Koblenz (ots) - Bei den Verkehrskontrollen der letzten Woche im Stadtgebiet Koblenz lag das Hauptaugenmerk diesmal auf den motorisierten Zweirädern. Zwei der kontrollierten Fahrzeuge wiesen die Besonderheit auf, dass die beiden Räder nicht hintereinander sondern nebeneinander angebracht waren. Es handelte sich dabei auch nicht um die mittlerweile allgemein bekannten Segways, sondern um sogenannte Hoverboards. Das sind zweirädrige Boards ohne Lenkstange, die mittels eines Elektromotors angetrieben und durch Gewichtsverlagerung gesteuert werden. Dabei erreichen sie Geschwindigkeiten von bis zu 25 km/h. Bei den beiden oben genannten Fahrern handelte es sich um Kinder, die ihre Hoverboards über die Hohenfelder Straße in Richtung Friedrich-Ebert-Ring steuerten. Beide waren völlig überrascht, als die Beamten ihnen erklärten, dass man mit einem Hoverboard nicht im öffentlichen Verkehrsraum fahren darf und zudem einen Führerschein braucht. Gleiches gilt für ähnliche Spaßfahrzeuge wie Mono- oder Solowheels.
Nach mehr als zehn Jahren der Suche, der Diskussionen und Grundsatzbeschlüsse ist es nun soweit: Der Verbandsgemeinderat (VGR) Montabaur hat den Bau des neuen Verbandsgemeindehauses einstimmig beschlossen. Formal hat er dazu den Auftrag für die Architektur an die Hamburger BOF Architekten vergeben, die den Architektenwettbewerb gewonnen hatten und deren Entwurf für Furore gesorgt hatte. Parallel dazu ergingen die Aufträge für die Ingenieurleistungen Statik und Haustechnik an die bestplatzierten Büros dieser Vergabeverfahren. Außerdem beschloss der Rat, ein externes Baucontrolling einzusetzen. Schließlich bestätigte der VGR den vorgelegten Kostenrahmen für das Bauprojekt: Derzeit rechnet die VG mit Gesamtkosten von 33,5 Mio. Euro und zusätzlich mit einem Kostenrisiko von 4,5 Mio. Euro. Die Finanzierung erfolgt im Haushalt der VG aus Rücklagen, über Kredite und möglicherweise durch eine Erhöhung der Umlage.
Die Bauzäune an der Waldschule in Montabaur-Horressen kündigen es schon an: Da tut sich was. Tatsächlich sind die Abrissarbeiten für den Gebäudetrakt an der Buchenstraße bereits im Gange. Nach den Sommerferien wird an dieser Stelle mit dem Bau eines neuen Schulgebäudes begonnen, das zum Schuljahr 2020/21 in Betrieb genommen werden soll. 6,01 Mio. Euro investiert die Verbandsgemeinde Montabaur als Schulträgerin in das Projekt. Das alte Gebäude war sanierungsbedürftig und außerdem zu groß, so dass sich Abriss und Neubau als wirtschaftlicher erwiesen als eine Generalsanierung.
Die Gleichstellungsbeauftragte bietet einen Schnupperkurs im Bogenschießen an. Treffpunkt ist der Kulturstall / Dappricher Hof in der Holzbachschlucht.
Am Sonntag, den 8. Juli von 10 Uhr bis ca. 12 Uhr geben die Coaches von NEW (Naturerlebniswelt Hofgut Dapprich) Gelegenheit diesen faszinierenden Sport kennen zu lernen. Erst wird unter fachkundiger Anleitung auf dem Einschießplatz geübt, dann geht es mit Bogen, Armschutz und Pfeilen in den 3 D Parqours zu einer kleinen Challange. Im Anschluß ist ein gemütlicher Ausklang mit einem Gläschen Sekt geplant. Dieser Schnupperkurs gibt einen Einblick in das Bogenschießen. Die Intuition wird geschult, die Sinne geschärft und das „aktive Loslassen“ geübt. Bogenschießen kann beruhigend und entspannend wirken. Das Erleben und Agieren in der Natur ist eine besondere Erfahrung, verbunden mit Atmung und Konzentration hat es sogar einen meditativen Charakter und hilft im hektischen Alltag bei der Entschleunigung. Notwendig ist gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung
Kosten für den Kurs: 25 €/Pers. Inkl. Leihmaterial, Pfeilen, Coaching, Sekt.
Nach dem Wechsel von Achim Schwickert ins Amt des Innenministers steht die Landratswahl im Westerwaldkreis bevor. Sechs Kandidierende treten am 16. August 2026 an, um die Nachfolge zu übernehmen. Auf dem Stimmzettel stehen Bewerber von AfD, CDU, Die Linke, Freien Wählern, SPD und Volt. Die Parteien und Kandidierenden stellen ihre Ziele und Schwerpunkte für den Kreis vor. Sollte niemand die absolute Mehrheit erreichen, kommt es am 30. August zu einer Stichwahl. (RWW)
Die Ortsgemeinde hofft nach aktuellen Entwicklungen auf mehr Handlungsspielraum bei eigenen Planungen und Entscheidungen. Bisher waren verschiedene Vorhaben durch zahlreiche Vorgaben und Eingriffe in die kommunalen Rechte erschwert worden. Nun setzt die Gemeinde darauf, künftig eigenständiger und schneller handeln zu können. Welche Auswirkungen die Veränderungen konkret haben werden, zeigt sich in den kommenden Projekten. (RWW)
Was die Kommunen im Kreis jetzt wirklich
brauchen
KPV Westerwald spricht sich für Klaus Lütkefedder als neuen Landrat aus
Am 16.8.2026 entscheiden die Wählerinnen und Wähler im Westerwaldkreis, wer künftig als
Landrat oder Landrätin an der Spitze der Kreisverwaltung steht. Sechs Bewerberinnen und
Bewerber stehen zur Wahl. Die Kommunalpolitische Vereinigung Westerwald (KPV) sieht in
dieser Wahl weit mehr als eine politische Richtungsentscheidung – sie ist vor allem eine
Entscheidung über die Fähigkeit, eine komplexe Behörde in einer außergewöhnlich
schwierigen Zeit sofort und verantwortungsvoll zu führen.
Steinebach/Sieg (ots)
Am Donnerstagabend, 16.07., wurde der Führungszentrale der Polizei ein grauer Skoda SUV gemeldet, der in der Ortslage Steinebach mehrere Schäden verursacht haben soll und anschließend in Richtung Bindweide geflüchtet sei.
Die entsandten Funkstreifenwagenbesatzungen der Polizeiinspektionen Betzdorf und Hachenburg stellten im Rahmen der ersten Ermittlungen fest, dass ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer aus Richtung Elkenroth mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit in die Ortslage Biesenstück eingefahren war. Dort verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte zunächst auf der linken Fahrbahnseite mit einer Straßenlaterne. Anschließend beschädigte er ein Blumenbeet sowie einen angrenzenden Zaun.
Weiterlesen ...Kultur steht für Vielfalt
Hachenburg. Mit einem fast 100 Seiten starken Veranstaltungskalender
präsentiert die Hachenburger KulturZeit ihr neues Programm für die Monate
August bis Dezember 2026. Das Angebot reicht von Konzerten, Kabarett,
Theater, Figurentheater und Lesungen bis hin zu beliebten
Traditionsveranstaltungen und bietet einmal mehr ein außergewöhnlich
vielfältiges Kulturangebot für Hachenburg und die Region.
Der Kartenvorverkauf für das Finale läuft….
WW/Neuhäusel. Die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ verabschiedet sich für immer von der Westerwälder Kulturbühne: und das mit 2 herausragenden Final-Konzerten am ersten Augustwochenende in der Evangelischen Kirche in Neuhäusel. Dazu lädt die Kleinkunstbühne Mons Tabor in Kooperation mit der Ev. Erlöserkirchengemeinde Neuhäusel ein. Gefördert wird dieser hochkarätige musikalische Abschluss einer jahrzehntelangen musikalischen Weltreise im Kultursommer Rheinland-Pfalz von der Sparkasse Westerwald-Sieg und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM).
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