WESTERWALDKREIS. Insgesamt 22 Kindertagesstätten aus dem Westerwaldkreis waren kürzlich der Einladung des Inklusionsfachdienstes Westerwald des Caritasverbandes Westerwald-Rhein-Lahn zum 1. Kita-Forum „Inklusion“ ins St. Bonifatiushaus nach Wirges gefolgt. Dabei nahmen die 32 pädagogischen Fachkräfte speziell die „Zusammenarbeit mit den Eltern“ in den Blick, deren Kind in einer Einzelintegration in der Kita betreut wird.
„Schon im ganz normalen Alltag ist die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr anspruchsvoll. Besonders herausfordernd wird diese jedoch, wenn ein Kind von Behinderung bedroht oder betroffen ist und zu der ganz normalen Erziehungspartnerschaft noch weitere Themen und Anforderungen hinzukommen“, erläuterte Carina Wingender, Heilpädagogin und Projektreferentin des Inklusionsfachdienstes Westerwald. Basierend auf den unterschiedlichen Erfahrungen der Kindertagesstätten, suchte sie gemeinsam mit den Teilnehmern nach Lösungen, um eine gute „Erziehungspartnerschaft“ anzubahnen.
Ein sportliches Konzept mit Weitblick - das hat sich der Tischtennis-Bundesligist TTC Zugbrücke Grenzau im Sommer 2016 selbst auferlegt. Schon heute trägt die Neuausrichtung unübersehbar Früchte. Wer die Erfolgsgeschichte des Tischtennis-Standortes in Grenzau jedoch sehen möchte, der braucht an manchen Stellen einen zweiten Blick oder eben den Blick hinter die Kulissen. Fakt ist: In nur zwei Jahren hat sich der Leistungssport Tischtennis im Brexbachtal deutlich weiterentwickelt.
Ein Betrieb findet seine speziellen Fachkräfte nicht mehr am Markt und beschließt, selbst auszubilden. Ein junger Mann, auf der Suche nach einer sicheren Perspektive, ergreift seine Chance. Die Agentur für Arbeit Montabaur begleitet das Projekt durch Beratung und finanzielle Unterstützung. Gemeinsam schreibt man eine Geschichte, deren Happyend in Sicht ist. In wenigen Wochen macht Kevin Albert (24) seinen Abschluss als Fliesen-, Platten- und Mosaikleger; eine Zusatzprüfung zum Säurebau-Fachmonteur soll möglichst bald folgen. Und die Steuler-Gruppe (Höhr-Grenzhausen) freut sich über einen „nach Maß“ qualifizierten Mitarbeiter.
In den letzten Monaten hat sich einiges getan auf dem Gelände des b-05 im Stadtwald bei Montabaur-Horressen: Die forstlichen Pflegemaßnahmen sind über den Winter erfolgreich abgeschlossen worden und neue Infoschilder erläutern den Besuchern das Projekt und das Umfeld.
Die Flächen des ehemaligen Munitionsdepots und heutigen b-05 liegen im Naturpark Nassau und sind Bestandteil des Fauna-Flora-Habitat-Gebietes „Montabaurer Höhe“. Hier kommen zahlreiche gefährdete Pflanzen- und Tierarten vor, die anderswo im Westerwald nahezu verschwunden sind. Um der Verbuschung des Geländes und damit der Gefährdung der Offenlandflächen entgegenzuwirken, wurde im Januar 2017 ein detaillierter Katalog von Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen für die nächsten zehn Jahre erstellt. Der überwiegende Teil der Maßnahmen wird durch die Stadt Montabaur umgesetzt, die durch die Einstellung der Maßnahmen auf ein Öko-Konto Eingriffe in die Natur in anderen Bebauungsplanverfahren auf den Flächen des b-05 ausgleichen kann. Der andere Teil der Maßnahmen wird als Kompensation durch den „Kulturverein b -05“ getragen.
Der Außenzaun um das Gelände wurde vom „Kulturverein b-05“ instandgesetzt, sodass Rothirsch und Reh außen vor bleiben. Weiterhin wurden Kleintierdurchlässe installiert.
Die durchgeführten Forst-und Pflegearbeiten wurden u.a. durch die Will und Lieselott Masgeik Stiftung konzipiert, vorbereitet und naturschutzfachlich begleitet. Neben der Beweidung mit Burenziegen und dem bodenschonenden Einsatz von Rücke-Pferden auf der Heidefläche fanden umfangreiche Fäll- und Entbuschungsarbeiten auf dem Gelände statt.
Die Bunkeroberdecken wurden freigestellt, sodass sich hier aufgrund der dünnen Substratauflage zukünftig botanisch spezifische Kleinsthabitate entwickeln könnten. Auf Basis von historischen Luftbildern wurden des Weiteren die Ränder der Offenlandfläche von Gehölzen befreit.
Die Beweidung übernimmt der Schäfer Daniel Ossowski aus Hömberg, der von Mitte Mai bis September ein Dutzend Burenziegen und ab diesem Jahr auch zwei Schafe als Landschaftspfleger auf dem Gelände des b-05 im Einsatz hat. Ziel der Beweidung ist es vor allem die Gebüsche auf der Heidefläche und den Offenlandbiotopen zurückzudrängen, aber auch das länger stehengebliebene Altgras durch den Vertritt und Verbiss der Tiere zu verjüngen.
Die neuen Infoschilder sollen auf die ökologische Besonderheit des b-05 hinweisen. Außerdem sollen durch die neuen Parkhinweise möglichst viele Besucher angeregt werden, das Auto am Abzweig der Zufahrtsstraße stehen zu lassen und zu Fuß das b-05 zu besuchen.
Geplant war vom 19. bis 30. Oktober eine zweite Vollsperrung der K 10 in der Ortsdurchfahrt Hattert. Diese wird nicht mehr benötigt und findet dementsprechend nicht statt.
Kreis Altenkirchen. Rund 100 Fachkräfte aus dem pädagogischen und medizinischen Bereich nahmen jetzt am Fachtag der Netzwerke Kindeswohl und Frühe Hilfen zum Thema „Psychische und partnerschaftliche Gewalt“ teil. Organisiert wurde die Veranstaltung von Netzwerkkoordinatorin Christina Weiper. Landrat Dr. Peter Enders wies in seiner Begrüßung auf die Bedeutung der Frühen Hilfen als Präventions- und niederschwellige Unterstützungsmaßahmen hin, die gesundes Aufwachsen in der Familie begünstigen.
Kristina Nolte, stellv. leitende Psychologin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Uniklinik in Mainz, referierte über das Thema der psychischen Gewalt und die Auswirkungen auf die Kinder in den Familiensystemen.
Es ist nicht zu übersehen: Die Bau- und Umbauarbeiten für die neue Dorfmitte und das Dorfgemeinschaftshaus in Gackenbach schreiten gut voran, der dritte und letzte Bauabschnitt steht jetzt an. Dafür erhielt Ortsbürgermeister Hans Ulrich Weidenfeller den Förderbescheid über 413.000 Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm des Landes. Staatssekretärin Vanessa Fischer vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur war eigens in den Westerwald gekommen, um sich über das Projekt zu informieren.
Weiterlesen ...Buchholz/WW (ots)
Am späten Abend des 11.10.2026 führten Beamte der Polizeiinspektion Straßenhaus Geschwindigkeitsmessungen auf der Bundesstraße 8 in Buchholz/WW durch. Hierbei konnten mehrere Verstöße gegen die geltende Geschwindigkeitsbeschränkung festgestellt werden. Der Höchstwert der Messungen lag bei 133 Km/h. Die PI Straßenhaus weist nochmals daraufhin, dass überhöhte Geschwindigkeit weiterhin eine der Hauptunfallsursachen ist. (Polizei Straßenhaus)
Die EG Diez-Limburg hat ihr erstes Saisonspiel in der Regionalliga West gegen die Moers Black Tigers deutlich mit 11:2 gewonnen, doch trotz absoluter Dominanz fand Trainer Nils Krämer kritische Worte. Er bemängelte die Leistung in den ersten Minuten sowie die Tatsache, dass taktische Vorgaben nicht immer konsequent umgesetzt wurden. Ein weiterer Kritikpunkt war die Chancenverwertung: Das Team agierte offensiv unermüdlich, belohnte sich angesichts vieler Gelegenheiten jedoch zu selten. So verzeichnete die Statistik 75 Abschlüsse, während zwölf weitere Schüsse der Hausherren krachend an den Pfosten oder die Querlatte prallten.
Weiterlesen ...Kristin Shey ist eine Sängerin, die viele Wege beschreitet. Ständig auf der Suche nach
neuen Inspirationen hat sich die Sängerin in dieser Besetzung den Wurzeln des Jazz
verschrieben. Aus Liebe zu besonderen Melodien und hat sie die schönsten
Swingklassiker von Größen wie Ella Fitzgerald, Sarah Vaughan oder Chet Baker
ausgewählt, um diese mit ihrem KRISTIN SHEY JAZZ QUARTETT charmant und mit
einer gehörigen Portion Spielfreude zu interpretieren.