Spitzenspiel „light“ für den TTC Zugbrücke Grenzau: Zum Heimspiel-Auftakt der neuen Saison in der Tischtennis-Bundesliga erwartet die Zuschauer in der Grenzauer Zugbrückenhalle gleich eine äußerst spannende Konstellation, denn der Tabellenzweite aus dem Westerwald empfängt den Tabellenführer TSV Bad Königshofen. Die Tabellenpositionen sind - nach nur einem Spieltag - natürlich noch keine wirkliche sportliche Aussage, die Vorfreude auf die Partie am Freitag (Beginn 19 Uhr) ist dennoch groß. Und: Nur zwei Tage steht schon das nächste Spiel für den TTC an, der am Sonntag (15 Uhr) beim TTC Schwalbe Bergneustadt zu Gast ist.
Mit einem 3:0-Sieg beim SV Werder Bremen ist Bad Königshofen perfekt in die neue Saison gestartet. „Die Deutlichkeit war sicherlich überraschend, nicht aber der Sieg an sich“, sagt TTC-Cheftrainer Dirk Wagner. „Bad Königshofen hat eine starke Mannschaft. Mizuki Oikawa kann eine richtig gute Rolle in der Liga spielen. Kilian Ort ist eines der größten deutschen Talente, war eine Zeit lang verletzungsgeplagt. Er kann aber sicherlich, wenn er fit ist, noch einen großen Schritt machen. Für ihn gilt wie für das Gesamtergebnis: Dass er Bastian Steger schlagen kann, ist nicht überraschend, wohl aber das mit 3:0 sehr deutliche Ergebnis.“ Komplettiert wird das Team von Bence Majoros, der sein Einzel in Bremen ebenfalls recht deutlich gewinnen konnte.
Vor rund 600 angetretenen Soldatinnen und Soldaten des Sanitätsregimentes 2 verlieh Landrat Achim Schwickert jetzt den Beinamen „Westerwald“ an das in Rennerod und Koblenz stationierte Sanitätsregiment 2. Hochrangige militärische und zivile Gäste wohnten der Zeremonie in der Alsberg-Kaserne bei.
„Es ist nicht nur ein formeller Akt. Die wichtigste Aufgabe der Patenschaft wird sein, ein Zeichen zu setzen, dass wir als Menschen in der Region füreinander einstehen“, führte Landrat Schwickert aus. Zuvor hatte der Kommandeur Sanitätsregiment 2, Oberstarzt Dr. Sven Funke, darauf hingewiesen, dass man sich als Parlamentsarmee auch in Einsätzen oder internationalen Verpflichtungen wiederfindet.
Foto: Bundeswehr/ Oberstabsgefreiter Steven Preuß
Noch einmal alles geben. Jedes Spiel angehen wie ein Endspiel. Mit dieser Marschroute waren die Fighting Farmers Montabaur in das Auswärtsspiel bei den Gießen Golden Dragons gegangen. Denn die Ausgangslage vor diesem Kellerduell in der GFL2 war klar: Gewinnt Montabaur, ist im Abstiegskampf weiterhin alles offen. Gewinnt Gießen, stehen die Farmers als Absteiger fest. Und genau so ist es nach dem 35:6 (3:0, 14:0, 14:0, 7:6)-Heimsieg der Hessen auch gekommen. Die Farmers kehren zur nächsten Saison in die Regionalliga zurück.
Angefangen hatte das Spiel eigentlich wie immer: Montabaur kann zumeist den Start in die Partie offen gestalten, so war es auch in Gießen. Beide Teams bewegten in der Offensive den Ball nie wirklich nennenswert bis an die Endzone des Gegners heran. Nur einmal standen die Golden Dragons in Fieldgoal-Position, welche sie auch auf Anhieb zur 3:0-Führung nach dem ersten Quarter nutzten.
Altenkirchen (ots) - Am frühen Montagmorgen (27. August 2018) wurde die Polizei in Altenkirchen in die Wilhelmstraße gerufen, da es an der dortigen Bankfiliale zu einer Alarmauslösung kam.
Vor Ort stellten die Beamten gegen 2.30 Uhr fest, dass bislang unbekannte Täter gewaltsam in den SB-Standort der Bank eingedrungen sind und versuchten den Geldautomaten aufzuhebeln. Da dies allerdings nicht gelang, vergossen sie eine bislang unbekannte Flüssigkeit und verschwanden unerkannt.
Die Kripo Koblenz hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die im Bereich der Bank auffällige Beobachtungen machten, oder sonstige Hinweise geben können, sich zu melden.
Die SSP Konsumgüter Trade & Consult GmbH ruft "Himemaru Japanese Rice Cracker" auch aus dem rheinland-pfälzischen Handel zurück. Grund: Es wurde ein erhöhter Gehalt an Glycidyl-Fettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) festgestellt. Glycidylfettsäureester sind organisch-chemische Verbindungen, die vor allem durch die Raffination pflanzlicher Fette und Öle entstehen können. Sie werden bei der Verdauung im Körper aufgespalten, und Glycidol wird freigesetzt. Es besitzt genschädigende und krebserzeugende Eigenschaften und ist deshalb in Lebensmitteln unerwünscht. Für Glycidylfettsäureester (ausgedrückt als Glycidol) sind deshalb EU-weit Höchstgehalte festgelegt. Betroffen von diesem Rückruf sind die 98-Gramm-Packungen mit allen noch gültigen Mindesthaltbarkeitsdaten. (LUA)
„Sankt Nikolaus in Not von Felix Timmermans“
Passend zur beginnenden Vorweihnachtszeit wird die bekannte Geschichte des flämischen Dichters Felix Timmermans erzählt. Sankt Nikolaus gerät in eine peinliche Notlage. Seine Säcke und Körbe sind leer, alles verschenkt.
Und ausgerechnet Cäcilie, das bravste Kind der Stadt, hat noch keine Gaben erhalten. Der Backofen im Himmel ist erloschen und aller Zucker verbraucht.
Vom 6. bis 11. November wird die K 126 zwischen Elgendorf und der K 149 voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt ab Elgendorf über die L 312 durch Dernbach auf die K 149 und umgekehrt.
Um die Bevölkerung im Gefahrenfall schnell, gezielt und zuverlässig warnen zu können, hat der Westerwaldkreis gemeinsam mit seinen zehn Verbandsgemeinden einen Warnzug aufgebaut. In Selters fand nun unter Leitung der zuständigen Zugführerin Lisanne Wüst und des Brand- und Katastrophenschutzinspekteurs (BKI) Tobias Haubrich die erste Übung des Warnzuges statt. Ziel war es, die Abläufe für den Einsatzfall zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Kräfte zu festigen.
Der Westerwaldkreis baut seit August 2023 in Interkommunaler Zusammenarbeit mit den zehn Verbandsgemeinden ein neues, flächendeckendes digitales Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung auf. Der Kreis trägt dabei zwei Drittel der Kosten sowie die spätere Unterhaltung des rund vier Millionen Euro teuren Netzes. Bislang wurden nach aktuellem Projektstand 220 Sirenen errichtet. Ziel ist es, den Ausbau des final rund 250 Sirenen umfassenden Netzes bis Ende 2027 abzuschließen.
Westerwald. 200 Kilometer in zwölf Etappen; einmal rund um den Westerwald. Das ist der Pilgerweg des Evangelischen Dekanats Westerwald. Fast fünf Jahre hat das „Pilgerteam“ des Evangelischen Dekanats, Regina Kehr, Bettina Dreiseitel, Ricarda Schneider und Bettina Kaiser, diesen Weg geplant und konzipiert. Im Juni 2026 ist er schließlich feierlich eröffnet worden. Nun hat der Öffentlichkeitsreferent des Dekanats den Weg einmal komplett erwandert – mit leichtem Gepäck und zwei alten Kameras. Peter Bongard, der auch als Fotograf tätig ist, machte sich zehn Tage lang auf eine Reise durch die Region und hielt seine Eindrücke auf analogem Film fest.
Weiterlesen ...Die naturnahe Urnenbestattung auf dem Friedhof in Selters wird zunehmend nachgefragt. Seit 16 Monaten werden Urnen im Wurzelbereich eigens dafür gepflanzter Bäume beigesetzt. Inzwischen entscheidet sich rund ein Viertel der Angehörigen für diese Bestattungsform – deutlich häufiger als für eine klassische Sargbestattung.
Damit folgt Selters einem bundesweiten Trend. Die Bestattungskultur verändert sich. Während die traditionelle Sargbestattung an Bedeutung verliert, wächst der Wunsch nach pflegefreien und naturnahen Ruhestätten.