Koblenz (ots) - Seit der Nacht vom 14. auf den 15.09.2018 ist der 83-jährigen Herr Josef Oskar DEMME vermisst.
Der stark demenzkranke Herr war im AWO-Pflegeheim Weißenthurm untergebracht und konnte auf unbekannte Weise Ausreiß nehmen.
Auf Grund seiner körperlich-geistigen schwachen Grundsituation besteht Grund zur Annahme von Gefahr für Leib und Leben des Vermissten.
Die Kreisverwaltung des Westerwaldkreises weist aus aktuellem Anlass auf die besondere Sorgfaltspflicht hin, die mit der Errichtung von Knotengitterzäunen verbunden ist.
Kürzlich fand ein Jäger ein schwerverletztes Rehkitz, welches sich in einem Knotengitterzaun verfangen hatte. Er erlöste es von seinem Leiden. Das Kitz hing vermutlich schon seit mindestens einem Tag in seiner hoffnungslosen Situation; das Hüftgelenk war ausgekugelt, am linken Hinterlauf waren erhebliche Einschnürungen und Abschürfungen durch den Draht festzustellen. Neben der Fundstelle befand sich ein Loch im Zaun, sodass zu vermuten ist, dass die Ricke hier durchgeschlüpft ist, während das Jungtier vergeblich nach einer Öffnung suchte und sich im Draht verfing.
Fast 1.000 Kilometer nahmen die 13 Aktiven der Wettkampfabteilung am Wochenende auf sich, um am größten internationalen Feuerwehrwettbewerb Frankreichs teilzunehmen. Rund 100 Mannschaften aus sechs Nationen kämpften am vergangenen Samstag in Pulversheim im Elsass um Wertungen, Abzeichen und Pokale. Auf acht Wettbewerbsbahnen wurden parallel über 200 Starts gezählt. Darunter drei der Gruppen Krümmel-Sessenhausen A1 und A2. Man hatte sich die Leistungsabzeichen Luxemburg und Elsass als Ziel gesetzt.
Première et deuxième petite lance - allez, hop!
So lauteten die letzten Worte des Startbefehls auf Französisch, bevor es für die Mannschaften ernst wurde. Die Bewertungsgrundlage bilden in der Altersklasse A stets 500 Punkte. Von diesen werden pro Sekunde Laufzeit bei den Disziplinen Löschangriff und Staffellauf ein Punkt abgezogen. Zusätzlich können kleinste Fehler, wie eine falsche Endaufstellung oder das Fallenlassen von Schläuchen die Punktzahl weiter senken. Die Mindestpunktzahl zum Erreichen der Abzeichen betrug 320. Die jeweils beste Tagesleistung einer Gruppe ging zusätzlich in die Gesamtwertung der Grenzlandmeisterschaften ein.
Die Themenwanderwege im südlichen Westerwald haben Zuwachs bekommen: Pünktlich zum bundesweiten „Tag des Waldes“ wurde am Sonntag der Themenwanderweg „Multitalent Wald“ rund um die Ortsgemeinden Großholbach und Girod eröffnet. Auf dem 3,8 Kilometer lange Rundweg erfahren Wanderer auf 15 Infotafeln, was der Wald alles kann und ist: Er ist Lebensspender, Klimaschützer, Arbeitgeber und Erholungsoase in einem.
Das Interesse an dem neuen Themenwanderweg „Multitalent Wald“ war groß und die während der Eröffnung angebotenen Führungen sehr gut besucht. Landrat Achim Schwickert, Bürgermeister Ulrich Richter-Hopprich von der Verbandsgemeinde Montabaur, die Ortsbürgermeister Michael Kohlhaas (Großholbach) und Jürgen Herbst (Girod) sowie Revierförster Bernhard Kloft sehen die neue Wanderstrecke als eine gute Gelegenheit, sich damit auseinanderzusetzen, was der Wald so alles zu leisten vermag. Schwickert, der auch Vorsitzender des Westerwald-Vereins und des Naturpark Nassau ist, lobte vor allen Dingen die gute Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden. „So etwas sieht ein Landrat gern“, sagte er und sieht sich in seinem Landkreis dieser Anforderung gegenüber gut aufgestellt.
MONTABAUR. Mit einer kleinen internen Feier hat der Caritasverband Westerwald-Rhein-Lahn seinen neuen Caritas-Laden am Kleinen Markt 6 in der Montabaurer Fußgängerzone eröffnet. Gemeinsam mit der Pfarrei St. Peter Montabaur wurde ein Ort geschaffen, der weit mehr sein soll als ein klassisches Ladengeschäft.
Die Räumlichkeiten waren Ende vergangenen Jahres frei geworden, nachdem der Caritas-Anziehpunkt, der Secondhandladen des Caritasverbandes, innerhalb der Montabaurer Fußgängerzone in die Kirchstraße 17 umgezogen war. Seitdem stand das Ladenlokal leer. Umso größer ist die Freude bei den Verantwortlichen, dass die Räume nun wieder mit Leben gefüllt werden können.
Moderne Photovoltaik-Anlage spart Energie, Kosten und CO₂
Mit einem symbolischen Knopfdruck hat die Erste Kreisbeigeordnete Gabriele Wieland die neue Photovoltaik-Anlage auf dem Parkplatz der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises offiziell in Betrieb genommen. Das Großprojekt wurde mit Unterstützung des Landes Rheinland-Pfalz realisiert und markiert einen wichtigen Schritt auf dem Weg zu mehr Klimaschutz, Energieeffizienz und Versorgungssicherheit der Kreisverwaltung.
Im Rahmen des Projekts mit einem Investitionsvolumen von rund 3,3 Millionen Euro entstand eine moderne Stahlkonstruktion mit drei großflächigen Carports, die insgesamt sechs Parkreihen überspannen. Auf deren Dächern wurden 840 Solarmodule mit einer Fläche von insgesamt 1.731 Quadratmetern installiert. Die Anlage erreicht eine Leistung von bis zu 382,2 kWp, um künftig einen großen Teil des Strombedarfs der Kreisverwaltung zu decken. Ein leistungsfähiger Batteriespeicher mit einer Kapazität von rund 450 kWh sorgt dafür, dass überschüssig erzeugte Energie zwischengespeichert werden kann. Unter optimalen Bedingungen lässt sich damit die Grundlast des Verwaltungsgebäudes – etwa für Server, Heizungs- und Klimatechnik – für acht bis zehn Stunden außerhalb der regulären Dienstzeiten versorgen.
Kreis Altenkirchen. Es gibt kaum ein qualitativ hochwertigeres Fleisch als Wildbret aus heimischen Wäldern. Die Nachfrage ist entsprechend hoch – was sich seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Sieger- und Sauerland und den damit verbundenen Schutzmaßnahmen im Kreis Altenkirchen drastisch geändert hat. „Schwarzwild lässt sich momentan überhaupt nicht mehr vermarkten“, berichtet Jörg Wirths. Der Kreisjagdmeister war jetzt Teilnehmer einer Gesprächsrunde, zu der Landrat Dr. Peter Enders Waldbesitzer und Vertreter der Landwirtschaft eingeladen hatte. Bereits seit vielen Wochen steht die Veterinärabteilung der Kreisverwaltung fast täglich im Austausch mit anderen Behörden sowie den Beteiligten vor Ort, um ein konzertiertes Vorgehen zu gewährleisten. Erklärtes Ziel ist und bleibt, eine Ausbreitung der Seuche auf den Norden von Rheinland-Pfalz zu verhindern.
Weiterlesen ...Isselbach.
Im Zeitraum zwischen Mittwoch, 10. Juni, und Montag, 15. Juni, beschädigten Unbekannte insgesamt 40 Leitpfosten an der Kreisstraße 19 zwischen Hirschberg und Isselbach. Die Leitpfosten wurden augenscheinlich sinnlos aus den Verankerungen getreten, wodurch ein nicht unerheblicher Sachschaden entstand. Personen, die Hinweise zur Tat bzw. dem oder den Tätern geben können, werden gebeten, die Polizeiinspektion Diez, Tel. 06432-6010, zu kontaktieren. (Polizei Diez)
Hirschberg.
Am Donnerstag, 18. Juni, geriet gegen 11:40 Uhr der Container eines Müllfahrzeugs in der Hauptstraße in Hirschberg in Brand. Der Fahrer des Lkw entlud den Container geistesgegenwärtig auf die Fahrbahn, um ein Übergreifen des Feuers auf das Fahrzeug zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand zügig löschen. Als vermutliche Ursache für den Brand konnten in dem Müll mehrere illegal entsorgte Akkupacks festgestellt werden, die sich aufgrund der hohen Temperatur entzündet haben dürften. Die Bundesstraße 417 war in dem Bereich für mehr als zwei Stunden voll gesperrt. (Polizei Diez)
Musik, Begegnung und Sommerstimmung auf dem Marktplatz
Wenn die Temperaturen steigen, wird der Marktplatz in Bad Marienberg zur Open-Air-Bühne: Das Bad Marienberger Sommerfestival 2026 lädt im Juli und August zu vier musikalischen Dienstagabenden ein. Jeweils von 19:00 bis 22:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Rock, Pop und Rock’n’Roll – kombiniert mit entspannter Atmosphäre und geselligem Miteinander.
Das Festival hat sich als fester Bestandteil des sommerlichen Veranstaltungskalenders etabliert und bietet neben Live-Musik auch vielfältige Möglichkeiten zum Treffen, Verweilen und Genießen mitten in der Stadt.