Montabaur. Mit Unterstützung der Kommunen, des Landes und einigen Sponsoren aus der Wirtschaft hat sich das Kulturangebot im Westerwald in den zurückliegenden 30 Jahren gut entwickelt. Für die hier lebenden „Wäller“ und auch als weicher Standortfaktor für die heimische Wirtschaft ist diese Entwicklung „Gold wert“. Doch wer entwickelt künftig Ideen und setzt diese um, wenn die vielen ehrenamtlichen Aktiven immer mehr ins Rentenalter kommen und kein geeigneter Nachwuchs in Sicht ist? Damit beschäftigte sich die Kleinkunstbühne Mons Tabor beim diesjährigen Neujahrstreff in Ransbach-Baumbach.
Schon seit über 30 Jahren trägt die fast kreisweit tätige Kleinkunstbühne etwas zum Kulturangebot in der Region bei. Doch deren Aktive sind älter geworden, viele haben das 7. Lebensjahrzehnt begonnen oder dieses schon überschritten. Ihren traditionellen Neujahrstreff hat der rührige Kulturverein jetzt zum Anlass genommen, darüber nachzudenken, wie es mittelfristig weitergehen kann. Das geschilderte Problem trifft aber auch viele andere Kulturorganisatoren in der Region.
Mit nur 18 Jahren ist er bereits der beste Spieler seines Heimatlandes USA, zudem gehört er weltweit zu den besten Spielern seines Jahrgangs: Kanak Jha ist ohne Frage ein absolutes Ausnahmetalent - und wagt nun beim TTC Zugbrücke Grenzau den Sprung in die Tischtennis-Bundesliga. Die Westerwälder verpflichten den US-Spieler für die neue Saison, Jha gehört bereits seit eineinhalb Jahren zur Grenzauer Trainingsgruppe.
Wer auf die Vita von Kanak Jha blickt, der wird immer wieder auf ein Ereignis stoßen: Bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro war der Amerikaner mit gerade einmal 14 Jahren der jüngste Olympia-Teilnehmer des gesamten US-Teams. Doch Jha ist weit mehr als das, hat sich in den vergangenen Jahren in Deutschland stetig weiterentwickelt.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat gegen einen 37 Jahre alten deutschen Staatsangehörigen aus dem Westerwald beim Landgericht – Schwurgericht – Koblenz Antrag auf Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus eingereicht. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im September 2018 in dem gemeinsam bewohnten Haus in Pottum seine 65jährige Mutter massiv in das Gesicht und gegen den Oberkörper geschlagen und getreten zu haben. Hierdurch erlitt die Geschädigte erhebliche Brustverletzungen, an denen sie in der Folgezeit verstarb. Nach dem Ergebnis eines forensisch-psychiatrischen Gutachtens soll der Beschuldigte aufgrund einer psychischen Erkrankung für die ihm angelastete Tat strafrechtlich nicht verantwortlich sein. Der inzwischen in einem psychiatrischen Krankenhaus vorläufig untergebrachte Beschuldigte, hat die ihm zur Last gelegte Tat eingeräumt.
Das Sanierungsgebiet von Höhr-Grenzhausen wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ aufgewertet und durch Begleitmaßnahmen, wie zum Beispiel das Quartiersmanagement Höhr“, unterstützt. Zahlreiche Maßnahmen wurden in diesen Jahren innerhalb des Zentrums von Höhr-Grenzhausen durchgeführt. Straßenausbau, Sanierung von Gebäuden sowie Veranstaltungen zur Belebung der Innenstadt waren dabei zentrale Eckpunkte der innerstädtischen Sanierung. Mit dem Investitionspakt „Soziale Integration im Quartier“ fördert das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) seit 2017 über die Länder die Erneuerung sowie den Aus- und Neubau sozialer Infrastruktur und deren Weiterqualifizierung zu Orten des sozialen Zusammenhalts und der Integration in den Städten und Gemeinden. Hierfür stellt der Bund den Ländern in den Jahren 2017 bis 2020 jährlich 200 Millionen Euro als Finanzhilfe zur Verfügung.
Nachhaltiges Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ in Selters ist fast ausverkauft
Inzwischen sind nur noch zwei Grundstücke für Einfamilienhäuser im Selterser Neubaugebiet „Am Sonnenbach“ zu haben. Aber die Verkaufszahlen sahen zeitweise ganz anders aus.
Anfang 2023 war das Interesse an den Bauplätzen zunächst enorm – noch bevor die ersten Bagger anrückten. Rund 175 Familien bekundeten ernsthaftes Interesse an einem Grundstück. Bei zwei Informationsveranstaltungen in der Festhalle informierten sich die Besucher über das nachhaltige Energiekonzept mit Kalter Nahwärme.
Große Freude bei Wäller Helfen e. V.: Das Projekt „Wäller Wunschwichtel“ erhält eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro durch die G. und I. Leifheit Stiftung aus Nassau. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren in den Bereichen Soziales, Bildung, Kultur, medizinische Forschung und deutsche Geschichte und setzt damit das soziale Vermächtnis ihres Gründers Günter Leifheit fort.
Bereits als Unternehmer hatte Günter Leifheit ein besonderes Gespür für die Bedürfnisse seiner Mitmenschen. Er fühlte sich dem Wohlergehen seiner Mitarbeitenden verpflichtet und half dort, wo Unterstützung benötigt wurde. Dieser Gedanke lebt bis heute in der Arbeit der Stiftung weiter, die zahlreiche soziale Projekte unterstützt und insbesondere in Nassau und Umgebung mit dem Netzwerk „Sozialkompass“ nachhaltige Strukturen geschaffen hat.
Weiterlesen ...Vom 27. Juli bis voraussichtlich 4. September wird zur Verkehrssicherung im Rahmen anstehender Arbeiten die K 82 am Bahnübergang Staudt voll gesperrt. Die Umleitung verläuft über die K 145 Richtung Wirges, K 142 „Steinerne Brücke“, L 300 bis zum Knoten K 82 und umgekehrt.
Dörnberg (ots)
Am Montag, 20. Juli, befuhr ein 20-jähriger Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gegen 14:25 Uhr mit seinem Motorrad die Bundesstraße 417 von Holzappel in Richtung Laurenburg. Auf der kurvenreichen Strecke verlor der Mann in einer Linkskurve, vermutlich aufgrund zu hoher Geschwindigkeit, die Kontrolle über sein Motorrad, kam nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte letztlich mit einem Felshang. Hierbei erlitt der 20-Jährige schwere Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst in eine Wiesbadener Klinik verbracht. Besonders bitter: der junge Mann hatte erst wenige Stunden zuvor seine Motorrad-Fahrerlaubnis erhalten. (Polizei Montabaur)
Viele Betzdorfer haben in den vergangenen Tagen sehnsüchtig zum Biergarten an der Stadthalle geblickt. Wie schön wäre es, dort einen lauen Sommerabend an der Heller zu verbringen und dabei mediterranes Flair zu genießen. Am Freitag, 1. August, wird dieser Wunsch Wirklichkeit: Florian Schneider lädt erstmals zu einer „Spanischen Nacht“ in den Biergarten der Stadthalle ein.
Weiterlesen ...Die Jütro Tiefkühlkost GmbH ruft "„Freshona Bio Beerenmischung erntefrisch tiefgefroren" auch aus den rheinland-pfälzischen Lidl-Filialen zurück. Grund: Es wurden Noroviren nachgewiesen. Eine Norovirus-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 10 bis 50 Stunden nach der Infektion plötzlich mit heftigem Durchfall und schwallartigem Erbrechen, gelegentlich auch Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach wenigen Tagen wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder und ältere Menschen können durch einen Flüssigkeitsmangel aufgrund der starken Brechdurchfälle schwerere Krankheitsverläufe mit ausgeprägtem Schwächegefühl und Schwindel entwickeln. Betroffen von diesem Rückruf ist die 300-Gramm-Packung mit den Mindesthaltbarkeitsdaten 17.04.2028 und 18.04.2028 sowie mit den Chargennummern L180426H3, L180426L3, L190426L3 und L190426N3. (LUA)