für wichtige Werte – Musik und kurze Statements an der Stadthalle
Westerwaldkreis. Rund 200 Menschen haben unter dem Motto „Westerburg steht auf“ die Stimme erhoben. Auf dem Platz vor der Stadthalle demonstrierten sie mit bunten Plakaten für Werte wie Demokratie und Menschenwürde.
Veranstaltet hat die Aktion der „Arbeitskreis Soziales Westerburg“, ein Bündnis, zu dem unter anderem soziale Einrichtungen, die Kirchen sowie Bildungseinrichtungen gehören. In kurzen Statements machten deren VertreterInnen deutlich, warum es wichtig ist, für die Demokratie auf die Straße zu gehen. Die Rednerinnen und Redner sprachen über Zusammenhalt und Versöhnung, Vielfalt, Frieden, Solidarität, Menschenwürde und -rechte, Freiheit und Demokratie. Klare Worte gegen populistische Tendenzen; eingerahmt von musikalischen Beiträgen, die Dieter Meurer, Anja Fries und Peter Bongard beisteuerten.
A3: Baugrunduntersuchungen zwischen dem AD Dernbach und der AS Montabaur führen zu zeitweisen Verkehrseinschränkungen (Update)
Die Niederlassung West der Autobahn GmbH des Bundes lässt, wie bekannt, bis voraussichtlich 30. April 2026 im Zuge der A3 zwischen dem Autobahndreieck (AD) Dernbach und der Anschlussstelle (AS) Montabaur in Fahrtrichtung Frankfurt abschnittsweise notwendige Baugrunduntersuchungen durchführen.