Unternehmen mit Weitsicht bilden aus. Damit sichern sie die betriebliche Zukunft, stellen die Weichen für wirtschaftlichen Erfolg und ermöglichen jungen Menschen den Start ins (Berufs)Leben. Einfacher ist das nicht geworden in Zeiten des demografischen Wandels und hoher Studierneigung. Die Agentur für Arbeit Montabaur unterstützt die Arbeitgeber der Region, geeignete Azubis zu gewinnen. Und sie würdigt das Engagement derer, die mit gutem Beispiel vorangehen: In der bundesweiten Woche der Ausbildung erhielt jetzt die Goerg & Schneider GmbH u. Co. KG das Zertifikat für Nachwuchsförderung der Bundesagentur für Arbeit.
„Die Schönheit und Vielfalt unserer Westerwälder Landschaft erhalten“ soll das Motto des Tages am Samstag, den 06. April, in möglichst vielen Ortsgemeinden des Westerwaldkreises sein, denn dann startet wieder die Aktion „Saubere Landschaft“.
Auch in diesem Jahr soll die Natur von Schmutz und Unrat befreit werden, ist sie doch für uns alle ein wertvoller Lebens- und Erholungsraum. Sage und schreibe 170 Gemeinden sind dem Aufruf von Landrat Achim Schwickert gefolgt und haben sich angemeldet. Als kleiner Anreiz werden wieder Gutscheine für Obstbaum-Hochstämme im Wert von 1.000 Euro verlost. Hinzu kommt ein „kleines Verzehrgeld“ für jede teilnehmende Ortsgemeinde.
Viele tüchtige Helfer von verschiedensten Organisationen, Vereinen, Jugendfeuerwehren und Schulen sowie Kindergärten sind bereit, unsere Westerwälder Landschaft von Müll und Unrat zu befreien. Aus den Verbandsgemeinden Bad Marienberg, Selters und Wirges nimmt sogar aus jeder Ortsgemeinde eine Gruppierung teil. Die erforderlichen Müllsäcke wurden vom Westerwaldkreis-Abfallwirtschaftsbetrieb (WAB) verteilt. Der gesammelte Müll soll an einer zentralen Stelle im Ort zusammengetragen werden, sodass ihn die WAB-Fahrzeuge problemlos abtransportieren können.
Mit dem Unterstützungsfonds zur schulischen Inklusion stellt das Land den Kommunen jährlich 10 Millionen Euro zur Verfügung, um damit Kinder und Jugendliche an den Schulen vor Ort noch besser zu fördern und zu unterstützen. Die zusätzlichen Mittel können von den Kommunen etwa für Integrations-Helferinnen und Integrations-Helfer an Schulen, zusätzliche Förderangebote oder auch für Schulsozialarbeit eingesetzt werden. Die 152 Landkreise, Städte und Gemeinden haben nun die Mitteilung über ihre Jahresüberweisung erhalten. Die Auszahlung erfolgte zum 1. März.
„Zusätzlich zu den ohnehin für den inklusiven Bereich bereitgestellten Personalmitteln und zusätzlich zur Landesförderung für die Schulsozialarbeit, unterstützt das Land die Kommunen mit dem Unterstützungsfonds bei der schulischen Inklusion und der sozialen Integration mit 10 Millionen Euro jährlich. Dabei räumen wir den Schulträgern die größtmögliche Freiheit bei der Verwendung der Mittel ein, sodass individuelle regionale Gegebenheiten und Bedürfnisse berücksichtigt werden können. Die Gelder kommen damit unmittelbar bei den Schulen an und ermöglichen dort zusätzliche Angebote für die Schülerinnen und Schüler“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.
Limburg-Weilburg. Beim Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) in Beselich kann man mit eigenen Augen sehen, wie Klimaschutz in der Praxis aussieht. Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des alten Verwaltungsgebäudes direkt am Eingang sticht ins Auge, genau wie die beiden neuen Ladesäulen vor dem in 2018 neu errichteten Verwaltungsgebäude in Passivhausbauweise. Das neue Gebäude wurde mit einer Fassadenverkleidung aus Holz, einem nachhaltigen Baustoff, versehen, unter der sich eine Dämmung aus Recyclingmaterial verbirgt. Das Gaskraftwerk in unmittelbarer Nähe des Gebäudes wandelt das anfallende Deponiegas über ein Blockheizkraftwerk mit einem Acht-Zylinder-Motor in Strom und Wärme um. Der Strom wird teilweise für die deponieeigene Kläranlage und die Gebäude verwendet, wobei eine Abdeckung von fast 90 Prozent des Strombedarfs der Kreisabfalldeponie erreicht wird. Der Überschuss wird eingespeist. Die Abwärme des Motors wird für die Gebäude genutzt, die noch eine aktive Heizung benötigen.
Vertreter aus der Landwirtschaft, Energieversorgung, Politik und Bürgerschaft trafen sich zum jährlichen Treffen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien beim AWB. Bei einer Führung über das Gelände überzeugten sich die Teilnehmer der Arbeitsgruppe von den vorbildlichen Aktivitäten beim AWB. Im Anschluss ging es in den Sitzungsraum, wo der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung einen Rückblick über die Aktivitäten der Arbeitsgruppe gab.
LAG Westerwald wählte acht Vorhaben zur Förderung aus
Bei ihrer sechsten Sitzung in der laufenden Förderperiode hat die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Westerwald zunächst Landrat Klaus Lütkefedder als neuen LAG-Vorsitzenden gewählt. Er bedankte sich bei Markus Hof, der in den letzten Wochen kommissarisch den Vorsitz übernommen hatte. Danach beschloss die LAG die Unterstützung von fünf Vorhaben im EU-Förderprogramm LEADER und vergab damit das gesamte Budget des Aufrufs. Darüber hinaus stimmte sie der Förderung von drei Vorhaben im landesweiten Förderprogramm „Starkes Land – innovativ, resilient, nachhaltig“ zu.
Daniel Billaudelle wurde als Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Welschneudorf einstimmig im Amt bestätigt. Er gehört der Feuerwehr seit 1999 an und wurde 2016 erstmals zum Wehrführer gewählt. Jetzt stellte er sich erneut zur Wahl, denn die Amtszeit für Wehrführer beträgt stets zehn Jahre. Die Wahl leitete Tobias Panne, Erster Beigeordneter und Brandschutzdezernent der Verbandsgemeinde Montabaur. Mit dabei waren auch der Stellvertretende Wehrführer Dirk Schuster, Wehrleiter Jens Weinriefer und seine beiden Stellvertreter Hans-Joachim Klimke und Patrick Weyand sowie Ortsbürgermeister Ralf Heibel. Sie gratulierten Billaudelle zur Wiederwahl und wünschten ihm weiterhin eine glückliche Hand bei der Leitung der Welschneudorfer Wehr. Diese erhielt Verstärkung, denn Tobias Panne konnte Luis Labonte als Feuerwehrmann verpflichten und in den aktiven Dienst übernehmen. Auch für ihn gab es ein großes Dankeschön für seine Bereitschaft, sich zum Wohle und Schutz der Bürger zu engagieren. (VG Montabaur)
Altenkirchen (ots)
Am Montag, 19.10.2026, gegen 23.50 Uhr, kam es in Altenkirchen, Leuzbacher Weg, zum Brand eines Schuppens. Das Feuer konnte durch die alarmierten Feuerwehren Altenkirchen und Neitersen schnell gelöscht werden. Der Schuppen wurde durch den Brand zerstört. Weiterhin entstand am unmittelbar angrenzenden Wohnhaus und an einem Gewächshaus leichter Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können noch keine Angaben gemacht werden. Neben der Feuerwehr waren Kräfte des Rettungsdienstes und der Polizei Altenkirchen im Einsatz. (Polizei Altenkirchen)
Die Wirtschaftsförderungen der drei „Wir Westerwälder“-Landkreise Altenkirchen, Neuwied und Westerwaldkreis bieten seit 2025 gemeinsam mit der Universität Siegen ein Praxissemester an. Im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Westerwald“ untersuchen Studierende die Innovations- und Transformationsfähigkeit hiesiger Betriebe. Die teilnehmenden Unternehmen erhalten einen unvoreingenommenen Blick von außen, eine Experteneinschätzung und konkrete Handlungsempfehlungen.
Weiterlesen ...Die Rallye hat sich in den vergangenen Jahren sportlich sehr positiv entwickelt und weit über die Region hinaus Anerkennung gefunden. Sie war zugleich ein wichtiger Bestandteil unseres motorsportlichen Engagements. Gerade vor diesem Hintergrund haben wir uns die Entscheidung alles andere als leicht gemacht.
Weiterlesen ...Westerburg (ots)
Am Montag, den 19.10.2026, wurde im Zeitraum von 14:40 Uhr bis 16:20 Uhr, wie bereits am Vortag, eine Kontrollstelle direkt vor der Polizeiinspektion Westerburg durchgeführt. Hierbei wurden insgesamt zwölf Verstöße wegen der Nutzung des Mobiltelefons während der Fahrt, sechs Gurtverstöße sowie ein Fall von mangelnder Kindersicherung festgestellt. Die Ablenkung durch das Smartphone während der Fahrt stellt ein erhebliches Unfallrisiko dar. Zudem erhöht ein nicht angelegter Sicherheitsgurt das Verletzungsrisiko selbst bei geringen Geschwindigkeiten massiv. Die PI Westerburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen an der benannten Örtlichkeit durchführen, da die Anzahl der festgestellten Verstöße für die kurze Kontrolldauer erneut sehr hoch war. (Polizei Westerburg)