Heiligenroth (ots) - Am Mi., 30.01.2019, kontrollierten Beamte der Verkehrsdirektion Koblenz auf dem Rastplatz Montabaur auf der BAB 3 gegen 08:30 Uhr zunächst einen aus dem südosteuropäischen Raum stammenden, mit 17 Fahrgästen besetzten Fernlinienbus. Der Bus war mit zwei Fahrern besetzt.
Dem Kontrolleur fielen bei der Überprüfung der Lenk- und Ruhezeiten Ungereimtheiten auf. Die nähere Überprüfung der Fahrgäste ergab schließlich, dass sich unter diesen zwei weitere Fahrer befanden, welche den Bus zuerst gelenkt hatten und nunmehr unerlaubterweise ihre Tagesruhezeit im Fahrzeug verbrachten. Die beiden Fahrer befanden sich zum Kontrollzeitpunkt bereits 36 Stunden im Fahrzeug, obwohl sie ihre vorgeschriebene Tagesruhezeit, außerhalb des Fahrzeugs, bereits nach 21 Stunden hätten antreten müssen. Der weitere Datenabgleich ergab zudem, dass vor circa 15 Stunden die Fahrerkarte eines weiteren Fahrers genutzt wurde, was von den Fahrern nicht plausibel erklärt werden konnte, und auch, dass die für den nachweispflichtigen Zeitraum der vergangenen 28 Tage vorgelegten Nachweise insgesamt lückenhaft waren.
Nach sechs Monaten ist die Zahl der Arbeitslosen in der Region erstmals wieder deutlich gestiegen. Derzeit sind im Bezirk der Agentur für Arbeit Montabaur, der den Westerwald- und den Rhein-Lahn-Kreis umfasst, 5.646 Menschen ohne Job gemeldet – das sind 891 mehr als im Dezember. Die Quote kletterte innerhalb des vergangenen Monats um einen halben Prozentpunkt nach oben, liegt mit aktuell 3,1 Prozent jedoch 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. In absolute Zahlen übersetzt heißt das: im Januar 2018 gab es 723 Arbeitslose mehr als heute.
Für Elmar Wagner, Leiter der Arbeitsagentur Montabaur, passt die aktuelle Eintrübung ins Bild: „Der Arbeitsmarkt reagiert nicht nur auf konjunkturelle, sondern auch auf saisonale Einflüsse. Und zum Jahresauftakt schlägt der Winter zu Buche. Bei Kälte, Schnee und Eis müssen Tätigkeiten unter freiem Himmel ruhen. Verstärkt wird dieser Effekt dadurch, dass im Dezember zum Quartals- und Jahresende überdurchschnittlich viele Arbeitsverträge auslaufen und die Betroffenen sich neu orientieren müssen.“ Wer eine Qualifizierung vorweisen könne, habe angesichts des Fachkräftebedarfs in vielen Branchen gute Chancen, rasch wieder eine neue Stelle zu finden, betont Wagner. Mit Blick auf die saisonalen Effekte spricht er von „Durchgangsarbeitslosigkeit“, die mit der zu erwartenden Frühjahrsbelebung wieder abgebaut werden dürfte.
Volles Haus, lockere Atmosphäre, beschwingte Musik: Zum Neujahrs-Swing der Verbandsgemeinde (VG) Montabaur hatte Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich Neubürger, ehrenamtlich engagierte Bürger, Kommunalpolitiker und die Big Band Boden eingeladen. Sichtlich erfreut über den guten Zuspruch begrüßte er rund 450 Gäste in der Stadthalle Haus Mons Tabor: „Zu Beginn des Jahres blicken wir dankbar zurück auf das vergangene Jahr und mit Zuversicht nach vorne. Ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die etwas in unserer Verbandsgemeinde bewegen.“ Der Dank richtete sich vor allem an die vielen Ehrenamtlichen, die im sozialen Bereich engagiert sind, sei es bei der Tafel Westerwald der Diakonie, beim Anziehpunkt der Caritas, im Hospizverein, in den Nachbarschaftsvereinen, in der Flüchtlingshilfe, in der Projektwerkstatt „Ich bin dabei“, in der Seniorenarbeit, in der Behindertenhilfe beim Verein „Gemeinsam ist es möglich“ oder die einfach in der Ortsgemeinde mit anpacken, wenn es etwas zu tun gibt. „Dieser Einsatz ist sehr wertvoll für uns alle und nicht durch die öffentliche Hand zu ersetzen“, lobte der Bürgermeister und der anschließende Applaus galt vor allem den engagierten Bürgern. Außerdem begrüßte Richter-Hopprich alle neuen Mitbürger, die im Zeitraum Januar bis einschließlich November 2018 in die VG zugezogen waren, insgesamt 1916 Einzelpersonen und Familien. „Unsere Heimat ist offensichtlich sehr attraktiv, wenn so viele Menschen hier leben wollen“, stellte er fest. Gekommen waren außerdem die Ortsbürgermeister, die Schulleitungen, die Freiwilligen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk, benachbarte Behörden, Wirtschaftsvertreter und Mitarbeiter der Verwaltung, die die Einrichtungen und Angebote VG an Infoständen präsentierten. Mit ihrem vollen Sound sorgte die Big Band Boden für beschwingte Stimmung im Saal, gekonnt in Szene gesetzt von Dirigent Jesko Kolodynski.
Foto: Welche Neubürger hatten die weiteste Anreise nach Montabaur? Diesen „Wettbewerb“ gewannen Ali asgahr Mehdi (r.) und seine Frau Lale Faghizade, die aus dem Iran nach Montabaur gekommen sind. Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich hieß sie alle in Montabaur willkommen. (Bild: Olaf Nitz)
Interview mit Verbandsgemeindebürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (Teil 01)
Interview mit Verbandsgemeindebürgermeister Ulrich Richter-Hopprich (Teil 02)
Die Wählergruppe Heinz, die derzeit mit sechs Sitzen im Ortsgemeinderat von Nentershausen als stärkste Fraktion vertreten ist, hat sich am 25. Januar 2019 in ihrer Mitgliederversammlung für die am 26. Mai 2019 anstehenden Kommunalwahlen neu aufgestellt und umbenannt. Die Wählergruppe wird zukünftig unter dem Namen Wählergruppe Reusch antreten.
Dabei wird der 40-jährige Tobias Reusch die Liste mit sieben neuen Gesichtern anführen. Zur Wahl stellen sich auf dieser Liste: Tobias Reusch, Markus Bersch, Achim Gläser, Inka Weisser, Stefan Heibel, André Frink, Philipp Neiß, Maximilian Dietz, Esther Meuer, Stefanie Müller, Werner Schmidt, Matthias Ortseifen, Henrik Mansel, Marvin Schmitt, Oliver Abt, Meike Greiser. Neben den 16 zu wählenden Ratsmitgliedern wird der Wahlvorschlag zudem von Ulrike Behrendt, Tina Bonk und Walter Heinz unterstützt.
FreiBad in Unnau erfrischte in dieser Saison bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste
Unnau. Das FreiBad in Unnau schreibt in diesem Sommer starke Zahlen: Bereits mehr als 20.000 zahlende Gäste haben in der laufenden Saison das Top-modernisierte Freibad besucht. Damit hat sich die Zahl der Besucherinnen und Besucher gegenüber dem Vorjahr bereits heute verdoppelt. Für die MarienBad GmbH und die Ortsgemeinde Unnau ist diese Entwicklung ein großer Erfolg – insbesondere vor dem Hintergrund, dass das grundlegend sanierte Freibad erst 2024 wiedereröffnet wurde.
„Diese Förderung ist wichtig für unsere Region. Sie stärkt die Wirtschaft, unterstützt Familien und verbessert die Lebensqualität im Westerwald und im Rhein-Lahn-Kreis. Der Umfang und die Anzahl der KfW-Förderanträge haben nochmals deutlich zugenommen“, sagt Harald Orthey, direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Montabaur.
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau hat im ersten Halbjahr 2026 im Westerwaldkreis und im Rhein-Lahn-Kreis rund 91 Millionen Euro bereitgestellt. Das Geld ging an Unternehmen, private Bauherren und Kommunen. Gefördert wurden Investitionen in Arbeitsplätze, Klimaschutz, Wohnen und öffentliche Infrastruktur.
Stadt Selters greift Anregungen der Bürger auf
Noch wuchert auf den Grünflächen des Selterser Neubaugebiets „Am Sonnenbach“ meterhohes Unkraut. Doch Anfang September sollen die Flächen planiert und Teile eingesät werden. Parallel dazu nimmt die Planung für den Spiel- und Freizeitbereich konkrete Formen an.
Bereits im Mai hatten Planer und interessierte Bürger Ideen für die Gestaltung der Grünanlagen gesammelt. Die Stadt Selters hatte dazu öffentlich eingeladen. Landschaftsarchitekt Jens Dott vom Planungsbüro Stadt-Land-plus griff die zahlreichen Anregungen auf und ließ sie in eine erste Entwurfsskizze einfließen.
Hundsangen (ots)
Am 15.08.2026 kam es gegen 14:55 Uhr auf der B8 zwischen Hundsangen und Wallmerod zu einer Straßenverkehrsgefährdung. Im Rahmen eines Überholvorganges durch einen BMW kam es zu Beginn der dortigen Linkskurve beinahe zu einem Unfall mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Bei dem entgegenkommenden Fahrzeug handelte es sich vermutlich um einen Dacia, welcher durch eine Frau geführt wurde. Diese musste nach Zeugenaussagen eine Gefahrenbremsung durchführen und auf die Bankette ausweichen, um einen Verkehrsunfall zu verhindern.
Zeugen, insbesondere aber die Fahrerin des entgegenkommenden Dacia, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Westerburg zu melden. (Polizei Westerburg)
Koblenz (ots)
Am heutigen Samstag, 15.08.2026 fand in Koblenz anlässlich des Christopher Street Day (CSD) ein rund zweistündiger Aufzug durch die Innenstadt statt.
In der Spitze nahmen nach polizeilichen Schätzungen zwischen 6000-7000 Personen an dem Aufzug teil.
Die Polizeiinspektion Koblenz 1 begleitete die Veranstaltung gemeinsam mit der Stadt Koblenz, um einen störungsfreien Ablauf sowie die Sicherheit der Teilnehmenden zu gewährleisten.
Der Aufzug verlief friedlich und ohne Vorkommnisse. Strafanzeigen im Zusammenhang mit der Veranstaltung wurden nach dem derzeitigen Stand nicht aufgenommen.
Einsatzleiter Polizeioberrat Steffen Göbel zieht eine positive Bilanz:
"Der diesjährige CSD in Koblenz ist aus meiner Sicht ein voller Erfolg gewesen. Der friedliche und störungsfreie Verlauf zeigt, dass unser Einsatzkonzept aufgegangen ist. Mein Dank gilt allen Teilnehmenden für das friedliche Miteinander sowie unseren Einsatzkräften für ihren umsichtigen Einsatz." (Polizeipräsidium Koblenz)
MIT RADSPORTSTARS GANZ OBEN IN ALPE D’HUEZ
Nassau/Montabaur. Fast in jedem Jahr sind bei dem größten Radrennen der Welt, der Tour de France, auch Radsportler der heimischen Equipe EuroDeK am „Start“ – natürlich nur zum Anfeuern der Profis an der Strecke. Diesmal unter anderem bei der 19. Etappe von Gap über 128 km über die Anstiege des Cole Bayard, Col du Noyer und Col d’Onon hinauf zum legendären Anstieg nach Alpe d’Huez mit seinen 21 Haarnadelkurven.
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